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Veröffentlicht am 02.05.2026

gelungenes Ende eines Zweiteilers

Die Macht aus Nebel und Schatten
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In „Die Macht aus Nebel und Schatten“ tauchen wir erneut mit Myrra und ihrem verfluchten Bein, das einen eigenen Namen trägt, in einem magischen Kampf gegen den bösen Gott Bawor. In Band 1 rettete sie ...

In „Die Macht aus Nebel und Schatten“ tauchen wir erneut mit Myrra und ihrem verfluchten Bein, das einen eigenen Namen trägt, in einem magischen Kampf gegen den bösen Gott Bawor. In Band 1 rettete sie ihrem Großvater, zahlte jedoch einen hohen Preis und befreite damit die dunklen Schatten, die nun ihre Welt heimsuchen.
Roran, ihr Weggefährte und Hexer, sucht seinen Platz in einer Welt, die seinesgleichen verabscheut. Im Gegensatz zu Magiern, wie Myrra eine ist, werden Hexen immer noch gejagt und verurteilt.

Roran und Myrra kämpfen außerdem noch unter einem weiteren aufgelösten Bann; ein Liebesbann, der Rorans Ziehmutter ihnen auferlegte und wieder nahm. So fahren ihre Gefühle Achterbahn auf der Suche nach der Wahrheit und ihren eigene Gefühlen.
Der Schreibstil der Autorin Jenny Pieper ist gewohnt flüssig und bildhaft.

Die Beschreibungen sind detailliert und anschaulich. Die Charaktere authentisch. Sodass die bedrohliche Atmosphäre und die magische Umgebung lebendig werden.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Sehr gelungener Auftakt eines Zweiteilers

Das Erbe von Eis und Rauch
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Der gemächlicher Anfang von „Das Erbe von Eis und Rauch“ lässt uns in Myrras Welt eintauchen. Die Welt, die die Autorin Jenny Pieper erschuf, wird beherrscht von Magie und Flüchen, von Magiern und Hexen, ...

Der gemächlicher Anfang von „Das Erbe von Eis und Rauch“ lässt uns in Myrras Welt eintauchen. Die Welt, die die Autorin Jenny Pieper erschuf, wird beherrscht von Magie und Flüchen, von Magiern und Hexen, aber auch solchen, die völlig „normal“ erscheinen.

Die Hauptdarstellerin Myrra, die in der Kampfschule ihrer Großeltern aufwächst, belastet ein fluchbeladenes Bein. Da es wie ein eigenes Lebewesen agiert, hat es sogar einen eigenen Namen: Bestie.

Bestie scheint Schuld daran, dass sich Myrra der magischen Zeremonie entzieht, die ausweist, wer welche Magie wirken kann. Myrra möchte sich nicht noch ein Zeichen aufhalsen.

Und muss es doch tun, als ihr Großvater krank wird und nur ein Trank des Braumeisters helfen kann. Kontakt zum Braumeister bekommt Myrra jedoch erst, wenn sie bei der Zeremonie teilnimmt, die ihr weiteres Leben bestimmen wird und ihr Leben in der Kampfschule somit aufgeben muss.

Der erste Teil einer Dilogie, der durch Runen und einem ausgeklügeltem Magiesystem geprägt ist, entwickelt sich sehr komplex und packend, mit für mich unerwarteten Wendungen und einem Ende, dass mich sofort ans Lesen des zweiten Bandes gezwungen hat.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

düsteres Gruselhighlight nicht nur zur Halloweenzeit

The Witch’s Debt
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„The Witch's Debt“ beginnt ruhig. Ruhig in dem Sinne, dass es Ethina nicht leicht als Ausgestoßene im College hat. Das Verhalten ihrer Mutter, die einen Laden für Okkultes führt, macht es ihr da nicht ...

„The Witch's Debt“ beginnt ruhig. Ruhig in dem Sinne, dass es Ethina nicht leicht als Ausgestoßene im College hat. Das Verhalten ihrer Mutter, die einen Laden für Okkultes führt, macht es ihr da nicht angenehmer. Hinzu kommt, dass sie sich Schuldgefühle am Unfall ihrer jüngeren Schwester einredet, die seit Jahren im Koma liegt.

Und doch findet sie eine gute Freundin. April, ein beliebtes Mädchen, und fester Bestandteil einer Clique, die hoch angesehen ist. Unterschiedlicher können die beiden nicht sein, aber genau das schweißt sie zusammen.

Scheinbar ist da noch mehr im Spiel. Eine weitere Verbindung zwischen Ethina und April. Unerklärlich, düster, skurril, beunruhigend und in der Normalität nicht greifbar. Mitten drin Ethinas Mutter und ihr „Hexendasein“.

Die Geschichte entwickelt sich rasant, die Erlebnisse überschlagen sich, werden mysteriöser und unheimlicher. Zum Ende hin lässt einem der Horror nicht los.

Der fesselnde und bildliche Schreibstil, den die Autorin Clarissa Kühnberger an den Tag legt, verbunden mit facettenreicher und tiefgründiger Ereignisse aus Vergangenheit und Gegenwart, machen das Buch rund.

Es handelt sich um den ersten Band, hat aber ein schlüssiges Ende, das jedoch Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

gelungener Fantasy-Auftakt im ewigen Winterlande

Der Weg des ewigen Winters
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„Der Weg des ewigen Winters“ spielt in Konstantinopel im Jahr 1007 nach Christus.

Seit sieben Jahren wird Europa von einer eisigen Kälte beherrscht, die den jährlichen Sommer immer weiter verdrängt und ...

„Der Weg des ewigen Winters“ spielt in Konstantinopel im Jahr 1007 nach Christus.

Seit sieben Jahren wird Europa von einer eisigen Kälte beherrscht, die den jährlichen Sommer immer weiter verdrängt und das Anbauen von Nahrung nahezu unmöglich macht. Nicht nur fehlende Lebensmittel, sondern auch mörderische Banden und obere Herrschende ohne milde Hand, machen das Überleben schwer.

Halla, ein junges, aber besonderes Mädchen, das scheinbar vom Himmel fiel, wird von verschiedenen Parteien gejagt. Nicht nur Menschen haben es auf sie abgesehen.

Auf ihrer Flucht quer durch die Lande wird sie von ihrem Onkel Orpheus begleitet, der junge Bruder Hallas verstorbener Adoptivmutter, der sich als Lautenspieler verdingt und alles andere als ein Held ist.

Der Autor Niilo Sevänen hat mit diesem Buch einen großen nordischen Fantasyepos gestartet, bei es eiskalt und komplex hergeht. Verschiedene Erzählstränge und Perspektiven ziehen den Leser in seinen Bann. Der Spannungsbogen wird hoch gehalten mit humorvollen Szenen untersetzt.

Historische Gegebenheiten werden geschickt mit der nordischen Mythologie verknüpft und ergeben ein authentisches Bild.

Die Charaktere verbleiben lebhaft im Gedächtnis. Auch Fabelgestalten finden ihren Weg in dieses Buch. Geifernde Werwölfe, angriffslustige Harpyen, Traumvögel und redseelige Füchse untermalen die Geschichte.

Mir fiel der Einsteig in diese Fantasygeschichte leicht, der durchgängig flüssige Schreibstil lies mich kaum innehalten und ich freue mich wahnsinnig auf das nächste Band.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

paranormaler Horror mit absoluter Leseempfehlung

Mutterasche
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Bei „Mutterasche – Sie ist überall“ handelt es sich um Clarissa Kühnbergers erstes Horrorbuch.

Auf ca. 250 Seiten hat sie eine gelungene, authentische Mischung aus Horror und Familiendrama verfasst.

Mit ...

Bei „Mutterasche – Sie ist überall“ handelt es sich um Clarissa Kühnbergers erstes Horrorbuch.

Auf ca. 250 Seiten hat sie eine gelungene, authentische Mischung aus Horror und Familiendrama verfasst.

Mit ihrem Umzug in ein neues Heim beginnt der Alptraum. Nicht nur dass es scheinbar spukt und der Geist sowohl die Mutter Gail als auch ihre beiden Töchter in Gefahr bringt, nein, auch Gails Ehemann Matt zeigt harte Züge, die er zuvor geschickt verborgen hat.

In diesem bitterem, rachegeplagtem Horrorroman liegt der Spannungsbogen hoch. Sowohl lebende als auch verstorbene Charaktere kommen glaubwürdig rüber. Durch stetig wechselnde Szenen und kurze Kapitel schleicht sich die Angst beim Lesen langsam ein.

Ein sehr gelungener Ausflug ins Horrorgenre, der nach mehr dieser Autorin verlangt!

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