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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.03.2021

Ein Highlight

Das Mädchen, das Geschichten fängt
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Mac erfährt schon als Kind von ihrem Opa, dass sie etwas Besonderes ist. Sie ist eine Hüterin und muss in den sogenannten Narrows nach aufgewachten Chroniken suchen und sie ins Archiv zurückbringen, wo ...

Mac erfährt schon als Kind von ihrem Opa, dass sie etwas Besonderes ist. Sie ist eine Hüterin und muss in den sogenannten Narrows nach aufgewachten Chroniken suchen und sie ins Archiv zurückbringen, wo die Leben der Verstorbenen archiviert werden. Wenn eine solchen Chronik aufwacht, kann das großen Schaden anrichten und das darf natürlich nicht passieren. Außerdem darf niemals ein Wort nach außen dringen und keiner darf eingeweiht werden. Nun aber wachen immer mehr Chroniken auf und das ganze System ist bedroht. Wer steckt dahinter und was kann man dagegen tun?

Ein absolut spannendes Buch, das ich voller Begeisterung regelrecht gefressen habe. Für mich ist es das Highlight Nummer 2 in diesem Jahr. Ich hoffe sehr auf einen Fortsetzung dieses ungewöhnlichen, wunderbaren Buchs mit dem schönen Erzählstil, das den Leser in ungeahnte Welten entführt und zugleich voller Spannung ist. Hierfür gibt es eine absolute und uneingeschränkte Leseempfehlung von mir!

Veröffentlicht am 24.03.2021

Der Tod ist nicht immer das Ende

Auferstanden
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Der Tod ist nicht immer das Ende und nichts ist so, wie es auf den ersten Blick erscheint. So könnte man das Buch zusammenfassen. Ein tolles Buch, das meine hohe Erwartungen, die ich aufgrund der vorherigen ...

Der Tod ist nicht immer das Ende und nichts ist so, wie es auf den ersten Blick erscheint. So könnte man das Buch zusammenfassen. Ein tolles Buch, das meine hohe Erwartungen, die ich aufgrund der vorherigen Lektüre von "Die 13. Stunde" schon hatte, übertroffen haben. Spannend, wunderschön zu lesen und mit immer neuen Wendungen, die das Ende der Geschichte nie hervorsehbar machen.

Sehr gut gefallen haben mir die genauen Beschreibungen der verschiedenen Orte und Personen, die das Geschehen so klar und deutlich machen als wäre man selbst dabei. Jack Keeler wacht auf und ist stark verletzt, er kann sich an nichts erinnern und seine Frau ist weg - und dann findet er die Tageszeitung mit dem Hinweis, dass er tot ist! Zusammen mit einem Freund versucht er das Rätsel zu lösen und als er zumindest einen Teil seine Gedächtnisses wiederfindet, ist es nur noch schlimmer....

Ein sehr gutes Buch, das ich sicherlich noch einmal lesen werde. Richard Doetsch ist einfach ein Meister seines Faches und ich kann dieses Buch nur wärmstens weiterempfehlen. Nicht geeignet ist es allerdings für Realisten, die an nichts Unbeweisbares glauben: Denn nicht immer ist der Tod das Ende von allem und nicht alles ist für das menschliche Gehirn logisch nachvollziehbar.

Veröffentlicht am 24.03.2021

Ein weiteres Highlight

Seitenwechsel
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Dieses Buch war für mich eine echt Überraschung, weil es mich richtig begeistert hat und ein Highlight war. Aus einer einfachen Luchsbeobachtung zweier junger Männer wird eine gefährliche Angelegenheit ...

Dieses Buch war für mich eine echt Überraschung, weil es mich richtig begeistert hat und ein Highlight war. Aus einer einfachen Luchsbeobachtung zweier junger Männer wird eine gefährliche Angelegenheit und dann verändert sich die ganze Welt für die Brüder Bernhard und Julius und ihre Freunde... Willkommen in Berlin zur Zeit der Sektoren und des drohenden Mauerbaus!

Die Brüder sind sehr ungleich und dennoch verstehen sie sich gut. Nach dem Tod des Vaters, der sich angeblich selbst erhängt hat, rücken die beiden noch näher zusammen. Sie sind geschockt vom Tod des Vaters und glauben nicht an Selbstmord. Das bringt sie in Gefahr, denn im russischen Teil Berlins ist die Stasi nie weit. Die Brüder wollen in den Westen übersiedeln, aber dann wird plötzlich alles ganz schwierig und gefährlich...

Beeindruckt hat mich die authentische Schilderung des Geschehens und die lesernahe Schreibweise des Autoren. Ich habe gelesen, dass "Seitenwechsel" ein Jugendbuch ist, vielleicht liegt es daran. Jedenfalls habe ich richtig mitgefiebert und gehofft, dass am Ende alles gut geht. Ein tolles Buch, das den Kommunismus auf der einen Seite und die westliche Welt auf der anderen Seite gegenüberstellt. Aber nicht alle Kommunisten sind böse, sondern auch liebenswert, ein treusorgender Vater, eine wunderschöne, kluge Tochter, ... Das Buch ist so warmherzig, weil es so menschelt, und gleichzeitig ist es trotzdem "historisch wertvoll", weil es die Atmosphäre damals für uns, die wir zu jung sind, um uns selbst zu erinnern, so herrlich anschaulich schildert. Die Angst, die Hoffnung, das Lieben und Leiden - das Leben eben. Enden möchte ich mit einem Zitat des amerikanischen Vorgesetzten Aragon von Jack, der ein Freund von Julius und Bernhard ist: "Das Problem ist, dass es nur in der Theorie funktioniert, in der Praxis blättert der Lackangsam ab. Wenn Sie die Leute fragen, die die Segnungen des Kommuninsmus schon länger genießen, dann hält sich die Begeisterung in Grenzen."

Veröffentlicht am 24.03.2021

Ein Knüller

Wer stirbt, entscheidest du
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Dieses Buch war für mich einfach ein Knüller. Ich hatte ganz vergessen, wie gut Lisa Gardner schreibt! Ich bin begeistert!

Im Prolog wird ein Mord beschrieben, aber man weiß nicht genau, wer wen erschießt ...

Dieses Buch war für mich einfach ein Knüller. Ich hatte ganz vergessen, wie gut Lisa Gardner schreibt! Ich bin begeistert!

Im Prolog wird ein Mord beschrieben, aber man weiß nicht genau, wer wen erschießt und was wirklich passsiert. Dann wird die Ermittlerin D.D. vorgestellt und Brian wird ebenfalls vorgestellt. Zuerst, wie er und seine spätere Frau Tessa sich kennen lernen und es wird auch deutlich erwähnt, dass er ihre Tochter von Anfang an gerne hat. Dann auf einmal wird gesagt, dass er der Tote ist. Dabei hatte ich aufgrund des Prologs gedacht, er wäre der Mörder...

Die Spannung steigert sich ab da rasend schnell, sodass man am liebsten gleich vorblättern und das Ende lesen würde. Gut gefallen hat mir auch, dass das Buch aus wechselnden Perspektiven erzählt wird. Einmal in der ich-Form aus der Perspektive der mutmaßlichen Mörderin und andererseits aus der Sicht der Ermittler. Nach etwa der Hälfte des Buches ist es so spannend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Gleichzeitig wird der Fall für D.D. und ihre Kollegen immer verworrener. Man glaubt zu wissen, dass Tessa schuldig ist und hofft doch auf eine andere Lösung. Trotz alledem erscheint sie sympatisch und nimmt den Leser für sich ein.

Nach einer Enthüllung glaub man sich sicher zu sein, wie alles war, und plötzlich erfolgt eine neue Enthüllung und alles ist wieder ganz anders. Und das mehrere Male hinter einander! Wow, richtig gut geschrieben, spannend und keine überflüssige Zeile! Ein Krimihighlight!

Veröffentlicht am 24.03.2021

Ich will mehr

Der Thron von Melengar
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Von diesem Auftakt einer Fantasyserie bin ich total begeistert. Die wunderbaren Beschreibungen, die klare Sprache, der leise Humor, die tolle erschaffene Welt, einfach super! Hadrian und Royce hatte ich ...

Von diesem Auftakt einer Fantasyserie bin ich total begeistert. Die wunderbaren Beschreibungen, die klare Sprache, der leise Humor, die tolle erschaffene Welt, einfach super! Hadrian und Royce hatte ich sehr schnell in mein Herz geschlossen und ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Abenteuer von Riyria! Für mich schon jetzt eines der Hightlights von 2014!

Von der Geschichte mag ich nichts erzählen, weil sonst der Lesespaß getrübt wird. Ich mag den warmherzigen Humor des Autoren, der immer wieder kurz durchschimmert, die spannende Geschichte mit den immer neuen Wendungen, die wunderbar realistisch beschriebenen Personen, die man lieben oder hassen muss, weil sie so authentisch scheinen. Ich war traurig, als ich mit dem Buch fertig war und es war, als fehlte mir was, als ich das Buch weggelegt hatte. Nun überwiegt die Vorfreude auf die nächsten Bücher.

Besonders toll fand ich auch die Karten und Erläuterungen, die die Welt, in der die beiden Gauner leben, näher beschreiben und zeigen. Das habe ich schon bei Herr der Ringe geliebt, wenn die Landschaften und Orte nicht nur beschrieben werden, sondern für den Leser auch noch als Karte dargestellt werden.