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Veröffentlicht am 17.08.2025

Leider nur okay

Lakestone Campus of Seattle, Band 3 - What We Hide
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Die Kunststudentin Lucie hat auf dem Lakestone Campus ein Zuhause und echte Freundschaft gefunden – aber niemand kennt ihre wahre Identität. Zu groß ist ihre Angst, alles zu verlieren, wenn ihre Freunde ...

Die Kunststudentin Lucie hat auf dem Lakestone Campus ein Zuhause und echte Freundschaft gefunden – aber niemand kennt ihre wahre Identität. Zu groß ist ihre Angst, alles zu verlieren, wenn ihre Freunde wüssten, was sie getan hat. Dabei will Lucie einfach nur sie selbst sein. Doch dann taucht plötzlich jemand aus ihrem früheren Leben auf: Callahan. Callahan, dessen Herz sie gebrochen hat und dessen Blicke sie tief berühren. Denn er ist der Einzige, der jedes ihrer dunkelsten Geheimnisse kennt …


Dieser Band hat mir am Anfang noch gut gefallen, aber mit den Kapitel wurde es langatmiger, so dass mir das Buch viel länger vorkam als es war.
Lucie ist Kunststudentin und ich hab mir, wie in den Bänden davor erhofft, dass das Thema auskommt, doch leider war es sehr viel in Hintergrund. Anfangs wurde ein bisschen erklärt, dann hier und da mal erwähnt bis es gegen Ende keine Rolle mehr spielte. Als sie die Drohbriefe erhält, stellt die Vermutungen auf und ignoriert es sonst, was ich bis zu einem gewissen Punkt verstehen konnte. Doch als sie dann Callahan verdächtigt und etwas blödes tut und sich weiterhin weigert auch nur mit ihren Freundinnen zu reden, wollte ich sie schütteln. Ihre Vergangenheit hat ein bisschen Spannung in die Geschichte gebracht, was gut war.
Callahan mochte ich gerne. Seine Familie hat Geldsorgen und seine Mutter tut alles um seine Geschwister durchzubringen und auch Call will helfen. Seine Leidenschaft zum Sport und der Mathematik war teilweise gut eingearbeitet und war für mich greifbarer, als die Kunst, wobei ich sonst weder Mathe noch Sport viel abgewinnen kann.
Die Geschichte hätte mehr Potential gehabt, aber mir hat die Spannung gefehlt. Es gab ein, zwei Momente bei denen ich wissen wollte was als nächstes passiert, das aber auch eher gegen Ende.
Vielleicht ist es Geschmackssache, aber mich hat der Name Holland irgendwann genervt, aus dem Grund fand ich die Kapitel aus ihrer Sicht mit der Zeit besser. Auch weil Lucie Callahan bittet sie nicht so zu nennen und er nicht darauf hört. Zudem hat sie noch 3 andere Spitznamen, was ich zu viel fand, da es sich immer abwechselt.
Für mich war das Buch leider nicht so gut wie erhofft und der schwächste Teil der Reihe, trotzdem war es schön noch mal auf den Lakestone Campus zurückzukehren und die Clique wiederzusehen.

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Kaum Handlung

Powerless
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Sloane und Jasper sind zusammen aufgewachsen und haben als Jugendliche den Sommer auf der Wishing Well Ranch verbracht. Mittlerweile ist Sloane Ende zwanzig und und wird bald heiraten, während Jasper ein ...

Sloane und Jasper sind zusammen aufgewachsen und haben als Jugendliche den Sommer auf der Wishing Well Ranch verbracht. Mittlerweile ist Sloane Ende zwanzig und und wird bald heiraten, während Jasper ein erfolgreicher Eishockeyspieler wurde.
Doch Sloanes Hochzeitstag verläuft nicht so wie geplant, als sie per Video erfährt, dass ihr Verlobter sie betrügt. Sie will nur noch weg und Jasper kommt ihr zu Hilfe und bringt sie wo auch immer sie hinwill. Sie vertraut Jasper mehr als irgendjemand sonst und es wird ihr jeden Tag klarer wem ihr Herz eigentlich gehört.

Die ersten beiden Bände der Reihe mochte ich recht gerne und waren beide sehr unterschiedlich, so war ich bei diesem wieder gespannt.
Sloane ist eine Ballerina und ich fand toll wie das Thema miteingebracht wurde. Sie selbst macht eine Entwicklung durch, die ich gut fand und sie war mir sympathisch.
Ich kann nicht sagen, dass ich Jasper nicht mochte, aber ein paar seiner Gedanken gegenüber Sloane fand ich zu besitzergreifend und haben mir seinen Charakter eher kaputt gemacht.
Zur Geschichte gibt es nicht so viel zu sagen, denn es passiert kaum was. Ein Ereignis,das immerhin etwas Spannung gebracht hat, ein Ausflug und Solanes geplatzte Hochzeit, das war es schon. Mir hat das Hobby von Sloane und Jaspers Arbeit gut gefallen. Es gab genug Spice, um nicht zu sagen, zu viel. Anfangs ist es noch ziemlich ruhig, aber irgendwann gab es keine Handlung mehr, nur noch spice. An einer Stelle hab ich sicher 50 Seiten gelesen, ohne dass irgendwas außer erotische Szenen passiert ist, da hatte ich irgendwann genug.
Der Schreibstil war gut, ich bin gut ins Buch hineingekommen und auch die Personen konnte ich mir vorstellen. Für mich ist Powerless der schwächste Teil der Reihe.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Realistischer Klinikablauf mit schwieriger Protagonistin

No Cure for Love
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Die 24-jährige Ellen hat große Ziele, sie möchte einen Doktortitel und dann in die Forschung gehen, so wie es auch ihre Mutter getan hat. Doch bevor sie sich darum kümmert, fängt sie in einem Provinzkrankenhaus ...

Die 24-jährige Ellen hat große Ziele, sie möchte einen Doktortitel und dann in die Forschung gehen, so wie es auch ihre Mutter getan hat. Doch bevor sie sich darum kümmert, fängt sie in einem Provinzkrankenhaus an, wo sie Patienten betreut. Sie möchte strukturiert arbeiten und sich von nichts ablenken lassen. Doch dann trifft sie auf ihren neuen Kollegen Timo, der ihr gleich helfen will und sie damit so richtig auf die Palme bringt. Und obwohl sie kein Interesse an einer Beziehung hat und er am liebsten gleich Kinder haben möchte landen sie im Bett. Dies führt dazu, dass der zielstrebigen Ellen und dem jungen Kollegen auf der Arbeit ein gewaltiger Faux-Pas passiert und alles woran Ellen gearbeitet hat, auf der Kippe steht.

Medizinische Bücher habe ich erst sehr wenige gelesen und da dieses von einer Autorin geschrieben wurde, die selbst Ärztin ist, wollte ich es lesen. Dank einer Leserunde auf Lovelybooks.
Ellen hat es mir als Protagonistin nicht leicht gemacht und so wurde sie mir im ganzen Buch nicht sympathisch und ich hab mehrmals den Kopf geschüttelt, da ich ihre Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte. Ihre anfängliches Pflichtbewusstsein wirft sie aus dem nichts über Bord, und handelt nicht nachvollziehbar für ihren Charakter. Auch im Verlauf des Buches konnte ich nicht verstehen warum sie so handelt. Besonders am Anfang wirkte sie sehr kalt und eingebildet.
Timo dagegen ist das komplette Gegenteil. Er ist warm, liebevoll und ein Familienmensch. Er möchte helfen, wenn er kann, so dass er der perfekte Mann zu sein schien. So mochte ich ihn von Anfang an gerne, doch irgendwann dachte ich, er müsste sie endlich mal wehren.
Die Liebesgeschichte war für mich nicht greifbar, denn ich konnte die Gefühle nicht nachvollziehen.
Der Klinikalltag wurde, durch den Beruf der Autorin gut dargestellt und auch an Fachbegriffen wurde nicht gespart, was das ganze noch realistischer gemacht hat. So konnte man sich einen guten Überblick verschaffen, was in einer Klinik so abgeht. Die Handlung verläuft relativ ruhig, bis es zum Drama kommt und vieles auf einmal passiert. Und besonders eine Szene für mich unrealistisch war. Bei einem Thema hätte ich mir Details gewünscht, da nie aufgeklärt wurde, was dahinter steckte. Der Schreibstil war angenehm, denn das Buch lässt sich gut lesen und auch die Personen und Orte konnte ich mir vorstellen.
Für mich punktet das Buch mit dem sympathischen Protagonisten und dem realistischen Ablauf in einer Klinik. Durchs Ellens Art, mit der ich nicht warm wurde und die mir nicht sympathisch war, hat das Buch es mir etwas schwer gemacht.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

3,5 bis 4 Sterne

Ocean View Avenue – Momente voller Glück
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Schon in jungen Jahren musste sich Naya alleine durchschlagen und weiß daher wie es den Jugendlichen geht, die sie als Sozialarbeiterin betreut. Mit ihren Freundinnen hat sie auf Rhode Island ein neues ...

Schon in jungen Jahren musste sich Naya alleine durchschlagen und weiß daher wie es den Jugendlichen geht, die sie als Sozialarbeiterin betreut. Mit ihren Freundinnen hat sie auf Rhode Island ein neues Zuhause gefunden. Doch in einer Gegend nehmen die Straftaten zu und so steht immer wieder Carter Sloan vor ihrer Tür, der ihre Jungs verdächtigt. Für Sloan und die Polizei steht fest, dass ihre Jungs da mit drin hängen. Um Alibis schert sich die Polizei nicht- doch Slaon glaubt Naya und bald findet er Verdächtige die ihm näher sind als geglaubt.

Es ist schon eine Weile her, dass ich die ersten beiden Bände gelesen habe und so konnte ich mich nicht mehr an alles erinnern, bin aber trotzdem gut klargekommen.
Naya hat eine goldene Kette, die sie von ihrer Mutter bekommen hat und auf den ersten zwanzig Seiten fummelt sie andauernd daran herum, so oft, dass es ein bisschen genervt hat. Ich habe den Bezug verstanden, aber es wurde etwas zu oft erwähnt. Naya selbst hat in jungen Jahren viel durchgemacht und dass sie es geschafft hat, dafür hat sie meine Bewunderung.
Ebenso zu kämpfen hatte Carter, wenn auch auf andere Art und Weise. Die Geschichte um seine Schwester fand ich toll und auch wie er aufgewachsen ist und sein Werdegang war gut in die Geschichte eingearbeitet.
Das Setting war wieder schön beschrieben, so dass die Erinnerungen aus der vorherigen Bänden zurückgekommen sind. Ebenso wie Oma Wilson, von der ich gerne mehr gelesen hätte.
Ein bisschen etwas gefehlt hat mir trotzdem, denn der Fall um die Brände hat mich nicht so in den Bann gezogen. Außerdem fand ich manche Szenen wie z.B das Pubquiz zu lang gezogen. Ich bin froh, dass ich den letzten Band gelesen habe, auch wenn es nicht das Highlight war. Die Reihe war okay, aber ich fand die ersten beiden Reihen der Autorin besser.

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Like Secrets in the dark

Like Secrets in the Dark
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Die Event-Managerin Lennon ist gerade dabei mit ihrem eigenen Unternehmen in New York Fuß zu fassen. Als sie im legendären Serpent Club etwas mitbekommt, was nicht für ihre Ohren bestimmt ist ändert sich ...

Die Event-Managerin Lennon ist gerade dabei mit ihrem eigenen Unternehmen in New York Fuß zu fassen. Als sie im legendären Serpent Club etwas mitbekommt, was nicht für ihre Ohren bestimmt ist ändert sich alles: Zuerst wird sie mit jemand anderen verwechselt und bekommt Zutritt zum VIP-Raum. Dort hört sie ein Gespräch, dass Blake Meester, der Erbe des Clubs alles zu verlieren droht. Seitdem Blake seinen Vater bei einem Brand verloren hat, hat er sich zurückgezogen und droht zudem, die Anforderungen des Testaments nichts zu erfüllen. Als Blake bemerkt, dass Lennon sein Gespräch mitangehört hat, geraten beide Parteien in einen Streit, bis sein Manager eine Idee hat, die ihnen beiden von Nutzen ist.

Das Ende von Band 1 hat mich neugierig auf den Folgeband gemacht und so konnte ich nicht lang warten ihn zu lesen.
Lennon kennt man schon aus dem ersten Band und lernt sie nun besser kennen. Sie ist ein kreativer Kopf und ich mochte ihre Kurse sehr gerne. Diese waren so schön beschrieben, dass ich die Bilder förmlich vor mir sah und gerne selbst angefangen hätte zu malen- nur hätte ich dafür das Buch zur Seite legen müssen.
Blake ist der „gebrochene Held“, es steckt so viel in ihm, doch er verkriecht sich, kämpft mit seiner Vergangenheit und hat seine Verluste noch nicht verarbeitet. Die Gefühle, die er hat, wurden von der Autorin toll beschrieben, so dass ich mich gut in ihn hineinversetzten konnte.
Beide entwickeln sich und es hat Spaß gemacht die Geschichte der beiden zu verfolgen. Anfangs war ich ein wenig durcheinander und wusste nicht mehr wo ich in der Zeitlinie (im Vergleich zu Band 1) bin, das hat sich aber schnell geklärt.
Ich fand die Geschichte ruhig, aber gleichzeitig passiert auch viel und irgendwann wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und wurde mit einer Wendung überrascht.
Ich hab die musikalische Diologie sehr gerne gelesen und freue mich auf weitere Bücher der Autorin. Wer Bücher mit Musik und in diesem Fake Dating mag, sollte sich das Buch anschauen.

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