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Veröffentlicht am 30.01.2021

Ein Black Dagger wie ich ihn mag

Schwur des Kriegers
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Boone hatte nie ein gutes Verhältnis zu seinem Vater, das ändert sich auch nicht als dieser stirbt. Die Zeremonien danach zieht er durch, aber eher weil er es muss, als dass er wirklich geistig anwesend ...

Boone hatte nie ein gutes Verhältnis zu seinem Vater, das ändert sich auch nicht als dieser stirbt. Die Zeremonien danach zieht er durch, aber eher weil er es muss, als dass er wirklich geistig anwesend ist. Kurz darauf wird er Butch, dem Ex-Cop zugeteilt und soll ihm helfen einen Serienkiller zu finden, der junge Frauen getötet hat. Während der Ermittlungen treffen Butch und Boone auf Helania, die ebenfalls auf der Suche nach dem Mörder ihrer Schwester ist. Vom ersten Augenblick an wird Boone von Helania angezogen, doch können er und Butch ihr vertrauen, oder hat sie vielleicht etwas mit den Morden zu tun?

Vor Ewigkeiten hab ich den dritten Teil der Spinn-Off Reihe gelesen und konnte mich nicht mehr wirklich erinnern, welche Personen schon mal vorkamen und welche neu sind. Doch egal ob neu oder bekannt, ich mochte es die beiden Hauptcharaktere kennenzulernen. Beide fand ich gut gelungen und haben mir als Protagonisten sehr gut gefallen. Auch, dass Butch, den man schon länger kennt und andere Brüder dabei waren, fand ich richtig toll und hat mir dieses Black-Dagger-Feeling gegeben, das ich in den neusten Bücher der Reihe vermisst habe.
Durch die Ermittlungen hat das Buch einen Hauch von einem Thriller bekommen, was ich richtig toll fand.
Vom Schreibstil her fand ich es ebenfalls viel angenehmer zu lesen, als die letzten Black-Dagger Bände. Ich kam leicht ins Buch hinein und konnte mir leicht alles vorstellen, manches sogar etwas zu lebhaft. Es war detailliert, aber nicht zu viel, einzig auf einer Seite wurden Details über ein Auto breitgetreten, mit denen ich null anfangen konnte. Es handelte sich um Details über einen Motor, die nichts zur Geschichte beitrugen und einfach nur die Seite füllten. Da wäre es schöner gewesen es wäre kürzer und für Laien verständlicher gewesen.

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Veröffentlicht am 25.01.2021

Leichte Lektüre für Zwischendurch

Time to Love – Tausche altes Leben gegen neue Liebe
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Nachdem Leena eine wichtige Präsentation in ihrem Job vermasselt hat, verordnet ihre Chefin ihr einen bezahlten Urlaub, damit sie sich erholen kann. Doch Leena ist jemand der absolut nicht stillstehen ...

Nachdem Leena eine wichtige Präsentation in ihrem Job vermasselt hat, verordnet ihre Chefin ihr einen bezahlten Urlaub, damit sie sich erholen kann. Doch Leena ist jemand der absolut nicht stillstehen kann, noch dazu kommt, dass sie dann an ihre verstorbene Schwester denkt. Um sich abzulenken besucht sie ihre Großmutter Eileen auf dem Land. Eileen ist Ende 70 und wünscht sich einen neuen Mann an ihrer Seite, doch im Dorf lässt sich kein Kandidat finden. Den beiden kommt die Idee ihre Leben zu tauschen, Leena wohnt im Haus ihrer Oma, mit deren Handy und so gut wie ohne Internet, während Eileen sich im Online Dating und ins Londoner Leben stürzt.

Ich hab bereits ein Buch von der Autorin gelesen und als mir dieses in die Hände fiel und ich mir durchgelesen habe, um was es ging, dachte ich, ich versuch das Buch. Die Idee fand ich interessant und konnte mir nicht wirklich vorstellen was mich in dem Buch erwartet.
Eileen war mir von Anfang sympathischer als ihre Enkelin. Sie ist die nette, für ihr Alter fitte Großmutter, die mit den kleinen Dingen des Alltags ihre Problemchen hat. Die Gläser die nicht aufgehen wollen oder Nachbarn die unangemeldet vor dem Fenster stehen. Ansonsten ist sie ziemlich engagiert in der Gemeinde, manchmal so sehr, dass ich es fast zu viel fand für eine 79-Jährige. Leena fand ich zu Beginn etwas anstrengender und mit ihrer Art fast nervig. Nach und nach hat sich das dann aber gebessert. Die Nebencharaktere fand ich sehr sympathisch und haben mir auch alle gefallen.
Für zwischendurch hat mir das Buch gut gefallen. Hier und da hätte ich mir mehr Spannung gewünscht, da alles ziemlich ruhig blieb. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen.

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Veröffentlicht am 20.01.2021

Ein rundum gelungener Thriller

Die Knochennadel
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Privatdetektiv Peter Hogart möchte eigentlich nur einen Kurztrip nach Paris machen, doch aus dem Plan sich zu erholen wird nichts. Bei einer exklusiven Veranstaltung in der Pariser Oper verschwindet ein ...

Privatdetektiv Peter Hogart möchte eigentlich nur einen Kurztrip nach Paris machen, doch aus dem Plan sich zu erholen wird nichts. Bei einer exklusiven Veranstaltung in der Pariser Oper verschwindet ein nahezu unbezahlbares Exponat, die Knochennadel. Zusammen mit der Nadel verschwindet Hogarts Freundin Elisabeth. Die Polizei glaubt, dass sie hinter dem Verschwinden steckt und glaubt nicht an eine Entführung. Hogart muss auf eigene Faust ermitteln, um die Unschuld seiner Freundin zu beweisen. Wenig später werden zwei Händler ermordet. Für den Privatdetektiv beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn auch seine Nichte wurde entführt und der Entführer verlangt die Knochennadel im Austausch gegen seine Nichte.

Dieses Buch hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Es fängt gleich interessant und spannend an, so dass mich der Fall von Anfang an interessiert hat.
Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Es wurde viel beschrieben und die Spannung konstant aufrecht erhalten. Immer wollte ich wissen, wer nun hinter allem steckt und bin so nur durch die Kapitel geflogen.
Es gab Rückblicke und Sichtwechsel, was das Ganze nur noch spannender gemacht hat und man einen Einblick in die Köpfe der anderen Personen bekommen hat. Obwohl ich mit Kunst nichts am Hut habe, war die Szene interessant mit eingebunden und auch die Schauplätze wurden toll beschrieben und in Szene gesetzt. Das Buch hat alles was ein guter Thriller braucht, einen fesselnden Schreibstil, einen tollen Ermittler, Irrungen und Wirrungen, Geheimnisse und Täuschungen. Wirklich ein sehr gelungenes Buch.

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Veröffentlicht am 13.01.2021

Der Auftakt einer Trilogie in den Schottischen Highlands

Don't LOVE me
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Kenzie möchte ein Praktikum im Designbereich absolvieren, doch ihr Platz wurde doppelt belegt und so zieht sie den kürzeren. Als Ausweg nimmt sie einen freien Platz an der in den Highlands von Schottland ...

Kenzie möchte ein Praktikum im Designbereich absolvieren, doch ihr Platz wurde doppelt belegt und so zieht sie den kürzeren. Als Ausweg nimmt sie einen freien Platz an der in den Highlands von Schottland stattfindet. Dort trifft sie auf Lyall, der mehr oder weniger auf der Insel festsitzt. Er muss seinen Ruf wieder herstellen und darf nichts tun, was ihn bei seiner Familie in Ungnade fallen lässt. Das treffen mit jungen Frauen gehört ebenfalls dazu und so hält er sich von Kenzie fern. Doch zwischen denen beiden herrscht eine Anziehungskraft, der die beiden sich nur schwer entziehen können. Doch keiner weiß besser als Lyall wie das zwischen ihnen enden könnte.

Schon lange hab ich mich auf dieses Buch gefreut und war neugierig was die Autorin gezaubert hat. Der Prolog ist so spannend geschrieben, dass ich mich gefragt habe, was dahinter steckt. Die Hauptpersonen Lyall und Kenzie mochte ich gerne. Kenzie, die sich um ihre Schwestern kümmert und sich selbst nicht an erster Stelle stellt, tut jetzt etwas für sich. Lyall, war das genaue Gegenteil davon, er wächst in einer gut betuchten Familie auf, in der die Männer nicht viel zu sagen haben und ein Fehler alles ruinieren könnte. Die Protagonisten haben mir gut gefallen und zusammen mit dem Schreibstil und der Landschaft Schottlands, die einen tollen Handlungsort abgegeben hat, war dieses Buch wirklich richtig toll. Die letzten 150 Seiten hab ich in einem Rutsch gelesen, da ich auf das Ende hin gefiebert habe und es so spannend war und viel passiert ist, dass ich das Buch nicht mehr weglegen wollte. Ich bin jetzt gespannt was mich im nächsten Band erwartet.

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Veröffentlicht am 10.01.2021

Hätte mehr erwartet

Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit
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Bei einem Autounfall starb die 17-jährige Ember, doch durch die Gabe ihrer kleinen Schwester tote Dinge wiederzubeleben, hat sie überlebt. Soweit so gut, nur, dass seitdem alles stirbt was Ember berührt. ...

Bei einem Autounfall starb die 17-jährige Ember, doch durch die Gabe ihrer kleinen Schwester tote Dinge wiederzubeleben, hat sie überlebt. Soweit so gut, nur, dass seitdem alles stirbt was Ember berührt. Um ihre Narben zu verstecken und niemanden versehentlich zu berühren und damit umzubringen trägt sie Handschuhe und lange Arme. Eines Tages taucht Hayden in der Schule auf und weckt Embers Interesse. Nicht nur, dass er gut aussieht, er bietet ihr auch seine Hilfe an. Wird sie es schaffen ihre Gabe unter Kontrolle zu bekommen und wieder die Hand ihrer Schwester zu halten?

Als ich das Buch gesehen habe, dachte ich das wird bestimmt richtig gut, schließlich ist es ein Jennifer-Armentrout-Buch. Die Idee mit den Gaben fand ich von Anfang an richtig interessant und wollte mehr über die Geschwister erfahren. Der Schreibstil ist recht locker und es fiel mir leicht das Buch zu lesen. Es gibt viele Charktere in den Buch, doch leider bleiben die meisten ziemlich blass. Das Buch dreht sich hauptsächlich um Ember, so dass die anderen interessanten Charaktere wie Embers kleine Schwester Olivia zu kurz kommen. Auch von denen anderen Personen im Buch hätte ich gerne mehr erfahren, das wäre interessant gewesen.
Das Buch war gut, weil mir die Idee gefallen hat, aber man hätte viel mehr daraus machen können, wenn man alle Personen mit einbezogen hätte anstatt sich nur auf Ember zu konzentieren.

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