Haymitchs Geschichte
Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht anWenn du dazu bestimmt bist, alles zu verlieren, was du liebst, wofür lohnt es sich dann noch, zu kämpfen? Als der Tag der Ernte anlässlich der Fünfzigsten Hungerspiele anbricht, erfasst Angst die Distrikte ...
Wenn du dazu bestimmt bist, alles zu verlieren, was du liebst, wofür lohnt es sich dann noch, zu kämpfen? Als der Tag der Ernte anlässlich der Fünfzigsten Hungerspiele anbricht, erfasst Angst die Distrikte von Panem. In diesem Jahr werden zu Ehren des Jubel-Jubiläums doppelt so viele Tribute aus ihrem Zuhause gerissen. In Distrikt 12 versucht Haymitch Abernathy, nicht allzu sehr über seine Chancen nachzudenken. Alles, was ihn interessiert, ist, den Tag zu überstehen und bei dem Mädchen zu sein, das er liebt. Als Haymitchs Name aufgerufen wird, spürt er, wie all seine Träume zerbrechen. Er wird von seiner Familie und seiner großen Liebe getrennt und zusammen mit den drei anderen Tributen aus Distrikt 12 zum Kapitol gebracht: einer Freundin, die fast wie eine Schwester für ihn ist, einem besessenen Quotenmacher und dem arrogantesten Mädchen der Stadt. Als die Spiele beginnen, wird Haymitch klar, dass er nur verlieren kann. Aber etwas in ihm will kämpfen - und diesen Kampf weit über die tödliche Arena hinaus klingen lassen.
Anders als beim letzten Band, wo das Erscheinen an mir vorbei ging, habe ich mich auf dieses Buch gefreut und war sehr gespannt was mich bei Haymitch Abernathys Hungerspielen erwartet.
Durch die Hunger Games kann man sich schon denken wie das Buch ausgehen muss, aber das hat mich nicht gestört.
Anfangs hat der unschuldige 16-jährige Haymitch nichts mit dem gemein, den man aus den Filmen später kennt. So habe ich mich gefragt wie es dazu kam.
Es hat ein bisschen gedauert bis ich mich im Buch orientieren konnte und ins Geschehen gefunden habe. Als es dann um die Ernte ging wurde es besser.
Ich hatte gehört, dass es hieß das Buch soll sich anfühlen als würde man den ersten Teil der Reihe nochmal lesen und auch wenn ich das Gefühl nicht zu hundert Prozent hatte, verstehe ich total wieso. Es kamen viele Personen vor die man schon kannte, Beetee, Effie und auch die Covey und noch mehr, was ich als tolle Verbindung durch die Reihen fand.
Die Spiele fand ich von der Seitenzahl gut, aber entweder lag es an mir, es hat mich nicht so gut unterhalten wie ich dachte. Es gab eine Stelle bei den Spielen wo ich wirklich mitgefiebert habe, aber als Pageturner würde ich es nicht betiteln. Zum Schluss fand ich das Buch dann wieder besser und „unvorhersehbarer.“ Beim Epilog hab ich dann den Faden verloren und ich wusste nicht wann es spielt. Theoretisch konnte ich es mir denken, aber da wäre ein Hinweis besser gewesen.
Auch wenn die die Filme gut fand und während ich das Buch gelesen habe, den Film von Lucy und Snow geschaut habe, hat mir doch etwas gefehlt. Der Schreibstil war gut, aber auch etwas es hat mich nicht so ganz in die Geschichte gezogen wie ich es mir erhofft hatte. Trotzdem habe ich gerne in dem Buch gelesen und warte jetzt auf den Film.