Seelenverwandte
Wer bereits den ein oder anderen Thriller der Autorin gelesen hat, weiß, wie geschickt sie die Leserschaft in einen Lesestrudel hineinzieht.
Eve könnte sich mit ihrem attraktiven Ehemann Nate glücklich ...
Wer bereits den ein oder anderen Thriller der Autorin gelesen hat, weiß, wie geschickt sie die Leserschaft in einen Lesestrudel hineinzieht.
Eve könnte sich mit ihrem attraktiven Ehemann Nate glücklich schätzen. Jedoch gibt es feste Regeln, was die seltenen Intimitäten angeht. Die Ehe besteht nur noch auf dem Papier. Aus Frust gibt sich Eve ihrem Luxus-Schuhtick hin. Nate geht in seinem Job als Englischlehrer völlig auf. Er weiß ob seiner charismatischen Wirkung, die er gezielt einsetzt. Addie hat keine Freunde und ist ein Mobbingopfer. Der Englischunterricht und Nate werden schnell zu ihrem Tageshighlight. Dass diese Dreiecksbeziehung explosiven Stoff liefert, versteht sich von selbst.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil liegt der Fokus auf Eve und Addie. Im zweiten auf Nate und Addie. Teil drei entwirrt das Spinnennetz, um in einem ausgeklügelten Finale zu enden. Die Figuren sind glaubwürdig dargestellt. Die Kapitel kurz. Das erhöht den Spannungsbogen. Cliffhanger und Andeutungen am Kapitelende schüren zusätzlich das Spannungsfeuer. Als Leser befindet man sich bei der Lektüre wie in einem süchtig machenden Rausch.
Freida McFadden in Bestform. Sie hat mich mit einem Schmunzeln zurückgelassen. Der Dank an ihre Mutter hat mir ein Lächeln entlockt. Danke dafür.