Platzhalter für Profilbild

Vic_Tac-0807

Lesejury Profi
offline

Vic_Tac-0807 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Vic_Tac-0807 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2023

Etwas nettes für Zwischendurch

The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission
0

Das ist das erste Buch der Reihe, das ich gelesen habe, deshalb kann ich diesen Band nicht mit dem ersten vergleichen. Auch ohne den ersten Band gelesen zu haben habe ich das Buch gut lesen können.

Es ...

Das ist das erste Buch der Reihe, das ich gelesen habe, deshalb kann ich diesen Band nicht mit dem ersten vergleichen. Auch ohne den ersten Band gelesen zu haben habe ich das Buch gut lesen können.

Es ging hier um Mack und Liv, die einander kennenlernen und zu Beginn so gar nicht leiden können - Jedenfalls Liv Mack. Mack mag Liv eigentlich von Anfang an ziemlich gerne. Eine relativ typische Enemys to Lovers Geschichte also.

Und direkt da muss ich einsteigen, denn ich liebe Enemys to Lovers, aber es muss schon einen guten Grund für den Hass geben. Und in diesem Buch war mir das einfach zu schwammig. Ja, Liv hasst halt einfach alle Männer - Nein. Denn man merkt schon ziemlich am Anfang, das Mack relativ anständig und kein "Fuckboy" ist, wie Liv zuerst denkt.
Generell mochte ich Liv nicht ganz so gerne, aber das ist nur mein persönlicher Geschmack. Ihre Schlagfertigkeit und ihr Durchhaltevermögen sind aber wirklich bewundernswert.
Mack hingegen mochte ich sehr, auch wenn es natürlich einige Punkte an seiner Persönlichkeit gibt, die ich nicht mag.

Besonders toll fand ich den Secret Book Club, der ja auch der "Aufhänger" dieser Reihe ist. Er kam zwar nicht so oft vor, aber die Szenen waren immer lustig. Auch habe ich die Mitglieder des Clubs schnell ins Herz geschlossen, vor allem Vlad.

Das Buch ließ sich schnell lesen, was wahrscheinlich vor allem an der schnelllebigen Handlung lag. Hier hat mir die Mischung aus ernsten Themen, dem Kennenlernen der Umgebung und der Beziehung zwischen den Protagonisten gut gefallen. Ab und zu fand ich jedoch, dass Livs Mission zu sehr in den Hintergrund gerückt ist.

Alles in allem mochte ich das Buch aber ganz gerne, es war etwas nettes für zwischendurch. Hat sich während dem Lesen ein bisschen wie Trash TV angefühlt :).

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2023

Würdiger Abschluss

ONE OF US IS BACK
0

Wir kehren ein letztes Mal nach Bayview zurück, und in diesem letzten Band der Trilogie treffen die Protagonisten aus den ersten beiden Bänden aufeinander. Eigentlich scheint alles geklärt zu sein, doch ...

Wir kehren ein letztes Mal nach Bayview zurück, und in diesem letzten Band der Trilogie treffen die Protagonisten aus den ersten beiden Bänden aufeinander. Eigentlich scheint alles geklärt zu sein, doch Jake Riardon soll doch freigesprochen werden, und darf jetzt sogar wieder nach Bayview... Hat er etwas damit zu tun, dass einer aus der Clique verschwindet?

Es ist schon etwas länger her, dass ich die Reihe begonnen habe, deshalb viel mir der Einstieg relativ schwer. Die Charaktere kannte ich gar nicht mehr, und hatte auch die Handlung nicht mehr wirklich parat, aber es wurde alles nochmal so bisschen erklärt und deshalb konnte ich mich später auch voll und ganz auf das Buch einlassen.
Ab diesem Moment hat mir das Lesen wieder sehr viel Spaß gemacht, ich habe mitgefiebert, und hatte die ein oder andere Theorie, die sich aber alle nicht bewahrheitet haben. Karen M. McManus kriegt es einfach immer wieder hin, sich so gute, unvorhersehbare Plotts auszudenken.
Das die Geschichte aus mehreren POV's erzählt wird hat mir auch besonders gut gefallen, und auch die Rückblenden aus Jack's und Simons Sicht waren noch so ein kleines Extra.
Die Protagonisten kannten wir ja schon aus vorherigen Bänden, und auch hier mochte ich die Ganze Truppe total gerne, vor allem Nate habe ich wieder ins Herz geschlossen.

ACHTUNG, SPOILER:

Ein Thema, das hier behandelt wird, ist Selbstjustiz, und das finde ich persönlich immer wahnsinnig interessant zu lesen. Das wurde hier auch sehr gut rübergebracht, und hat das Ende auf jeden Fall deutlich verbessert

SPOILER ENDE.

Insgesamt kann ich das Buch definitiv weiterempfehlen, wer die ersten zwei Bände gelesen hat sollte den krönenden Abschluss der Reihe ebenfalls noch lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.11.2023

Nicht ganz meins, aber es lohnt sich, sich darauf einzulassen

Pendulum
0

In diesem Buch geht es um Felix, der seit einem Vorfall in seiner Kindheit komische Träume hat. Als dann auch noch ein neuer Mitschüler in seine Klasse kommt, zieht Felix zwischen den beiden Dingen eine ...

In diesem Buch geht es um Felix, der seit einem Vorfall in seiner Kindheit komische Träume hat. Als dann auch noch ein neuer Mitschüler in seine Klasse kommt, zieht Felix zwischen den beiden Dingen eine Verbindung und beschließt herauszufinden, woher die Träume kommen.

Die Geschichte kam sehr langsam in Fahrt, und das ist auch das ganze Buch so geblieben. Manchmal waren Stellen auch unnötig langgezogen und das Buch wurde dadurch langatmiger, als es hätte sein können. Es ist auch erst ab ca. 60% spannend geworden, danach aber auch immer wieder abgeflaut. Auch die Fragen wurden alle erst sehr spät beantwortet, was irgendwann eher nervig als spannungssteigernd war. Auch habe ich teilweise nicht so ganz nachvollziehen können, wieso die Protagonisten so gehandelt haben, wie sie es getan haben.

Ansonsten mochte ich Felix eigentlich ganz gerne, er war nur sehr naiv, was im Laufe des Buches aber besser geworden ist. Arthur hat immer zwischen unsympathisch und sympathisch geschwankt, da sein stark ausgeprägter Beschützerinstinkt mich irgendwann auch mehr genervt hat als etwas anderes. Claudentina und Micco, die erst später hinzugekommen sind, mochte ich dagegen fast von Anfang an und sie sind mir auch sympathisch geblieben und haben die Geschichte deutlich besser gemacht.

Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, da er sehr "bildllich" war und man sich alles gut vorstellen konnte. Stellenweise (vor allem gegen Ende hin) habe ich mich ab und zu sogar gegruselt, was mir selten passiert und ich daher extrem toll fand.

Die Idee an sich fand ich auch gut, die Details des Ganzen wurden mir nur zu spät präsentiert. Und man geht auch mit einigen offenen Fragen aus dem Buch raus, die wahrscheinlich im nächsten Band beantwortet werden sollen.

Insgesamt war das Buch nicht ganz meins, aber es lohnt sich definitiv sich darauf einzulassen und es zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.11.2023

Unerwartet gutes Buch

Sandover Prep - Der Außenseiter
3

Dieses Buch handelt von Sloane, die sich, nachdem ihre Schwester einen Unfall hatte, auf die Schule und nicht auf Jungs konzentrieren will. Doch da gibt es RJ, der neu auf der Sandover Prep ist, und der ...

Dieses Buch handelt von Sloane, die sich, nachdem ihre Schwester einen Unfall hatte, auf die Schule und nicht auf Jungs konzentrieren will. Doch da gibt es RJ, der neu auf der Sandover Prep ist, und der sie sofort anziehend findet. Allerdings ist der Direktor der Schule Sloanes Vater, der jegliche Beziehung zwischen seiner Tochter und Jungs vereitelt.

Ich habe vorher noch nie ein Buch von Elle Kennedy gelesen, und war somit von ihrem Schreibstil positiv überrascht. Unter anderem Dank ihm bin ich nur so durch die Seiten geflogen und hatte ein sehr angenehmes Leseerlebnis.

Das Highschool Setting hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, auch wenn die Sandover Prep keine "typsiche" Highschool ist, sondern eher eine für reiche "Problemteenager". Aber genau deswegen hatte sie einen ganz besonderen Charme.

Sloane ist eine starke junge Frau, die mit vielen Erwartungen von Seiten ihres Vaters zu tun hat. Am Anfang kommt sie kalt und gefühllos rüber, aber im Laufe des Buches lernt man sie und ihre Gefühle immer besser kennen.
Irgendwann beginnt es natürlich auch zwischen RJ und ihr zu knistern. Die Beziehung zwischen den beiden fand ich sehr gut umgesetzt, und mir hat vor allem gefallen, dass sie miteinander kommuniziert haben (Wer hier auf Misscommunication hofft ist definitiv falsch)
Auch RJ an sich war ein total interessanter Charakter. Zu Beginn war er ebenfalls eher verschlossen und ist im Laufe der Geschichte aufgetaut. Man hat schnell gemerkt, wie ähnlich Sloane und er sich sind.

Für mich persönlich braucht ein Buch mindestens einen interessanten Nebenplott und auch spannende Nebencharaktere, um gut zu sein. Das hatten wir hier auf jeden Fall.
Mir haben vor allem Fenn und Casey gefallen, die ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe, und in die es auch im folgenden Band gehen wird.
Doch auch Lawson war ein sehr interessanter Charakter, auch wenn er eindeutig moralisch verwerfliche Dinge getan hat.

Ich bin schon wirklich gespannt, wie Caseys Unfall aufgelöst wird. Am Ende des Buches haben wir ja einen kleinen Teaser dahingehend bekommen, doch wirklich aufgeklärt wurde noch nichts.
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und freue mich auf die folgenden Bände :).

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 26.11.2023

Viel zu Oberflächlich

Tell me tomorrow
0

In diesem Buch geht es um Emma, eine Modedesignstudentin, die nach Paris gezogen ist und Lucien in einem Café kennenlernt, in dem jedoch ein Terroranschlag geschieht.

Die Idee hat mir gut gefallen, und ...

In diesem Buch geht es um Emma, eine Modedesignstudentin, die nach Paris gezogen ist und Lucien in einem Café kennenlernt, in dem jedoch ein Terroranschlag geschieht.

Die Idee hat mir gut gefallen, und deshalb habe ich nach dem Buch gegriffen. Doch der Anschlag wurde nachdem er passiert ist im ganzen Buch nicht mehr wirklich thematisiert, obwohl das so ein wichtiges Thema ist. Das war der erste Punkt, der mir nicht gefallen hat.
Und auch so war es von der Handlung her einfach oberflächlich und langweilig. Ich habe zwei Wochen für das Buch gebraucht, was für meine Verhältnisse ziemlich lang ist, weil ich immer nur 20 Seiten pro Tag gelesen habe, da es mich einfach nicht begeistert hat.

Emma hat weder positive noch negative Gefühle in mir wachgerufen, genauso wie Lucien. Ich hatte keinerlei Zugang zu der Gefühlswelt der beiden und konnte teilweise nicht so ganz verstehen, wieso sie was getan hatten.
Und was an einem Buch für mich ziemlich wichtig ist, sind interessante Nebencharaktere, die es hier leider (bis auf Pascal vielleicht) nicht gab. Die Story hat sich voll und ganz auf Lucien und Emma konzentriert. Pascal hat das Ganze ein Stück weit besser gemacht. Emmas Freundinnen kamen mir persönlich viel zu wenig vor, außer Sharon, die mir aber so unsympathisch war, dass ich in Versuchung war, Dialoge mit ihr zu überspringen.
Auch Luciens Vater, der fast alleine für den letzten Konflikt verantwortlich war, war mir total unsympathisch und mir kam der ganze Konflikt an den Haaren herbeigezogen vor.

Insgesamt würde ich das Buch nicht weiterempfehlen, weil es keinerlei Tiefgang, weder in der Handlung, noch bei den Charakteren hat.
Ach ja: Und wer auf "Mode im Uni-Setting" hofft: Das Mode-Thema wird vielleicht drei mal angeschnitten, und es gab vielleicht zwei Seiten, wo Emma an der Uni war.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere