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Veröffentlicht am 03.05.2026

fesselnd bis zum Schluss

Evil Elite – Der Kodex der Ehre
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In „Evil Elite – Der Kodex der Ehre“ von Aline Atman wird der Leser in einen atemlosen Dark-Academia-Thriller hineingezogen.

Fort Rock, das Eliteinternat für organisiertes Verbrechen, ist der Schauplatz, ...

In „Evil Elite – Der Kodex der Ehre“ von Aline Atman wird der Leser in einen atemlosen Dark-Academia-Thriller hineingezogen.

Fort Rock, das Eliteinternat für organisiertes Verbrechen, ist der Schauplatz, der den Nachwuchs der gefährlichsten Schwerverbrecher in psychologischer Manipulation, Cyberhacking, Steuerhinterziehung und anderen dubiosen Manövern schult.

Für Frankie, der Tochter eines Mafiabosses, startet der Schulalltag mit einem Mordauftrag. Doch wird sie diesen auch begehen? Sie selbst ist schließlich auch nicht die, die ihre Freunde zu kennen glauben.

Geheimnisse überschatten das Buch, die gelüftet werden wollen. Spannung prägen die Seiten, die nie nachlässt. Dynamische Zusammenspiele der Charaktere untermauern die Geschichte. Überraschende Wendungen prägen den Weg und packende Szene untermalen den Lesefluss.

Rundum ein gelungenes Werk, das durch seine Komplexität etwas chaotisch wirken kann, aber durch seinen Charme zum Miträtseln und Mitfiebern nie das Gefühl aufbringt, das Buch frühzeitig zur Seite zu legen.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

ein Spiel ohne Tiefe

Dungeon Crawler Carl
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Der Autor „Matt Dinniman“ hat es geschafft, eine Art Videospiel in Romanform zu packen. Jedoch hatte ich mir in „Dungeon Crawler Carl“ etwas mit mehr Tiefe erhofft.

Tiefgang wiederum ist genug vorhanden. ...

Der Autor „Matt Dinniman“ hat es geschafft, eine Art Videospiel in Romanform zu packen. Jedoch hatte ich mir in „Dungeon Crawler Carl“ etwas mit mehr Tiefe erhofft.

Tiefgang wiederum ist genug vorhanden. Ein Humor, der sicher nicht jedermanns Sache ist: derb, grenzüberschreitend, dunkel, brutal.

Der Überlebenskampf des Hauptcharakters Carl beginnt absurderweise in Boxershorts... Nur dem Zufall bzw. seiner ausgebüxten Katze namens Donut ist es zu verdanken, dass er nicht mit dem Rest der Welt untergeht.

Mit ihm haben weitere wenige Millionen Erdenbewohner ins vermeintlich Sichere flüchten können. In einer Unterhaltungsshow für Außerirdische müssen diese fortan um ihr Leben bangen. Wer es nicht schafft sich „aufzuleveln“ bleibt auf der Strecke.

Prinzessin Donut, der Sprachführerin und Showexpertin, ist es zu verdanken, das ich das Buch bis zum Schluss gelesen habe.

Begeisterte von Role Playing Games oder Pen and Paper werden die Story bestimmt mögen. Ich gehöre leider nicht dazu.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Alles für die Quote ... und noch viel mehr!

Arena '89
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Der zweite Teil der Arena '89-Triologie schließt schlüssig an den ersten Band an und greift die Geschichte dort auf, wo sie geendet hat.

Reva, die Pitbornprinzessin, die aus dem Hause Varus gerettet wurde ...

Der zweite Teil der Arena '89-Triologie schließt schlüssig an den ersten Band an und greift die Geschichte dort auf, wo sie geendet hat.

Reva, die Pitbornprinzessin, die aus dem Hause Varus gerettet wurde und ein scheinbar luxuriöseres und fürsorglicheres Leben im Haus Astra geboten bekommt. Doch Käfig bleibt Käfig; er glänzt in diesem Buch nur golden und ist ganz so engmaschig.

Revas Aufstieg zur Auctora wirkt authentisch. Immer wieder wird ihre Stärke, ihr Selbstbewusstsein, ihr taktisches und strategisches Geschick gefordert. Was sie dabei nie verliert ist ihr eigenes Ich und das warum bzw. wofür sie kämpft.

Der Autor Stephan Steinthal hat es geschafft, trotz kraftstrotzender Charaktere und kampfbessenen Arenafeeling, starke Emotionen in sämtliche Richtungen einzubauen. Beim Lesen habe ich so manche Träne verdrücken müssen, vor Wut die Fäuste geballt oder zähneknirschend frustend weitergeblättert.

Ganz klar möchte ich auch wissen, wie die Triologie im letzten Band endet. Insbesondere erhoffe ich mir da eine abschließende (Er)Klärung des beschriebenen Systems und der dargestellten Gesellschaft, die auch in diesem Buch immer mehr überraschende Fakten offenbart haben.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Alles für die Quote

Arena '89
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Der erste Band von „Arena '89“startet intensiv und endet spannend. Das Tempo hält den Spannungsbogen über das gesamte Buch hinweg hoch.

Reva kämpft für ihre Familie, für die Quote und schlussendlich für ...

Der erste Band von „Arena '89“startet intensiv und endet spannend. Das Tempo hält den Spannungsbogen über das gesamte Buch hinweg hoch.

Reva kämpft für ihre Familie, für die Quote und schlussendlich für sich und die Gerechtigkeit. Arenakämpfe ziehen sich durch den gesamten Band „Blut für die Quote“, mit Dynamik, mit Kraft, mit Gegnern, bei denen einem die Luft weg bleiben.

Für mich ein bisschen viel Kampf. Die gesellschaftlichen Aspekte und die im Buch angesprochenen Häuser hätten gerne etwas weiter in den Vordergrund rücken können.

Aber der Schreibstil des Autors Stephan Steinthal ist flüssig und angenehm. Selbst der xte Kampf lies sich ohne Stolpern oder Ziehen lesen.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Anspruchsvolle, intensive Dystopie zum spannenden Mitfiebern

Dogma der Wahrheit
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„Dogma der Wahrheit“ ist wahrlich keine leichte Kost. Der dystopische Thriller spielt in einer Welt zwischen Virtualität und Realität. Der Autor E.X. Behemoff weiß um dieses Thema perfekt zu schreiben.

Im ...

„Dogma der Wahrheit“ ist wahrlich keine leichte Kost. Der dystopische Thriller spielt in einer Welt zwischen Virtualität und Realität. Der Autor E.X. Behemoff weiß um dieses Thema perfekt zu schreiben.

Im (kaum mehr existierenden) Berlin leben Hagen und seine Eltern, die bei einer brutalen Straftat ihr Leben verlieren. Ein Leben, das in der Wirklichkeit steril und kalt ist, in der Hyperrealität jedoch ungeahnte Möglichkeiten bietet. Die Straßen und Menschen sind geprägt von Drogenhandel und -missbrauch, deren Beschaffung durchs Streamen von spektakulären Straftaten erfolgt.

Hagen ist einer der wenigen noch geborenen Menschen, glaubt nicht an den Tod seiner Eltern und geht der ganze Sache auf den Grund. Wobei das Wort „Ab-Grund“ es viel besser trifft.

Menschliche Abgründe, moralisch verwerfliche Gegebenheiten und anschaulich brutale Situationen prägen das Buch. Die unterschiedlichen Zeitstränge, die sich erst nach und nach zusammenfügen, und die verschiedenen Perspektiven, die Vergangenheit und Gegenwart der Hauptcharaktere vereinen, halten den Spannungsboden hoch.

Eine erschreckende Story, die genauso die menschliche Zukunft darstellen könnte, ist in diesem Thriller lebhaft bildlich dargestellt. Auch wenn es sich hier um Band 1 von „Das Honeypot-Protokoll“ handelt, ist das Buch in sich abgeschlossen und lässt sich problemlos separat lesen.

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