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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.07.2019

Schwer zu lesen, aber interessant

Die Kommune der Faschisten
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Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, weil ich von Fiume noch nie gehört hatte und nach einer kleinen Recherche im Internet wirklich gespannt darauf war. Ist es doch eine wahre, aber wirklich kuriose ...

Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, weil ich von Fiume noch nie gehört hatte und nach einer kleinen Recherche im Internet wirklich gespannt darauf war. Ist es doch eine wahre, aber wirklich kuriose Randnotiz der Geschichte Europas. Das Buch ist geschichtlich sehr spannend und interessant und man kann für Gegenwart und Zukunft viel aus den damaligen Ereignissen lernen. Waren doch schon damals faschistische Tendenzen deutlich erkennbar bzw. die Anfänge von Mussolinis Faschismus sichtbar. Auch kann man hier lernen, wie Propaganda funktioniert.

Leider war das Buch für mich sehr schwer zu lesen. Ich bin zwar geschichtsbegeistert und ich habe auch gemerkt, dass der Autor Kersten Knipp sich intensiv mit diesem Thema befasst und recherchiert hat, aber es war zu viel für mich. Das Buch ist sehr dicht geschrieben und unglaublich informativ, aber gewiss nicht leicht zu lesen. Meiner Meinung nach ist es für Laien eher ungeeignet, weil es oft viel zu wissenschaftlich ist. Auch werden viele Fremdwörter und Fachbegriffe verwendet.

Gut gefallen haben mir die Fotos aus der Zeit, die das Geschrieben verdeutlichen und besser greifbar machen. Auch die vielen Quellenangaben sind es wert, dass man sie sich genauer anschaut.

Insgesamt hatte ich mir mehr Alltägliches über die Republik von Fiume erhofft. D`Annunzio ist eine schillernde und sicherlich interessante Figur, war mir aber hier zu präsent. Für Geschichtsliebhaber ein tolles Buch, bei Laien ist ein gewisses Durchhaltevermögen nötig.

Veröffentlicht am 28.06.2019

Was ist eigentlich wirklich passiert?

Ich vernichte dich
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Genau diese Frage stellt sich Melanie, als plötzlich ihr Kind weg ist. In ihrem Haus wurden Drogen gefunden und nun ist ihr kleiner Sohn vom Sozialamt abgeholt worden. Sie ist unschuldig, aber wer soll ...

Genau diese Frage stellt sich Melanie, als plötzlich ihr Kind weg ist. In ihrem Haus wurden Drogen gefunden und nun ist ihr kleiner Sohn vom Sozialamt abgeholt worden. Sie ist unschuldig, aber wer soll das glauben? Wie soll sie ihre Unschuld beweisen, wenn doch alle Verdachtsmomente, Zeu-gen und Beweise gegen sie sprechen?
Melanie stürzt in einen schrecklichen Strudel, der sie immer weiter abwärts zieht. Trotz Menschen, die an sie glauben und ihr helfen, erlebt sie einen wahren Alptraum, dessen Ausgang ungewiss ist.
Ein unglaublich spannendes Buch, das mich tief in seinen Bann gezogen hat. Zum Glück hatte ich Zeit und konnte direkt weiterlesen. Ich habe so sehr mit Melanie gelitten und gehofft. Und das En-de hat mich wirklich überrascht, auch wenn manches vorhersehbar war.
Ein spannender Nachfolger, der dem ersten Buch „Nicht ein Wort“ von Autor Brad Parks kaum nachsteht. Die Wendungen machen das Geschehen spannend und lassen den Leser bis zum En-de im Unklaren! Gleichzeitig ist das Buch wirklich packend und mitreißend geschrieben, sodass man immer weiter blättern will. Verschiedene Ebenen verwickeln sich immer mehr miteinander, aber erst am Schluss wird offenbar, was wirklich passiert ist und wie perfide dieser Plan war.
Hierfür gibt es eine klare Leseempfehlung von mir!

Veröffentlicht am 28.06.2019

Mehr als fünf Sterne

Nicht ein Wort
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Leider kann man ja nur fünf Sterne vergeben, aber dieses Buch hätte ganz eindeutig mehr ver-dient. Es war so spannend, dass ich es kaum mehr aus der Hand legen wollte, dass ich nicht mehr ins Bad wollte ...

Leider kann man ja nur fünf Sterne vergeben, aber dieses Buch hätte ganz eindeutig mehr ver-dient. Es war so spannend, dass ich es kaum mehr aus der Hand legen wollte, dass ich nicht mehr ins Bad wollte oder etwas essen. Nur keine Pause machen und immer weiter lesen, endlich wis-sen, wie es endet und was mit den beiden Kindern passiert...
Bundesrichter Scott Sampsons Zwillinge werden entführt und der Entführer meldet sich mit der Nachricht, Scott solle in einem Prozess das Urteil nach seinen Wünschen gestalten. Das bringt den Richter natürlich in Gewissenskonflikte, aber seine Kinder sind ihm heilig. Er gerät in ein schreckliches Fahrwasser und rast mit voller Geschwindigkeit ins Verderben.
Besonders gut gefallen hat mir, dass dieser Roman nicht nur eindimensional ist, sondern immer wieder neue Aspekte auftauchen, die den Leser wieder in eine andere Richtung taumeln lassen. Nie kann man sich sicher sein, dass man nun auf der richtigen Spur ist. Am Ende ist jeder verdäch-tig und der Schluss bietet einen großen Knall. Einfach herrlich, Lesespaß pur!
Mich hat an diesem Buch nur eins gestört: Im Buch wird immer wieder geschrieben „Nicht ein Sterbenswort“ und genau das hätte dann auch der Titel sein müssen, denke ich. Aber wenn das das Einzige ist, was stört, kann man ja zufrieden sein. Daher bin ich voller Vorfreude auf den Nach-folgerroman „Ich vernichte Dich“, den ich auch schon liegen habe.

Veröffentlicht am 28.06.2019

Überraschend gut und spannend

Blutschatten
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich die Autorin sehr schätze und gleichzeitig so viel über dieses Buch gehört habe. Und nicht nur positives, daher war ich umso neugieriger und wollte mir sehr ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich die Autorin sehr schätze und gleichzeitig so viel über dieses Buch gehört habe. Und nicht nur positives, daher war ich umso neugieriger und wollte mir sehr gerne ein eigenes Urteil bilden.
Ich mag Romanfiguren, die anders sind, die von der Norm abweichen und mich in ihren Bann zie-hen. Sunday war so eine Protagonistin. Ich fand sie von der ersten Seite an faszinierend und erlag ihrem ganz besonderen Charme. Ich habe mich an ihrer Seite wohlgefühlt und habe gerne mit ihr gelitten und mich mutig dem Abenteuer gestellt.
In Teilen haben mich das Buch und die Hauptfigur an die Schreibe von Candice Fox erinnert, die ich sehr schätze. Daher war ich umso begeisterter.
Das Buch ist rasant und spannend, überraschend gut – vor allem nach den vielen negativen und zum Teil schon bösen Kommentaren, die ich gelesen hatte. Der Fall ist spannend, die Figuren au-thentisch und manchmal auch ein bisschen überzeichnet, aber in einem Roman darf das auch schon mal sein. Ich musste immer auch mal wieder über Sunday und ihren Begleiter schmunzeln und hoffe, bald weitere Abenteuer mit ihnen erleben zu dürfen! Weiter so, Kathy Reichs!

Veröffentlicht am 28.06.2019

Faszinierend und auch gruslig

Schweige nun still
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Dieses Buch hat mich fasziniert und gleichzeitig auch immer wieder erschauern lassen. Es erzählt aus verschiedenen Perspektiven, unter anderem aus der von Frank, der am Locked-In-Syndrom leidet und zwar ...

Dieses Buch hat mich fasziniert und gleichzeitig auch immer wieder erschauern lassen. Es erzählt aus verschiedenen Perspektiven, unter anderem aus der von Frank, der am Locked-In-Syndrom leidet und zwar alles wahrnimmt, sich aber nicht mitteilen kann. Je weiter die Handlung fortschrei-tet, umso dramatischer wird das Geschehen und umso mehr fiebert man mit. Ich habe so mit Cas-sie und Frank mitgefiebert und mitgelitten, die Seiten sind mir nur so von der Hand gerutscht. Ich war wie gebannt und in einem wahren Leserausch.
Frank hat mich wirklich fasziniert und zugleich war ich wirklich erschreckt und schockiert über die-se schreckliche Erkrankung. Wie schlimm muss es sein, dort zu liegen und nichts tun oder sagen zu können. Ein unglaublich spannendes Buch, das in Rückblenden und aus verschiedenen Blick-winkeln erzählt und den Leser auf eine interessante Reise mitnimmt. Spannung pur geht auch oh-ne viel Blut und Gewalt! Hut ab, so geht gute Unterhaltung!