Zog sich stellenweise
Happy Ever After – Wo Geschichten neu beginnenLissa ist gerne Krankenschwester, doch nachdem sie miterleben musste wie ein Junge den sie kannte, den Tod fand, leidet sie unter den Folgen. Sie muss dringend raus aus London und so schlägt ihr Arbeitgeber ...
Lissa ist gerne Krankenschwester, doch nachdem sie miterleben musste wie ein Junge den sie kannte, den Tod fand, leidet sie unter den Folgen. Sie muss dringend raus aus London und so schlägt ihr Arbeitgeber ihr vor die Wohnung mit Ex-Soldat Cormac zu tauschen. Sie zieht in seine Wohnung nach Schottland und er zu ihr nach London. Die beiden bleiben über E-Mail in Kontakt um dem anderen zu helfen, besser zurecht zu kommen. Nach und nach entsteht eine Freundschaft, oder ist da schon mehr?
Lange habe ich es hinausgezögert die Reihe zu beenden. Die ersten Bände fand ich gut, und auch dieser hier war in Ordnung, allerdings hat mir etwas gefehlt.
Von beiden Protagonisten bekommt man ein Bild, vor allem Lissas Löckchen wurden oft erwähnt.
Man bekommt auch einen Einblick in die Arbeitswelt der beiden, von Hausbesuchen bis zu Versorgung von Wunden. Aber ich fand dafür, dass beide den Beruf ausüben hätte es noch ein bisschen mehr sein können, vor allem am Ende ging es verloren.
Außerdem wurde an so mancher Stelle nicht mit Klischees gespart, Londoner können Schotten nicht leiden und umgekehrt. Schottland ist ja so sauber und die Leute so redselig, während Londoner unhöflich sind und die Luft schlechter als in China sein soll. Land und Leute wurde mir manchmal einfach zu negativ und übertrieben, fast schon abwertend dargestellt.
Ich hatte mir im Bezug auf den virtuellen Kontakt zwischen Lissa und Cormac viel mehr erwartet. Durch den Klappentext habe ich mir eine Art „E-Mail Romanze“ mit spannendem oder dramatischem Ausgang erwartet. Stattdessen fand ich die Nachrichten ziemlich kurz und nicht romantisch oder sonst etwas. Anfangs waren sie immerhin informativ und hilfreich für beide, mehr kam dann, meiner Meinung nach nicht.
Ich fand das Buch nicht schlecht und auch wenn mir etwas Spannung (ausgenommen das Ende) fehlte, bin ich doch gut voran gekommen. Allerdings waren es mir zu viele (negative) Klischees und auch die Liebesgeschichte habe ich mir anders erwartet. Für Zwischendurch war das Buch in Ordnung, aber es war nichts was man gelesen haben muss, wie ich finde.