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Veröffentlicht am 10.06.2020

Prinzessin Mogli auf Reisen

Einmal mit der Katze um die halbe Welt
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Das Cover ist großartig und sofort wird klar, worum es in diesem Buch geht. Martin findet auf dem Rückweg einer Motorradtour ein kleines abgemagertes Kätzchen und nimmt es mit nach Deutschland. Da er eine ...

Das Cover ist großartig und sofort wird klar, worum es in diesem Buch geht. Martin findet auf dem Rückweg einer Motorradtour ein kleines abgemagertes Kätzchen und nimmt es mit nach Deutschland. Da er eine halbe Weltreise geplant hat und Mogli nicht zurücklassen möchte, bereitet er sich mit der Katze auf die Reise vor. Mogli lernt an der Leine zu gehen und auf verschiedene Befehle zu hören.

Nach 3 Monaten ist es endlich soweit. Von Rosenheim aus geht es mit der Königin, wie er sein Motorrad liebevoll nennt und seiner Prinzessin Mogli im Gepäck über Slowenien, Montenegro, Griechenland in die Türkei, Iran, Arabische Imirate, Pakistan, Indien und Nepal.

Ein Reisebericht der besonderen Art, außerhalb von Touristenhochburgen. Der Leser erfährt einiges über die Menschen und über das Leben in dem jeweiligen Land. Die Hilfsbereitschaft und Gastfreundlichkeit hat mich in der Türkei und auch im Iran sehr beeindruckt. Martin hat so viele nette warmherzige Menschen kennengelernt, dass ihn das selbst überrascht hat. Ergänzt werden die Geschichten durch wunderschöne Fotos von der Landschaft und auch von Mogli.

Ich hätte nie gedacht, dass es möglich ist mit einer Katze, noch dazu mit dem Motorrad, eine solche Reise zu unternehmen. Martin hat selbst in schwierigen Situationen gelassen und freundlich reagiert und auch schon mal ein paar Stunden seiner Zeit opfert, um nach Mogli zu suchen. Ich bin sehr froh, dass ich durch die schönen Geschichten Martin und Mogli auf deren Reise begleiten durfte. Da die beiden ihre Reise noch nicht beendet haben, gibt es Hoffnung auf einen 2.Teil.

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Veröffentlicht am 06.06.2020

Der Knochengarten

Der Knochengarten
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Der neue Fall führt auf das Gelände eines katholischen Mädchenwaisenheims, dort werden bei Bauarbeiten insgesamt 40 Skelette gefunden, die dort über Jahrzehnte vergraben wurden. Das Team der Einsatztruppe ...

Der neue Fall führt auf das Gelände eines katholischen Mädchenwaisenheims, dort werden bei Bauarbeiten insgesamt 40 Skelette gefunden, die dort über Jahrzehnte vergraben wurden. Das Team der Einsatztruppe der Polizei aus Yorkshire übernimmt die Ermittlungen, leider ohne Tony Hill und Carol Jordan, die beide gegen ihre eigenen Dämonen kämpfen, sie sind allerdings beide Sympathiträger. Tony verbüßt eine mehrjährige Haftstrafe und schreibt in Haft ein neues Buch und Carol hat gekündigt und lässt sich wegen ihrer Posttraumatischen Belastungsstörung behandeln und überwindet ihre Alkoholsucht.

Dies ist nun der 11. Teil der Serie und Val McDermid legt wieder eine spannende Geschichte hin. Die Autorin kann es aber auch besser. Die Story ist etwas verwirrend, viele Namen muss man sich merken und die rote Linie, die durch die Geschichte führt, ist nicht immer sichtbar. Tony und Carol tragen nach wie vor die Story und ihre Probleme machen sie nur noch menschlicher. Allein das Ende entschädigt dann doch für die teilweise verwirrende Handlung. Paula McIntyre entpuppt sich als taffe Ermittlerin und gefällt mir sehr gut. Ich hoffe, dass ich noch mehr von ihr lesen werde.

Da Tony und Carol aufgrund der vergangenen Ereignisse nicht in den Polizeidienst zurückkehren können, bin ich gespannt, ob es einen 12. Teil geben wird. Freuen würde mich das.

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Veröffentlicht am 02.05.2020

Suchtgefahr

Sterbekammer
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Frida Paulsen hat mit ihrem neuen Vorgesetzten so ihre Probleme, denn er scheint sie auf dem Kieker zu haben. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erholt sich derweil noch von dem letzten Fall und tritt aber bald ...

Frida Paulsen hat mit ihrem neuen Vorgesetzten so ihre Probleme, denn er scheint sie auf dem Kieker zu haben. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erholt sich derweil noch von dem letzten Fall und tritt aber bald wieder seinen Dienst an. In einer abgelegenen Mühle wird der Besitzer tot aufgefunden, als Frida die Katze füttert, findet sie einen geheimen Eingang zu einer unterirdischen Kammer, wo ein Sommerkleid und die DNA einer Frau gefunden wird, die seit 10 Jahren vermisst wird. Die Ermittlungen beginnen und scheinen erstmal ins Nichts zu führen.

Der Krimi lässt sich in einem durchlesen und hat man einmal angefangen, kann man nicht mehr aufhören. Sympathische glaubwürdige Ermittler, spannende runde Geschichte, einfach alles was ein guter Krimi braucht. Sowohl Frida und auch Bjarne haben in ihrem Privatleben einige Probleme zu bewältigen, das macht sie auf jeden Fall noch menschlicher. Ich mag beide Figuren sehr.

Obwohl dieser Krimi nicht blutrünstig ist, trifft einen diese Geschichte unvorbereitet und ist schwer zu ertragen. Diese Serie ist einer meiner Lieblinge und es lohnt sich mit dem ersten Band zu beginnen. Dieser dritte Teil ist der Hammer, die Autorin steigert sich mit jedem Band, falls das überhaupt möglich ist. Ich freue mich schon sehr auf den 4. Band.

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Veröffentlicht am 28.04.2020

Vergessen

VERGESSEN - Nur du kennst das Geheimnis
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Kirsty wagt nach dem Selbstmordversuch ihres Mannes mit ihrer Familie einen Neuanfang. Sie zieht mit ihrem Mann und den zwei Töchtern in ein altes Pfarrhaus in einem Dorf in Wales. Sie wollen mit Kirstys ...

Kirsty wagt nach dem Selbstmordversuch ihres Mannes mit ihrer Familie einen Neuanfang. Sie zieht mit ihrem Mann und den zwei Töchtern in ein altes Pfarrhaus in einem Dorf in Wales. Sie wollen mit Kirstys Mutter zusammen eine Pension eröffnen. In dem Dorf sind sie nicht gerade willkommen, da es noch andere Interessenten für das Pfarrhaus gab.

Die Renovierungsarbeiten gehen schleppend, allerdings finden sich einige Gäste ein. Vor der Tür liegen täglich verwelkte Blumen und alle Beteiligten reagieren gereizt. Kirstys Cousine Selena, mit der sie viele Jahre keinen Kontakt hatte, kommt in die Pension, nachdem sie ihren Ehemann verlassen hat. Kirsty möchte ihre Cousine nicht im Haus haben und alte Wunden reißen auf. Der vermeintliche Neuanfang gerät immer mehr zum Albtraum.

Der Schreibstil ist flüssig und die Story insgesamt gut zu lesen. Mir war die Geschichte allerdings etwas sehr verworren. Niemand sagt die Wahrheit und keiner reagiert der jeweiligen Situation angemessen. Die Charaktere sind nicht glaubwürdig und unausgegoren. Lediglich das Ende ist eine nette Überraschung.

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Veröffentlicht am 19.04.2020

Eine ganz besondere Buchhandlung

Meine Inselbuchhandlung
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Zunächst erfährt der Leser einiges über das Leben der Autorin von Kindheit an. Ihre Jahre in Berlin und ihre Sehnsucht nach der Heimat nach vielen Jahren in der Großstadt. Wie die Idee der eigenen Buchhandlung ...

Zunächst erfährt der Leser einiges über das Leben der Autorin von Kindheit an. Ihre Jahre in Berlin und ihre Sehnsucht nach der Heimat nach vielen Jahren in der Großstadt. Wie die Idee der eigenen Buchhandlung entstand und auch umgesetzt wurde.

Die Autorin macht viel Werbung für Rügen und für Autoren, die Bücher über die Insel geschrieben haben. Die Insel ist ganz bestimmt einen Besuch wert. Petra Dittrich ist mit Hingabe Buchhändlerin und die Beratung der Kunden ist ihr ein Anliegen, ganz süß auch die Geschichten der Kinder, die immer gerne kommen und mit Zaubersteinen glücklich gemacht werden und eine ganz besondere Betreuung erfahren, bis das richtige Buch gefunden ist.

Die Geschichten über die verschiedenen Lesungen, die dann nachts noch mit viel Rotwein gefeiert werden, haben mich besonders amüsiert. Einige Buchempfehlungen der Autorin habe ich mir schon zu Herzen genommen.

Nette kurzweilige Unterhaltung, vom Alltag der Buchhandlung erfährt man jedoch wenig. Allerdings macht das Buch Lust diese tolle Buchhandlung auf Rügen zu besuchen.

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