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Veröffentlicht am 26.03.2024

"Gut, aber auch nicht der Burner“

Ever Since I Needed You
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Ich liebe Elle Kennedys Bücher über alles – gefühlt jedes Ihrer Bücher ist ein Volltreffer.
Deswegen war es nur eine Frage der Zeit, dass mal ein Buch dazwischen ist, dass mich nicht aus den Socken haut.
„Ever ...

Ich liebe Elle Kennedys Bücher über alles – gefühlt jedes Ihrer Bücher ist ein Volltreffer.
Deswegen war es nur eine Frage der Zeit, dass mal ein Buch dazwischen ist, dass mich nicht aus den Socken haut.
„Ever Since I Needed You“ ist ein solider “Second Chance“-Roman, aber kein Burner.

Genevieves und Evans Geschichte ist geprägt von den üblichen „Second Chance“-Elementen.
Hinzu kommt viel Humor und viel Spice.
Genevieve wehrt sich anfangs gegen Evan und die Gefühle, die er wieder in ihr hervorholt.
Sie gibt ihm einen Großteil der Schuld an ihrer gemeinsamen Vergangenheit und an ihren damaligen Problemen.
Im Laufe ihrer Geschichte sieht sie nach und nach ein, dass auch sie einen Großteil zu ihren Streitigkeiten und Missverständnissen beigetragen hat.
Während Evan von Anfang an sich um Genevieve bemüht und die Fehler aus der Vergangenheit versucht gut zu machen.
Dabei hat er für meinen Geschmack einmal zu oft Genevieves Grenzen überschritten…

Ihre Liebesgeschichte ging mir im letzten Drittel des Buches ein Ticken zu schnell.
Von null auf hundert waren die beiden von On-Off-Beziehung beim Thema Heirat und Verlobung.
Das ging mir aufgrund ihres ewigen Hin und Hers in den ersten beiden Drittels des Buches viel zu rasch.

Auch wenn mir das Buch nicht 100%ig zugesagt hat, wie ich es von Elle Kennedy gewohnt bin, habe ich dank ihres flüssigen, lockeren Schreibstil das Buch innerhalb von zwei Tagen beendet.

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Veröffentlicht am 22.03.2024

"Wenig Lovestory, dafür eine wichtige Message"

Runaway
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Die Reihe ist ein kleines Auf- und Ab für mich.
Der erste Teil hat mich nicht ganz überzeugen können, der zweite Teil hat mir richtig gut gefallen und dieser Teil konnte mich wieder nicht zu 100 % abholen.

Mir ...

Die Reihe ist ein kleines Auf- und Ab für mich.
Der erste Teil hat mich nicht ganz überzeugen können, der zweite Teil hat mir richtig gut gefallen und dieser Teil konnte mich wieder nicht zu 100 % abholen.

Mir hat die Liebesgeschichte in diesem Teil etwas gefehlt.
Sie stand nicht im Fokus, wie ich es von New Adult-Romanen eigentlich erwarte.
Der Fokus lag gefühlt nur auf der „My Body, my Choice“-Debatte und das damit einhergehende Familiendrama von Miriam.
Mir hat die Ausarbeitung des „My Body, my Choice“-Themas sehr gut gefallen, nur hat dieser Nebenhandlungsstrang irgendwann überhandgenommen, sodass er das Hauptthema wurde und die eigentliche Lovestory in Hintergrund gerückt ist.
Dadurch gab es wenig Interaktionen zwischen den Protagonisten, die sich nicht auf die Klärung ihrer Probleme konzentriert haben.

Ansonsten hat mir an diesem Buch alles gut gefallen.
Nette Protagonisten, wichtige Themen wurden mit dem richtigen Fingerspitzengefühl umgesetzt, ein toller Schreibstil und eine schöne Liebesgeschichte.

Da es für mich einfach dazu gehört, dass die Lovestory in einem NA-Roman im Fokus steht, bekommt dieses Buch von mir nur 3,5 Sterne.

Die ganze Reihe beschäftigt sich mit vielen wichtigen Themen, die mit sexuellem Missbrauch zu tun haben.
Annabelle Stehl behandelt in allen Teilen die Themen mit Fingerspitzengefühl und viel Respekt.
Wer also eine Reihe sucht, die nicht nur von einer Liebesgeschichte lebt, sondern auch wichtigste Themen aufgreift, die unsere Gesellschaft oft marginalisiert, ist hier bestens aufgehoben.

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Veröffentlicht am 20.03.2024

"Ein Lückenbüßer?"

Throne of Glass – Der verwundete Krieger
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Von mir bekommt dieser Teil der „Throne of Glass“-Reihe nur 3,5 Sterne.
Ich bin mittlerweile süchtig nach dieser Reihe und kann den Hype um Sarah J. Maas absolut nachvollziehen.
Allerdings hatte ich bei ...

Von mir bekommt dieser Teil der „Throne of Glass“-Reihe nur 3,5 Sterne.
Ich bin mittlerweile süchtig nach dieser Reihe und kann den Hype um Sarah J. Maas absolut nachvollziehen.
Allerdings hatte ich bei diesem Teil das Gefühl, dass er nur ein Lückenbüßer ist.
Dass er künstlich die Spannung und Aufregung nach dem Cliffhanger des Vorgängers aufrechterhalten soll.

Wie ich zu dieser Annahme komme?
Die gesamte Handlung hat wenig zur Haupthandlung beigetragen.
Bis auf die paar Enthüllungen zu Maeve usw. hätte man den Band überspringen können, ohne großartig was von der Haupthandlung zu verpassen.
Dieser Teil konzentriert sich mehr auf Chaol, Yrene, Nesryn und Sartaq.
Auch, wenn die vier ein Abenteuer erleben, liegt der Fokus doch mehr auf ihre zwischenmenschlichen Beziehungen und der Welt, in der sie sich bewegen.

Ich habe absolut kein Problem mit einer Liebesgeschichte.
Für mich gehört sie sogar zu einer guten Fantasygeschichte dazu, aber ich brauche keine 800 Seiten, um im Endeffekt nur zwei Liebesgeschichten zu verfolgen.

Die gesamte Handlung, ob die Liebesgeschichten zwischen Chaol und Yrene und Nesryn und Sartaq oder die paar Enthüllungen hätte man gekürzt in die vorherigen Teile einbauen können.
Das Buch selbst hätte es nicht gebraucht.

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Veröffentlicht am 18.03.2024

"Von allem ein wenig zu viel"

Broken Love
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Ich bin ein L.J. Shen-Fan und habe gefühlt jedes Ihrer Bücher gelesen.
Leider konnte mich „Broken Love“ nicht überzeugen, wie ich es sonst von ihren Büchern gewohnt bin.

In diesem Buch war alles einfach ...

Ich bin ein L.J. Shen-Fan und habe gefühlt jedes Ihrer Bücher gelesen.
Leider konnte mich „Broken Love“ nicht überzeugen, wie ich es sonst von ihren Büchern gewohnt bin.

In diesem Buch war alles einfach zu viel.
Jedes Thema, ob gut oder schlecht, war immer ein Ticken drüber.
In meinen Augen hat es bestimmte Themen, die eigentlich mit einem gewissen Fingerspitzengefühl zu behandeln sind, unglaubwürdig erscheinen lassen.

Anfangs konnte ich Jesses Handlungen und Denkweisen noch nachvollziehen.
Sie hat wahrlich keine leichte Vergangenheit und muss mit viel seelischen Ballast zurechtkommen.
Dieser seelische Ballast hat im Laufe des Buches jedoch ein Ausmaß angenommen, dass es irgendwann nur noch lächerlich wurde.
Es war einfach zu viel.
Zu viel Gewalt, zu viel sexueller Missbrauch und zu viel Vergewaltigung.
Und wenn man bedenkt, was bzw. wie viel dahinter steckt, sind mir Jesses Handlungen irgendwann zu unglaubwürdig geworden.
Eine mehrfach vergewaltigte Frau, die ihre Traumata, die bis in ihre Kindheit zurückreichen, innerhalb von wenigen Monaten dank einer Person aufarbeitet??
Roman darf sie einfach so überfallen, hinter einen Busch ziehen und für sie ist es okay?!
Ich würde mir wirklich wünschen, dass es so einfach ist, aber das ist es sicherlich nicht.

Auch Roman konnte mich nicht 100%ig von sich überzeugen.
Ich mochte seine Ansichten zu Themen wie Vergewaltigung und sexuellem Missbrauch.
Er stand bedingungslos hinter Jesse und wollte sie in jedem ihrer Schritte unterstützen.
Aber dieser Wandel von Badboy/Verbrecher/skrupellosem Geschäftsmann zu lieber, netter Junge von nebenan, war mir zu einfach und zu schnell.

Wenn von allem ein wenig weniger gewesen wäre, hätte mir das Buch sicherlich gut gefallen, aber „Broken Love“ war leider in jedem Aspekt etwas Drüber, sodass wichtige Themen, die mit Vorsicht zu behandeln sind, ins Lächerliche gezogen wurden.

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Veröffentlicht am 07.03.2024

"Liebe kennt kein Alter"

Scandal Love
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Trents und Edies Liebesgeschichte verläuft ganz nach dem Motto „Liebe kennt kein Alter“.
Prinzipiell finde ich Age Gap gar nicht schlecht, aber sobald einer der beteiligten Personen noch minderjährig ist, ...

Trents und Edies Liebesgeschichte verläuft ganz nach dem Motto „Liebe kennt kein Alter“.
Prinzipiell finde ich Age Gap gar nicht schlecht, aber sobald einer der beteiligten Personen noch minderjährig ist, hat es für mich einen ganz komischen Beigeschmack.
Entsprechend bitteren Beigeschmack hatte ich, während ich dieses Buch gelesen habe.
Edie und auch ihr Umfeld betonen zwar gerne, dass sie mit ihren 18. Jahren quasi volljährig ist, vergessen aber, dass dieses Buch in den USA spielt und man dort erst mit 21. Jahren tatsächlich volljährig ist.
Daher kann ich Trents Liebe bzw. Beziehung zu Edie auch nur mit einem Wort beschreiben: Pervers.

Edie ist in vielen Belangen schon sehr erwachsen, weshalb der Altersunterschied während des Lesens oft gar nicht so offensichtlich ist.
Besonders in Sachen Familie, Geld und Verantwortung setzt sie die richtigen (für ihre Familie die falschen) Prioritäten.
In anderen Belangen benimmt sie sich dann wieder ihres Alters entsprechend und rebelliert wie ein verzogener Teenager gegen die Dinge, die ihr nicht in den Kram passen.

Trent mochte ich, bis auf seine Fiktion auf minderjährige Teenager, ganz gerne.
Er steht vor einer neuen Aufgabe, die ihm viel Respekt einflößt und versucht diese für sich und seine Tochter perfekt zu lösen.
Man merkt wie er an seinen Aufgaben wächst und entsprechend neue Prioritäten in seinem Leben setzt.

Für mich haben die beiden, bzw. ihre Beziehung nicht nur wegen des Altersunterschieds nicht gepasst, sondern auch wegen der Dinge, die zwangsläufig damit einhergehen.
Beide stehen in meinen Augen an einem völlig unterschiedlichen Punkt/Lebensabschnitt in ihrem Leben.
Zwar passen ihre Ansichten und Zukunftswünsche irgendwie überein, nur sind ihre Wege dorthin und ihre bisherigen Lebenserfahrungen völlig unterschiedlich.
Auch passt Edies Teenager-Verhalten nicht zu Trents reifen, wenn auch distanzieren/kühlen Verhalten.

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