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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2018

Hat mich von A bis Z begeistert

Der Alphabetmörder (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 1)
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Dieses Buch klang für mich schon der Beschreibung nach unglaublich spannend, die Lektüre hat mich dann regelrecht mitgerissen und ich habe das Buch in nur zwei Tagen verschlungen. Vor allem nachdem ich ...

Dieses Buch klang für mich schon der Beschreibung nach unglaublich spannend, die Lektüre hat mich dann regelrecht mitgerissen und ich habe das Buch in nur zwei Tagen verschlungen. Vor allem nachdem ich entdeckt hatte, dass das Buch im Westerwald spielt und ich die meisten Örtlichkeiten, wie den Wildpark und das Hotel, in dem die beiden Ermittler wohnen, aber auch das Europahaus in Bad Marienberg usw. kenne, weil ich in dieser Gegend vor vielen Jahren gearbeitet habe. Das hat mir umso mehr Spaß gemacht, weil ich die Bilder und Szenerien so deutlich vor Augen hatte.
Jan Grall und seine Partnerin Rabea Wyler fand ich ein wirklich gutes Team. Es macht Spaß, sich mit den beiden auf der Spur des Täters zu begeben und zu erforschen, was warum passiert. Beide sind spannende Persönlichkeiten mit einer interessanten Vergangenheit. Ich freute mich zu lesen, dass Autor Lars Schütz mit seinem Thrillerdebüt hier den ersten Teil einer Serie um den Profiler vorgelegt hat. Bin wirklich neugierig, wie es weitergeht.
Der Fall selbst ist spannend und tiefgründig und auch geheimnisvoll. Zwar hatte ich irgendwann einen Verdacht, der ich dann auch bestätigt hat, das hat der Spannung aber keinerlei Abbruch getan. Auch deshalb nicht, weil dann doch noch eine Überraschung auf mich wartete.
So mag ich Thriller: temporeich, spannend bis zuletzt, eine klare und deutliche Sprache, authentische Situationen, Personen und Orte!

Veröffentlicht am 20.07.2018

Wahre und weise Worte

Es gibt so viel, was man nicht muss
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Dieses Buch geht wirklich zu Herzen und hat mich stellenweise sehr berührt. Der Autor hat selbst viel erlitten und ist dennoch nicht bitter geworden. Sein Glaube gibt ihm Halt und tröstet ihn, lässt ihn ...

Dieses Buch geht wirklich zu Herzen und hat mich stellenweise sehr berührt. Der Autor hat selbst viel erlitten und ist dennoch nicht bitter geworden. Sein Glaube gibt ihm Halt und tröstet ihn, lässt ihn weitermachen und das Positive sehen. Das fand ich unglaublich beeindruckend. So manch anderer lässt sich von weitaus geringeren Dingen umwerfen.
Die kurzen kleinen Abschnitte sind schön, wenn man das Buch immer wieder einmal zur Hand nehmen und ein bisschen schmökern möchte. So könnte man zum Beispiel jeden Abend oder morgen immer ein Kapitelchen lesen und daraus seine Schlüsse ziehen.
Sehr schön und sehr wahr ist der Spruch von Epikur, der dem Buch quasi vorangestellt ist: „Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.“ Ich glaube, gerade in unserer modernen, oft so materiell geprägten Welt ist das sicherlich sehr treffend. Weniger Wünsche zu haben, würde das Leben doch oft viel einfacher machen. „Es gibt so viel, was man nicht muss. Und noch nicht mal braucht.“ – Ein herrlicher Spruch!
Einige Impulse haben mir besonders gut gefallen:
- Sich weniger Gedanken machen und mehr annehmen.
- So zu leben, dass man nicht ständig müde und gestresst ist.
- Weil ich versuche, an Sonntagen nichts zu tun, was irgendeinen Nutzwert hat.
- Ich klammere mich zu sehr ans „mein“ und „unser“
- dass man einen Tag auch einfach mal verrinnen lassen kann
- Gegen die Liebe ist der Tod machtlos
Weitere interessante Gedanken wie der des „overdelivery“ haben mir sehr gut gefallen. Dass man mehr macht als man müsste. Dazu sagt der Autor: „Es kostet so wenig. Und es bringt so viel.“ Damit hat er sicherlich auch recht. Manchmal reicht ja auch schon ein Lächeln oder ein nettes Wort für den Mitmenschen. „Und so einander Gesellschaft leisten, wenn der Weg in eine Land-schaft führt, in der wir uns alle klein und unsicher fühlen.“
Ein wunderbar weises Buch, das viele wahre Worte beinhaltet und auf positive Weise zum Nach-denken anregt.

Veröffentlicht am 20.07.2018

Spannend und lustig

Der Tod kommt mit dem Wohnmobil
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Dieses Buch ist eine wunderbare Mischung aus spannendem Krimi und lustiger Unterhaltung. Mir hat es sehr gut gefallen. Besonders war für mich hier, dass der Krimi in der Gegend spielt, in der ich aufgewachsen ...

Dieses Buch ist eine wunderbare Mischung aus spannendem Krimi und lustiger Unterhaltung. Mir hat es sehr gut gefallen. Besonders war für mich hier, dass der Krimi in der Gegend spielt, in der ich aufgewachsen bin, das hat es nochmal interessanter gemacht.
Die Autorin schreibt sehr witzig und detailreich, sodass man sich als Leser wirklich auf dem Campingplatz wähnt und oft schmunzeln muss. Gleichzeitig ist es spannend, warum der Musch tot ist und wer ihn auf dem Gewissen hat. Die Auflösung hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich wäre nicht darauf gekommen, aber es passte sehr gut.
Ein Wohlfühlkrimi, der Spannung und Witz, gute Unterhaltung und Humor in sich vereint. Gut, dass der Nachfolgeroman schon auf meinem Handy ist und ich bald weiterlesen kann! Ich freue mich darauf, mehr von Sofia und ihrem Campingplatz zu lesen!

Veröffentlicht am 20.07.2018

Spannend mit viel Flair

Totenweg
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Dieses Buch hat mich angesprochen, weil es spannend klang. Zwar habe ich gelesen, dass das Buch in der Elbmarsch spielt, mir darüber aber keine genaueren Gedanken gemacht. Beim Lesen aber habe ich festgestellt, ...

Dieses Buch hat mich angesprochen, weil es spannend klang. Zwar habe ich gelesen, dass das Buch in der Elbmarsch spielt, mir darüber aber keine genaueren Gedanken gemacht. Beim Lesen aber habe ich festgestellt, wie viel Flair Autorin Romy Fölck entstehen lässt. Und ich war gedank-lich genau wieder da, wo Freunde von uns wohnen, nämlich in den Elbmarschen und bei den Obstbauern. Einfach herrlich. Auch wenn der Roman, der ja auch im Herbst spielt, eher düster und dramatisch, ja sogar tragisch ist.
Die Hauptfigur Frida hat mir sehr gut gefallen. Sie war mir ganz schnell sehr sympathisch, viel-leicht gerade deswegen, weil sie nicht so glatt und perfekt ist. Sie ist durch ihre Vergangenheit, den Mord an ihrer Freundin im Jugendalter und den Folgen dieser schrecklichen Tat geprägt. Jahre-lang versuchte sie, sich den Elbmarschen, ihren Eltern und ihrer Heimat fern zu halten, um das Geschehene verdrängen zu können. Nun muss sie wieder dorthin und sich der Vergangenheit stellen. Das ist wirklich interessant und sehr einfühlsam dargestellt. Man spürt Fridas Zerrissenheit, den Wunsch, die Vergangenheit zu vergessen und gleichzeitig das Pflichtgefühl ihren Eltern und dem Apfelhof gegenüber. Das hat mich echt berührt.
Ich war begeistert, wie eindrucksvoll und mitreißend die Autorin schreiben kann. Wie sie es schafft, den Leser mit in die Vergangenheit zu nehmen und gleichzeitig die Gegenwart zu gestal-ten, wie die Gefühl, Momente und Menschen, aber auch die Natur und Landschaft, Situationen und Ereignisse realistisch und gut nachvollziehbar beschrieben werden. Ich freue mich jetzt schon auf den Nachfolger und bin gespannt, wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 20.07.2018

Authentisch und spannend

Römermaske
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Dieses Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen, weil es einerseits sehr spannend und interessant, andererseits sehr authentisch ist. Besonders gut haben mir hier auch die Sätze gefallen, die im Dialekt ...

Dieses Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen, weil es einerseits sehr spannend und interessant, andererseits sehr authentisch ist. Besonders gut haben mir hier auch die Sätze gefallen, die im Dialekt geschrieben sind. Es passt einfach und wenn man sie halblaut vor sich hin liest, kann man es auch gut verstehen.
Dass der Krimi viel mit den Römern zu tun hat, hat mich besonders begeistert, da ich die Römer und die Antike spannend finde, seit ich im Geschichtsunterricht zum ersten Mal davon gehört habe. Daher war das Setting für mich perfekt – Krimi und Römer, eine herrliche Mischung.
Gleichzeitig mochte ich auch die Hauptfigur Malte sehr. Er ist sympathisch und hängt sich sehr in seiner Arbeit, er ist einfach ein netter Kerl. Ich wünsche ihm für die Zukunft eine nette Frau an seiner Seite und hoffe, dass sich die anbahnende Liebesgeschichte vorsetzt.
Leider habe ich Teil eins nicht gelesen, aber das hat meiner Begeisterung und meinem Verständnis keinen Abbruch getan. Das hat mir gefallen, denn ich finde es gut, wenn man Bücher einer Reihe auch gut einzeln lesen kann. Auch wenn es natürlich immer schöner ist, die Serie der Reihe nach zu lesen. Aber hier ist es gut gelöst, sodass es kein Problem ist, dieses Buch solo zu lesen.
Mir gefällt die Schreibweise der Autorin, die die Leser mitnimmt und bis zum Ende Spannung entstehen lässt. Immer wieder kommt ein neuer Verdacht auf und der Fall nimmt interessante Drehungen und Wendungen bis es am Ende zur Auflösung kommt. Auch die Mischung zwischen Kriminalfall und Privatleben fand ich gut ausgewogen.