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Veröffentlicht am 07.06.2018

Sehr schöner historischer Roman!

Das Lied des Nordwinds
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Das Buch wird abwechselnd von zwei verschiedenen Frauen erzählt. Es spielt im Jahre 1905 und ein Teil davon handelt von Liv, die als junges Mädchen im Haushalt bei der Familie Treske arbeiten muss. Dort ...

Das Buch wird abwechselnd von zwei verschiedenen Frauen erzählt. Es spielt im Jahre 1905 und ein Teil davon handelt von Liv, die als junges Mädchen im Haushalt bei der Familie Treske arbeiten muss. Dort muss sie sich um den 9jährigen Elias kümmern und der Köchin zur Hand gehen oder andere Arbeiten im Haus erledigen. Elias hat einen sehr strengen Vater, der ihn schon für jede Kleinigkeit maßregelt und ihn immer wieder zu Gehorsam zwingt. Auch von Elias Mutter hat er keine Unterstützung zu erwarten, sie ist immerzu mit ihrer kleinen Tochter, die noch ein Baby ist,beschäftigt und mischt sich nicht in die Erziehung ihres Sohnes ein. Als Liv mitbekommt, dass Elias in ein Heim abgeschoben werden soll, ergreift sie mit ihm die Flucht. Im anderen Teil geht es um Karoline, die unglücklich mit dem Grafen Moritz von Blankenburg-Marwitz in Schlesien verheiratet ist. Die Ehe wurde nur geschlossen, um die Grafschaft vor dem Ruin zu retten und Moritz ist andauernd unterwegs und schenkt seiner Frau keinerlei Beachtung und Liebe. Die Ehe der beiden ist kinderlos geblieben und Moritz ist schwer erkrankt. Bei seinem Tode würde das Gut einem entfernten Verwandten vererbt werden und so versucht Karoline Moritz uneheliches Kind in Norwegen zu finden.

Das ist mein zweiter Roman von Christine Kabus, den ich gelesen habe. Ihr Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen und ich bin sofort in die Geschichte von Liv und Karoline eingetaucht. Durch ihre detaillreiche Beschreibung ist es mir gelungen, immer ein Bild von Liv, Karoline, Elias oder auch den anderen Personen vor Augen zu haben. Auch die Landschaft Norwegens wurde wunderschön beschrieben.Sehr gut hat mir auch gefallen, dass immer ein Abschnitt von Liv und der nächste aus der Sicht von Karoline geschrieben wurde. Insgesamt ein sehr schöner historischer Roman, der für jeden Leser von historischen Romanen sehr zu empfehlen ist!

Veröffentlicht am 03.06.2018

Ideal für den Urlaub!

Lieb gewonnen
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Leonie ist Inhaberin eines kleinen Cafes. Sie hat eine 9jährige Tochter namens Kiki, die sie alleine erzieht. Das Cafe läuft mehr schlecht als recht und eines Tages geht auch noch die Kaffeemaschine kaputt, ...

Leonie ist Inhaberin eines kleinen Cafes. Sie hat eine 9jährige Tochter namens Kiki, die sie alleine erzieht. Das Cafe läuft mehr schlecht als recht und eines Tages geht auch noch die Kaffeemaschine kaputt, nachdem der hilfsbereite neue Nachbar sie repariert hat. Zusammen mit ihrer besten Freundin Emma tüftelt Leonie einen Plan aus, wie sie wieder mehr Leute in ihr Cafe locken kann. Sie rufen eine Tombola ins Leben, bei der sogar Männer versteigert werden...Der Roman hat mich gleich von der ersten Seite an gefesselt und fasziniert. Der Schreibstil ist wunderschön, die einzelnen Charaktere waren wunderschön beschrieben, so dass ich immer ein Bild vor Augen hatte. Leonie und Emma waren mir sehr sympathisch und sind mir richtig ans Herz gewachsen. Insgesamt ein sehr schönes Buch, kurzweilig und interessant zu lesen. Ich habe das Buch auf meinem Weg an die Ostsee gelesen und es hat mir einige schöne, angenehme Stunden bereitet.

Veröffentlicht am 17.05.2018

Konnte mich leider nicht überzeugen

Bis auf weiteres für immer
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Johanna ist Schreinerin und hat vor kurzem ihren Job verloren, nachdem sie eine Affäre mit dem Sohn ihres Chefs hatte. Sie lebt zusammen mit dem wortkargen Malte in einer Wohngemeinschaft. Malte hat die ...

Johanna ist Schreinerin und hat vor kurzem ihren Job verloren, nachdem sie eine Affäre mit dem Sohn ihres Chefs hatte. Sie lebt zusammen mit dem wortkargen Malte in einer Wohngemeinschaft. Malte hat die spontane Eingebung, sie mit in den Urlaub an die Nordsee zu nehmen. Malte wird dort mit seinen Eltern zusammentreffen, die in Föhr ein Ferienhaus haben. Johanna sagt kurzentschlossen zu und so verbringt sie ihre freie Zeit erst mal an der Nordsee. Dort lernt sie auch Maltes Bruder Kai kennen, der ganz anders ist als Malte. Johanna mag ihn sehr, doch Kai stellt gleich klar, dass er erst seit kurzem wieder solo ist und kein Interesse an einer Beziehung hat. Das ist Johanna ganz recht, denn sie möchte im Moment auch nichts Festes und so erleben die beiden einen schönen Sommer ohne jede weitere Verpflichtung miteinander. Doch schon bald ist der Sommer zu Ende und die beiden wissen nicht so recht, wie es nun weitergehen soll...Der Roman ließ sich flüssig und kurzweilig lesen, hat mich aber leider trotzdem nicht überzeugen können. Was mir gut gefallen hat, waren die Beschreibungen der Landschaft in der Nordsee. Mit den Charakteren konnte ich irgendwie überhaupt nicht warm werden. Ich hätte mir gewünscht, etwas mehr über die Gefühlswelt von Johanna zu erfahren. Auch hätten einige Teile der Geschichte etwas ausführlicher behandelt werden können, so dass mir zu manchen Teilen noch Fragen offen blieben. Außerdem hätte ich mir ein etwas längeres und ausführlicheres Ende gewünscht.

Veröffentlicht am 15.05.2018

Nichts Besonderes!

Ein halbes Jahr zum Glück
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Markie ist Mitte Vierzig und zieht nach der Scheidung von ihrem untreuen Mann mit ihrem 14jährigen Sohn Jesse in einen kleinen Vorort. Schon beim Einzug stürzt gleich eine alte Frau aus dem Nachbarhaus ...

Markie ist Mitte Vierzig und zieht nach der Scheidung von ihrem untreuen Mann mit ihrem 14jährigen Sohn Jesse in einen kleinen Vorort. Schon beim Einzug stürzt gleich eine alte Frau aus dem Nachbarhaus und dirigiert ihre Angestellten dazu ab, Markie und ihrem Sohn zu helfen. Mrs. Saint ist sehr resolut und mischt sich in alles ein. Markie möchte jedoch am liebsten ihre Ruhe haben und suhlt sich in ihrem Selbstmitleid. Auch zuhttps://www.lesejury.de/anmelden ihrem Sohn hat sie momentan keinen guten Draht, er nimmt ihr übel, dass er umziehen musste und schottet sich immer mehr von ihr ab. Als Jesse einen großen Fehler begeht, muss er eine größere Geldsumme bezahlen und arbeitet dafür im Haus von Mrs. Saint. Durch seine Arbeit und dem Hund, den Mrs. Saint ihm mitgebracht hat, verändert sich sein ganzes Wesen und er lernt auch Mrs. Saints Angestellten, ihre Mängelexemplare kennen...Ich muss sagen, dass ich etwas ganz anderes von diesem Buch erwartet hatte. Ich habe damit gerechnet, dass Markie eine neue Liebe findet und endlich mal ihre Einstellung zum Leben ändert. Doch am Ende war es Jesse, der sich total zum Positiven verändert hat und Markie blieb weiterhin ziemlich lethargisch. Insgesamt war mir ihr Charakter auch nicht besonders sympathisch, ihr Sohn Jesse dagegen schon. Mrs. Saint versteckte sich die ganze Zeit hinter ihren Geheimnissen, deren Auflösung mich am Ende ziemlich überrascht hat. Das Buch hat mich dann etwas ratlos zurückgelassen. Es war nicht schlecht, aber auch nichts Besonderes für mich.

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Veröffentlicht am 14.05.2018

Schöner Roman!

Eine Liebe in Apulien
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In Violas Leben geht im Moment alles schief. Ihre Beziehung mit ihrem Freund ist zu Ende, sie hat keine Arbeit mehr und ihre Großmutter Adele ist gestorben. Adele hat ihr ihr Haus in Apulien vermacht, ...

In Violas Leben geht im Moment alles schief. Ihre Beziehung mit ihrem Freund ist zu Ende, sie hat keine Arbeit mehr und ihre Großmutter Adele ist gestorben. Adele hat ihr ihr Haus in Apulien vermacht, mit der Bedingung es wieder zu seinem alten Glanz zu bringen. Viola überlegt einige Zeit, ob sie das Erbe überhaupt annehmen soll und so viel Arbeit in das Haus und das Anwesen stecken soll. Doch dann entscheidet sie sich dafür, denn sie hat ja im Moment sowieso nichts anderes zu tun und sie sieht das Ganze als Herausforderung. Einer ihrer Arbeiter ist Aris, ein etwas schweigsamer Italiener, der schon bald Violas Herz erobert. Doch Aris ist nicht frei....Der Roman hat mir ganz gut gefallen. Der Schreibstil ist kurzweilig und angenehm zu lesen. Die Landschaft Apuliens und die einzelnen Phasen der Renovierung wurden sehr schön beschrieben, so dass ich immer ein Bild vor Augen hatte. Viola war mir sehr sympathisch und auch Aris wurde mir mit der Zeit sympathisch. Zum Ende des Romans kommt nochmal etwas Spannung in die Geschichte, als etwas Unvorhergesehenes passiert. Das rundet die Geschichte richtig ab und macht es zu einem Roman, der sehr gefühlvoll, aber auch spannend zu lesen ist.