Schwächste Band der Reihe
Der SünderSyn hat Unterschlupf bei der Bruderschaft gefunden, doch er fühlt sich immer noch wie ein Außenseiter. Auch seine Arbeit als Auftragskiller hat er nicht aufgegeben. Davon weiß die Bruderschaft der Black ...
Syn hat Unterschlupf bei der Bruderschaft gefunden, doch er fühlt sich immer noch wie ein Außenseiter. Auch seine Arbeit als Auftragskiller hat er nicht aufgegeben. Davon weiß die Bruderschaft der Black Dagger jedoch nichts. Nacht für Nacht macht er sich auf den Weg. Bis er auf die Reporterin Jo Early trifft will er nichts an seinem Lebensstil ändern. Jo ahnt nicht, dass er ein echter Vampir ist und noch weniger, dass sie selber zur Hälfte ein Vampir ist - und dazu noch kurz vor ihrer Verwandlung steht.
Die Reihe rund um die Black Dagger begleiten mich schon ewig und bisher hat mir die Reihe immer gefallen.
Es gibt so viele tolle Personen in dieser Reihe und ich bin immer gespannt, um wen es im nächsten Buch geht. In diesem Fall war es Jo Early, die man schon als Reporterin kannte (soweit ich mich erinnere) und Syn.
Die erste Hälfte des Buches fand ich, um es kurz zu machen, nicht gut. Wäre das Buch in der Hälfte geteilt, hätte ich 1 Stern vergeben. Dies lag zum größten Teil an Devina und die Art wie ihre Szenen geschrieben waren. Es war einfach an der Grenze, wenn nicht drüber zu widerwärtig. Auch wenn sie aus der Hölle kommt, so war es mir doch zu drüber. Auch die Szenen mit einem Mr. F fand ich gar nicht toll. Selbst die Bruderschaft mochte ich Teilweise weniger als sonst.
Um die Hälfte hab ich das Buch dann pausiert und eine Woche später hab ich weitergelesen. Auch beim zweiten Anlauf fand ich das Buch nur okay, aber besser als vorher. Die Szenen mit Mr F hab ich übersprungen, denn seine Person ist nicht wichtig für den Verlauf. Diesmal fand ich das Buch besser und ich bin auch schneller voran gekommen. Wäre die zweite Hälfte ein Buch gewesen, hätte es sogar 3 Stern bekommen.
Zuerst dachte ich, die Brüder wären so gut wie gar nicht im Buch dabei, aber nach und nach gab es Gastauftritte und Erwähnungen, so dass ich die Bruderschaft nicht vermisst habe.
Den Schreibstil bin ich mittlerweile gewöhnt. Vom Lesefluss her gefiel er mir, denn ich kam trotz der Geschichte voran. Was mich allerdings das ganze Buch über gestört hat, ist wie detailreich J.R Ward schreibt. Gefühlt wird jede Straße und jeder Schritt beschrieben. Und auch Sätze wie „Eh- Hallo?“ um etwas offensichtliches zu unterstreichen, haben mich genervt.
Insgesamt fand ich das Buch eher mittelmäßig und hoffe, dass das nächste Buch wieder besser wird.