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Yakko

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2018

Zuckersüße Liebesgeschichte

Winston Brothers
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Seit sie denken kann, schwärmt Jessica von Beau Winston - als sie nach dem Collage zurück in ihre Heimat Green Valley kehrt und ihm wieder begegnet, scheint ihre Schwärmerei neu entflammt. Jedoch kommt ...

Seit sie denken kann, schwärmt Jessica von Beau Winston - als sie nach dem Collage zurück in ihre Heimat Green Valley kehrt und ihm wieder begegnet, scheint ihre Schwärmerei neu entflammt. Jedoch kommt es zu einer Verwechslung mit Beaus Zwillingsbrude Duane, den sie nicht ausstehen kann. Plötzlich steht Jessicas Gefühlswelt auf dem Kopf.

Teil eins der neuen Serie über die Winston Brüder ist eine zuckersüße Liebesgeschichte mit sehr sympathischen und liebenswerten Charakteren. Die weibliche Protagonistin hat große Träume und möchte die Welt bereisen. Um das nötige Geld dafür anzusparen, nimmt sie zunächst eine Lehrerstelle in Green Valley an. Jessica ist eine überaus witzige und sympathische Figur, die ich mir sofort sehr gut vorstellen konnte. Duane Winston wirkt zunächst unnahbar, strukturiert und verantwortungsbewusst. Dennoch hat er eine sehr berührende, romantische Seite an sich. Auch wenn wie so üblich in diesem Genre die Hauptfiguren sehr gegensätzlich sein sollen, harmonieren sie perfekt. Die Gefühle kommen bei mir auf jeden Fall an.
Die Nebenfiguren, besonders die anderen Winston Brüder sind ebenfalls interessant beschrieben - in den nächsten Bänden wird es um diese gehen.

Der Schreibstil ist angenehm und genretypisch, das Buch ist sehr schnell gelesen. Die Story ist insgesamt gut aufgebaut, auch wenn die großen Wendepunkte fehlen. Jedoch habe ich diese auch nicht vermisst, ich wurde zu jeder Zeit gut unterhalten. Das Buch ist wie eine Fernsehserie, die man einfach immer weiterschauen möchte.

Insgesamt ist dieses Buch eine wirklich niedliche Liebesgeschichte zwischen sympathischen Figuren, die mich absolut überzeugt hat. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und freue mich auf den nächsten Teil.

Veröffentlicht am 12.05.2018

Einfach nur schlecht

Hot Cop
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Laurie und Ethan kennen sich schon lange, er ist Polizist und sieht der rebellischen Laurie dabei zu, wie sie aufwächst und dabei einen Mann nach dem anderen mit nach Hause nimmt.

Es soll so wirken, ...

Laurie und Ethan kennen sich schon lange, er ist Polizist und sieht der rebellischen Laurie dabei zu, wie sie aufwächst und dabei einen Mann nach dem anderen mit nach Hause nimmt.

Es soll so wirken, als wären die Hauptfiguren sehr gegensätzlich und ich muss zugeben, dass der erste Leseeindruck, der einen Rückblick vor 10 Jahren beinhaltet, sehr interessant war, daher war ich so neugierig auf dieses Buch.
In der inhaltlichen Gegenwart aber angekommen, hat es mich nur enttäuscht und auch genervt.
Ethan und Laurie ähneln sich sehr, so sehr, dass es einfach langweilig ist. Er soll zwar ach so romantisch sein, diese romantische Seite ist allerdings durch sein dominantes, fast schon vulgäres Verhalten absolut unglaubwürdig. Es wirkt, als sei er besessen von Laurie, sieht sieht sie allerdings als die große Liebe an. Es passt einfach nichts zusammen.

Den Charakteren fehlt es absolut an Tiefe, sie sind sehr oberflächlich, so wie das ganze Buch. Die erste erotische Liebesszene zwischen den Hauptfiguren umfasst tatsächlich fast ein Viertel des gesamten Buches - ich übertreibe wirklich nicht! Absolut überzogen und gefühlskalt, viel zu gewollt „romantisch“.

Ich habe mich immer wieder dabei erwischt, wie ich einige Seiten nur quergelesen und übersprungen habe. Zum Glück ist das Buch relativ kurz.

Tja, was soll ich sagen, das Buch ist ein echter Flop, obwohl ich das Genre sehr gerne lese. Vielleicht hätte ich das bei solch einem Titel auch erwarten müssen? Schade, denn der Start war wirklich nicht schlecht, aber so kann ich absolut keine Leseempfehlung geben.

Veröffentlicht am 12.05.2018

Toller Auftakt mit kleinen Abstrichen

Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt
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Ruby ist eine Fireblood und versucht schon ihr ganzes Leben lang, ihre Gabe des Feuers zu verstecken, um sich nicht in Gefahr zu bringen. Doch die Frostbloods jagen auf Anweisung des Königs alle Firebloods ...

Ruby ist eine Fireblood und versucht schon ihr ganzes Leben lang, ihre Gabe des Feuers zu verstecken, um sich nicht in Gefahr zu bringen. Doch die Frostbloods jagen auf Anweisung des Königs alle Firebloods und so wird auch Ruby gefangen genommen und kann nur unter einer Bedingung durch die Hilfe zweier Frostbloods entkommen.

"Fire & Blood: Vom Eis berührt" ist der Auftakt einer neuen Fantasy Reihe. Die Autorin hat einen dem Genre entsprechend angenehmen Schreibstil, ihre Beschreibungen sind detailliert und gerade die fantastische Welt, in der die Handlung spielt, ist sehr glaubhaft und bildlich dargestellt. Die Figuren sind ebenfalls genretypisch gezeichnet, aber deswegen nicht langweilig.

Die Protagonistin Ruby hat viele Facetten, wenn man ihre Geschichte kennt, kann man wahrlich jede Sekunde mit ihr mitfühlen. Richtig bewundernswert ist ihr Lebensmut, die Kraft, die sie aufbringt, um nach ihrer Gefangenschaft wieder zu sich selbst zu finden. Auch ist ihre Entwicklung während des Buches sehr interessant beschrieben. Gerade zu Beginn ist sie teilweise zu aufmüpfig und einige ihrer Entscheidungen sind nicht ganz nachvollziehbar, aber das ändert sich im Verlaufe der Geschichte.
Arcus wirkt zunächst wie das komplette Gegenstück zu Ruby - hart, gefühlskalt und gleichgültig. Harte Schale, weicher Kern - das passt perfekt zu ihm. Sehr schön fand ich, wie sich die beiden ganz langsam angenähert haben.

Insgesamt hat mir das erste Buch der Trilogie sehr gut gefallen, die Story war spannend, die Figuren mehr als überzeugend und auch das Ende, wenn auch vorhersehbar, war gut.

Dennoch ziehe ich einen Stern ab, da der Spannungsbogen nicht über das gesamte Buch hinweg gehalten werden konnte. Immer wieder gab es Passagen, die sehr langatmig waren und nach vielen Seiten hatte ich das Gefühl, es sei nichts passiert. Trotzdem freue ich mich auf Band zwei und empfehle das Buch gerne an alle Jugendfantasy-Fans weiter.

Veröffentlicht am 03.02.2018

Dramatische Familiengeschichte

Das Glück an Regentagen
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Maes Verlobter hat Geld veruntreut und taucht unter – sie ist am Boden zerstört und kehrt in ihre alte Heimat zu ihren Großeltern zurück. Auch Gabe, Maes erste Liebe, macht sich kurz nach seiner Scheidung ...

Maes Verlobter hat Geld veruntreut und taucht unter – sie ist am Boden zerstört und kehrt in ihre alte Heimat zu ihren Großeltern zurück. Auch Gabe, Maes erste Liebe, macht sich kurz nach seiner Scheidung auf den Weg in die Heimat. Es folgen dramatische Ereignisse und viele Geheimnisse der Familie kommen nach und nach ans Licht.

Obwohl Mae und Gabe die Protagonisten dieses Romans sind, spielen die Nebenfiguren beinahe eine genauso große Rolle. Hier geht es vor allem um zwei Familien, die von vielen Geheimnissen umgeben sind. Die Autorin erzählt die Geschichte aus der dritten Person, der Schreibstil ist sehr gefühlvoll, es herrscht durchgehend eine gewisse melancholische Stimmung. Die Handlung spielt sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit. Ich muss zugeben, diese Zeitsprünge waren zeitweise etwas zäh, jedoch haben sie sehr zur Entwicklung der einzelnen Charaktere beigetragen. Die vielen Geheimnisse reichen bis in die Gegenwart, teilweise kommen weitere dazu. Dadurch bleibt das Buch bis zum Schluss interessant und verliert nicht an Spannung.

Insgesamt ist dies für mich ein ungewöhnliches Buch. Es hat etwas gedauert, bis es mich wirklich gefesselt hat, letztendlich ist es aber eine wunderschöne Geschichte, die sich durch die vielen Zeitsprünge wie ein Puzzle zusammenfügt. Es ist gefühlvoll geschrieben und überaus dramatisch. Besonders schön ist der Epilog, der das gesamte Buch nochmals toll abrundet.

Veröffentlicht am 01.02.2018

Mittelmäßig

The Bartender (San Francisco Hearts 1)
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Whitney verliert ihren Job und zieht zu ihren Großeltern zurück – sie fühlt sich erbärmlich und versucht sich mit einem One-Night-Stand abzulenken, obwohl das so gar nicht ihre Art ist. Nachdem sie aber ...

Whitney verliert ihren Job und zieht zu ihren Großeltern zurück – sie fühlt sich erbärmlich und versucht sich mit einem One-Night-Stand abzulenken, obwohl das so gar nicht ihre Art ist. Nachdem sie aber sogar von ihrem Tinder-Date versetzt wird, geht sie mit dem gutaussehenden Barmann Cole nach Hause. Das Blöde ist nur, dass Whitney sich durch zu viel Alkohol am nächsten Morgen an nichts mehr erinnern kann...

Diese Geschichte ist sehr unterhaltsam geschrieben, das Autoren-Duo hat witzige und auch irgendwie liebenswerte Figuren erschaffen, wenn auch nicht unbedingt sehr facettenreich. Whitney ist eine quirlige junge Frau, die gerade durch ihren Jobverlust sehr verzweifelt ist. Cole ist – was auch sonst – wahnsinnig gutaussehend und unglaublich charmant. Er scheint von Anfang an sehr interessiert an Whitney zu sein, auch wenn sie dies nicht wirklich glauben möchte. Ja, er stammt aus einem wohlhabenden Elternhaus und hatte bereits viele Frauen in der Vergangenheit. Doch in der Gegenwart scheint Cole ein ganz anderer, liebenswerter und hilfsbereiter Mann zu sein. Ich muss sagen, dass das ewige Hin und Her von Whitney, was ihre Gefühle betrifft, irgendwann nervig war, denn die vielen Zweifel, die sie an Cole hat, sind für mich nicht nachvollziehbar. Die gemeinsame Vergangenheit rechtfertigt ihr Verhalten nicht wirklich.

Die Geschichte wird aus Whitneys Perspektive erzählt, der Schreibstil ist von Anfang an locker und witzig, besonders die Dialoge zwischen den Protagonisten. Insgesamt ist das Buch sehr kurz, aber durchaus unterhaltsam. So richtig überzeugt hat es mich dennoch nicht, da die Story mich nicht wirklich mitreißen konnte und Whitneys Verhalten teilweise fast schon nervig war.