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Veröffentlicht am 19.04.2021

Ich bin begeistert

Ein Fluch so ewig und kalt
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Rhen ist der Prinz von Emberfall, doch in seinem Reich gibt es nicht viel, das man regieren könnte, denn es ist verflucht. Genauso wie Rhen selbst. Jeden Herbst verwandelt er sich in eine Bestie und der ...

Rhen ist der Prinz von Emberfall, doch in seinem Reich gibt es nicht viel, das man regieren könnte, denn es ist verflucht. Genauso wie Rhen selbst. Jeden Herbst verwandelt er sich in eine Bestie und der Fluch kann nur gebrochen werden wenn er ein Mädchen findet, das ihn wirklich liebt.
Sein Kommandant Grey bringt deswegen Jahr für Jahr Mädchen zu seinem Schloss. Dieses Mal ist die Wahl auf Harper aus Washington gefallen. Im einem Moment befindet sie sich bei ihrem Bruder Jake, im nächsten ringt sie mit Grey und befindet sich an einem ihr unbekannten Ort.
Harpers Aufgabe im Königreich kann sie nicht beeinflussen, denn sie muss sich in Rhen verlieben, sonst sind er und seine Untertanen verloren und auch Harper muss dann sterben.

Mitte Februar habe ich „Ein Fluch so ewig und kalt“ in einem Bücherschrank gefunden und konnte mein Glück kaum fassen. Nicht nur, weil ich das Buch vor Jahren auf englisch gesehen habe und der deutschen Version entgegen gefiebert habe, sondern auch, weil das Buch noch gar nicht erschienen ist. Natürlich habe ich es mitgenommen und knapp drei Wochen später gelesen.
Die Geschichte von „Die Schöne und das Biest“ kennt man und so wusste ich grob, um was das Buch geht.
Mich hat „Ein Fluch so ewig und kalt“ richtig begeistert und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Die Zeit und die Seiten sind während des Lesens verflogen und ich bin in Emberfall versunken.
Der Schreibstill hat mir super gefallen, ich bin durch die Zeilen geflogen und konnte mir die Umgebung und Charakter toll vorstellen. Es gab Details, aber es war nie überladen.
Das Setting, Emberfall ist leicht historisch und spielt im Herbst, was ich absolut geliebt habe. Alles ist richtig toll beschrieben, sodass ich mir alles toll vorstellen konnte und in der Welt versunken bin.
Harper ist ein tolle, starke Protagonistin, die nicht auf dem Mund gefallen ist und schlagfertig ist. Ihr Ankommen und Reaktion in Emberfalls fand ich realistisch beschrieben, so dass ich einen guten Start ins Buch hatte.
Rhen, der Prinz war ein interessanter Charakter, der den Fluch schon seit einer Ewigkeit erträgt. Er denkt strategisch und will allen immer einen Schritt voraus sein, dennoch fand ich ihn toll.
Sein Kommandant Grey hat ihm trotzdem ein bisschen die Show gestohlen und ich mochte ihn fast noch mehr als den Prinzen.
Insgesamt hab ich an dem Buch nichts auszusetzen und bin nur begeistert von dem Buch und werde mir auf jeden Fall den zweiten Band kaufen.

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Veröffentlicht am 18.04.2021

Fitzek hat bessere Bücher

Der Heimweg
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An einem Samstag sitzt Jules Tannberg am Begleittelefon, einem Service für Frauen die auf dem Heimweg jemanden zum Reden brauchen und nicht allein sein wollen. Als es klingelt meldet sich Klara, eine ...

An einem Samstag sitzt Jules Tannberg am Begleittelefon, einem Service für Frauen die auf dem Heimweg jemanden zum Reden brauchen und nicht allein sein wollen. Als es klingelt meldet sich Klara, eine junge Frau, die panisch berichtet, dass sie von einem Mann verfolgt wird und beteuert außerdem, die Nummer aus versehen gewählt zu haben. Ihr Mann darf nicht wissen, dass sie angerufen hat. Ihr Verfolger soll sie schon einmal überfallen haben und ihren Todestag auf die Schlafzimmerwand geschrieben habe und dieser Tag bricht in zwei Stunden an.

Bis jetzt hab ich jeden Thriller von Fitzek gelesen und auch jedes Buch hat mich begeistert. Der Heimweg hat sich ebenfalls toll angehört, sodass ich gespannt war was mich in diesem Buch erwartet.
Das Buch fand ich am Anfang gut und hat mich schnell verwirrt, es sind Fragen aufgekommen und ich wollte wissen was bei Klara passiert. Die Kapitel sind kurz und enden beinahe alle mit einem Cliffhanger, was es leicht gemacht hat weiterlesen zu wollen.
Nach und nach hab ich dann gemerkt, was hinter dem Buch steckt. Es dreht sich viel um Gewalt vor allem gegen Frauen und in der Beziehung. Der eine Mann in dem Buch ging einfach gar nicht, wie er mit seiner Frau umgeht und wie er sie bezeichnet, da fehlen mir die Worte. Es gab Szenen die einfach so krass waren, dass ich das Buch nach 30 Seiten zur Seite gelegt habe, weil ich eine Pause wollte.
Natürlich ist das Buch ein Thriller, wo man auch andere Beziehungen beschreiben kann als in einem Liebesroman, aber das macht es nicht besser wenn man es liest. Auch als das Buch zu Ende ging war es eher ein „Uff“ Gefühl. Ich hatte nicht das Gefühl ein Buch beendet zu haben, weil das Ende sich nicht danach angefühlt hat.

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Veröffentlicht am 14.04.2021

Nicht ganz so gut wie die Vorgänger

Dream Again
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Der große Traum von Jude Livingston Schauspielerin zu werden ist gescheitert. Pleite kehrt sie nach Woodshill zurück, wo sie bei ihrem Bruder einzieht. Dort trifft sie nicht nur auf Ezra, sondern auch ...

Der große Traum von Jude Livingston Schauspielerin zu werden ist gescheitert. Pleite kehrt sie nach Woodshill zurück, wo sie bei ihrem Bruder einzieht. Dort trifft sie nicht nur auf Ezra, sondern auch auf Blake mit dem sie einmal zusammen gewesen ist und der ihr die Trennung nicht verziehen hat. Von dem Blake den sie kannte ist nicht mehr viel übrig, denn eine Verletzung setzt ihm schwer zu. Blake und Jude gehen sich aus dem Weg, um Blake nicht sauer zu machen und es so besser für beide ist. In der WG laufen sie sich immer wieder über den Weg und beide merken, dass die Gefühle von damals noch immer da sind.

Die Again-Reihe geht zu Ende. Ich war gespannt was mich im letzten Teil erwartet und ob es mir genau so gut gefallen wird wie die Bände davor.
Ich hab ein bisschen gebraucht bis mir Jude sympathisch wurde. Teilweise hab ich mich gefragt was sie jetzt machen möchte. Ihr Traum hat sich nicht erfüllt, aber warum wollte sie nicht etwas anderes machen? Ich hab sie teilweise nicht verstanden und konnte ihre Handlungen nicht nachvollziehen. So wurde natürlich die Spannung aufrechterhalten, auch wenn es den Effekt bei mir nicht hatte. Erst am Ende, als aufgelöst wurde, was mit ihr geschehen ist, hab ich das ganze dann verstanden und konnte sie besser verstehen. Da das ganze erst auf den letzten 50-100 Seiten geschehen ist, hatte ich danach fast ein schlechtes Gewissen, weil ich immer dachte warum führt sie sich so auf.
Blake fand ich als Protagonist besser, als Jude. Zwar war er frustriert, wegen seiner Verletzung, aber er ging meiner Meinung nach besser damit um, als Jude.
Außerdem hat mir das Woodshill Flair gefehlt. Zwar hatten vorherige Personen einen Auftritt, aber das Collegeleben oder der Ort selbst waren so gut wie gar nicht vorhanden. Ich hatte eher das Gefühl einen Spinn-Off zu lesen, wegen der fehlenden Woodshill-Athmosphäre.
Trotzdem war das Buch nicht schlecht, auch wenn es sich etwas gezogen hat und nicht wirklich viel passiert.

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Veröffentlicht am 09.04.2021

gutes Buch für Zwischendurch

The Cousins
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Die Cousins Milly, Aubrey und Jonah haben sich seit ihrer Kindheit nicht mehr gesehen und auch mit ihrer Großmutter haben sie keinen Kontakt. Ihre Eltern wurden enterbt und haben einen Brief mit einer ...

Die Cousins Milly, Aubrey und Jonah haben sich seit ihrer Kindheit nicht mehr gesehen und auch mit ihrer Großmutter haben sie keinen Kontakt. Ihre Eltern wurden enterbt und haben einen Brief mit einer mysteriösen Nachricht bekommen. Doch nun haben die drei überraschend einen Brief von ihrer Großmutter Mildret Story bekommen, die drei sollen einen Sommer auf dem Anwesen auf Cape Cod verbringen und dort arbeiten. Die drei machen sich auf den Weg zur Insel, doch kaum sind sie angekommen, merken sie, dass ihre Großmutter nicht auf die erhoffte Versöhnung aus ist. Bald merken die drei, dass die Familie Story Geheimnisse hat, die dunkler sind als sie je gedacht hätten.

Bisher hab ich alle Bücher der Autorin gelesen und so stand The Cousins auch schon fest auf dem Leseplan. Manchmal brauch ich mehr oder weniger lang um in das Buch hineinzufinden, bei diesem hier fand ich ohne Probleme Zugang zu den Figuren und der Geschichte. Milly, Aubrey und Jonah waren mir alle sympathisch und so war ich gespannt was sie auf der Insel erwarten wird.
Der Schreibstil ist locker und lässt sich leicht lesen, so dass ich gut im Buch voran gekommen bin und auch der Perspektivwechsel fand ich gelungen und hat geholfen sich in die Figuren hineinzuversetzen. Auch die Rückblenden fand ich toll gemacht und hat das Ganze nochmal interessanter gemacht.
Das Buch war gut durchdacht und hatte einen leichten mysteriösen Flair was ich toll fand. Am Ende ging es ziemlich rasant und es gab einige Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte.
The Cousins hat mir insgesamt gut gefallen und ich fand es im großen Ganzen ein bisschen besser als die vorherigen Bücher der Autorin.

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Veröffentlicht am 03.04.2021

Auch Teil 3 ist ein Highlight

Don't LEAVE me
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Kenzie und Lyall haben wieder zusammengefunden, doch ihr Glück hält nicht lange, denn Lyall wurde wegen Mordes an Ada verhaftet. Kenzie glaubt an Lyalls Unschuld, obwohl die Beweise eine andere Sprache ...

Kenzie und Lyall haben wieder zusammengefunden, doch ihr Glück hält nicht lange, denn Lyall wurde wegen Mordes an Ada verhaftet. Kenzie glaubt an Lyalls Unschuld, obwohl die Beweise eine andere Sprache sprechen. Als andere ihn schon aufgegen haben sucht sie weiter nach Beweisen, denn sie weiß, dass Lyall unschuldig ist. Auch seine Familie wendet sich nach und nach von ihm ab, denn die Fassade muss aufrecht erhalten werden. Werden sie einen Ausweg aus der aussichtslosen Lage finden?

Nach dem fiesen Cliffhanger des zweiten Bandes konnte ich es kaum erwarten den letzten Band zu beginnen. Ich war sofort wieder in der Geschichte drin und wollte wissen was denn nun passiert, wie es mit Kenzie und Lyall weitergeht.
Wie auch in den beiden Bänden zuvor hat das Setting wieder geändert was ich richtig toll fand, so hat jedes Buch eine eigene Atmosphäre. Die Verhandlungen fand ich toll und hab die Szenen sehr, na ja genoßen ist das falsche Wort, aber trotzdem irgendwie schon. Manchmal hat mich das Buch an einen Krimi erinnert, was mir super gefallen hat.
Kenzie und Lyall waren auch in diesem Buch wieder unglaublich toll. Kenzie wie sie an Lyall glaubt und für ihn da ist. Ihn unterstützt und alles für ihn tut und ihn nicht aufgibt. Sie war stark wenn er es nicht war. Lyall tat mir in dem Buch oft einfach nur leid. Oft saß ich da und hab gedacht Gib nicht auf oder Nein, tu das nicht.
Es gab so viele unerwartete Wendungen, ein Auf und Ab an Gefühlen, dass es immer spannend blieb und ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Neben Kenzie und Lyall waren auch Edina und Finlay wieder dabei, sodass ich auch bei ihnen mitgefiebert habe.
Mit dem Ende hab ich nicht gerechnet, aber es hat Spaß gemacht eigene Theorien aufzustellen. Don’t Leave me fand ich von Anfang bis zum Ende absolut gelungen und die Reihe gehört zu den besten und meinen liebsten im Regal. Ein absolutes Highlight.


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