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Veröffentlicht am 01.06.2022

Schwächste Band der Reihe

Der Sünder
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Syn hat Unterschlupf bei der Bruderschaft gefunden, doch er fühlt sich immer noch wie ein Außenseiter. Auch seine Arbeit als Auftragskiller hat er nicht aufgegeben. Davon weiß die Bruderschaft der Black ...

Syn hat Unterschlupf bei der Bruderschaft gefunden, doch er fühlt sich immer noch wie ein Außenseiter. Auch seine Arbeit als Auftragskiller hat er nicht aufgegeben. Davon weiß die Bruderschaft der Black Dagger jedoch nichts. Nacht für Nacht macht er sich auf den Weg. Bis er auf die Reporterin Jo Early trifft will er nichts an seinem Lebensstil ändern. Jo ahnt nicht, dass er ein echter Vampir ist und noch weniger, dass sie selber zur Hälfte ein Vampir ist - und dazu noch kurz vor ihrer Verwandlung steht.

Die Reihe rund um die Black Dagger begleiten mich schon ewig und bisher hat mir die Reihe immer gefallen.
Es gibt so viele tolle Personen in dieser Reihe und ich bin immer gespannt, um wen es im nächsten Buch geht. In diesem Fall war es Jo Early, die man schon als Reporterin kannte (soweit ich mich erinnere) und Syn.
Die erste Hälfte des Buches fand ich, um es kurz zu machen, nicht gut. Wäre das Buch in der Hälfte geteilt, hätte ich 1 Stern vergeben. Dies lag zum größten Teil an Devina und die Art wie ihre Szenen geschrieben waren. Es war einfach an der Grenze, wenn nicht drüber zu widerwärtig. Auch wenn sie aus der Hölle kommt, so war es mir doch zu drüber. Auch die Szenen mit einem Mr. F fand ich gar nicht toll. Selbst die Bruderschaft mochte ich Teilweise weniger als sonst.
Um die Hälfte hab ich das Buch dann pausiert und eine Woche später hab ich weitergelesen. Auch beim zweiten Anlauf fand ich das Buch nur okay, aber besser als vorher. Die Szenen mit Mr F hab ich übersprungen, denn seine Person ist nicht wichtig für den Verlauf. Diesmal fand ich das Buch besser und ich bin auch schneller voran gekommen. Wäre die zweite Hälfte ein Buch gewesen, hätte es sogar 3 Stern bekommen.
Zuerst dachte ich, die Brüder wären so gut wie gar nicht im Buch dabei, aber nach und nach gab es Gastauftritte und Erwähnungen, so dass ich die Bruderschaft nicht vermisst habe.
Den Schreibstil bin ich mittlerweile gewöhnt. Vom Lesefluss her gefiel er mir, denn ich kam trotz der Geschichte voran. Was mich allerdings das ganze Buch über gestört hat, ist wie detailreich J.R Ward schreibt. Gefühlt wird jede Straße und jeder Schritt beschrieben. Und auch Sätze wie „Eh- Hallo?“ um etwas offensichtliches zu unterstreichen, haben mich genervt.
Insgesamt fand ich das Buch eher mittelmäßig und hoffe, dass das nächste Buch wieder besser wird.

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Veröffentlicht am 28.05.2022

Zwei Herzen in New York

Zwei Herzen unter acht Millionen
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In New York kann eine Sekunde dein ganzes Leben verändern. Und wenige Minuten später ist alles vergessen. So hofft Franny, dass der Tag an dem alles schiefgeht schnell vorbei geht.
Eigentlich hat sie gehofft ...

In New York kann eine Sekunde dein ganzes Leben verändern. Und wenige Minuten später ist alles vergessen. So hofft Franny, dass der Tag an dem alles schiefgeht schnell vorbei geht.
Eigentlich hat sie gehofft eine Beförderung zu bekommen, doch stattdessen wird sie gefeuert. Mit den Resten ihrer Karriere auf dem Arm eilt sie zur U-Bahn, die sie nur noch knapp erwischt. Doch ihrer Erleichterung währt nur kurz, denn sie realisiert, dass ihr Kleid eingeklemmt ist und am Rücken zerreisst. Nur Minuten bewahren sie davor, den Menschen in der U-Bahn ihre Unterwäsche zu zeigen. In letzter Minute eilt ein gutaussehender Fremde ihr zu Hilfe und leiht ihr sein Jackett.
Das gute an New York ist doch, dass sie den Fremden nie wieder sehen wird. Doch dann kommt alles anders.

Bisher hatte ich noch nichts von diesem Buch gehört. Als es bei Lovelybooks verlost wurde, wurde ich vom Cover angezogen und ich spontan mitgemacht und gewonnen.
Fanny mochte ich auf Anhieb. Sie ist ein bisschen tollpatschig und war mir gleich sympathisch. Ich mochte die Art wie sie denkt und auch ihre Handlungen haben mir gefallen.
Mein erster Eindruck von Hayes war, dass er ein netter Typ ist, aber auch ein bisschen der „gutaussehende Erbe“ ist. Doch schon nach wenigen Kapiteln wechselte die Erzählperspektive und so hat man einen besseren Einblick in deinen Charakter bekommen. Ab da wirkte er gleich ganz anders und man konnte sein Verhalten verstehen. Er wurde mir sympathischer. Er ist schüchtern und weiß nicht immer was er sagen soll. Ich fand ihn toll und sympathisch und dieses Gefühl blieb bis zum Schluss.
Hayes Cousine und Fran‘s Freundinnen mochte ich gerne. Sie waren mir alle sympathisch, mir hat nur bisschen ein Bild von ihnen gefehlt. So ein kleiner bisschen, das sie mir greifbarer gemacht hätte. Es gab ein paar Kommentare die ich nicht so mochte, aber es fiel nicht ins Gewicht.
Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Ich hab gut ins Buch hineingefunden und man bekam nach und nach dieses New York Feeling. Mir hat die Lockerheit gefallen, so dass man durch die Kapitel geflogen ist. Einziger Kritikpunkt ist, dass mir immer ein bisschen das Romantische oder ein Kick gefehlt hat. Es gab durchaus tolle Momente aber ich hätte mir ein bisschen mehr erhofft.
Insgesamt mochte ich das Buch, das die richtige Menge an Details und Beschreibungen hatte. Wer eine lockere, lustige und leicht romantische Geschichte mag, ist bei „Zwei Herzen unter acht Millionen“ richtig.

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Veröffentlicht am 20.05.2022

Emotionaler Roman

Nur einen Herzschlag entfernt
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Gleich der Debütroman des unter dem Pseudonym schreibenden Autors J. Colby wird ein Bestseller. Niemand kommt daran vorbei, so auch die beste Freundin von Emiline, die ihr das Buch empfiehlt. Emiline gibt ...

Gleich der Debütroman des unter dem Pseudonym schreibenden Autors J. Colby wird ein Bestseller. Niemand kommt daran vorbei, so auch die beste Freundin von Emiline, die ihr das Buch empfiehlt. Emiline gibt nach und beginnt das Buch zu lesen. Sie hätte mit allem gerechnet doch nicht mit dem wirklichen Inhalt des Buches. Denn dieses erzählt ihre tragische Kindheit aus ihrer Perspektive. Em ist verletzt und erschüttert. Schnell wird ist ihr klar, dass hinter dem Pseudonym niemand anders als Jase stecken kann. Jase ihr bester Freund aus Kindertagen und die Person, die alles von ihr weiß. Wütend macht sie sich auf die Suche nach Jase, um ihn zur Rede zu stellen.


Ich hab dieses Buch in einem Bücherschrank gefunden, es kam mir bekannt vor und der Inhalt versprach eine tolle Geschichte, also ging es mit. Bis jetzt hatte ich noch nichts von der Autorin gelesen, umso gespannter war ich auf die Geschichte.
Emiline mochte ich auf Anhieb. Dadurch, dass sie schreibt und es gleich auf den ersten Seiten ums Schreiben geht, gefiel mir das Buch auf Anhieb. So mochte ich auch Emiline gerne. Man lernt die jetztige Emiline kennen und sie als Romanfigur, die ihre Vergangenheit erzählt.
Die Idee mit den Romanpassagen mochte ich gerne. Teilweise musste ich mich konzentrieren, um das wirkliche und das erzählte zu sortieren, aber das gelang mir größtenteils. Manchmal fand ich das Buch im Buch sogar besser als das andere. Die Kindheit von Emiline war schwer und bei manchen Szenen musste ich schlucken, weil es einfach so krass war.
Auch Jase Kindheit war schwer. Ihn fand ich ebenfalls sympathisch und ist wie Emiline ein Kämpfer.
Mit dem Schreibstil kam ich gut zurecht. Ich bin schnell in der Geschichte versunken und ich konnte die Handlungen gut nachvollziehen. Auch die Emotionen kamen bei mir an. Ich fand die Geschichte berührend und ich wollte wissen wie es ausgeht. Auch wenn mir das Buch richtig gut gefiel, so hat mir doch irgendwas gefehlt, um 5 Sterne zu geben. Trotzdem kann ich das Buch nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 18.05.2022

Guter Reihenauftakt

Wild like a River
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Haven lebt mit ihrem Vater, der als Ranger arbeitet in einem Nationalpark in Kanada. Sie ist gerne draußen in der Natur und zu ihren besten Freunden gehören die Bäume und die Tiere im Wald. Freunde oder ...

Haven lebt mit ihrem Vater, der als Ranger arbeitet in einem Nationalpark in Kanada. Sie ist gerne draußen in der Natur und zu ihren besten Freunden gehören die Bäume und die Tiere im Wald. Freunde oder Kontakt zu Gleichaltrigen hat sie nicht und so ist sie sehr unsicher wenn sie mit anderen reden soll. Als sie wieder einmal im Wald ist, sieht sie einen jungen Mann und seine Freunde. Jackson und seine Freunde machen eine Wanderung, doch wenig später verletzte sich Jacksons Freund und er macht die Tour alleine weiter. Er bittet Haven ihm ihre Welt zu zeigen. Plötzlich hat Haven das Gefühl etwas zu verpassen und hat gleichzeitig jemanden der alles mit ihr teilt. Aber Jackson ist nur zu Besuch und muss bald zurück.


Nachdem die Leuchtturm-Trilogie ein auf und ab für mich war, mir das letzte Buch aber besser gefiel, hatte ich Lust eine weitere Reihe von Kira Mohn zu entdecken. Wild like a river stand schon länger auf meiner Wunschliste und so war ich froh, als ich eine Reihe beenden und eine neue beginnen zu können.
Haven war mir gleich sympathisch. Durch ihre nette und naturnahe Einstellung und auch ein bisschen durch ihre zurückgezogene Art hab ich mich mit ihr verbunden gefühlt. Ich mochte, dass sie nicht viel auf ihre Kleidung gibt und einfach sie selber ist. Ich hab gehofft, dass sie sich nicht für andere verändert.
Auch Jackson mochte ich gerne. Manchmal hat er ein bisschen zuviel den Beschützer gegenüber Haven gespielt, aber es war noch im grünen Bereich.
Jacksons bester Freund fand ich mit seinen manchmal fiesen Sprüchen nicht ganz so sympathisch. Er kam einfach oberflächlich und gemein rüber.
Während ich bei anderen Büchern der Autorin manchmal Probleme mit dem Schreibstil hatte, kam ich hier gleich ins Buch hinein. Die Natur und Tiere Kanada‘s haben mit richtig gut gefallen, so dass es schade war, als das weniger wurde. Bis zum Schluss hat mich das Buch gut unterhalten und ich bin gut voran gekommen.
Wild like a River vereint das Natur und Stadtleben und hat tolle Protagonisten mit denen ich auch mal schmunzeln musste. Ich freue mich auf Band 2.

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Veröffentlicht am 14.05.2022

Besser als Band 1

Midnight Chronicles - Dunkelsplitter
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Roxy bleiben noch 93 Tage um ihre Mission zu erfüllen. Sie weiß, dass es eigentlich unmöglich ist, doch sie ist fest entschlossen nicht aufzugeben. Die Zeit läuft ihr davon. Ablenkungen darf sie sich keine ...

Roxy bleiben noch 93 Tage um ihre Mission zu erfüllen. Sie weiß, dass es eigentlich unmöglich ist, doch sie ist fest entschlossen nicht aufzugeben. Die Zeit läuft ihr davon. Ablenkungen darf sie sich keine erlauben, doch das ist leichter gesagt als getan, denn sie reist mit Shaw durch Europa, um die Seelen einzufangen, die sie freigelassen hat. Eigentlich will sie Shaw aus dem Weg gehen, doch durch die Reise ist ihr das unmöglich. Während Roxy sich um ihre Mission kümmert, versucht Shaw herauszufinden, wer er eigentlich ist, denn sein Gedächtnis ist noch immer nicht zurück. Als dann plötzlich eine Person aus seiner Vergangenheit auftaucht und Shaw erfährt wer er wirklich ist, trifft er eine Entscheidung die alles verändert.

Die Midnight Chronicles sind eine Achterbahnfahrt für mich. Band 1 konnte mich nicht ganz begeistern, Band 2 dagegen schon. Meine Vorfreude auf Band 3 wurde so gedämpft und ich hab gehofft, dass es besser wird.
Im ersten Band wurde ich überhaupt nicht warm mit Roxy und so ging es auch in diesem weiter. Ihre Vorliebe für‘s Essen hat mich auf den ersten Seiten gleich genervt und ich dachte es wird wieder wie in Band 1. Danach ging es dann besser und ich fing an Roxy ein bisschen mehr zu mögen.
Die Reise quer durch Europa nach Wien und Prag, fand ich gut und trug dazu bei, dass mir dieses Buch so gut gefallen hat. Vorallem die Beschreibung von Prag ist mir im Gedächtnis geblieben.
Ich mochte, dass es mit Roxys Mission voran geht, auch wenn es noch ein bisschen schneller sein könnte. Roxy lässt sich schnell ablenken, aber da das Buch nur einen kurzen Zeitraum abdeckt, fand ich das nicht so schlimm. Gut gefallen haben mir die Kämpfe und die Amulette, jetzt da man die Welt besser kennt, kam ich auch mit den Stufen viel besser zurecht.
Shaw‘s Geschichte fand ich gelungen. Ich mag ihn als Charakter gerne. Es war toll wie alles beschrieben wurde und mit Teil 1 verknüpft wurde. Ich persönlich hätte gar nicht mit der Auflösung gerechnet, deswegen war das mein kleines Highlight. Seine Handlung am Ende konnte ich teils nachvollziehen, teils auch nicht, trotzdem wirkte es authentisch.
Als Kritik muss ich sagen, dass mir die Mission und Reise etwas zu lang war im Vergleich mit dem Ende. So waren die letzten 50-100 Seiten sehr spannend, aber auch etwas zu kurz. Auch wenn es die Vorfreude auf den nächsten Teil steigert.
Insgesamt fand ich das Buch gut. Auch der Schreibstil war, bis auf ein paar Wiederholungen, die leicht gestört haben, richtig gut.


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