etwas langatmig
The Right Kind of WrongZoe möchte endlich frei von ihren Eltern sein und lebt bei ihrer besten Freundin Kate. Als Kates Freund Noah eine neue Bleibe braucht, ist klar, dass er vorübergehend einziehen kann.
Als Zoe im Buchladen ...
Zoe möchte endlich frei von ihren Eltern sein und lebt bei ihrer besten Freundin Kate. Als Kates Freund Noah eine neue Bleibe braucht, ist klar, dass er vorübergehend einziehen kann.
Als Zoe im Buchladen die letzte signierte Ausgabe eines Buches haben will und ihr ein großer Kerl das Buch wegzuschnappen droht, ahnt sie nicht, dass sie ihn wieder sehen wird- denn es war Noah.
So verläuft ihr Start nicht reibungslos. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr fühlt sich Zoe zu ihm hingezogen. Mit ihm fühlt sie sich mutiger, freier. Doch Noah ist tabu.
Mein viertes Buch der Autorin hat mich nicht so ganz von sich überzeugen können, wie ich das gehofft hatte. Man merkt, dass es das Debüt ist. Nicht wegen des Stils, sondern weil die Klischees und Handlungen, meiner Meinung nach überholt sind und zu oft benutzt wurden.
Zoe wurde in eine Familie geboren, wo es ihr an nichts fehlte. Sie waren reich, doch sie fühlte sich eingesperrt. Ein paar Szenen mit Zoes Familie und ich verstand, wieso sie frei sein wollte. Die Sätze ihrer Mutter waren zum Kopfschütteln. Die junge Frau erleidet manchmal Panikattacken, wobei ich leider sagen muss, dass ich nicht nachvollziehen oder verstanden haben, was diese auslösen, oder warum sie diese hat.
Der Schreibstil lässt sich gut lesen, aber leider passiert nicht besonders viel. Alltagsszenen reihen sich aneinander, ohne dass es etwas gibt, auf das ich hin fiebern konnte. Kochen, Spazieren, WG-Leben. Viel mehr gab es nicht, so dass ich nicht wirklich Motivation hatte dran zu bleiben. Da Kate zudem ständig abwesend ist, lernt man sie kaum kennen. So fiel es mir schwer die Beziehung der drei nachzuvollziehen.
Dass Zoe auf Noah steht wirkt schnell klar. Er wird als großer Typ mit grünen Augen beschrieben, so bekam ich ein Bild von ihm. Was mich nach einer Weile genervt hat, war dass ebendiese grüne Augen ständig erwähnt wurden, selbst beim telefonieren zwei Mal. Da Zoes Augen enfalls grünlich-braun sind kamen dieses Beschreibungen noch hinzu. Auch erwähnt die Autorin mehrfach wie gut Noah doch aussieht, dass ich irgendwann dachte, dass ich es kapiert habe.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir mehr erwartet bei der Geschichte. Die Notizen der Autorin fand ich ganz süß. Für Zwischendurch war das Buch ganz okay, allerdings hätte ich mir mehr erwartet.