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Veröffentlicht am 05.09.2025

Tolles Buch mit kleinen Schwächen

Magnolia Falls 1: Loving Romeo
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Demi kommt aus einer wohlhabenden Familie, aber als die junge Frau in ihre Heimat Magnolia Falls zurückkehrt, möchte sie sich etwas eigenes aufbauen. Sie kauft ein kleines Café mitsamt der Wohnung im ersten ...

Demi kommt aus einer wohlhabenden Familie, aber als die junge Frau in ihre Heimat Magnolia Falls zurückkehrt, möchte sie sich etwas eigenes aufbauen. Sie kauft ein kleines Café mitsamt der Wohnung im ersten Stock. Sie mag ihre Kunden alle- bis auf Romeo, der gegenüber ein Fitnessstudio betreibt. Wann immer er ihr begegnet, ist er unhöflich, obwohl Demi ihm nie etwas getan hat. Was sie nicht weiß ist, dass ihre Familie Schuld hat, dass er in den Abgrund sah. Als Romeo Demi aus einer gefährlichen Lage rettet, legt sich ihre Abneigung, aber noch ist nicht alles überstanden.

Schon lange vor Erscheinen bin ich auf diese Reihe aufmerksam geworden. Von außen sind es mit die schönsten Bücher, die ich besitze und ich freue mich so, dass mir auch der Inhalt gefallen hat.
Demi ist mit ihren 22 Jahren noch recht jung. Ich mochte sie gerne und fand cool, dass sie ein Café hat und sich nichts schenken lässt.
Romeo war Boxer, möchte aber nicht mehr in den Ring. Romeo ist der Typ Harte Schale, weicher Kern und Demi diejenige die ihn knackt. Bei ihm und seinen Freunden geht es auch mal rauer zu, aber es war nie zuviel. So haben mich weder Sprüche noch Ausdrucksweise gestört. Zusammen mit Freunden ist er oft im Boxclub, wo man auch Cutler trifft. Er ist der Sohn von einem Freund und der Kleine ist echt cool.
Das Kleinstadt Feeling kam bei mir an und auch das Boxen, was mich eigentlich nicht interessiert, hat mir im Buch gefallen. Am besten hat mir der Schreibstil gefallen, den ich hab das Buch praktisch weg geatmet. Ein paar Kleinigkeiten hab ich doch zu meckern, so hatte ich nicht wirklich ein Bild von den beiden und die Beziehung ging mir etwas zu schnell, aber gestört hat es mich nicht. Band 2 liegt schon auf meinem SuB und ich freue mich auf weitere Teile der Reihe.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

hätte mir mehr erwartet

Broadway Lights 1: Broken Shine
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Cassie braucht einen Neuanfang und als sie eine Einladung zu einem Casting für ein Musical am Broadway bekommt ist das ihre Chance. Doch ihr Start ist holprig, denn kaum ist sie angekommen, läuft ihr ein ...

Cassie braucht einen Neuanfang und als sie eine Einladung zu einem Casting für ein Musical am Broadway bekommt ist das ihre Chance. Doch ihr Start ist holprig, denn kaum ist sie angekommen, läuft ihr ein Dieb über den Weg, der Bestohlene gleich hinter her, der sie daraufhin anbrüllt. So kommt sie zum Casting, wo ihr der Fremde wieder über den Weg läuft und sie gleich eine Freundin in einer Mitbewerberin findet. Diese bietet ihr gleich ein bei ihr einzuziehen, als sie erfährt, dass Cassie keine Bleibe hat. Dort stößt sie auf den Fremden, Jake, der ebenfalls dort wohnt und bekommt sich mit ihm in die Haare. Aber auf der Bühne, beim Tanzen fliegen die Funken.

Broken Shine hat mich nicht nur durch das Cover angezogen, sondern durch das Musical und Broadway Thema. Und ich hätte das Buch gerne innen so toll gefunden wie außen, aber leider war dem nicht so.
Cassie, die 22-jährige Protagonistin war mir schnell sympathisch und ich mochte sie auch, allerdings hat sie (und der Schreibstil) mich nach ein paar Kapitel genervt. Anfangs stolpert sie ständig oder rutscht aus. Sie braucht drei Versuche sich auf einen Stuhl zu setzen und ist danach ganz stolz auf sich. Irgendwann dachte ich, sie hätte vielleicht ein Leiden, dem war aber nicht so. Zudem war Cassie öfters mal verwirrt, auf 20 Seiten sicher vier oder fünf mal. Alles verwirrt sie, jemand stellt sich vor, sie schaut verwirrt. Eine Person sucht eine Cassie und sie schaut verwirrt. Ihre Vergangenheit wird angeteasert, aber was wirklich passiert ist, kam nicht bei mir an.
Jake fand ich ebenfalls sympathisch, aber auch seine Geschichte blieb blass. Zwar erfährt man mehr von ihm und seinen Freunden, aber greifbar war es nicht so wirklich. Er bezeichnet sich als Monster und teilweise verstehe ich seine Gedanken, aber finde seine Bezeichnung nicht passend.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Jake und Cassie war irgendwie da, aber für mich überhaupt nicht greifbar. Ich hab bis auf wenige Momente kaum Zuneigung zwischen den beiden gespürt.
Ich hatte mich sehr auf das New York & Broadway- Thema gefreut. Es gab ein Casting, aber das Theaterstück an sich hätte auch auf einer Highschool stattfinden können. Es schien zwar einen Plan zu geben, wer wann da sein soll, allerdings habe ich noch immer keine Ahnung, um was das Stück geht. In einem Kapitel treffen sie sich auf der Bühne, essen sieben Seiten lang Cupcakes und dann gehen sie wieder.
Der Schreibstil ließ sich gut lesen, allerdings war ich nicht immer im Buch. Die Autorin hat Wörter öfters dreimal wiederholt und Cassies Mantra (Neustart, Cassie. Dein Für-Immer Neustart) lief zeitweise in Dauerschleife. Oder jemand sprach sie mit ihrem Namen an und es hieß „Cassie...ein Name, mein Name.“ Poetische Schreibstile und Wiederholungen von Wörter sind nicht meins. Als Taylor-Swift-Fan mochte ich die Erwähnungen, allerdings hätte es weniger auch getan.
Das Ende hat mich doch überrascht, aber leider hat das Buch mich nicht von sich überzeugt.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Auch für Sportmuffel

Funkenstille (Sweet Lemon Agency, Band 3)
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Vor sechs Jahren wurde Amelies Leben auf den Kopf gestellt. Seitdem hat sie keine Zeit mehr für Ablenkungen, keine Zeit für Fehler. So hat sie auch Joscha ziehen lassen, der ihre erste große Liebe war. ...

Vor sechs Jahren wurde Amelies Leben auf den Kopf gestellt. Seitdem hat sie keine Zeit mehr für Ablenkungen, keine Zeit für Fehler. So hat sie auch Joscha ziehen lassen, der ihre erste große Liebe war. Er zog nach England, um dort seine Fußballerkarriere zu verfolgen während Amelie in Deutschland blieb, um sich um Lola zu kümmern. Jetzt ist er erfolgreich in seiner Karriere und möchte Amelie zurückerobern. Doch bald interessiert sich die Presse nicht nur für ihn sondern auch für Amelie und ihre Vergangenheit.

Ich hatte gedacht, dass mir dieses Buch vielleicht nicht so zusagen würde, da ich mit Fußball so gar nichts am Hut habe. Trotzdem wollte ich die Reihe beenden und hab mich überraschen lassen.
Wer, wie ich, den Klappentext nicht liest, rätselt eine Weile wer Lola ist. Es wurde Anfangs nicht erwähnt, oder offen gelassen, was ich cool fand. Amelie mochte ich gerne. Sie ist Anfang zwanzig und hat es nicht immer leicht gehabt. Dass sie alles so gemeistert hat und sich keine Fehler durchgehen lässt, fand ich beeindruckend. Auch wenn es von der Gesellschaft praktisch erwartet wird. Lola mit Amelie fand ich alleine durch ihre Sprüche schon so lebendig und liebenswert, dass ich sie mögen musste.
Joscha, bei dem ich in den ersten Kapitel immer Joshua gelesen habe, ist einfach super nett. Er würde alles für Amelie tun. Zusammen mit seinem Bruder hat er Treehouse Brothers gegründet, was ein bisschen im Buch unterging, aber es hat mich nicht gestört. Auch die Neckereien zwischen ihm und seinem Bruder fand ich toll.
Wie erwähnt dreht das Buch sich um Fußball und auf den ersten Seiten, dachte ich, dass es für mich zu viel ist, das es einfach nicht mein Thema ist. Aber es ist so dezent mit der Geschichte verwoben, dass mir die Dosierung gefallen hat. Nicht bei mir angekommen, bzw, wenig im Buch war Amelies Job. Müsste ich jetzt sagen, was genau sie gemacht hat, ich wüsste es nicht. Wenn sie in der Agentur war, hat sie mit ihren Freundinnen geredet.
Der Schreibstil hat mir größtenteils gut gefallen. Wieder gestört haben mich die englischen Wörter bzw Sätze, die größtenteils von Zach kamen, was dazu führte, dass er mich genervt hat. Da es aber bei ein paar Stellen blieb fand ich es okay. Die Personen konnte ich mir gut vorstellen und auch die Schauplätze, so bleibt das Buch positiv in meinem Gedächtnis.

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Veröffentlicht am 22.08.2025

Bookboyfriend Theo (und Alicia)

Everything I Need From You
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Alicia ist Schauspielerin, hängt aber momentan in der Luft, da sie noch kein neues Projekt in Aussicht hat. Gemeinsam mit ihrer Mutter, für die Alicias Karriere über alles geht, besuchen sie die BRIT-Awards, ...

Alicia ist Schauspielerin, hängt aber momentan in der Luft, da sie noch kein neues Projekt in Aussicht hat. Gemeinsam mit ihrer Mutter, für die Alicias Karriere über alles geht, besuchen sie die BRIT-Awards, um so ihre Chance zu erhöhen, an ein neues Projekt zu kommen. Auch Theo ist mit seiner Band, den Mighty Bastards dort und trifft so auf Alicia und verliebt sich sofort in die hübsche Schauspielerin. Doch Alicia hat ein Geheimnis…

Nachdem ich Band 1 geliebt habe, mit bei Band 2 aber das Musikalische gefehlt hat, war ich sehr gespannt wie mir Alicia und Theos Geschichte gefallen wird.
Alicia mochte ich ab der ersten Seite. Ich schaue die BRIT-Awards auch jedes Jahr und so fand ich es sehr schön, dass die Autorin uns dahin mitgenommen hat. Schnell habe ich mir so ein ein Bild von der jungen Schauspielerin machen können- und von ihrer Mutter. Die Frau ist einfach unglaublich und ich hab mich ständig über sie geärgert. Alicia tat mir manchmal richtig leid. Ich hab ein gutes Gefühl von ihrer Arbeit als Schauspielerin bekommen. Auch ihr Geheimnis fand ich gut, kannte ich bis dahin nicht, und fand es soweit ich das beurteilen kann, gut eingearbeitet.
Auch Theo mochte ich von Anfang an doch gerne. Auch er hat seine Vorgeschichte, die wie ich fand eher dezent eingearbeitet war, ich aber nichts vermisst habe. Wie er mit Alicia umging hat mir sehr gefallen. So sehr, dass Theo nach ein paar Kapitel auf die Liste meiner Bookboyfriends gewandert ist. Auch die Band kam in diesem Band nicht zu kurz und ich fand es so schön die Mighty Bastards wieder in Aktion zu sehen.
Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Es gab ein, zwei Kleinigkeiten, wie ein Wort das auf englisch da stand, was mir auf Deutsch besser gefallen hätte, aber mehr auch nicht. Die Gefühle der Protagonisten sind bei mir angekommen und auch die Handlungsorte und natürlich die Musik haben genug Raum bekommen. So war Everything I need from you ein fast perfektes Buch für mich und bekommt 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Leider nur okay

Lakestone Campus of Seattle, Band 3 - What We Hide
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Die Kunststudentin Lucie hat auf dem Lakestone Campus ein Zuhause und echte Freundschaft gefunden – aber niemand kennt ihre wahre Identität. Zu groß ist ihre Angst, alles zu verlieren, wenn ihre Freunde ...

Die Kunststudentin Lucie hat auf dem Lakestone Campus ein Zuhause und echte Freundschaft gefunden – aber niemand kennt ihre wahre Identität. Zu groß ist ihre Angst, alles zu verlieren, wenn ihre Freunde wüssten, was sie getan hat. Dabei will Lucie einfach nur sie selbst sein. Doch dann taucht plötzlich jemand aus ihrem früheren Leben auf: Callahan. Callahan, dessen Herz sie gebrochen hat und dessen Blicke sie tief berühren. Denn er ist der Einzige, der jedes ihrer dunkelsten Geheimnisse kennt …


Dieser Band hat mir am Anfang noch gut gefallen, aber mit den Kapitel wurde es langatmiger, so dass mir das Buch viel länger vorkam als es war.
Lucie ist Kunststudentin und ich hab mir, wie in den Bänden davor erhofft, dass das Thema auskommt, doch leider war es sehr viel in Hintergrund. Anfangs wurde ein bisschen erklärt, dann hier und da mal erwähnt bis es gegen Ende keine Rolle mehr spielte. Als sie die Drohbriefe erhält, stellt die Vermutungen auf und ignoriert es sonst, was ich bis zu einem gewissen Punkt verstehen konnte. Doch als sie dann Callahan verdächtigt und etwas blödes tut und sich weiterhin weigert auch nur mit ihren Freundinnen zu reden, wollte ich sie schütteln. Ihre Vergangenheit hat ein bisschen Spannung in die Geschichte gebracht, was gut war.
Callahan mochte ich gerne. Seine Familie hat Geldsorgen und seine Mutter tut alles um seine Geschwister durchzubringen und auch Call will helfen. Seine Leidenschaft zum Sport und der Mathematik war teilweise gut eingearbeitet und war für mich greifbarer, als die Kunst, wobei ich sonst weder Mathe noch Sport viel abgewinnen kann.
Die Geschichte hätte mehr Potential gehabt, aber mir hat die Spannung gefehlt. Es gab ein, zwei Momente bei denen ich wissen wollte was als nächstes passiert, das aber auch eher gegen Ende.
Vielleicht ist es Geschmackssache, aber mich hat der Name Holland irgendwann genervt, aus dem Grund fand ich die Kapitel aus ihrer Sicht mit der Zeit besser. Auch weil Lucie Callahan bittet sie nicht so zu nennen und er nicht darauf hört. Zudem hat sie noch 3 andere Spitznamen, was ich zu viel fand, da es sich immer abwechselt.
Für mich war das Buch leider nicht so gut wie erhofft und der schwächste Teil der Reihe, trotzdem war es schön noch mal auf den Lakestone Campus zurückzukehren und die Clique wiederzusehen.

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