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Veröffentlicht am 30.03.2020

Packende Geschichte mit wichtigen Gesellschaftsthemen einfühlsam und realistisch erzählt!

Mein Herz hört deine Worte
1

Inhaltserzählung:
Blinzelnd sah sie in den klaren blauen Himmel empor. Er erinnerte sie unverholen daran, wie weit entfernt sie von Norwegen war. Oder Irland. Sie war hier in Virginia. An einem Ort namens ...

Inhaltserzählung:
Blinzelnd sah sie in den klaren blauen Himmel empor. Er erinnerte sie unverholen daran, wie weit entfernt sie von Norwegen war. Oder Irland. Sie war hier in Virginia. An einem Ort namens Blackbird Mountain. Und hier war keine Tante Dotothee. Obwohl Ava mit dieser Frau keine Blutsverwandtschaft verband und durch den Briefwechsel zwischen ihnen nicht mehr als eine einfache Freundschaft entstanden war, war Benns Großtante alles gewesen, was ihr von einer Familie geblieben war. Norgaard. Das Land, in dem Tante Dorothees Neffen ihr Unwesen trieben. Frei und wild waren die Jungs, zumindest den Geschichten nach. Ihr Ehemann – der Cousin der Männer – war tot. Und Ava nun hier in Amerika. Die zwei Trauerjahre hatten bereits geendet, bevor sie auch nur einen Fuß in diese Gegend namens Blackbird Mountain gesetzt hatte.
(Seite 7, 8, 15)

„Ich schmeiße den Haushalt hier schon seit fast dreißig Jahren. Früher haben die Jungen mich Mommy genannt, aber jetzt sagen sie nur noch miss Ida. Ich werde gut für dich sorgen“, versprach die Haushälterin. „Du musst dich vor nichts fürchten. Die Nogaards sind alles gute Jungen. Hab sie selbst erzogen und sie sind treuere Seelen, als du dir vorstellen kannst“, fuhr Ida fort. (Seite 17)



Autorin:
Joanne Bischof lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in den Bergen Südkaliforniens. Wenn sie gerade keine Liebesgeschichten erzählt, bloggt sie über den Glauben, das Schreiben und die Abenteuer des Landlebens.

Übersetzerin:
Hannah Schwarz


Bewertung:
Das Cover ist schön romantisch und gleichzeitig historisch im passenden Jahrhundert gestaltet. Der Titel ist sehr passend gewählt, obwohl mir der Originaltitel „Sons of Blackbird Mountain“ auch sehr gut gefällt!! Schade, dass nicht dieser übernommen wurde ... Der Schreibstil des Titels ist typisch nach Historischer Art. Es gefällt mir insgesamt unheimlich gut.

Das Vorwort finde ich klasse!!! Auch die Anmerkung vom Verlag! Ich hatte mich auch schon immer gewundert, weil Taube ja nicht stumm sein müssen. Beim Cap-Markt habe ich mit Behinderten aller Art gearbeitet. Dort gab es auch einen tauben Mann, der aber sprechen konnte. Zwar mehr schlecht als Recht, aber stumm war er nicht. Natürlich brauchte er unsere Lippen, um alles zu verstehen. Aber mit ihm gab es so keine Probleme, zu Kommunizieren. Und ich freue mich sehr, dass hier ein Gehörloser in die Mitte der Hauptcharaktere genommen wurde.

Ganz ulkig geht es mit der Zeitdatierung im ersten Kapitel los; 27. August 1890 - genau ein Jahrhundert vor meiner Geburt!!! Die Autorin hat mich in den ersten drei Kapiteln etwas verwirrt; immer wieder tauchen Ungereimtheiten in Umständen und Tätigkeiten auf, als hätte der Leser bestimmte Aspekte zum Verstehen überlesen. Dabei sind diese einfach nicht angegeben. Das hat den flüssigen Lesefluss sehr gestört und mich auch genervt. Zum Glück gibt es solche Missstände ab dem vierten Kapitel nicht mehr, sodass ich dann entspannt und zügig weiterlesen konnte.

Die drei Brüder sind allesamt auf ihre jeweiligen Arten sehr sympathisch: Jordan ist der Älteste und hat ein recht ausgeglichenes Gemüt. Er handelt stets wohlüberlegt und ist bodenständig. Auf mich strahlt er eine große Sicherheit und Geborgenheit aus, ohne langweilig zu wirken. Thor ist das „Sandwichkind“ - also der mittlere Bruder. Er ist gehörlos und taufester Alkoholiker. Er trägt viele gemischte Gefühle seinem kleinem Bruder Haakon gegenüber in sich, die auch in meinen Augen eines der Gründe für seinen Alkoholismus ist. Er trägt dennoch große Verantwortung auf der Farm und ist für die Haupteinnahmen durch die Brennerei zuständig. Auf mich wirkt er bodenständig und unausgeglichen gleichzeitig. Haakon ist der Jüngste und der Wildeste unter ihnen. Er tobt sich gerne aus und versprüht Lebensfreude und eine gewisse Freiheit. Er verleitet einen gerne zu neuen Abenteuern, hat aber auch eine gefährliche Seite an sich. Auch er trägt viel Kummer im Herzen, den er mit seiner verspielten Art oftmals kaschiert. Auf mich wirkt er unreif und sehr verletzt, auch wenn er sehr charmant sein kann.

Es gab eine Zeit, in der man still bleiben und die Verletzten reden lassen sollte.
(Seite 139)


Über Jordans Leben innerhalb der Familie und Farm hat die Autorin leider so gut wie nichts angegeben. Außer, dass er Thor mit der Brennerei hilft und die Reparaturen auf der Farm übernimmt, erfährt man als Leser kaum etwas. Sehr schade!

Süchte wie die nach Alkohol oder Drogen vererben sich mit und dann noch mit so einem Vorbild von Vater – ebenfalls Alkoholiker - aufwachsen müssen ... das hat Thor auf jeden Fall geprägt! Außerdem spielt für mich noch seine Taubheit eine Rolle. Ständig missverstanden oder gar nicht verstanden zu werden, geht tief in die Seele und hinterlässt Leid und Wunden.

Hakoon hat auch schwere Probleme, meines Erachtens. Das zeigt mir schon seine andauernde Unruhe. Dann ist er auch noch der Jüngste und der Mittlere, sein großer Bruder, ist auch noch taub. Somit für ihn eine starke Führungsfigur ohne Mutter. Auch eine schwere Position in der Familie. Er hat seinen Platz in der Familie und in der Gesellschaft noch nicht gefunden und hadert mit sich und der Umwelt. Das macht ihn zum Teil unberechenbar, wenn er frustriert ist und nicht weiter weiß.

„Deine Reise wird sehr viel angenehmer werden, wenn du aufhörst, so verloren auszusehen.“ (Tate Kennedy zu Haakon, Seite 361)

Die Autorin hat Thor gefühlvoll und sehr realistisch beschrieben, genau wie seine Unsicherheiten in unterschiedlichen Situationen - das finde ich am Wichtigsten! Ich habe selbst mal mit einem gehörlosen Mann gearbeitet, daher weiß ich, dass bestimmte Aspekte wichtig sind und dazugehören. Diese hat die Autorin wahrhaft wiedergegeben. Thors Gedanken- und Gefühlswelt sind voll ausgeschrieben und nicht einmal überzogen! Für mich unheimlich wichtig, das die Charaktere real erscheinen müssen, ebenso ihr Dasein und Aufgaben. Die schweren Aufgaben und die Ballaste auf Thors Schultern hat sie hervorragend erstellt! Der Kampf um Gesundung und gegen den Alkohol ist auch hier super beschrieben, ebenso die Erzählungen der Schwierigkeiten in der Kommunikation zur Umwelt ist eine meisterhafte Leistung! Hut ab! Ich bin sehr beeindruckt über das Gespür der Autorin und wie kraftvoll sie extreme Momente hervorhebt ohne sie überspitzt darzustellen. Solche Momente sind unheimlich wichtig, da sie im Leben von Gehörlosen mehr oder weniger stattfinden. Super auch, dass nicht nur die großen Schwierigkeiten zu lesen sind, sondern auch ganz alltägliche Dinge wie Widersprüche in der Familie oder Aufgabenverteilung.

Ava ist typisch für diese Zeit eine naive Frau in vielen Situationen und Männern gegenüber. In allem konnte ich sie nicht verstehen oder ihre Gedanken nachvollziehen, dennoch ist sie mir - wie die Brüder - ebenso sympathisch. Die Etikette und Gesellschaftsregeln sind wunderbar nachvollziehbar und zeitgemäß. Die Haushälterin Ida ist ein kleiner Goldschatz der Familie und die Mutter für alle und alles. Peter Sorell hat es mit seiner Familie auch nicht leicht und muss sich entscheiden, wie er leben möchte.

Es passieren im Laufe der Geschichte kleine Wendungen und es tauchen Probleme verschiedener Arten auf. Sehr wichtige und nach wie vor aktuelle Themen wie Alkoholismus, Schwarzbrennerei, Missbrauch, Familienstellungen und Rassenhass lässt die Autorin in der Geschichte aufleben. Hier wird auch kurz der Ku Klux Klan beschrieben, der in dem Jahrhundert seine Entstehung feierte. Aber es gibt auch ein paar witzige Stellen wie diese:

"Willst du schwimmen?, fragte dieser stattdessen, während er sich hinaufzog.
"Nein, danke", erwiderte Ava.
"Warum nicht?"
"Weil ich nicht schwimmen kann."
"Du kannst nicht schwimmen?", wiederholte Haakon und rutschte den kleinen Abhang zu ihr hinunter. "Was für eine Person kann nicht schwimmen?"
"Offensichtlich diese hier", meinte Ava.
"Wie hast du es auf einem Schiff ausgehalten?"
"Indem ich durchgehend dafür gebetet habe, dass es nicht sinkt", gestand sie. (Seite 89)


xD Und wie ernst die Autorin den Dialog geschrieben hat … als ob ihr der Sarkasmus darin nicht bewusst wäre ...

Ich hätte mir schon gerne Einblicke aus der Perspektive von Haakon und Jordan gewünscht. Auch über Fay, die zum Schluss dazukommt, hat die Autorin kaum was geschrieben. Ein wenig mehr Interaktion zwischen Fay und Jordan wäre schön gewesen, da ja immerzu von Fays Ankunft gesprochen wird auf der Farm. In Bezug auf die Sorell-Familie wird explosives angedeutet, das aber nicht erfolgt. Den „großen Knall“ habe ich mir daher schon extremer vorgestellt und wurde da doch enttäuscht, da die Autorin die Spannung sehr hoch getrieben hat.

Das Ende ist fesselnd erzählt und macht einfach Laune auf mehr von den Brüdern. Sehr erfreulich also, dass die Autorin in ihrem Nachwort die Fortsetzung angekündigt hat. Auch ihre Dankesworte haben mich berührt.


Fazit:
Vom Vorwort bis zum Nachwort ist das Buch wundervoll und berührend geschrieben. Ich habe mich mitreißen lassen, in eine Zeit, die mal war und in manchen Aspekten noch in unserer Welt zu erleben gibt. Die Charaktere, insbesondere der gehörlose Thor, sind sehr ansprechend gefühlvoll und realistisch erstellt. Die Geschehnisse warten mit einigen Umsetzungsmakeln auf, die nur in den ersten Kapiteln störend wirken, ansonsten zu verkraften sind. Der Schreibstil reißt einfach mit und gibt viel Spannung wieder.

Die Autorin hat sich viele Gedanken zu verschiedenen Themen gemacht; vor allem über Alkoholsucht und Gehörlose, was bei mir auch sehr eindrucksvoll rüberkommt. Die verschiedenen Aspekte hierzu konnte die Autorin problemlos auf mich übertragen. Ich habe mitgefühlt und mitgelitten. Und ich bin unheimlich neugierig, wie es mit den Brüdern und den Menschen auf der Farm weitergeht. In der Geschichte steckt noch reichlich Potenzial, das ausgelebt (oder ausgeschrieben – und gelesen) werden will!

Die Autorin hat mich mit diesem Werk voll begeistert! Es war mein erstes Buch von ihr und für mich steht fest, ich will mehr von ihr lesen. Ihre anderen Bücher sind natürlich schnell in meine Wunschliste gelandet. Ich vergebe selten mehr als 4 Sterne, da ich bestimmte Kriterien erfüllt haben möchte, und dieses Buch muss ich einfach mit 4,5 Sternen bewerten. Alles darunter ist eine Schande! Wer sich gerne in eine andere Gesellschaft und deren Regeln entführen lässt und eine neue Erfahrung an Charakteren anstrebt, sollte das Buch unbedingt lesen. Auch Romantiker und Spannungsleser kommen auf ihre Kosten!

Denn während der Mond seine Bahn über den nächtlichen Himmel zog, lernte er eine Sprache kennen, die er so viel besser verstand – in der es nicht um Worte, sondern um Taten ging. (Erzählung über Thor, Seite 345)



Herzlich bedanke ich mich beim Brunnen Verlag für das gestellte Exemplar zur Leserunde! Ich freue mich sehr auf das Werk und hoffe auf weitere zum Staunen!




Rezension am 23.07.2019 erstellt. Ich bearbeite sie nur, damit ich eine Detailbewertung mit Sternen abgeben kann.

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Veröffentlicht am 21.01.2020

Buntes und fröhliches Bastelbuch zum Verschenken!

Das große Einhorn-Fanbuch
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Klappentext:
Dieses Ideen-Buch verzaubert alle Einhorn-Fans! Hier warten Einhorn-Glitzer und Sternenseife auf Sie. Einhorn-Poops oder süße Regenbogen-Kekse wollen vernascht werden. Planen Sie Ihre nächste ...

Klappentext:
Dieses Ideen-Buch verzaubert alle Einhorn-Fans! Hier warten Einhorn-Glitzer und Sternenseife auf Sie. Einhorn-Poops oder süße Regenbogen-Kekse wollen vernascht werden. Planen Sie Ihre nächste Party mit magischer Einhorn-Torte, mit Einhorn-Girlande und Einhorn-Haarreif. Als süßes Schmusekissen bringt das Einhorn Sie zum Träumen. Als Schlüsselanhänger ist es Glücksbringer, auf der Kaffeetasse lässt es selbst Morgenmuffel lächeln. Dieses Buch ist die Tür in die Welt voller Einhörner und Glitzerstaub. Mit den 30 zauberhaften Bastel-, Back- und Handarbeitsprojekten erschaffen Sie Ihre eigene bunte Einhorn-Welt.

Verlag:
Naumann & Göbel


Bewertung:
Das Cover zieht an. Es ist mit 3D-, Metall- und Gelprägung gestaltet. Gold, rosa und pink sind natürlich die Hauptfarben. Auch der Buchdeckel ist so gestaltet. Ich bin kein Einhorn-Fan, aber als ich das Buch in der Nachbarschaftshilfe sah, musste ich es kaufen. Ich möchte es verschenken, habe also das Buch durchgelesen.

Es ist in folgende Kapiteln geteilt:

Kreativ
Lecker
Beauty
Einhorn-Party


Bevor es losgeht gibt es vom Verlagsteam ein kleines Vorwort. Zwischen den Projekten tauchen Einhornbilder und Einhornsprüche auf. Das Ganze ist so fröhlich bunt gestaltet, dass es selbst als Nicht-Einhorn-Fan Spaß macht, in dem Buch zu blättern. Zum Schluß werden Vorlagen aufgezeigt und auf der letzten Seite ist eine Zeichenlegende aufgeführt. Neben typischen Abkürzungen wird auch der Schwierigkeitsgrad der Projekte angezeigt - natürlich mit Diamanten. Schön Einhorngetreu!

Am besten haben mir die Einhorn-Poops zum Naschen, das Einhorn-Lesezeichen, die Rainbow-Cupcakes und die Schlüsselanhänger gefallen.



Fazit:
Viele schöne Ideen für Klein und Groß dabei. Einige sind nicht so leicht umzusetzen, aber sehen nach Spaß aus. Insgesamt tolle Aufmachung! Ein tolles Geschenkbuch, meine Freundin wird sie bestimmt freuen!

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Legende:

Cover
Aufbau/ Aufmachung
Umsetzung
Projekte

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Veröffentlicht am 21.01.2020

Kurzweilige Unterhaltung mit aggressiver Hauptprotagonistin!

Trust
1

Klappentext:
Edie Millen hatte hohe Erwartungen an ihr letztes Highschooljahr - mitten in einen Raubüberfall zu stolpern, gehörte jedoch nicht dazu. Als ihr das Gerede ihrer Mitschüler zu viel wird, wechselt ...

Klappentext:
Edie Millen hatte hohe Erwartungen an ihr letztes Highschooljahr - mitten in einen Raubüberfall zu stolpern, gehörte jedoch nicht dazu. Als ihr das Gerede ihrer Mitschüler zu viel wird, wechselt sie die Schule - nicht ahnend, dass sie dort auf John Cole treffen würde, der ihr an jenem Abend das Leben rettete. Wilde Gerüchte ranken sich um John - er sei gewalttätig und deale mit Drogen. Edie weiß, dass sie ihr Herz aufs Spiel setzt, doch kann sie nicht gegen die Gefühle ankämpfen, die John in ihr hervorruft ...


Autorin:
Kylie Scott schreibt leidenschaftlich gerne erotische Liebesromane und wurde bereits mehrmals zum Australian Romance Writer des Jahres gewählt. In Deutschland ist sie vor allem für ihre „Stage Dive“- und ihre „Dive Bar“-Reihe bekannt. Kylie Scott lebt mit ihrem Mann und den gemeinsamen Kindern in Queensland, Australien.


Übersetzerin:
Katrin Reichardt


Sprecherin:
Emilia Wallace wurde 1980 in Hamburg geboren und absolvierte dort 2005 ihre Schauspielausbildung. Seit einigen Jahren ist sie als professionelle Sprecherin vor allem für Hörbücher tätig und lieh schon zahlreichen romantischen und erotischen Geschichten ihre Stimme. Besonders bei den Fans von Clannon Miller, aber auch Meredith Wild, ist sie sehr beliebt.


Bewertung:
Das Cover ist ja wirklich unpassender als unpassend! Ein halbnackter Mann, nur damit viele Leser das Buch kaufen ... ich bin gar kein Fan von oberflächlichen Käufen und Anwerbungen!! Das Cover passt weder zum Titel noch zur Geschichte. Grottig gearbeitet!

Die Hauptprotagonistin Edie ist sehr aggressiv, was verständlich ist, da sie viel einstecken muss. Allerdings entschuldigt das nicht ihr Gefallen an Gewalt. Sie scheint anderen gerne eine aufs Maul zu geben, und ist wütend auf Menschen wie mich, die das nicht billigen. Vor allem, wie sie ihre Aggressionen nutzt ist mir schleierhaft; dem Mädchen, dass sie mobbt haut sie eine rein, dem jungen Kerl, der sie begrapscht nicht. Jedenfalls bin ich nie mir ihr warm geworden. Sie ist mir echt zu blöd. John, ihr Gegenspieler sozusagen, gleicht ihr Temperament aus. Er hält sie an, vorher nachzudenken, bevor sie handelt und ist auch sonst eher besonnen. Mit ihm konnte ich mich gut identifizieren.

Der Erzählstil ist leicht fließend und verständlich. Die Sprecherin dazu hat es noch abgerundet. Ich konnte das Hörbuch am Stück hören, weil es sehr angenehm war. Die Handlung selber ist schon etwas vorhersehbar, zum Teil aber auch spannend. Besonders am Anfang bei der Geiselnahme. Danach geht es eigentlich nur noch bergab, vor allem mit Edies Verhalten. So richtig Tiefe bekommt die Geschichte nicht, emotional konnte sie mich nicht richtig erreichen. Edies Mutter ist wie viele Mütter und Väter eine Heuchlerin; hält ihrer Tochter etwas vor, dass sie selbst in ihrem Alter getan hat. Vor allem macht sie Edie eine Riesenszene, obwohl gar nichts gravierendes passiert ist ... das fand ich sehr überspitzt, aber auch nicht unrealistisch, da sich viele Eltern so aufführen.

Was mir noch negativ auffällt ist, wieso die Geschichte im Erotikgenre einsortiert ist?? Es ist überhaupt keine erotische Geschichte. Nicht mal als Liebesroman kann man es bezeichnen. Ich finde, es passt eher als Jugendroman, in dieser New Adult-Spalte, wie sie viele nennen.


Fazit:
Ist okay, aber nichts, was unbedingt sein muss! Die Hauptprotagonistin wirft mit ihren Fäusten um sich, wie andere mit ihren Socken. Die Sprecherin und der leichte Erzählstil haben mich das Hörbuch schnell hören lassen. Und das reicht mir auch.

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Veröffentlicht am 20.01.2020

Eine biestig schöne Märchenadaption mit nerviger Hauptprotagonistin!

Being Beastly. Der Fluch der Schönheit (Märchenadaption von »Die Schöne und das Biest«)
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Inhaltserzählung:
Die Schönheit hinter dunklen Mauern,
Geheimnis aus vergangener Zeit.
Erwacht die Liebe, kein Bedauern,
Denn Liebe blüht in Dunkelheit.

Wo Bestien in den Schatten schleichen,
Gebaut, ...

Inhaltserzählung:
Die Schönheit hinter dunklen Mauern,
Geheimnis aus vergangener Zeit.
Erwacht die Liebe, kein Bedauern,
Denn Liebe blüht in Dunkelheit.

Wo Bestien in den Schatten schleichen,
Gebaut, verflucht und eingesperrt,
Die Wahrheit trügt, die Schatten weichen,
Was einmal war, ist heimgekehrt.

Verfolgt von der Vergangenheit,
Ein Kampf um das, was werden kann.
Wir sind zum Äußersten bereit,
Mit deinem Tod fängt alles an.


(Seite 266)



Autorin:
Jennifer Alice Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn während ihrer Ausbildung zur Mediengestalterin und wurde schnell als Fantasy-Autorin bekannt. Nach ihrem Schulabschluss fing sie an Kunst an Volkshochschulen zu unterrichten und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich ihren Hobbies wie dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. Für ihre Werke wurde die Autorin bereits mit zahlreichen Preis wie u.a. dem Skoutz-Award und dem Besten E-Book Preis ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde sie mehrfach für den Lovelybooks-Leserpreis, dem Phantastikpreis und dem Saarländischen Buchpreis nominiert.


Sprecherin:
Svenja Pages ist Schauspielerin aus Hamburg. Sie wirkte in diversen TV-Produktionen mit, stand aber auch für Theaterinszenierungen auf der Bühne. Sie hat jahrzehntelange Erfahrung als Sprecherin für Synchron, Hörbuch, Radiofeatures, Games und Werbung.


Bewertung:
Das Cover weckt die Neugier und eine Märchenadaption macht mich generell neugierig, denn nicht alle sind gut gemacht. Die Rottöne mit dem Beige passen sehr gut zusammen. Der Untertitel wurde auch perfekt zum Foto gewählt.

Schon die Widmung ist biestig formuliert:

"Für das Monster in uns allen,
für die Schönheit, die wir vor der Welt verstecken,
für das Biest, das wir werden müssen, um zu überwinden, was uns in die Schatten treibt."

Schöner könnte die Autorin es nicht schreiben. Wunderschön! Ich habe das Buch zum Wichteln geschenkt bekommen. Da ich aber gerade nicht viel lesen kann, höre ich viele Hörbücher. Und so bin ich zu dem hier gekommen.

Die Kapitel haben alle eigene Überschriften, die mich noch neugieriger gemacht haben. Hat schon einen anderen Effekt, als nur die Kapitelzahl.

Valeria spielt hier die blutjunge Schönheit, die den grummeligen Grafen Jayden Westwood heiraten soll. Er gilt als kalter Mann und wie sein Anwesen als verflucht. Das Anwesen ist heruntergekommen und Valeria ist gar nicht entzückt von der Entscheidung des Königs, sie mit diesem Mann zu vermählen. Sie ist in dieser Geschichte auch die größte Lücke. Sie verhält sich ziemlich kindisch, auch wenn sie gerade 16 Jahre alt ist und ist viel zu neugierig. Natürlich kann man jetzt sagen, zu viel Neugier kann es gar nicht geben im Leben, aber sie mischt sich überall ein und durchdringt auch Jaydens Privatsphäre - und da ist bei mir die Grenze des Verstehens erreicht. Und nur, weil Jayden sich kalt ihr gegenüber verhält, ist er noch lange kein Ungeheuer, wie sie ihm gerne vorhält. Das hat mich ziemlich genervt. Jayden hat mit sich und seiner Vergangenheit zu kämpfen. Vor allem aber mit dem Fluch, der real ist und ihn zeichnen. Ich finde sein Verhalten Valeria verständlich, so mal sie keine Anweisungen von ihm befolgt und ihn vorverurteilt. Mit ihr konnte ich mich also nicht identifizieren, im Gegensatz zu Jayden, dem ihre Anwesenheit trotz widrige Umstände gut tut. Das zeigt die Autorin hin und wieder, was mir sehr gefallen hat. Das hat den Fortgang der Beziehung zwischen den Beiden glaubhaft gemacht. Er ist mir von Beginn an sympathisch auf seine Art gewesen.

Ihre Freundin und Zofe Belltaine ist immer bei ihr und hilft ihr, wo sie kann. Sie versucht, alles aus einem neutralem Blickwinkel zu betrachten. Jaydens Leibarzt Liam spielt kurzweilig eine Hauptrolle. Er ist sehr sympathisch und fürsorglich und der engste Vertraute von Jayden. Er lehrt Valeria Demut und Weitblick, und sie fängt mit der Zeit an, für ihn zu schwärmen und er empfindet ebenso für sie wie sie für ihn. Da ist das Problem schon vorprogrammiert, oder nicht? Das ging mir etwas zu schnell, was aber an Valeria liegt. Die Autorin hat sich entweder bei ihrer Figur etwas gedacht oder eben auch nicht. Ich konnte mit Valeria jedenfalls nicht warm werden. Und Kiara, Jaydens Ex-Freundin, spielt erstmal nur eine Nebenrolle, die gegen Ende aber zur Hauptrolle wird.

Neben der Gegenwart spielen die Rückblenden eine große Rolle. Sie sind einzelne Puzzleteile, die sich am Ende zusammensetzen lassen und die Geschichte komplett machen. Hier hat die Autorin sich was einzigartiges ausgedacht; Jaydons Vergangenheit ist in verschlossenen Gläsern gelagert. Und Valeria in ihrer vorlauten Art zerbricht diese nach und nach. So werden die Rückblenden ausgelöst. Beim ersten Rückblick war ich verwirrt; mir wurde das nicht deutlich genug getrennt, dass nun eine Rückblende folgt. Ab dem zweiten Mal war ich gewappnet. Diese Art von Rückblenden finde ich neuartig und gefällt mir sehr gut. Sie verbinden sich mit der Gegenwart Stück für Stück, und je mehr ich erfuhr, desto neugieriger wurde ich. Gegen Ende wird die Geschichte richtig lebhaft und fesselnd. Für mich war es aber schon etwas vorhersehbar, hat mich an "Das Reich der sieben Höfe" Band 1 erinnert. Dennoch passt es sehr gut zu dem Rest. Einige Rätsel löst Valeria ohne Hilfe und bei einem Mal wirkte es auf mich ziemlich unrealistisch (kann ich wegen Spoilergefahr nicht ausschreiben). Da kam ihr die Lösung von einer Sekunde zur Nächsten und ich wurde da nicht mitgenommen.

Schön finde ich es hier, dass die Autorin ihn kein immerwährendes Monster sein lässt, sondern sich das Biest als Wolf kennzeichnet, in den er sich spätabends verwandelt. Die Adaption erinnert auf jeden Fall an "Die Schöne und das Biest".

Das alles erweckt den Eindruck, dass es ganz lapidar eine vorhersehbare Geschichte ist. Aber die Autorin hat für uns einige Überraschungen parat. Die magischen Elemente hat die Autorin geschickt fesselnd hier und da eingefädelt und am Ende schön zusammengefügt. Hier ist nichts, wie es auf den ersten Blick scheint.

Die Sprecherin ist kraftvoll und ruhig in ihrer Stimme. Ich habe das Hörbuch am Stück hören können, da ihre Stimmlage sehr angenehm ist. Die Erzählart der Autorin ist sehr leicht und schön verfolgbar.


Fazit:
Eine tolle Märchenadaption! Die größten Makeln trägt die Hauptprotagonistin. Sie konnte mich gar nicht für sich einnehmen, ganz anders als Jayden. Ansonsten eine schöne Geschichte mit toller Sprecherin mit vielen unerwarteten Wendungen. Trotz der nervigen Hauptprotagonistin fiel es mir leicht, durchzuhalten. Die restlichen Charaktere, die Erzählart, die Sprecherin und die fesselnde Puzzlestücke haben mich weitergetragen. Wer also Valeria ausblenden kann, wird mit einer magischen Geschichte belohnt.

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Veröffentlicht am 30.12.2019

Vor langer, langer Zeit ... ist kein Garant für ein tolles Märchen!

Das Labyrinth des Fauns
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Klappentext:
Spanien, 1944: Die junge Ofelia reist mit ihrer schwangeren Mutter zu ihrem unbarmherzigen Stiefvater Capitán Vidal in eine verlassene Mühle, die seinen Truppen als Stützpunkt zur Bekämpfung ...

Klappentext:
Spanien, 1944: Die junge Ofelia reist mit ihrer schwangeren Mutter zu ihrem unbarmherzigen Stiefvater Capitán Vidal in eine verlassene Mühle, die seinen Truppen als Stützpunkt zur Bekämpfung der verbliebenen Rebellen dient. Auf der Flucht vor dieser grausamen Realität findet Ofelia ein verwittertes Labyrinth, das ihr ein Tor in eine fantastische Welt öffnet. Dort trifft sie auf einen Faun, der in ihr die verschollene Prinzessin des unterirdischen Königreichs erkennt und sie vor drei gefährliche Aufgaben stellt.


Autoren:
Cornelia Funke, 1958 in Dorsten in Nordrhein-Westfalen geboren, absolvierte nach ihrem Abitur zunächst eine Ausbildung zur Diplompädagogin und arbeitete drei Jahre als Erzieherin auf einem Bauspielplatz. Ihrer Liebe zum Zeichnen folgend, studierte sie nebenher Buchillustration und zeichnete Bilder für Kinderbücher. Über diese Tätigkeit kam sie schließlich – „im steinalten Alter von 35“, wie sie auf ihrer Homepage schreibt – selbst zum Schreiben.

Guillermo del Toro wird 1964 in Mexiko geboren. Er studierte an einer Filmschule Regieführung und Drehbuchschreiben und hat für seine Filme einen eigenen Stil. Für jede seiner Figuren legt er eine Hintergrundgeschichte an, die den Schauspielern zum besseren Hineinversetzen in die Rolle zugänglich gemacht wird. 1993 hat er mit seinem Horrorfilm „Cronos“ seinen Durchbruch. Bekannt ist er heute vor allem für seine Arbeit als Regisseur in großen Filme wie „Pans Labyrinth“, „Hellboy“ oder „Pacific Rim“, oder auch als Drehbuchautor, beispielsweise für „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“. 2016 erscheint in Zusammenarbeit mit Daniel Kraus sein erstes Jugendbuch, „Trollhunters“, das von Netflix zu einer Serie adaptiert wurde. Auch seine Romantrilogie „The Strain“ wurde filmisch umgesetzt, wobei del Toro als Produzent mitwirkte. 2018 gewinnt er mit dem Film „Shape of Water“, zu dem er auch das Buch geschrieben hat, zwei Oscars für „Beste Regie“ und „Bester Film“.


Sprecher:
Tom Vogt, geboren 1957, studierte Film- und Fotodesign in Essen. Es folgte ein Schauspielstudium an der HdK Berlin. Direkt im Anschluß war er an Züricher und Freiburger Schauspielhäusern engagiert. Durch verschiedene Rollen in Kinoproduktionen und Fernsehserien, u. a. »Tatort« und »Peter Strohm«, wurde er deutschlandweit bekannt. Seit 1990 ist er freiberuflich als Sprecher tätig und zählt heute zu den beliebtesten deutschen Synchron- und Werbesprechern. Besonders bekannt ist er als Synchronstimme von Clive Owen, Colin Firth und Rupert Everett.

Die Autorin spricht ebenfalls Rollen.



Bewertung:
Die Gesamtaufmachung passt zur Geschichte. Das Cover ist fantastisch (fantasiereich); ein anderes Wort könnte nicht passender sein. Die Illustrationen im Hörbuchdeckel sind sehr schön. Sie zeigen ein paar Figuren der Geschichte.

Vorab möchte ich mitteilen, dass ich weder das Buch noch den Film dazu kenne - ebenfalls kenne ich den Vorgänger »Pans Labyrinth« nicht. Ich glaube, hier wäre eine visuelle Unterstützung von Vorteil für mich gewesen. Denn ohne diese kleine Hilfe ist das Hörbuch nicht recht verständlich, finde ich.

Schon der Beginn hat mich irritiert. Es geht direkt mit dem Prolog los, ohne dass Titel, Autorin und Sprecher genannt werden. Da habe ich erstmal zurückgespult und mir das Inhaltsverzeichnis auf dem Laptop angesehen. Dort wurden die Kapitel aufgeführt. Sie Kapitel haben alle Überschriften, was mir generell gefällt. So habe ich dann auch gesehen, dass der Prolog direkt erzählt wird. Nach dem Prolog werden dann Titel, Autorin und Sprecher genannt.

📖Es ist oft einfacher etwas herauszufinden, als sich dem zu stellen, was man gefunden hat.📖
(Kapitel 22)

Im Vordergrund steht das grausame Handeln von Ofelias Stiefvater Vidal. Alles andere wabert darum. Einzelne Geschichten, die nichts mit Ofelia und Vidal zu tun haben, werden erzählt - und diese konnte ich einfach nicht zu einem Ganzen zusammenfügen. Für mich sind das einzelne Fragmente vom großen Ganzen, die aber größtenteils für sich bleiben. Oft fragte ich mich: "Was hat das mit Ofelia, Vidal oder dem Faun zu tun?" Eine Frage, die ich auch nach Ende der Geschichte nicht beantwortet bekommen habe. Daneben gab es für mich einige verwirrende Passagen und eine Unlogische; Ofelia wird erst vor dem Wolf gerettet, der stirbt angeblich und dann ist sie plötzlich im nächsten Kapitel wieder beim Wolf - als ob es die Szene davor nie gegeben hat. Ich habe es nicht verstanden.

Ein sehr düsteres Märchen von ... was eigentlich? Die vielen Geschichtsfragmente sagen für mich nichts aus, außer Fragezeichen. Wo ist der rote Faden? Für mich war das Hauptgeschehen um Ofelia und Vidal. Ab und zu taucht der Faun auf, aber auch recht wenig, dafür, dass er eine Hauptfigur sein soll. Die drei Aufgaben, die Ofelia vom Faun erhalten hat, treten etwas in den Hintergrund. Es ist irgendwie ein Mischmasch aus allem; viele Geschichten in einer Geschichte. Mir einfach too much!

📖Manchmal müssen wir erst sehen, was wir fühlen, bevor wir es verstehen.📖
(Kapitel 33)

Der Erzähler erzählt lebendig und kräftig, aber die Dialoge spricht er leise und wie vor dem Mund gesprochen. Ziemlich merkwürdig! Auf mich wirkte es etwas wie minderwertige Qualität, weil die Lautstärke einfach total variiert. Mir ist aber klar, dass das mit Absicht so gehalten ist. Es gefällt mir jedoch gar nicht. Es ist wie bei einem Film, bei dem man ständig den Lautstärkeregler an der Lautstärke des Filmmoments anpassen muss ... nervig. Der Sprecher wurde hervorragend zum Hörbuch gewählt, finde ich. Eine ausdrucksstarke Stimme, die in den richtigen Momenten, die benötigten Tonlagen schafft.

Was will die Geschichte uns nun mitteilen? Also, ich kann aus dem wirren Ganzen trotzdem eine Botschaft für mich rausziehen: Glaub an dich und folge deinem Herzen und Gewissen, egal wie beugsam die Widerstände sind.



Fazit:
Mich konnte die Erzählung gar nicht begeistern. Allein der Sprecher hat mich durch die Erzählung getragen, sodass ich nicht abgebrochen habe. In solchen Fällen merkt man, wie wichtig Sprecher für ein Hörbuch sind.

Ich kann die Begeisterung der Geschichte nicht nachvollziehen, für mich wieder nur wegen der Autorin gehyped. Gegen sowas bin ich immun. Von mir gibt es 2,5 Sterne für den Sprecher und die Ausgefallenheit der Geschichte. Wer aber interessiert ist, es gibt sogar eine eigene Webseite dazu: http://www.daslabyrinthdesfauns.de


Noch eine Anmerkung zur Altersempfehlung: Auf den Produktportalen steht unter dem Klappentext "Ein spannendes Hörerlebnis für alle Altersgruppen produziert in gewohnt beispielloser Qualität." Das sehe ich allerdings nicht so, und viele andere Leser und Hörer laut Rezensionen ebenfalls nicht. Diese Erzählung ist keinesfalls für jedes Alter geeignet! Es sind viele brutale Passagen dabei, und die Eltern sollten sich gut überlegen, in welchem Alter sie dieses Werk an ihre Kinder geben möchten. Es kommt natürlich auch auf die Reife der Jugendlichen an. Aber für Kinder unter 12 Jahren ist das definitiv nichts! Alles darüber hinaus ist individuell zu jedem Jugendlichen zu entscheiden.

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