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Venatrix

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2019

Leicht zu lesen + interessant

Strategien der Natur
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Gleich einmal vorweg, Erwin Thoma begeistert seine Leser mit der Schilderung der Vorgänge im Wald und dann konkret im einzelnen Baum. Vieles davon ist in Grundzügen bekannt, doch der Detailreichtum seiner ...

Gleich einmal vorweg, Erwin Thoma begeistert seine Leser mit der Schilderung der Vorgänge im Wald und dann konkret im einzelnen Baum. Vieles davon ist in Grundzügen bekannt, doch der Detailreichtum seiner Beschreibungen ist lehrreich.

Interessant finde ich das Kapitel über das „Erinnerungsvermögen“ von Bäumen oder die Bedeutung von Pilzen für den Wald. Welchen Einfluss Holz auf die Menschen haben kann, kenne ich schon aus einem anderen Buch, „Die Kraft der Zirbe“ vom angesprochenen Maximilian Moser.

Natürlich darf ein Aufruf zur Nachhaltigkeit, Änderung der Lebensweise und Verringerung des Schadstoffausstoßes nicht fehlen.

Die Idee, wieder vermehrt Holzhäuser zu bauen, ist leider nicht für alle Standorte geeignet. So erscheint mir ein 40m² Holzhäuschen eher ein Beitrag zu weiteren Zersiedlung zu sein. Ich selbst bin mit meiner Familie (4 Personen) in einer knapp 25m² großen Ein-Raum-Wohnung ohne Bad + WC aufgewachsen. Also ich kann getrost sagen, das ist wirklich sehr, sehr wenig Wohnraum - keine Privatsphäre, kein ungestörter Bereich zum Lernen.
In einigen Städten wird bereits daran gearbeitet, die Bauordnungen dahingehend zu adaptieren, dass mehrstöckige Bauten aus Holz errichtet werden dürfen. In Europas größtem Stadtentwicklungsgebiet, der Seestadt Aspern in Wien, wird das höchste Holzhaus errichtet (siehe https://www.stadt-wien.at/immobilien-wohnen/holzhochhaus-aspern.html). In seinen 24 Stockwerken kann gearbeitet und gewohnt werden. Allerdings braucht das Bauwerk einen Stahlbetonkern für Lift und sicheres (Flucht)Stiegenhaus.
Gut gefallen hat mir der Exkurs zur Vielzahl von unterschiedlichen, meist problematischen Baustoffen, die in den letzten Jahren verbaut werden, während zum Beispiel die Gründerzeithäuser (um 1900) mit nur 15 verschiedenen Baumateralien ausgekommen sind. Ein schon lange nicht mehr gelesenes Wort habe ich auch wieder entdeckt: „Dübelbaumdecke“.

Der Schreibstil ist stellenweise ein wenig zu blumig bzw. schwafelig. Manche Dinge werden doppelt und dreifach erwähnt. Hier hätte ich mir eine Reduktion auf das Wesentliche gewünscht. Grundsätzlich hätte das Buch ein wenig mehr Struktur vertragen. So reihen sich Anekdoten, eigene Erfahrungsberichte, wissenschaftliche Erkenntnisse, Philosophisches und Märchen kunterbunt aneinander. Allerdings passt der „Wildwuchs“ auch gut zum naturbelassenen Wald.

Anmerken muss ich folgendes:

die Einschübe mit grünem Hintergrund sind nett gedacht, doch die weiße Schrift ist wenig augenfreundlich
viele der Fotos sind ein wenig klein geraten, bzw. durch das matte Papier unscharf. Da wäre weniger, mehr gewesen.

Die Aufmachung des Buches ist hochwertig und die Idee, der oberen Hälfte Aussehen und Haptik von Holz zu geben, gefällt mir sehr gut. Das ist ein echter Hingucker unter den vielen Büchern, die sie mit Natur und Wald beschäftigen.

Fazit:

Ein nettes Buch zum Thema Wald und Nachhaltigkeit, das vermutlich für Einsteiger gut geeignet ist.

Veröffentlicht am 28.07.2019

Jede Menge hist. Fehler

Karolinas Töchter
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Dies ist der zweite Fall für Detektiv Liam Taggart und Rechtsanwältin Catherine Lockhart.

Lena Scheinmann-Woodward, 89 Jahre alt und eine vermögende Witwe, ist eine Überlebende der Shoah. Sie bittet ...

Dies ist der zweite Fall für Detektiv Liam Taggart und Rechtsanwältin Catherine Lockhart.

Lena Scheinmann-Woodward, 89 Jahre alt und eine vermögende Witwe, ist eine Überlebende der Shoah. Sie bittet Lockhart und Taggart etwas über die Zwillingstöchter ihrer besten Freundin Karolina herauszufinden, die während eines Transportes „verloren gegangen“ sind.

Aufmerksam hören Liam und Catherine der alten Frau zu, die ihre Lebens- und Leidensgeschichte von ihrer Geburt 1924 als Tochter eines jüdischen Kaufmanns in Chrzanòw, Polen, bis zu ihrer Ankunft in den USA 1949 erzählt.

Catherine macht sich eifrig Notizen, Liam versucht auf Grund der wenigen Angaben, etwas über die Kinder herauszufinden.

Unterbrochen werden diese „Sitzungen“ durch Arthur Woorward, Lenas Sohn, der seine Mutter entmündigen lassen will, weil er die Existenz der Töchter für ein Hirngespinst seiner Mutter hält. Er bezichtigt Catherine, seine Mutter in diesem Glauben noch zu bestärken und so an ihr Geld zu kommen. Arthur strebt ein Gerichtsverfahren an, in dessen Folge Catherine sogar ins Gefängnis muss.

Meine Meinung:

Diese unglaubliche Geschichte ist bizarr und wird von den Schikanen des Sohnes und seiner Anwälte mehrmals unterbrochen. Ob das ein übliches Procedere in den USA ist? Möglich ist es dem amerikanischen Rechtssystem schon.

Inzwischen bin ich unsicher, wie viel und was ich in diesem Buch glauben soll. Denn wie schon in „Hannah und ihre Brüder“ unterlaufen dem Autor einige Recherchefehler.

Beispiele gefällig:

Beispiel Nr. 1: Gleich im ersten Kapitel ein Fehler: Es wird auf das andere Buch Balsons verwiesen, in der Ben Solomon einen angesehenen Bürger Chicagos als seinen Ziehbruder und Nazi-Schergen entlarvt. Hier wird der Name mit Otto Piatek angegeben obwohl er in „Hannah und ihre Brüder“ Otto PIONTEK heißt. Kennt der Autor seine eigenen Bücher nicht?

Beispiel Nr. 2: In Kapitel 13 erhält die kranke Lena 1941 im Ghetto Antibiotika. Das stimmt aus mehreren Gründen historisch nicht: Erstens, nur Briten bzw. Amerikaner verfügten über solche Medikamente und die gaben sie sicher nicht für irgendwelche jüdischen Mädchen im Ghetto aus. Zweitens, die Nazis selbst verwendeten Sulfonamide, die auch erst in Erprobung waren. Man hat vor allem an jüdischen KZ-Insassen klinische Studien durchgeführt, ohne auf irgendwelche Nebenwirkungen zu achten. Drittens, woher sollte ein einfacher deutscher Soldat dieses Medikament her haben? Völlig an den Haaren herbeigezogen. Wenn das ein Indiz für die Verwirrung von Lena sein sollte, wäre das gut gelungen. Weder Liam (der Super-Detektiv) noch die Anwältin hinterfragen das.

Beispiel Nr. 3: Auch, dass die jungen Frauen von Siegfried den einen oder anderen Kübel Kohle zum Heizen erhalten, erscheint unglaubwürdig. Im ganzen Ghetto wird seit Monaten nicht geheizt und dann plötzlich schon. Und keiner sieht Rauch aufsteigen?

Beispiel Nr. 4: Im Kapitel 38, schenken die Bewohner des tschechischen Dorfes Parschnitz den KZ-Insassen Käse und Obst, vor allem Bananen - völlig absurd! Die Menschen hatten selbst nichts mehr und hungerten. Außerdem war es bei Todesstrafe verboten, Juden zu helfen. Das Lager Parschnitz war 1944 Außenstelle des KZ Groß-Rosen mit mehr als 2.500 Jüdinnen. Zuvor war es, ab 1940, ein Lager für Zwangsarbeiter.

Beispiel Nr. 5: Fehler in der geografischen Lage. So liegt Mauthausen südlich von Chrzanòw und nicht nördlich.

Außerdem verwundert es mich immer wieder, wie Liam und Catherine ganz einfaches nicht nachfragen, z. B. wer der Ehemann von Lena ist. Ein Detektiv müsste meiner Ansicht nach auch vom Klienten ein ordentliches Dossier anlegen. Ein ähnlicher Fehler ist dem Autor schon in seinem Buch „Hannah und ihre Brüder“ unterlaufen.

Die beinahe schon fanatische Suche von Lena Woodward nach den Kindern hat bei mir recht bald den Gedanken aufkeimen lassen, dass es sich um ihre eigenen Zwillinge handelt und, dass Karolina so etwas wie eine Projektionsfläche ist.

Zwei Babys aus einem, wenn auch langsam fahrenden Zug zu werfen, die das völlig unbeschadet überstehen, klingt auch nicht sehr glaubwürdig, selbst wenn die Kinder stramm in Decken eingewickelt und verschnürt worden wären.

Die Charakters von Liam und Catherine wirken nach wie vor ein wenig naiv. Es wird gemutmaßt und spekuliert, aber wenig hinterfragt. Dass Liam nach 70 Jahren einen „Oberst Müller“ in Deutschland ausfindig macht, klingt ebenso unglaubwürdig als fände er einen „John Smith“ in den USA.

Arthur Woodward wird als zorniger Mann dargestellt, dem es vordringlich um sein Erbe geht. Und plötzlich am Ende macht er eine 180° Kehrtwendung? Wie plausibel ist das? Meiner Ansicht nach gar nicht!

Fazit:

Leider kann ich diesem Buch nicht mehr als 2 Sterne geben, denn die historischen Fehler sind wirklich gravierend.

Veröffentlicht am 28.07.2019

Eine Hommage an eine Rennstrecke

Legende Salzburgring
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Dieses vom Salzburger Anton-Pustet-Verlag herausgegebene Buch ist eine Hommage an die zweite österreichische Rennstrecke, den Salzburgring. Die Neuauflage erfolgt nun zum 50. Geburtstag dieses Rundkurses. ...

Dieses vom Salzburger Anton-Pustet-Verlag herausgegebene Buch ist eine Hommage an die zweite österreichische Rennstrecke, den Salzburgring. Die Neuauflage erfolgt nun zum 50. Geburtstag dieses Rundkurses. Braucht Österreich zwei Rennstrecken? Wie kam es dazu? Diesen und anderen Fragen geht der Autor akribisch nach.

In zahlreichen Beiträgen kommen ehemalige Rennfahrer, Streckenposten und Fans zu Wort. Jeder berichtet über seine eigenen Erfahrungen mit dieser Rennstrecke. Ein Formel I-Rennen hat zum Leidwesen vieler niemals stattgefunden. Die wurden auf den Österreich-Ring im steirischen Zeltweg (heute „Red Bull Ring Spielberg“) ausgetragen.

Legendär sind die DTM-Rennen sowie die zahlreichen Motorradrennen, für die die Rennstrecke nahe der deutschen Grenze berühmt/berüchtigt ist.
Interessant ist, dass hier die Geburtsstunde der professionellen Streckenposten geschlagen hat, ohne die ein Grand Prix heute nicht mehr vorstellbar ist.


Liebevoll hat der Autor Fotos zusammengetragen. Hin und wieder klingt ein wenig Wehmut zwischen den Zeilen durch. Für Freunde schneller Autos und Motorräder ein nettes Geschenk, dem Salzburgring noch ein „Happy Birthday“ zum 50er.

Veröffentlicht am 28.07.2019

Ein bissiges BUch - eine Leseempfehlung

Teufelsküche
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Peter S. Gnaiger ist Journalist bei den „Salzburger Nachrichten“, in der er die Kolumne „Teufelsküche“ betreibt.

Dieses Buch ist eine Zusammenfassung dieser Kolumne, die mit den selbst ernannten und vermutlich ...

Peter S. Gnaiger ist Journalist bei den „Salzburger Nachrichten“, in der er die Kolumne „Teufelsküche“ betreibt.

Dieses Buch ist eine Zusammenfassung dieser Kolumne, die mit den selbst ernannten und vermutlich von der Convenience-Industrie gesponserten Gourmet-Kritikern hart ins Gericht geht.

In acht Kapiteln erfahren wir, mit durchaus bissigem („al dente“) Humor, was so in den Küchen so mancher Gourmet-Tempel vor sich geht.

Da treten Blender und Besserwisser auf, die ganz subtil entzaubert werden. Junk Food statt bodenständigem Essen? Vorgefertigtes und Aufgetautes statt Frisch gekochtem?

Wie kann es sein, dass ein Kilogramm Schweineschale (Schnitzelfleisch) billiger sein als drei Äpfel? (S.55). Ein solches Stück Fleisch ist - als Sonderangebot - im Supermarkt bereits um Euro 2,99 erhältlich.

Dieser und ähnlichen Fragen geht der Autor nach. Stellenweise vergeht einem, ob der verwendeten Zutaten, fast der Appetit.

Besonders gut gefällt mir der Beitrag über Curnonsky, jenem französischen Kolumnisten, der, um die Moral der französischen Soldaten im Ersten Weltkrieg aufrecht zu erhalten folgendes schrieb:
„Wie zerlege ich einen Hasen perfekt, der mir während der Patrouille vor die Büchse läuft?“. Oder später beschreibt er ein katastrophales Menü mit diesen Worten:
„Wenn die Suppe genauso warm gewesen wäre wie der Wein. Der Wein auch alt wie das Huhn und die Poularde ebenso fett wie die Hausfrau, dann wäre es perfekt gewesen.“
Für diese Art des beißenden Humors haben ihn die Leute geliebt. Die Beschreibung so mancher Gourmet-Kritiker, die in eine ähnliche Kerbe schlagen wollen, klingt leider weniger originell.

Der Autor macht auch vor der österreichischen (Tages)Politik nicht halt und erklärt schlüssig, warum Wladimir Putin in Gamlitz war und rein zufällig bei einer Hochzeit einen Walzer mit der Braut tanzte (S.129).

Das Buch ist im Klagenfurter Wieser-Verlag in gediegener, gebundener Ausführung mit Lesebändchen erschienen - ein passendes Präsent, besonders wenn man ein naturbelassener Lebensmittel dazu gibt.


Fazit:

Ein bissiges Buch, dass trotz allem Lust auf gutes Essen macht und uns dafür sensibilisieren soll, nicht jedem Artikel, der in einem Gourmet-Führer steht, Glauben zu schenken. Gerne gebe hier wohlverdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 27.07.2019

Hat mich nicht vollends überzeugt

Tod im Abendrot
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Dies ist der zweite Fall für den LKA_Präsidenten Karl Zimmerschmied, der ihm persönlich zu schaffen macht. Zum einen hat ihn seine Ehefrau Roswitha verlassen und betreibt in Bali gemeinsam mit dem neuen ...

Dies ist der zweite Fall für den LKA_Präsidenten Karl Zimmerschmied, der ihm persönlich zu schaffen macht. Zum einen hat ihn seine Ehefrau Roswitha verlassen und betreibt in Bali gemeinsam mit dem neuen Mann in ihrem Leben, Hans, eine Oben-Ohne-Strandbar. Zu anderen bittet ihn Sophie von Lavalle, eine alte Freundin, die nun Direktorin an einem Gymnasium ist, diskret um Hilfe. Sie wird, nachdem sie sich in einen minderjährigen Schüler verliebt hat und mit einem Sexvideo erpresst.

Doch damit noch nicht genug, muss er sich um einen mysteriösen Mordfall kümmern: In der Nähe des Flaucher-Biergartens ist ein junges Paar mit italienischen Wurzeln ermordet worden. die schwangere Frau kann kurz bevor sie im Krankenhaus stirbt, den Hinweis auf einen Mann „ohne Gesicht“ geben.

Die Lage spitzt sich zu, als Hans just am selben Tag aus Bali verschwindet, nachdem er mit Karl, der seine Frau zur Rückkehr nach München bewegen will, eine Prügelei hat, verschwindet. Roswitha verständigt den Innenminister vom Verschwinden ihres Lovers, nachdem sich Karl geweigert hat, nach ihm suchen zu lassen. Das wiederum löst eine Kettenreaktion von Ereignissen aus, bei denen der Polizeipräsident sogar verhaftet wird.

Wird Karl sein Leben wieder in den Griff bekommen?

Meine Meinung:

Für mich ist das der erste Fall mit Karl Zimmerschmied. Über weite Strecken hat mir der Krimi sehr gut gefallen. Die privaten Zores lenken für mein Dafürhalten ein wenig vom eigentlichen Mordfall ab. Vor allem die Frau Schuldirektor und ihr Pantscherl - diese Suppe sollte sie eigentlich alleine auslöffeln. Hier wundert es mich schon, dass der Leiter einer Behörde selbst ermittelt und das noch dazu eher dilettantisch. Wer vom Darknet keine Ahnung hat, sollte die Finger davonlassen.
Für witzige Einlagen sorgen sowohl die Mannen der SEK, die Karl beim Abholen einer illegalen Waffe dingfest machen. Warum es die Frau Staatsanwältin („Panzer auf Pumps“) so auf Zimmerschmied abgesehen hat, erschließt sich mir nicht ganz. Vielleicht fehlt mir da der erste Teil.

Karl ist Nebenerwerbsbauer und kämpft nebenbei gegen einen Fuchs im Hühnerstall. Außerdem lässt er seine Kollegin, Frau Dr. Augustin, die delogiert worden ist, bei sich im Gästezimmer wohnen. Natürlich bleibt es im Amt nicht verborgen, dass die beiden manchmal in der Früh gemeinsam kommen und abends gemeinsam gehen.
Das befeuert die Fantasie mancher Kollegen

Für eine Führungskraft kommt mir Karl Zimmerschmied reichlich naiv und chaotisch vor. Ob das dem Stress wegen Roswitha geschuldet ist?
Doch es gibt noch andere Charaktere, die durchaus sympathisch wirken. Da ist zum Beispiel Tommy Hensch, ein IT-Spezialist, der auf Grund eines Unfalls mit einer selbst gebastelten Bombe das Augenlicht verloren hat. Er ist so etwas wie der „Quoten-Türke“ oder die „Quoten-Frau“ im LKA, punktet aber durch profundes EDV-Wissen (jaja Darknet!) seinen Hund mit dem Namen Benno Berghammer.


Fazit:

Der Schreibstil ist flüssig und manchmal konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen, dennoch hat mich dieser München-Krimi nicht restlos überzeugt. Daher gibt es nur 3 Sterne.