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Veröffentlicht am 22.07.2026

Langatmig und übertriebene Tropes

Blue Sparrow Girls – The Melody of You and Me
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Der Tod ihrer Mutter trifft Olive schwer, zuhause hält sie es nicht mehr aus. So geht sie nach Nashville um dort Songwriterin zu werden und auf den Spuren ihrer Mutter zu wandeln. Dort eine WG zu finden ...

Der Tod ihrer Mutter trifft Olive schwer, zuhause hält sie es nicht mehr aus. So geht sie nach Nashville um dort Songwriterin zu werden und auf den Spuren ihrer Mutter zu wandeln. Dort eine WG zu finden stellt sich als schwierig heraus und Olive ist kurz davor nach Hause zu fahren. Bis sie auf eine perfekte Wohnung mit Dachterrasse und zwei tollen jungen Frauen findet, die sich gleich herzlich aufnehmen. Die WG-Regel sind ein Kinderspiel für sie: Funday am Sonntag und sich nicht mit der Männer-WG gegenüber anfreunden. Denn mit diesen führen die Frauen eine Fehde. Was leicht klingt ist schwerer als gedacht, denn einer der jungen Männern ist Drew. Drew den sie vorher in einer Bar getroffen hat und mit dem sie die Nacht verbracht hat. Und mit dem sie bessere Songtexte schreibt und ihr hilft ihre Gefühle zu verarbeiten.

Ein Buch das in Nashville spielt und Musik und Songwriting beinhaltet, das klang nach einem perfekten Buch für mich, aber leider kam nicht alles davon bei mir an.
Die Lieder im Buch haben mir teilweise besser gefallen als die Story selbst. Von Nashville habe ich gar nichts mitbekommen. Es gab einen Ausflug in ein bekanntes Gebäude, wo ein paar Künstler erwähnt wurden, was ich ganz toll fand. Aber es wurde mehr Wert auf die Beschreibung der Taxifahrt gelegt, als darauf wie Nashville aussieht. Ich musste nachsehen wie das Gebäude aussieht um eine Vorstellung zu bekommen.
Ebenso ging es mir mit einer Sportsession die sehr lang gezogen war und einer Doppelseite mit sehr wenig Dialog wo Pancakes gegessen wurden. Es ist kaum was passiert, so dass sich die Handlung sehr zäh und langweilig angefühlt hat.
Der Forbidden Love Trope war meiner Meinung nach total übertrieben. Es wurde beschrieben, dass sie sich verstecken, heimlich treffen. Die Freundinnen bezeichneten die andere als Verräter, weil sie sich mit einem der Jungs trifft. Für ein weißes Heteropaar, das nicht in der Öffentlichkeit steht fand ich das ganze maßlos übertrieben. Olive und Drew zusammen fand ich ganz süß. Drew war ein netter, anständiger Kerl, mit ziemlich schrägen, aber coolen Mitbewohnern. Der Chat der drei hat mich zum Lachen gebracht.
Zudem wurde keine Rücksicht auf Mitmenschen genommen. Die WG macht Party, und der Mitbewohner von unten wird als Spießer mit Stock im Arsch bezeichnet, weil er mit dem Besenstiel an die Decke klopft.
Die Idee hat mir gut gefallen, doch leider war der Schreibstil nicht meins. Ich hab keine Verbindung zu den Personen herstellen können und so ist der Funke nicht übergesprungen.

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Veröffentlicht am 22.07.2026

Was ist wirklich geschehen?

Die Psychiaterin – Wurde ihr der Job zum Verhängnis?
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Tricia und Ethan sind gerade noch durch den Schneesturm gekommen und wollen sich nun ein abgelegenes Anwehen ansehen. Ethan ist sofort von dem Haus begeistert, während Tricia noch skeptisch ist. Ihre Maklerin ...

Tricia und Ethan sind gerade noch durch den Schneesturm gekommen und wollen sich nun ein abgelegenes Anwehen ansehen. Ethan ist sofort von dem Haus begeistert, während Tricia noch skeptisch ist. Ihre Maklerin verspätet sich und so müssen die beiden dort ausharren. Doch seit sie das Haus betreten haben, merkt Tricia, dass etwas nicht stimmt. Denn bis vor drei Jahren hat die Psychiaterin Adrienne Hale dort gewohnt, bis sie spurlos verschwunden ist.
Während das Paar dort ausharrt schaut Tricia sich um und entdeckt ein Geheimzimmer voller Kassetten von Dr.Hale. Und mit jeder Kassette, die sie sich anhört wird ihr klar, dass sie in tödlicher Gefahr schwebt.

Freida McFadden habe ich erst vor kurzem als Autorin entdeckt, aber seitdem möchte ich alles lesen was ich von ihr in die Finger bekomme. Ein Buch am gleichen Tag kaufen und anfangen- und zwei Tage später beenden, das kommt selten bei mir vor.
Kaum ist das Paar angekommen, beginnen sich rätselhafte Vorkommnisse zu häufen und ich wollte wissen was dahinter steckt. Der Raum mit den Kassetten fand ich toll beschrieben und die Gespräche ließen sich schnell lesen. So wurden diese zum gruseligen Highlight des Buches.
Im Buch wurde erwähnt, dass es komisch ist jemanden in den Dreißigern als seinen Freund vorzustellen. Oder dass es in dem Alter ein Warnsignal ist, wenn man wenig Freunde hat. Beide Aussagen fand ich daneben, bzw. nicht gut.
Da ich das Buch in zwei Tagen durch hatte, kann ich beim Schreibstil nicht meckern. Ich bin regelrecht im Buch versunken und würde es am liebsten nochmal lesen.
Es gab immer wieder Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen und das Ende hat dem Plotttwist die Krone aufgesetzt. So ist das Buch für mich eins der besten der Autorin und ich freue mich auf mehr.

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Veröffentlicht am 15.07.2026

Wichtige themen, aber...

The Darlington - Logan & Rose
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Rose träumt davon eine Sterneköchin zu werden und so ist das The Darlington das beste Sprungbrett. Dabei wäre sie am liebsten ganz weit weg von allem was diesen Namen trägt. Dazu gehört auch Logan Darlington, ...

Rose träumt davon eine Sterneköchin zu werden und so ist das The Darlington das beste Sprungbrett. Dabei wäre sie am liebsten ganz weit weg von allem was diesen Namen trägt. Dazu gehört auch Logan Darlington, der selbst ebenfalls so wenig wie möglich mit seiner Familie zu tun haben will. Aber als ein neuer Küchenchef gebraucht wird, bleibt ihm nichts anderes übrig als auszuhelfen. Als er an seinem neuen Arbeitsplatz ankommt, bleibt für einen Moment seine Welt stehen. Denn er hätte nicht gedacht, die junge Frau die dort steht, jemals wiederzusehen.

Das letzte Buch der Reihe behandelt wichtige Themen und ich möchte vorab sagen, dass es wichtig ist, dass darüber gesprochen wird. Dass es Mut erfordert und es einem in der Gesellschaft schwer gemacht wird. Was ich also im Buch schwierig fand, lag eher an der Umsetzung und nicht weil ich den Betroffenen etwas absprechen möchte.
Zu Rose: Ihr Traum ist es Köchin zu werden, doch ihre Leidenschaft fürs Kochen fand ich nicht besonders präsent. Vielleicht lag es daran dass sie „nur“ Küchenhilfe ist, und man sie kaum selbstständig kochen sieht. Zudem fand ich Rose sehr anstrengend und unsympathisch. Sie verurteilt die ganze Familie Darlington, nimmt es ihren besten Freundinnen übel, dass diese mit den Söhnen zusammen sind und hätte am liebsten, dass diese ihre Beziehung beenden. Dabei hat sie selbst etwas mit einem am laufen und hält es nicht für nötig, sich bei den Freundinnen zu entschuldigen, die zudem alles wegwischen was sie sagt. Dass sie den Freundinnen gegenüber, wenn auch scherzhaft, von einem Auftragskiller spricht, hat für mich das Fass zum Überlaufen gebracht. Zudem bietet sie einer Person, die ein Alkoholproblem hat, gleich zwei Gläser an. Ich verstehe bis zum Ende nicht, was Logan an ihr mochte.
Logan selbst war ein sehr angenehmer Mensch. Er lebt abseits des Rummels um die Familie und hält sich aus allem raus. Er will nur ihn Ruhe sein Restaurant führen und wirkte auch sonst sehr sympathisch.
Der Schreibstil war relativ flüssig und ließ sich leicht lesen. Von den Themen her ging es viel um das Oberhaupt der Familie und so gab es Stellen die keine leichte Kost waren und mich emotional abgeholt haben. Außerdem wurde der Wunsch geäußert, im riesigen Luxushotel rein vegan zu kochen. Ich selbst esse gerne vegan, doch ich finde eine rein vegane Küche zu übertrieben.
Insgesamt fand ich das Buch durchs Rose‘s Charakter eher anstrengend, auch wenn ich später bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen konnte warum sie so denkt fand ich ihre Haltung manchmal einfach zu extrem.

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Veröffentlicht am 12.07.2026

es zieht sich

Wild Card
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Der Flug, den Gwen Dawson nehmen wollte, wurde abgesagt und die 27-jährige sitzt erst mal fest. So trifft sie auf den zwölf Jahre älteren Bash Rousseau, der gerade erfahren hat, dass er einen Sohn hat. ...

Der Flug, den Gwen Dawson nehmen wollte, wurde abgesagt und die 27-jährige sitzt erst mal fest. So trifft sie auf den zwölf Jahre älteren Bash Rousseau, der gerade erfahren hat, dass er einen Sohn hat. Sie verbringen die Nacht zusammen. Beide tauschen ihre Nummern aus, doch das Telefon bleibt still.
Ein paar Monate später macht Bash sich auf den Weg zum Geburtstag seines Sohnes und fällt aus allen Wolken, als dieser ihm Gwen als seine Ex vorstellt.

Mit Wild Card geht die Rose Hill Reihe zu Ende. Für mich kommt diese nicht an die Chestnut-Reihe heran.
Der Auftakt am Flughafen hat mir gut gefallen, man lernt Bash und Gwen kennen und merkt schnell, das er sein Päckchen zu tragen hat.
In dem Buch gab es mehrere Zeitsprünge, von denen ich kein Fan bin, so wurde man zweimal aus der Story gerissen, was ich nicht so toll fand.
Bash und Gwen trennen zwölf Jahre, aber da Gwen sehr reif war, ist es eigentlich nicht aufgefallen. Es wurde auch nicht thematisiert, so konnte man dies schnell vergessen. Mehr Reibung hätte ich mir beim Thema „Ex von seinem Sohn“ erwartet. Dies wurde sehr schnell abgehakt und kaum thematisiert. Da hätte ich mir sehr viel mehr erwartet.
Während ich Bash und Gwen sympathisch fand und beide mochte, fand ich seinen Sohn ziemlich unsympathisch. Eingebildet und die Art wie er mit Gwen gesprochen hat war nicht in Ordnung.
Elsie Silvers Schreibstil war angenehm und die Geschichte hat sich, wie immer, gut lesen lassen. Allerdings hat es auch lange gedauert bis wirklich etwas passiert ist. Nebencharaktere wie Clyde wirkten auf mich greifbarer als die Liebesgeschichte.
Gwens Leidenschaft Yoga ist ein Thema was mich persönlich nie interessiert hat. Wer vielleicht selbst Yoga macht oder sich damit beschäftigt, der hat Freude an den Beschreibungen zur inneren Mitte und Energien. Für mich waren diese Stellen einfach sehr lang.
Insgesamt hatte das Buch einige Längen und konnte mich trotz der sympathischen Protagonisten nicht ganz so fesseln wie andere Bände der Autorin.

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Veröffentlicht am 26.06.2026

die emotionen haben ein bisschen gefehlt

Falling Like Stars
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Rowans Traum ist es Kostümdesignerin zu werden, doch nach einem Schicksalsschlag, glaubt sie keine Träume, kein Leben mehr verdient zu haben. So arbeitet sie unscheinbar als Assistentin an einem Filmset, ...

Rowans Traum ist es Kostümdesignerin zu werden, doch nach einem Schicksalsschlag, glaubt sie keine Träume, kein Leben mehr verdient zu haben. So arbeitet sie unscheinbar als Assistentin an einem Filmset, wo sie mit der Kulisse verschmelzen kann. So trifft sie auf Zachery Buttler, der gerade richtig durchstartet. Zu ihm fühlt sie gleich eine Verbindung und die beiden reden öfters nach Drehschluss miteinander und lassen den Tag im Pool ausklingen. Doch sie lebt nur halb, denn die Schuldgefühle wiegen schwer und so verbietet sie sich Glücklich zu sein. Aber vielleicht ist es nicht nur für sie eine zweite Chance.

Emma Scott enttäuscht einfach nie. Schon auf der ersten Seite wusste ich, dass es ein gutes Buch wird.
Hinter Rowan und Zach steckt soviel mehr als ich am Anfang vermutet habe. Beide haben ihre Päckchen zu tragen und ich fand die Themen, die im Buch eingearbeitet waren toll umgesetzt. Sowohl Zacks Thema, als auch Rowans fand ich etwas „neuer“. Vertauschte Rollen, Machtmissbrauch, toxische Beziehungen sind Themen, die ich schon öfter in Büchern gelesen habe, hier fand ich es wieder frischer.
Das Leben am Set, das Filmen hat mir hier wirklich gut gefallen. Die Arbeit war gekonnt und detailliert beschrieben, ohne sich zu wiederholen oder zu sehr ins Detail zu gehen.
Der Schreibstil lässt sich schnell lesen, so dass man gut in die Geschichte reinkommt. Jedoch hatte ich mir mehr Emotionen erhofft. Während die ersten Seiten mich emotional abgeholt haben, hat dies mir im Verlauf gefehlt. Für mich war Falling like stars kein Highlight, aber dennoch ein lesenswertes Buch.

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