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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2022

Der Maskenmann macht es spannend

Langstrasse
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Da ich bereits die Vorgänger sehr mochte, war ich natürlich gespannt darauf, wie es weitergehen würde. Nach Paradeplatz und Bahnhofstrasse nun also die Langstrasse in Zürich. Ich finde die Stadt sehr spannend ...

Da ich bereits die Vorgänger sehr mochte, war ich natürlich gespannt darauf, wie es weitergehen würde. Nach Paradeplatz und Bahnhofstrasse nun also die Langstrasse in Zürich. Ich finde die Stadt sehr spannend und auch toll als Ort für eine Romanreihe. Etwas irritiert mich, dass die Reihe unter Philipp Humboldt läuft, denn in diesem dritten Buch liegt bei Armand Muzaton, Leiter der Kriminalpolizei. Er ist der Freund von Philipp und auch schon vorher eine wichtige Figur, hier aber die Hauptfigur. Gestört hat mich dieser Tausch nicht – im Gegenteil: Ich mag Armand sehr und das Buch hat mich bestens unterhalten.



Wer die Vorgänger kennt, kann die Entwicklung der Figuren und der Freundschaft der beiden besser nachvollziehen, aber man kann jeden Band auch sehr gut einzeln lesen.



Wie auch Philipp hat auch Armand seine dunkle Seite, gerade das macht ihn als Romanfigur natürlich umso interessanter. Ich mochte den Fall mit dem Rächer für die Gerechtigkeit und die Unterdrückten. Herrlich, dass manche Verbrecher dann auch gleich aus Angst bei der Polizei ausgesagt haben. Das hat mir sehr gefallen. Der Maskenmann macht neugierig und so liest man Seite um Seite wie im Rausch. Ich hatte irgendwann die Ahnung, dass da etwas nicht stimmen kann, aber auf diese Auflösung wäre ich nicht gekommen. Eine tolle Idee, hinten noch ein Kapitel anzufügen, dass man nicht lesen muss, aber kann. Natürlich konnte ich nicht widerstehen und war dann mehr als überrascht. Aber lest selbst...

Veröffentlicht am 19.07.2022

Die dunkle Seite Südtirols

Marterlmord - Ein Geheimnis. Eine Mordserie. Ein schweigendes Dorf.
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Da ich Heidi Troi seit Anfang ihres Autorenlebens als Leserin und Fan begleite, war ich natürlich sehr gespannt auf dieses neue Buch von ihr. Ich bin immer auf jedes neue Werk von ihr neugierig, aber hier ...

Da ich Heidi Troi seit Anfang ihres Autorenlebens als Leserin und Fan begleite, war ich natürlich sehr gespannt auf dieses neue Buch von ihr. Ich bin immer auf jedes neue Werk von ihr neugierig, aber hier umso mehr, weil sie selbst dazu schrieb, dass sie hier neue Wege gegangen ist, und das Buch auch düsterer als ihre bisherigen Bücher sein sollte, aber fast nicht erschienen wäre.

Nun war ich also voller Hochspannung und das ist ja nicht immer gut. Wenn man so hohe Erwartungen an ein Buch hat, kann das schnell schief gehen. Aber nicht bei Heidi!

Das Buch hat mir noch besser gefallen als die Reihe um den Lovis und ich muss sagen, den mag ich schon wirklich sehr. Ich freue mich schon jetzt auf Band 4 mit ihm, dabei kam Nummer 3 ja gerade erst raus.

Doch zurück zum Marterlmord... Ich mag düstere Bücher voller Atmosphäre und einem leichten Grusel-Gänsehaut-Gefühl. Mich hat die ganze Art ein bisschen an die Skandinavier erinnert und die liebe ich sehr. Gerade jetzt im Sommer an den lauen Abenden ist das perfekt. Das Buch nimmt seine Leser mit in ein Südtirol, das so gar nichts mit dem idyllischen Urlaubsparadies zu tun hat, das man so kennt. In den Tälern leben Menschen, die mit Außenstehenden nichts am Hut haben und dies auch mehr als deutlich zeigen. Sie lassen den armen Ermittler quasi am langen Arm verhungern und verlieren nie auch nur ein Wort zu viel. Man spürt seine wachsende Verzweiflung, Wut und Hilflosigkeit und leidet mit. Wenn die Leser mitfiebern, ist es perfekt. Dann ist man richtig im Buch angekommen und die Autorin hat bestens erreicht, was sie wollte. Und das ist hier wirklich gelungen. Die Geschichte ist unfassbar spannend und packend, die Auflösung logisch und dennoch völlig anders als gedacht. Besonders gut haben mir die atmosphärischen Beschreibungen gefallen, die das Geschehen so gut unterstreichen. Wenn beispielsweise herrlich beschrieben ist, wie die Sonnenstrahlen über die Berghänge kriechen und dem Dorf FAST ein freundliches Aussehen geben. Und wie dann nur ein Sonnenstrahl die grausame Szene am Kreuz ins Licht rückt. Ich mag es gerne, wenn Sprache so genutzt wird, wenn eine Autorin so damit spielt!

Fazit: Rundum gelungen und fortsetzungsverdächtig! Ich befürchte aber, dass es aufgrund des Endes eher keine geben wird. Dennoch eine absolute Leseempfehlung von mir! Gut, dass dieses Buch das Licht der Welt erblicken durfte!

Veröffentlicht am 18.07.2022

Gelungen

#Datendetektive. Band 5. Angriff auf die Minecraft-Welt
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Der bisher letzte Band aus der Reihe um die Datendetektive hat mich genauso wie seine Vorgänger überzeugt. Es ist spannend und packend und man rätselt immer mit, warum was wann passiert ist. Gemeinsam ...

Der bisher letzte Band aus der Reihe um die Datendetektive hat mich genauso wie seine Vorgänger überzeugt. Es ist spannend und packend und man rätselt immer mit, warum was wann passiert ist. Gemeinsam mit den Datendetektiven saust man als Leser durch die Welt und manchmal auch durch die Virtual Reality. Das macht es richtig interessant. Ich finde es toll, wie hier Infos aus dem Bereich von IT und Technik einfach und kindgerecht erzählt werden. Auch Erwachsene können hier noch einiges lernen, quasi nebenbei. Ich mag auch die Kästen mit Vickys Media, die diese Infos gebündelt weitergeben. Man kann sie alleine lesen, neben der Geschichte oder zwischendrin.

Gut finde ich auch, dass die Hauptfiguren, also die Datendetektive, vorne im Innenteil des Covers vorgestellt werden. Das erleichtert das Lesen und Mitverfolgen der Geschichte. Genau wie die kurze Zusammenfassung dessen, was bisher schon in den Vorgängerbüchern passiert ist.

Eine wunderbare Reihe, deren fünfter Band mir wieder richtig gut gefallen hat. Gerne mehr davon!

Veröffentlicht am 18.07.2022

Urlaubsflair und Krimispannung

Schatten über Saint-Tropez
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Da ich bereits die Münchener Krimis der Autorin Sabine Vöhringer kenne, war ich natürlich besonders neugierig. Dieses Mal ein ganz anderes Setting, ein Urlaubs- und Sehnsuchtsort als Handlungsort für den ...

Da ich bereits die Münchener Krimis der Autorin Sabine Vöhringer kenne, war ich natürlich besonders neugierig. Dieses Mal ein ganz anderes Setting, ein Urlaubs- und Sehnsuchtsort als Handlungsort für den Krimi. Das ist noch reizvoller, gerade jetzt im Sommer in der Ferienzeit. Und ja, es war wie ein kleiner Urlaub.

Wie schon in den anderen Bücher gelingt es auch hier der Autorin ganz wunderbar, ihre Leser mitzunehmen. Sie schreibt so authentisch und direkt, zugleich aber auch herrlich beschreibend und bildhaft – dabei aber nie zu blumig oder kitschig. Das hat mir wieder sehr gut gefallen und hilft, dass man nach wenigen Seiten direkt mitten im Geschehen ist.

Die Kriminalgeschichte hat mir ebenfalls gut gefallen. Sie hat mich unterhalten, hatte interessante Wendungen und spannende Ereignisse

Veröffentlicht am 18.07.2022

Ehrlich, offen und unterhaltsam

Und dann kommt das Meer in Sicht
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Ich mag die Sendung Wunderschön sehr – vor allem in Zeiten, in denen man nicht so gut reisen kann, ist das immer ein toller (virtueller) Ausflug. Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass ich manchmal etwas ...

Ich mag die Sendung Wunderschön sehr – vor allem in Zeiten, in denen man nicht so gut reisen kann, ist das immer ein toller (virtueller) Ausflug. Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass ich manchmal etwas genervt bin vom Überschwang der Moderatoren. Daher war ich umso gespannter, wie sich wohl ein Buch von Tamina Kallert liest. Und ich muss sagen, dass ich wirklich positiv überrascht war. Es war deutlich besser als ich angenommen hatte und sehr persönlich. Ich fand es spannend, mehr über sie zu erfahren und auch darüber, wie sie ihr Privatleben und ihren Beruf in Einklang bringt. Sie erzählt hier sehr detailliert über ihre Familie, ihre Wohnsituation und ihre bisherigen Erfahrungen. Auch darüber, was nicht gut lief oder wo sie noch an sich arbeiten kann – das fand ich echt mutig und hat mich berührt.

Ihre im TV manchmal etwas überdrehte Art kam hier gar nicht so an. Im Gegenteil merkt man, dass sie sich für vieles begeistern kann und sich dann auch wirklich darüber freut. Und dass sie weiß, dass sie manchmal zuviel redet in ihren Sendungen. Künftig werde ich mir die Sendungen nochmal mit anderen Augen ansehen und versuchen, ein Stückchen von ihrer Lebensfreude in meinen Alltag zu integrieren.