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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2022

Berührende Sammlung

Isarrauschen
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Normalerweise bin ich ein Krimi- und Thrillerfan, ab und zu noch etwas Fantasy und Kindergeschichten. Kurzgeschichten sind eher nicht so mein Fall, aber manchmal mache ich doch Ausnahmen, wenn mich das ...

Normalerweise bin ich ein Krimi- und Thrillerfan, ab und zu noch etwas Fantasy und Kindergeschichten. Kurzgeschichten sind eher nicht so mein Fall, aber manchmal mache ich doch Ausnahmen, wenn mich das Thema interessiert. Hier war es München, als Exilbayerin fehlt mir die Hauptstadt manchmal schon ein bisschen. Gut, dass ich hier "zugeschlagen" habe! Die Autorin schreibt sehr einfühlsam und unterhaltsam, berührend und lang nachhallend. Jede der Geschichten hat ihren ganz eigenen Ton, manche melancholisch, andere heiter und fröhlich.
Ich tue mich schwer, eine Lieblingsgeschichte zu benennen - wahrscheinlich die mit dem Buch - aber das muss ich ja zum Glück auch nicht.
Wer München kennt, wird sich hier ganz schnell wiederfinden. Wer die Stadt nicht kennt, erfährt hier einiges über die Mentalität, Gebräuche und Traditionen und möchte der schönen Stadt an der Isar danach sicherlich einen Besuch abstatten. Auch ich habe während des Lesens mehrfach gedacht, dass ich endlich mal wieder nach München muss. Eine berührende Sammlung, die ich sicherlich noch öfter lesen werde!

Veröffentlicht am 18.10.2022

Nicht ganz überzeugend

Sturmrot
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich nordische Krimis und Thriller sehr mag, diese Autorin bisher aber noch nicht kannte. Ich habe mich sehr darauf gefreut, in diesem alten und zugleich gegenwärtigen ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich nordische Krimis und Thriller sehr mag, diese Autorin bisher aber noch nicht kannte. Ich habe mich sehr darauf gefreut, in diesem alten und zugleich gegenwärtigen Fall zu ermitteln. Leider hat mich das Buch von Anfang an nicht richtig gepackt. Ich hatte die ganze Zeit gehofft, dass es noch spannender wird. Leider war dem nicht so. Ich fand das Buch durchaus interessant, aber eher nicht so toll, wie es überall bewertet und beworben wird. Das fand ich schade. Leider ist mir auch die Hauptfigur nicht besonders ans Herz gewachsen, ich fand sie eher blass und unscheinbar. Sie ist extra wegen ihrer kranken Mutter zurückgekommen, aber das bleibt auch irgendwie im Nebel.
Schade, da hatte ich mir echt mehr erhofft. Wahrscheinlich hätte es geholfen, das Buch nochmal zu überarbeiten und zu straffen. Hundert Seiten weniger und weniger ausschweifend, dann wäre es vermutlich packender gewesen. Ob ich die beiden anderen Teile noch lesen werde, weiß ich noch nicht.

Veröffentlicht am 21.09.2022

Rätselhaft spannend

Der Märchenkönig
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Da ich bereits alle Vorgänger mit Tom Perlinger gelesen habe und als gebürtige Bayerin auch die Stadt München sehr mag, war ich natürlich umso neugieriger, wie es hier nach dem großen Brand weitergeht. ...

Da ich bereits alle Vorgänger mit Tom Perlinger gelesen habe und als gebürtige Bayerin auch die Stadt München sehr mag, war ich natürlich umso neugieriger, wie es hier nach dem großen Brand weitergeht. Das Leben für Tom und seine Christl hat sich stark verändert und auch die Beziehung der beiden hat ihre Leichtigkeit verloren. Das macht das Buch umso spannender - abgesehen davon, dass auch der Kriminalfall sehr interessant und rätselhaft ist. Und dann die Parallelen zum Tod des Kini, das kann doch kein Zufall sein, oder? Hm, ehrlich gesagt... nein, das verrate ich hier nicht! Selbst lesen macht mehr Spaß und bei diesem Roman lohnt es sich wirklich.
Wer die Vorgänger nicht kennt, kann dieses Buch sicherlich auch lesen, aber es macht deutlich mehr Spaß, wenn man die ganzen Hintergründe kennt und versteht. Die Wendungen sorgen für beste Unterhaltung und am Ende ist man erleichtert, auch wenn man traurig ist, dass das Buch schon zu Ende ist. Hier wird so manches Rätsel aus der Vergangenheit gelöst.
Mein Tipp: Lest dieses Buch, am besten, nachdem Ihr die Vorgänger aus dieser München-Reihe gelesen habt!

Veröffentlicht am 21.09.2022

Geniale Fortsetzung

Der böse Hirte
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Nachdem ich den ersten Teil der Reihe um Colter Shaw, Der Todesspieler, gelesen hatte, war klar, dass ich Teil 2 sofort "hinterherlesen" musste. Zum Glück hatte ich das Buch schon hier liegen und konnte ...

Nachdem ich den ersten Teil der Reihe um Colter Shaw, Der Todesspieler, gelesen hatte, war klar, dass ich Teil 2 sofort "hinterherlesen" musste. Zum Glück hatte ich das Buch schon hier liegen und konnte direkt loslegen. Ich war etwas erstaunt, in welche Richtung sich diese Fortsetzung thematisch entwickelt hat, aber es hat mir sehr gefallen. Ich finde, der Titel ist wirklich gut gewählt und passt zum Thema Sekte perfekt. Mich hat es total fasziniert, wie tief man hier in den Alltag der Gruppe eintaucht.
Auch hier zeigt Autor Jeffery Deaver wieder sein ganzes Können. Geschickt führt er seine Leser auf falsche Fährten, lockt sie in Abgründe und lässt das Geschehen dann wieder ganz anders erscheinen, wenn er es von einer anderen Seite beleuchtet. Ich liebe diese Twists und Wendungen, die für mich das Salz in der Thriller-Suppe sind!
Weil mich das Buch so begeistert hat und ich unbedingt wissen muss, wie es weitergeht, höre ich mir Teil 3 nun auf Englisch an. Das zeigt ja wohl sehr deutlich, wie gut es mir gefallen hat.

Veröffentlicht am 16.09.2022

Wieder ein schöner Ausflug

Wolfshappen
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Da ich bereits das Vorgängerbuch gelesen habe, war ich natürlich gespannt, wie es weitergeht. Einerseits mit dem neuen Fall, andererseits auch mit den Hauptfiguren und ihrem Privatleben. Das Buch hat mich ...

Da ich bereits das Vorgängerbuch gelesen habe, war ich natürlich gespannt, wie es weitergeht. Einerseits mit dem neuen Fall, andererseits auch mit den Hauptfiguren und ihrem Privatleben. Das Buch hat mich gut unterhalten und auch der Schluss hat alles aufgelöst und war rund. Etwas gestört hat mich allerdings, dass ich ziemlich viele Fehler entdeckt habe. Das nervt mich immer ziemlich. Insgesamt war es aber wieder ein schöner und unterhaltsamer Ausflug in die Sächsische Schweiz.

Leo Reisinger entdeckt in diesem siebten Fall bei einer Beerdigung zusammen mit Jägern einen Toten. Das alleine ist schon wirklich spannend und dann kommen auch noch die Wolfsschützer ins Ermittlungsboot.

Gleichzeitig funkt und knistert es zwischen ihm und seiner Kollegin Sandra Kruse. Und das aber nicht immer nur voller Liebe. Dieser Nebenstrang wird in diesem Band ziemlich wichtig - das fand ich aber gut. Ein schöner Gegensatz zu den Ermittlungen. Und dann am Ende... halt, das mag ich nicht verraten, aber es lohnt sich, auch diesen Band zu lesen.