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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2026

Ein tierisch lustiges Weltraumabenteuer!!

Captain Flop
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Captain Flop ist ein warmherziges und witziges Comic-Abenteuer, das uns sofort begeistert hat. Die bunten Illustrationen sind detailreich und machen beim Anschauen richtig Freude. Auch wenn Flop manchmal ...

Captain Flop ist ein warmherziges und witziges Comic-Abenteuer, das uns sofort begeistert hat. Die bunten Illustrationen sind detailreich und machen beim Anschauen richtig Freude. Auch wenn Flop manchmal naiv wirkt, bleibt er stets sympathisch und sorgt mit seinen Fragen und Kommentaren immer wieder für ein Schmunzeln. Die Geschichte ist flott erzählt: Mit viel Humor und temporeichen Dialogen begleitet man Schimpanse Flop durchs Weltall, wo er auf die unterschiedlichsten Tiere trifft mal freundlich, mal weniger und am Ende sogar eine spannende Rettungsmission meistern muss. Besonders gelungen ist die Mischung aus großen Bildern, kurzen Comic-Sprechblasen und lustigen Exkursen, sodass auch Kinder, die nicht gerne lange Texte lesen, hier auf ihre Kosten kommen. Einziger kleiner Kritikpunkt: Manche Textstellen sind auf dunklem Hintergrund gedruckt, was das Lesen etwas erschwert. Insgesamt aber ein farbenfrohes, humorvolles und kurzweiliges Abenteuer, das wir sehr gerne weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Zartes Cover, harte Realität!

Elf ist eine gerade Zahl
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Gleich vorab möchte ich erwähnen, dass dieser Roman nicht leicht zu verdauen ist und definitiv nicht für alle Leser geeignet ist. Als Mutter hat mich das Thema an vielen Stellen sehr getroffen, denn Martin ...

Gleich vorab möchte ich erwähnen, dass dieser Roman nicht leicht zu verdauen ist und definitiv nicht für alle Leser geeignet ist. Als Mutter hat mich das Thema an vielen Stellen sehr getroffen, denn Martin Beyer greift mit großer Eindringlichkeit die Realität einer Kinderkrebserkrankung und den emotionalen Ausnahmezustand der Eltern auf.

Das Cover dagegen wirkt freundlich und einladend und hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt. Trotz seines freundlichen und einladenden Covers öffnet das Buch die Tür zu sehr schweren, emotionalen Themen, die einen tief berühren und noch lange nachhallen.

Sehr bewegt haben mich Katjas innere Kämpfe: ihre Angst, ihre Erschöpfung, ihre Zerrissenheit und der verzweifelte Versuch, Stärke für ihre Tochter aufzubringen. Diese Momente sind unglaublich authentisch und fühlbar geschrieben.

Die Fuchs-Mädchen-Erzählung, die Katja für Paula erfindet, fand ich anfangs kreativ und liebevoll gedacht. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, desto dominanter und auch düsterer wurde diese zweite Ebene für mich. Manche Abschnitte zogen sich etwas in die Länge und haben mich stellenweise sogar leicht gelangweilt. An diesen Punkten hätte ich mir mehr direkte, echte Szenen zwischen Katja und Paula gewünscht – denn genau dort entfaltet der Roman seine größte Kraft.

Trotz kleiner Längen überzeugt das Buch mit seinem einfühlsamen Stil, der Tiefe der Gefühle und der intensiven Darstellung einer Mutter, die an den Rand ihrer Belastbarkeit gelangt und dennoch für ihr Kind kämpft.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Unterhaltsamer YA-Thriller mit Suchtfaktor.

Revenge
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Dieses Buch hat mich wirklich richtig gut unterhalten. Schon nach den ersten Seiten ist man komplett drin – es geht direkt los, ohne großes Vorgeplänkel, und genau das liebe ich bei Thrillern. Die Story ...

Dieses Buch hat mich wirklich richtig gut unterhalten. Schon nach den ersten Seiten ist man komplett drin – es geht direkt los, ohne großes Vorgeplänkel, und genau das liebe ich bei Thrillern. Die Story ist rasant, stellenweise auch ziemlich brutal und sorgt dafür, dass man einfach weiterlesen muss. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen den Figuren, vor allem zwischen Liv und Sara. Ihre Entwicklung und die Verbindung, die sich zwischen ihnen aufbaut, wirkt authentisch und gibt der Geschichte neben all der Spannung auch eine emotionale Ebene. Gleichzeitig schwingt die ganze Zeit dieses Gefühl von Angst, Misstrauen und unterschwelliger Bedrohung mit – man weiß nie genau, wem man trauen kann.

Der Schreibstil ist super angenehm und flüssig, die kurzen Kapitel machen es fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Es passiert viel, aber nie so, dass man den Überblick verliert. Die verschiedenen Perspektiven und Zeitsprünge halten die Spannung konstant oben und sorgen dafür, dass sich das Gesamtbild Stück für Stück zusammensetzt.

Was mir nicht ganz so gefallen hat, war das Ende. Es wirkte auf mich etwas chaotisch und hätte ruhig noch etwas ausführlicher und klarer sein können. Gerade nach dem starken Aufbau hätte ich mir hier noch mehr Tiefe gewünscht.

Fazit:
Ein spannender, schneller und emotionaler YA-Thriller, der mich definitiv fesseln konnte. Kleine Schwächen im Finale, aber insgesamt eine richtig packende Lektüre, die man kaum aus der Hand legen kann. Klare Empfehlung für alle, die es düster, intensiv und mitreißend mögen!

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Magisch, atmosphärisch und voller Herz – ein Abenteuer, das man spürt!

Storm Singer. Die schwebende Stadt
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„Storm Singer. Die schwebende Stadt“ ist eines dieser Bücher, das einen schon nach den ersten Seiten packt und mühelos in eine Welt zieht, die gleichzeitig wild, schimmernd und voller Geheimnisse ist. ...

„Storm Singer. Die schwebende Stadt“ ist eines dieser Bücher, das einen schon nach den ersten Seiten packt und mühelos in eine Welt zieht, die gleichzeitig wild, schimmernd und voller Geheimnisse ist. Sarwat Chadda schafft es, ein Setting zu erschaffen, das wie ein lebendiger Atem wirkt – man hört die Stürme, riecht das Meer, sieht die schwebenden Plattformen vor sich und spürt die Magie in jeder Szene.

Besonders stark ist die Hauptfigur, die mit Mut, Zweifel, Humor und einer überraschenden Tiefe ausgestattet ist. Man begleitet sie nicht nur auf einer klassischen Fantasy-Reise, sondern erlebt auch ein emotionales Erwachen: Fragen nach Identität, Verantwortung und der Kraft der eigenen Stimme ziehen sich wie ein roter Faden durch die Handlung.

Die schwebende Stadt selbst ist ein grandioser Schauplatz – wunderschön, gefährlich und voller politischer und magischer Intrigen. Jede neue Enthüllung bringt Schwung in die Geschichte, ohne dass es je zu viel oder zu hektisch wird.

Man fliegt durch die Kapitel, weil jedes eine neue Überraschung bereithält. Dabei bleibt der Stil immer leicht und zugänglich – perfekt für junge Leser*innen, aber auch für Erwachsene, die sich wieder an echtes Abenteuer erinnern wollen.

Am Ende bleibt ein Gefühl von Staunen, und man möchte sofort wissen, wie es weitergeht. Für mich ist dieses Buch ein echtes Highlight und definitiv ein Werk, das ich mit voller Überzeugung weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Slow Crime mit Twist!

Down Cemetery Road
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Bereits das erste Kapitel ist äußerst spannend und zieht sofort in die Geschichte hinein. Danach nimmt die Handlung zunächst etwas an Tempo heraus und entwickelt sich ruhiger, fast zurückhaltend, ohne ...


Bereits das erste Kapitel ist äußerst spannend und zieht sofort in die Geschichte hinein. Danach nimmt die Handlung zunächst etwas an Tempo heraus und entwickelt sich ruhiger, fast zurückhaltend, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Mit fortschreitender Handlung steigert sich die Spannung jedoch erneut, bis es am Ende zu einer unerwarteten Wendung kommt, die dem Roman einen gelungenen Abschluss verleiht.

Besonders gefallen hat mir der angenehme und ruhige Schreibstil, für den Mick Herron bekannt ist. Seine Sprache ist präzise und atmosphärisch, begleitet von einem fein dosierten schwarzen Humor, der immer wieder durchscheint und mir beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

Einen kleinen Abzug gibt es für mich bei der Figur Sarah, die sehr viel Raum einnimmt, deren Verhalten und Motivation für mich jedoch nicht immer nachvollziehbar waren. Gerade ihr plötzliches starkes Engagement wirkte auf mich stellenweise etwas konstruiert. Zoë Boehm hingegen hätte ich mir präsenter gewünscht, da ihre Auftritte spannend sind, aber vergleichsweise selten bleiben.

Trotz dieser Kritikpunkte ist Down Cemetery Road ein klug konstruierter, atmosphärischer Kriminalroman, der weniger auf Daueraction setzt, sondern auf Entwicklung, Dialoge und Spannung im Hintergrund.

Fazit:
Ein intelligenter, ruhiger Krimi mit starkem Einstieg, feinem Humor und überraschendem Finale. Kleine Schwächen in der Figurenfokussierung ändern nichts daran, dass das Buch insgesamt sehr lesenswert ist.

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