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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.07.2025

Ziemlich spannend

Five Survive
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich Locked Room-Szenarien immer besonders reizvoll finde. Man hat das Gefühl, man könnte erahnen, wie es sein könnte, aber meistens gibt es so viele Geheimnisse, ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich Locked Room-Szenarien immer besonders reizvoll finde. Man hat das Gefühl, man könnte erahnen, wie es sein könnte, aber meistens gibt es so viele Geheimnisse, dass man genau das nicht kann. Und das finde ich dann immer extrem spannend. Hier habe ich mich gut unterhalten gefühlt, auch wenn der letzte Kick gefehlt hat. Gerade den Anfang habe ich als recht zäh empfunden, je weiter die Geschichte fortgeschritten ist, desto spannender fand ich es dann.

Ich habe mich allerdings auch gefragt, ob die Altersempfehlung ab 14 wirklich ok ist, oder ob 16 besser gewesen wäre. Aber wahrscheinlich sind die Kinder und Jugendlichen heute nicht mehr so empfindsam wie ich es damals war.

Die Story ist wirklich gut gemacht, weil immer immer wieder eine Ahnung hat, die sich dann aber nur als halbrichtig erweist und daher noch mehr dahinter steckt. Ich fand die Auflösung ziemlich gut und habe das Buch zufrieden beendet. Man kann gut nachvollziehen, warum wer wie handelt und die Beschreibungen der Personen waren echt gut - wie sich wer unter Stress ändert und was so hinter mancher Fassade steckt. Am Ende ist es schon erschütternd, aber gleichzeitig auch plausibel und glaubhaft.

Veröffentlicht am 14.07.2025

Sehr leichte Ferienlektüre

Mord im Wattenmeer
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Wer eine leichte, nicht zu spannende Ferienlektüre sucht, die ohne Nervenkitzel und viel Blut auskommt, ist hier genau richtig. Femke Janssens erster Fall ist ein Küstenkrimi, der nach Dangast an der Nordsee ...

Wer eine leichte, nicht zu spannende Ferienlektüre sucht, die ohne Nervenkitzel und viel Blut auskommt, ist hier genau richtig. Femke Janssens erster Fall ist ein Küstenkrimi, der nach Dangast an der Nordsee entführt. Für mich war es leider ein bisschen zu seicht und zu wenig packend, die Figuren haben mich nicht überzeugt, auch wenn die Geschichte als solche gut konstruiert war.

Femke war mir zu naiv und ich hatte nicht das Gefühl, dass sie sich wirklich als Privatdetektivin eignen würde. Auch ihre Vermieterin, die als Miss Marple beschrieben wird, so aber weder handelt noch denkt, konnte mich nicht recht überzeugen. Ebba fand ich an sich sympathisch, aber dass sie gleich der Erstbesten Geheimnisse aus der Ermittlung ausplaudert, fand ich unrealistisch.

Insgesamt fehlte mir einfach die Spannung und ich hätte mir mehr Atmosphäre gewünscht. Insgesamt waren die Beschreibungen leider oft eher etwas hölzern und ungelenk. Schon gleich am Anfang wird Femke beschrieben, statt sie nach und nach langsam einzuführen. Da fragte ich mich direkt, ob die Autorin das Prinzip "Show, don´t tell" nicht kennt. Schade, da wäre mehr drin gewesen, denn die Story an sich ist gut.

Es tut mir leid, dass ich so kritisch bin, denn ich bin mir sicher, dass das Buch auch seine Fans finden wird, die die ruhige Ermittlung mit der etwas verrückten, quirligen Femke lieben. Ich werde ihr aber nicht mehr ans Wattenmeer folgen.

Veröffentlicht am 14.07.2025

Gelungenes Finale

Die Kriminalistinnen. Der stumme Zeuge
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Nachdem ich damals beim Erscheinen Band 1 gelesen hatte, war ich natürlich neugierig, wie es weitergeht. Band 2 lag längere Zeit hier, aber dann kam Band 3 und ich wollte unbedingt weiterlesen. Nummer ...

Nachdem ich damals beim Erscheinen Band 1 gelesen hatte, war ich natürlich neugierig, wie es weitergeht. Band 2 lag längere Zeit hier, aber dann kam Band 3 und ich wollte unbedingt weiterlesen. Nummer 2 und 3 habe ich dann direkt hintereinander gelesen und war wirklich traurig, als das Buch zu Ende war. Auch wenn ich finde, dass dieses Buch das stärkste aus der Reihe war, hätte ich gerne noch mehr Bücher gelesen. Schade, dass es "nur" eine Trilogie ist.

Diesen dritten Teil fand ich noch persönlicher und nicht nur das Schicksal der vierjährigen Liese ging mir zu Herzen. Ich habe wirklich mitgefiebert und mitgelitten und am Ende ein paar Tränchen verdrückt. Ich fand es wirklich richtig gut und packend geschrieben, gerade auch wegen der vielen verschiedenen Probleme, die Lucia gleichzeitig hat. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihrem Privatleben, den Ermittlungen in Köln und dem Entführungsfall. Das bringt richtig Tempo rein und man bleibt ein bisschen atemlos zurück.

Ich bin traurig, dass diese Reihe nun abgeschlossen ist, gleichzeitig ist das aber ja das größte Lob für den Autoren, dessen andere beiden Krimis aus der Cold-Case-Krimi-Reihe ich mir schon gekauft habe und demnächst lesen werde.

Veröffentlicht am 13.07.2025

Ziemlich spannend, aber auch brutal

Devil's Kitchen
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Da ich sowohl die Hades-Reihe als auch die Crimson-Lake-Serie voller Begeisterung gelesen habe, war ich natürlich total gespannt, was als nächstes aus der Feder von Autorin Candice Fox geflossen ist. Das ...

Da ich sowohl die Hades-Reihe als auch die Crimson-Lake-Serie voller Begeisterung gelesen habe, war ich natürlich total gespannt, was als nächstes aus der Feder von Autorin Candice Fox geflossen ist. Das Setting dieses StandAlone hat mich sofort für sich eingenommen, ich fand die Idee mit den Raubzügen während der Brände ziemlich genial.
Der Prolog hat mich total gefangen und seine Auflösung fand ich einfach nur cool. Die Feuerwehrmänner sind interessante Charaktere, deren Tiefen man erst nach und nach ausloten kann. Das macht es natürlich echt spannend und gleichzeitig fiebert man mit Andy mit, deren Vorgeschichte es ebenfalls in sich hat. So kommt man auch ihr immer näher und kann ihr Verhalten oft auch nachvollziehen.
Stellenweise ist das Buch echt brutal und man fragt sich auch immer mal wieder, wie Menschen so miteinander umgehen können. Aber wahrscheinlich gibt es das wirklich und gerade in so "Männergesellschaften". Und wahrscheinlich ist sowas dann auch ein Teufelskreis, aus dem man nicht mehr herauskommen kann, wenn man keine Hilfe hat.
Das Buch hat mich wirklich gepackt, ein wahrer Pageturner, sodass ich froh war, dass ich es quasi in einem Rutsch an einem Tag lesen konnte und nichts abgelenkt hat. Allerdings muss ich leider sagen, dass mich das Ende nicht recht überzeugt hat und auch so einige Dinge etwas nebulös waren. Trotzdem war es ziemlich spannend und ich bin gespannt, was uns diese Autorin als nächstes präsentieren wird.

Veröffentlicht am 04.07.2025

Spannendes Ende

SIEBEN STUNDEN. Wen würdest du retten?
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Aufgrund des interessanten Plots und der Kurzbeschreibung bin ich sehr neugierig auf dieses Buch gewesen. Der Auftakt hat mir auch sehr gut gefallen und ich war schnell in der Geschichte drin. Ich war ...

Aufgrund des interessanten Plots und der Kurzbeschreibung bin ich sehr neugierig auf dieses Buch gewesen. Der Auftakt hat mir auch sehr gut gefallen und ich war schnell in der Geschichte drin. Ich war sehr gespannt, was die einzelnen Personen zu verbergen haben und was es mit dem Geheimnis um die damaligen Ereignisse auf sich hat. Die Sprünge zwischen den Geschehnissen in der Gegenwart und der Vergangenheit, als sie alle noch Schüler waren, fand ich gut beschrieben.

Nach und nach enthüllen sich die Geheimnisse und es wird immer klarer, was passiert ist und wie die Auswirkungen dieser schrecklichen Ereignisse auch heute noch nachwirken und die Menschen beeinflussen. Gleichzeitig war es phasenweise aber leider auch ein bisschen zäh. Die inneren Monologe bzw. Gedanken der Figuren wiederholen sich und das macht den Lesefluss langsamer.

Das Ende dagegen hat mich dann wieder überracht und war spannend.