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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2026

Was für ein Durcheinander!

Das Sanatorium
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Ich möchte jetzt nicht allzu viel dazu erklären - sonst müsste ich spoilern...
Erin, aufgrund diverser Ereignisse vom Polizeidienst beurlaubt, reist mit ihrem Partner Will in die Schweiz zur Verlobung ...

Ich möchte jetzt nicht allzu viel dazu erklären - sonst müsste ich spoilern...
Erin, aufgrund diverser Ereignisse vom Polizeidienst beurlaubt, reist mit ihrem Partner Will in die Schweiz zur Verlobung ihres Bruders. Die Feier soll in einem Hotel, ehemals Sanatorium, in den Bergen stattfinden. Neben Will bringt sie noch allen möglichen seelischen Ballast mit. Um es kurz zu machen: irgendwann hat mich Elin insgesamt nur noch genervt in ihrem Handeln, Denken und Verhalten. Die Frau soll Polizistin gewesen sein???
Plötzlich verschwindet die Verlobte des Bruders, mehrere Morde passieren und die Leiche eines lange Vermissten wird gefunden. Aufgrund widriger Wetterverhältnisse ist das Hotel von der Außenwelt abgeschnitten - und Elin beginnt mehr oder weniger eigenmächtig zu ermitteln.
Diese Story hätte so viel Potential. Leider hat die Autorin es jedoch nicht geschafft, mich zu fesseln. Die Charaktere bleiben flach und unsympathisch, die Erzählung strotzt vor Fehlern in der Logik, die Auflösung (wenn sie nicht so tragisch wäre) ist lachhaft und der Schreibstil langweilig.
Das Cover gefällt mir gut - auch wenn das Hotel/Sanatorium darauf total anders aussieht als es ausführlichst und wiederholt beschrieben wird.
Es gibt wohl noch Nachfolgebände um Elin. Ich denke, das werde ich mir nicht antun.

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Sehr sehr spannend!

Todesfrist
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Das war das erste Buch, dass ich von Andreas Gruber gelesen habe - und vermutlich auch nicht das letzte.
Zugegeben nichts für schwache Nerven, wie ausführlich der Autor gerade zum Schluss hin die Misshandlungen ...

Das war das erste Buch, dass ich von Andreas Gruber gelesen habe - und vermutlich auch nicht das letzte.
Zugegeben nichts für schwache Nerven, wie ausführlich der Autor gerade zum Schluss hin die Misshandlungen an den Opfern beschreibt....
Mehrere Frauen werden in verschiedenen Städten in Deutschland tot aufgefunden - ermordet auf unterschiedliche Art und Weise. Sabine, die Münchner KDD-Beamtin, findet bald Gemeinsamkeiten heraus und auch, dass die Taten sich an einem Kinderbuch orientieren. Die Spur führt letztendlich nach Wien. Zusammen mit Snijder, einem BKA-Profiler, begibt sie sich dorthin auf Täterjagd.
Ich fand das Buch megaspannend, habe aber trotzdem ein paar Sachen zum bekritteln:
Gerade am Anfang kommt Sabine sehr emotionslos und kalt rüber; setzt sich auch über Anordnungen von oben hinweg, ohne dass das große Konsequenzen hat.
Teilweise wurde schlampig recherchiert- spezielle über die Abläufe bei der bayerischen Polizei.
Ich selbst komme aus Süddeutschland, "verstehe" Österreicher daher recht gut. Bei einigen Begriffen musste ich dann aber auch Google befragen....
Teilweise sind schon Lücken in der Logik oder den Abläufen vorhanden, so als ob vom Autoren dieses Leserwissen halt einfach vorausgesetzt wird.
Insgesamt hat mir Todesfrist aber sehr gut gefallen!

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Veröffentlicht am 25.11.2025

Absolute Leseempfehlung

Fake – Wer soll dir jetzt noch glauben?
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Hier passt tatsächlich alles: spannende Story, angenehme Kapitellänge und eine geniale Auflösung. Wirklich ein Pageturner - wie man es von Arno Strobel gewohnt ist.
Über die Handlung selbst wurde schon ...

Hier passt tatsächlich alles: spannende Story, angenehme Kapitellänge und eine geniale Auflösung. Wirklich ein Pageturner - wie man es von Arno Strobel gewohnt ist.
Über die Handlung selbst wurde schon ausführlich berichtet - was ich allerdings einfach mal kurz anmerken möchte:
Wenn man so darüber nachdenkt,
1. Wie schnell man (berechtigt oder nicht) in Verdacht gerät
2. Wie schwer es ist, seine Unschuld trotz unzähliger Indizien zu beweisen
3. Wie leicht es ist, Dinge und Menschen zu manipulieren....
Erschreckend!
Fakt oder Fake?

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Unterirdisches Love-and-Crime-Geschreibsel

Du bist nie allein
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"Wie ein einziger Tag" gehört zu meinen Lieblingsbüchern, aber mit jedem weiteren Buch, das ich von ihm gelesen habe, komme ich zu der Erkenntnis, dass ich mit seinen Romanen nichts mehr anfangen kann.
Der ...


"Wie ein einziger Tag" gehört zu meinen Lieblingsbüchern, aber mit jedem weiteren Buch, das ich von ihm gelesen habe, komme ich zu der Erkenntnis, dass ich mit seinen Romanen nichts mehr anfangen kann.
Der hier ist absolut der Schlechteste von ihm....
Kurz zur Story: Julie, Ende 20, ist seit einigen Jahren verwitwet und fühlt sich nun bereit für eine neue Beziehung. Es finden sich sogar zwei Anwärter - Richard und Mike. Nur einer (welcher, ist schnell klar) macht das Rennen - und der andere stalkt Julie fortan.
Dies Buch ist so was von platt und seicht geschrieben, dass es kaum auszuhalten ist. Julie und ihr Partner werden dargestellt wie naive Teenager, die Ermittler als provinzielle Dorftrottel und die anderen Protagonisten als Hinterwäldler.
Thriller funktionieren bei Sparks so gar nicht; das sollte er besser den Fachleuten überlassen.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Worum geht's hier eigentlich?

OstfriesenKiller
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Laut Klappentext werden die Mitglieder des Vereins Regenbogen der Reihe nach mit unterschiedlichen Methoden umgebracht; augenscheinlich läuft in dem Verein auch nicht alles so rund.
Tatsächlich werden ...

Laut Klappentext werden die Mitglieder des Vereins Regenbogen der Reihe nach mit unterschiedlichen Methoden umgebracht; augenscheinlich läuft in dem Verein auch nicht alles so rund.
Tatsächlich werden die Morde relativ kurz "abgearbeitet"
Der Fokus liegt allerdings im komplizierten Privatleben der Komissarin Ann Kathrin Klaasssen und ihrer (nennen wir es mal Freundschaft) zu Silvia, einer vom Regenbogen geförderten Person. Absolutes Negativ-Highlight ist dann die Geiselnahme in einer Bank, die so gar nichts mit der übrigen Handlung zu tun hat.
Durchweg unsympathische Figuren, langweilige Handlung, schlechter Schreibstil - sorry, das war nichts.
Das Buch ist so schlecht, dass man es nicht einmal in einen Bücherschrank geben kann.

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