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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2018

Spannend und historisch interessant

Aberglaube und Geschäfte
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Dieses Buch hat mir von der Beschreibung her sofort gefallen und es hat auch nicht zuviel versprochen. Es ist spannend bis zum Ende und historisch sehr interessant. Man merkt, dass die Autorin sehr gut ...

Dieses Buch hat mir von der Beschreibung her sofort gefallen und es hat auch nicht zuviel versprochen. Es ist spannend bis zum Ende und historisch sehr interessant. Man merkt, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat und auch die Sprache an die damaligen Gepflogenheiten angepasst hat. Das hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt ist der Schreibstil sehr bildhaft und beschreibend, sodass man immer gut nachvollziehen kann, was gerade passiert. Eine Karte der Gegend, in der das Buch spielt, hilft dem Leser auch gut weiter. Sowas mag ich immer sehr, es macht das Lesen für mich interessanter und das Geschehen authentischer.
Bei „Aberglaube und Geschäfte“ handelt es sich um den dritten und abschließenden Teil einer Reihe. Man konnte das Buch aber sehr gut lesen, ohne – wie ich – die Vorgänger zu kennen. Ich habe alles sehr gut verstanden und konnte auch alles nachvollziehen. Schöner wäre es natürlich gewesen, wenn man die beiden ersten Bände zuerst gelesen hätte. Dann hätte man die Entwicklung der Figuren und auch die Verwicklungen besser mitverfolgen können.
So oder so hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Kombination aus historischen Roman und Krimi ist hier sehr gut gelungen und bringt Lesespaß! Die historischen Details sind interessant und kurzweilig gestaltet, sodass man etwas lernt, ohne es zu merken. Das finde ich immer super. Da ich Historisches sehr mag, aber auch unheimlich gerne Spannendes lese, war dies für mich die perfekte Kombi.

Veröffentlicht am 30.09.2018

Spannend und mit wunderbarem Münchener Flair

Das Ludwig Thoma Komplott
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Ein wunderbares Buch, das mir als Exilbayerin wirklich sehr gut gefallen hat. Wenn man die Orte und Örtlichkeiten kennt, an denen ein Buch spielt, macht das ja immer ganz besonders viel Spaß! Und so ist ...

Ein wunderbares Buch, das mir als Exilbayerin wirklich sehr gut gefallen hat. Wenn man die Orte und Örtlichkeiten kennt, an denen ein Buch spielt, macht das ja immer ganz besonders viel Spaß! Und so ist es auch hier bei diesem Buch, das mitten in der Münchener Innen- und Altstadt spielt. Bei den lebhaften und detailreichen Beschreibungen der Autorin habe ich die Straßen, Häuser, Denkmäler, ... direkt vor Augen und kann mich herrlich wegträumen.
Gleichzeitig ist das Buch richtig spannend und es geht auch gleich am Anfang recht schnell in die Vollen. Schnell gibt es den ersten Mord und viele, viele Verdächtige. Und was es mit dem geheimnisvollen Manuskript auf sich hat, möchte man als Leser auch zu gerne wissen. Darin soll sich ein Geheimnis offenbaren. Aber leider ist das Manuskript nicht greifbar....
Spannung pur also. Gemischt mit Lokalkolorit, das das wunderbare München so anschaulich und reizvoll macht. Gleichzeitig erfährt man eines über die private Geschichte der Hauptfigur Tom, der lange Zeit nicht in München gelebt hat. Dass das ganze Geschehen mit seiner Geschichte und Figur verknüpft ist und es auch verschiedene, wunderbar mit einander verflochtene Erzählstränge gibt, macht das Buch noch spannender und interessanter.
In letzter Zeit lese ich immer lieber Regionalkrimis. Dieser hier ist ein ganz besonderes Schmankerl, das zeigt, dass die Autorin gut recherchiert, wunderbar schreibt und ein besonderes Gefühl für Situationen, Emotionen und Personen hat.
Schon beim Lesen der ersten Seiten war mir klar, dass ich Teil 1 dieser Reihe unbedingt haben muss. Hoffentlich gibt es bald einen weiteren Teil, den ich sehr gespannt und voller Neugier erwarte.

Veröffentlicht am 30.09.2018

Spannend und gruslig

Die Blutfinca
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Dieses Buch ist nicht nur spannend und unterhaltsam, sondern auch sehr gruslig. Immer wenn der Geist des Aztekenprinzes auftaucht, sterben Menschen. Und das auf extrem grausame Art. Dabei wollte der frühere ...

Dieses Buch ist nicht nur spannend und unterhaltsam, sondern auch sehr gruslig. Immer wenn der Geist des Aztekenprinzes auftaucht, sterben Menschen. Und das auf extrem grausame Art. Dabei wollte der frühere BKAler Marc Renner einfach nur seinen Ruhestand genießen. Sein Plan war es, hier auf Mallorca eine kleine Pension mit Restaurant zu betreiben und das Leben zu genießen. Aber dann taucht der Geist auf und in seinem Gefolge die erste Leiche...
Dieses Buch des mir bisher unbekannten Autors Jorge de la Piscina hat mir gut gefallen. Es ist spannend, hat ein bisschen Liebe und Übersinnliches mit an Bord und auch einen gewissen Gruselfaktor. Es bietet rasante Szene genauso wie Landschaftsbeschreibungen (diese hätten für mich gerne etwas ausführlicher sein dürfen), detailreiche Schilderungen von Personen und Geschehnissen. Nach und nach entblättert sich der Kern des Geheimnisses um die Blutfinca und der Fall wird gelöst.
Gut gefallen hat mir auch die Zusammenarbeit von Renner mit seinen heimischen Kollegen vor Ort in Mallorca. Schön beschrieben sind die vielen Kleinigkeiten, die das Leben bunt machen und den Roman authentisch machen, wie zum Beispiel die Unpünktlichkeit der Handwerker, an die sich der Deutsche erst gewöhnen muss.
Ich fand es schön, wie sich die Geschichte nach und nach entwickelt hat und wie Renner Anschluss findet, wie eine kleine Gruppe von Freunden entsteht. Man darf neugierig sein, wie es weiter geht, da nicht alle Fragen beantwortet wurden, der Epilog Böses verheißt und der Autor sagt, dass bald der zweite Teil erscheinen wird. Ich bin gespannt!

Veröffentlicht am 30.09.2018

Lustig und spannend

Schatten über dem Odenwald (Alexandra König ermittelt 2)
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Dieses Buch ist mal etwas anderes als die Krimis und Thriller, die ich sonst sehr viel lese. In letzter Zeit habe ich das Genre des Cosy Crime immer mehr für mich entdeckt. Es muss ja nicht immer nur blutig ...

Dieses Buch ist mal etwas anderes als die Krimis und Thriller, die ich sonst sehr viel lese. In letzter Zeit habe ich das Genre des Cosy Crime immer mehr für mich entdeckt. Es muss ja nicht immer nur blutig und brutal sein. Dass es eben auch anders geht, zeigt dieser Krimi, der auch immer wieder zum Lachen animiert. Manchmal möchte man auch den Kopf schütteln über die einfach unbelehrbare Hauptfigur, die nie versteht, warum andere sich um sie Sorgen machen, wenn sie einfach so wild darauf los ermittelt. Die Autorin Susanne Roßbach versteht es, Emotionen beim Leser zu wecken und sorgt für unterhaltsame Lesestunden.
Für mich eine gelungene Mischung aus Unterhaltung, Spaß und Spannung. Der Roman bietet nicht nur einen spannenden Mordfall und viele gefährliche Situationen, sondern auch Romantik, einen Schuss Erotik und vor allem viele Stellen zum Schmunzeln. Perfekt für die Unterhaltung am Feierabend auf dem gemütlichen Sofa oder auf dem Balkon in der Sonne. Ich denke, ich werde mir bei Gelegenheit mal Teil 1 besorgen, um zu erfahren, wie die vorhergehende Geschichte rund um die selbsternannte Ermittlerin Alexandra König ist. Und vielleicht gibt es ja auch schon bald einen dritten Teil, den ich ebenfalls wieder gerne lesen würde.

Veröffentlicht am 19.09.2018

Nordisch düster und spannend

Der Schmetterling
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Dieses Buch wollte ich lesen, seit ich das erste Mal von ihm gelesen hatte. Die kurze Inhaltsangabe hatte mich sofort in ihren Bann gezogen und hat mich neugierig gemacht. Ich mag skandinavische Bücher ...

Dieses Buch wollte ich lesen, seit ich das erste Mal von ihm gelesen hatte. Die kurze Inhaltsangabe hatte mich sofort in ihren Bann gezogen und hat mich neugierig gemacht. Ich mag skandinavische Bücher sehr und auch dieses hat mich wirklich begeistert. Der Roman ist düster und spannend, nachdenklich und manchmal auch sehr melancholisch – genau das, was ich so mag.

Die Hauptfigur, der ermittelnde Kommissar Rokka, hat mir sofort gefallen. Er ist kein einfacher Mensch und stößt seine Mitmenschen oft vor den Kopf, andererseits ist er ein genialer Ermittler und ich mochte es sehr, dass er seine Meinung sagt, ohne lange darüber nachzudenken. Das bringt ihm sicherlich oft Probleme, aber es ist ehrlich und offen. Und genau das könnten wir mehr brauchen, finde ich. Natürlich kann man es vielleicht etwas diplomatischer machen. Ich mag Romanfiguren mit Ecken und Kanten, mit Macken und Fehltritten. Bei mir hat Rokka einen Stein im Brett und ich hoffe, dass dieser Roman erst der Auftakt zu einer Serie war.

Der Kriminalfall ist von der ersten Seite an sehr spannend. Das spätere Mordopfer hat viele Geheimnisse und ist ein sehr verschlossener Mensch. Erst nach und nach offenbart sich, warum das so ist, und was in der Vergangenheit alles geschehen ist. Das macht das Lesen interessant und der Leser bleibt neugierig.