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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2019

Bin geteilter Meinung

Fürchtet euch
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Dieses Buch spaltet mich irgendwie. Auch noch einige Zeit nachdem ich es fertig gelesen habe, beschäftigt mich das Buch. Es hat mich einerseits gefesselt und gepackt, andererseits bin ich mit den Protagonisten ...

Dieses Buch spaltet mich irgendwie. Auch noch einige Zeit nachdem ich es fertig gelesen habe, beschäftigt mich das Buch. Es hat mich einerseits gefesselt und gepackt, andererseits bin ich mit den Protagonisten nicht richtig warm geworden. Und dabei kann ich noch nicht mal genau sagen, woran es lag. Jedenfalls wollte ich trotzdem immer weiterlesen. Den Schluss fand ich sehr traurig und deprimierend, vor allem für Jess.

Gut gefallen hat mir, dass mehrere Erzählebenen mit einander verflochten waren. Die Geschichte wird aus der Persepektive verschiedener Personen erzählt und ist dadurch sowohl spannend als auch authentisch. Gut geschrieben und auch spannend, dennoch fehlt aber etwas.

Veröffentlicht am 27.03.2019

Interessant und spannend

Die Toten, die niemand vermisst
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Dieses Buch ist das erste, das ich von diesem Autorenduo gelesen habe. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich bin gut in die Geschichte gekommen, obwohl ich ja die beiden Vorgänger nicht kenne. Das ...

Dieses Buch ist das erste, das ich von diesem Autorenduo gelesen habe. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich bin gut in die Geschichte gekommen, obwohl ich ja die beiden Vorgänger nicht kenne. Das hat mir gut gefallen. Sicherlich wäre es aber noch schöner und spannender gewesen, wenn ich die beiden anderen Bücher zuerst gelesen hätte. Aber das lässt sich ja auch nachholen. Und zwar bald, so gut wie ich dieses Buch hier fand.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Vor allem auch der Schluss, obwohl er offen war, was ich eigentlich nicht so gerne mag. Aber in diesem Fall hat es mir nichts ausgemacht. Im Gegenteil: Ich habe mir vorgestellt, was als Nächstes passieren könnte und wie ein viertes Buch dieser beiden tollen Autoren aussehen könnte.

Die Geschichte war sehr spannend und gut erzählt. Beschreibende Passagen haben das Buch und die Geschichte authentisch und anschaulich gemacht, ohne Längen zu erzeugen. Die Hauptstory war sehr spannend und auch die Nebengeschichte um die Afganische Familie hat mir sehr gut gefallen. Ein toller Krimi, dem es an nichts gefehlt hat und der mich in seinen Bann gezogen hat. Nun bin ich auf die weiteren Werke dieser beiden Autoren gespannt!

Veröffentlicht am 27.03.2019

Spannend und sehr detailreich

Jagdhunde
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Ein tolles Buch, das sich zu lesen lohnt. Vin diesem Autor würde ich gerne noch viel mehr lesen...

Das Buch Jagdhunde ist das erste Buch, das ich von Jorn Lier Horst gelesen habe. Ich bin begeistert ...

Ein tolles Buch, das sich zu lesen lohnt. Vin diesem Autor würde ich gerne noch viel mehr lesen...

Das Buch Jagdhunde ist das erste Buch, das ich von Jorn Lier Horst gelesen habe. Ich bin begeistert und werde mir den Vorgänger Winterfest zu Weihnachten wünschen, da ich unbedingt mehr von diesem Autor lesen möchte. Wer noch spannende Weihnachtsgeschenke sucht, macht mit diesem Buch definitiv nichts verkehrt!

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Erstens fand ich die Geschichte um die verschwundenen Mädchen und den erschlagenen Mann sehr spannend. Gut gefallen hat mir auch die Verwebung von Vergangenheit und Gegenwart, von William Wistings Leben und dem seiner Tochter Line. Beide sind Ermittler auf ihre Art und beide waren mir von Anfang an sympatisch. Schon schnell wird die Erzählung sehr spannend und man möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Die vielen Cliffhänger, also der Sprung der Erzählung in einen anderen Teil der Geschichte, z.B. von Line zu ihrem Vater William, machen das Buch umso spannender, weil man sich die ganze Zeit fragt, was gerade im anderen Teil der Geschichte passiert. Gleichzeitig liest man aber begeistert weiter und will am liebsten alles auf einmal wissen. Ich war bis zum Ende des Buches wie gefesselt und von Seite zu Seite gespannter.

Gerne mochte ich auch den Schreibstil des Autors, der so wunderschön skandinavisch schreibt. Einerseits ein bisschen nüchtern und kühl, andererseits aber sehr detailliert und facettenreich. Kleinigkeiten werden ausführlich beschrieben und machen das Buch so zu einem spannenden Kaleidoskop. Als Leser wird man sofort in die Geschicht hineingezogen, man meint förmlich, den Regen spüren zu können oder den Schmerz, den Line spürt, wenn sie die Haustüre des Ermordeten ins Gesicht bekommt oder die Enttäuschung als ihr Vater suspendiert wird. Gepaart mit einer klaren und deutlichen Sprache hat mich der Autor mit diesem Buch sofort in seinen Bann gezogen.

Veröffentlicht am 27.03.2019

Wow - Ich bin wieder mal beeindruckt von Judi Picoult

In den Augen der anderen
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Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt. Ich habe von Judi Picoult schon einige Bücher gelesen und war jedes Mal tief berührt und immer wieder begeistert, wie spannend, liebevoll und gut geschrieben diese ...

Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt. Ich habe von Judi Picoult schon einige Bücher gelesen und war jedes Mal tief berührt und immer wieder begeistert, wie spannend, liebevoll und gut geschrieben diese Bücher sind. Ich lebe jedes Mal mit, freue mich mit den Hauptfiguren und weine mit ihnen. Zerbrechlich konnte ich nur mit viel Not und Mühe fertig lesen, weil ich so mitgelitten habe. Nach diesem wunderbaren Büchern war ich nun also sehr gespannt auf dieses Buch, in dem ein Autist die Hauptrolle spielt. Eine meiner Freundinnen arbeitet mit Autisten und so war es umso spannender für mich, da sie mir immer viel darüber erzählt.

Das Buch "In den Augen der anderen" hat mir sehr gut gefallen. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen. Es ist spannend, witzig, unterhaltsam und interessant. Das schaffen nicht viele Bücher gleichzeitig. Sehr gut gefallen hat mir auch der Erzählstil, immer ein Kapitel oder einen Abschnitt aus der Sicht einer der handelnden Personen zu erzählen. Das macht die ganze Geschichte noch authentischer und packender. Jacob und seine Familie sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich war richtig traurig, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte.

Veröffentlicht am 27.03.2019

Wird mit jeder Seite besser, poetisch und bestechend in seiner Einfachheit

Liebe unter Fischen
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Liebe unter Fischen ist ein Buch, das mit jeder Seite besser wird. Es ist gut und flüssig geschrieben und macht Spaß. Beim Lesen muss man immer wieder Lächeln oder Schmunzeln, weil die Figuren so herrlich ...

Liebe unter Fischen ist ein Buch, das mit jeder Seite besser wird. Es ist gut und flüssig geschrieben und macht Spaß. Beim Lesen muss man immer wieder Lächeln oder Schmunzeln, weil die Figuren so herrlich echt und lebensnah sind. Sie haben Esprit - sogar der Lyriker Fred Firneis, der ein Burnout hat. Seine Verlegerin braucht dringend einen neuen Gedichtband von ihm, um nicht Pleite zu gehen, er aber kann einfach nicht mehr schreiben. Nachdem sie mehrfach angerufen hat, gemailt und SMS geschickt hat, kommt sie bei ihm in der Wohnung vorbei und wird angesichts des gewaltigen Chaos beinahe ohnmächtig. Sie braucht dringend ein neues Buch, aber Firneis ist im Moment zu nichts in der Lage. Nach einer Panikattacke landet er im Krankenhaus. Da er organisch gesund ist, wird ihm klar, er muss eine Auszeit wagen. Er muss Berlin und seine chaotische Wohnung verlassen und etwas ganz anderes sehen. An einem anderen Ort Kraft tanken. In der Berghütte seiner Verlegerin in Österreich tut er dies auch. Schreiben kann er aber immer noch nicht. Und dann kommt Mara und alles wird anders... Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, damit alle, die es noch nicht gelesen haben, auch noch Spaß haben. Jedenfalls wird es spannend, romantisch und immer lustig! Der Schreibstil in Tagebuchform und später dann in Briefen an die Verlegerin hat mir sehr gut gefallen. Es ist so als wäre man als Leser dabei. Man glaubt, das Prasseln des Feuers in der gemütlichen Hütte zu hören, das kalte Wasser des Elbsee zu spüren und die klare Bergluft zu riechen. Und den leckeren Speck von August, dem Förster, schmeckt man (leider nur) fast. Alfred Firneis lebt anfangs nach dem Motto "Idylle ist dort, wo man nicht genau genug hinsieht". Er hat viele Phobien und gefällt sich auch in seiner Rolle als Verlierer. So zum Beispiel, wenn er anfangs in der Berghütte glaubt, erneut dem Tode nahe zu sein, weil die Straße von schlimmen Regenmassen weggespült wurde, und er einen Abschiedsbrief an seine Verlegerin schreibt. Dass ein Abschiedsbrief so lustig sein kann, hätte man nie gedacht! Und der Ich-bin-zurück-Brief ist noch viel besser! Er selbst schreibt über sich: "Ich lebe in einem Raumanzug, gefertigt aus Ironie, genäht mit Zynismus, beschichtet mit Fremdheit. Es ist wunderbar erzählt, wie das einfache Leben in der Natur Fred zu sich selbst zurück führt und wie er wieder "atmet", wie er selbst schreibt. Vielleicht täte uns allen eine Auszeit in einer solchen Umgebung ohne Elektrizität und Technik gut. Eine Reduktion auf das Einfache, die Natur und sich selbst. Mit diesen Mitteln und seinem Schreiben kuriert Alfred Firneis sich selbst vom Burnout. Faszinierend. Und vermutlich hat der Förster August auch recht, wenn er sagt, dass es kein Bournout gibt, sondern nur ein Noburn, also kein Brennen, kein Feuer und Flamme für etwas sein ist das, was uns in Wahrheit krank macht. Ein Gedanke, über den es sich nachzudenken lohnt. Ein schönes Buch, das ich sicherlich noch mehrmals lesen werde, weil es soviel Lebensweisheit hat und einfach so herrlich, poetisch und unfassbar nett ist! Eines der bestens Bücher, die ich in den letzten Monaten gelesen habe! Danke, dass ich dieses Buch kennen lernen durfte, das mir die wichtigste aller Fragen beantwortet hat: "Wie ist Liebe unter Fischen möglich?" weiterlesen