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Veröffentlicht am 29.01.2024

"Emotional, Herzzerreißend und Wunderschön"

Like Shadows We Hide
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Nachdem die beiden Mittelteile dieser Reihe nicht ganz meinen Geschmack getroffen haben, hatte ich nicht mehr damit gerechnet, dass mich „Like Shadows we Hide“ aus den Socken hauen würde.
Aber was soll ...

Nachdem die beiden Mittelteile dieser Reihe nicht ganz meinen Geschmack getroffen haben, hatte ich nicht mehr damit gerechnet, dass mich „Like Shadows we Hide“ aus den Socken hauen würde.
Aber was soll ich sagen: Das hat es doch!

Harper und Everetts Liebesgeschichte hat nicht weniger als 5 Sterne verdient.
Ihre Geschichte war emotional, herzzerreißend und wunderschön.
Ich hatte an vielen Stellen Tränen in den Augen.

Die Themen, die sich Ayla Dade für die Schicksale unserer Protagonisten ausgesucht hat, sind alles andere als harmlos und einfach zu behandeln.
Ich finde, dass viele Autoren an diesen Themen schon gescheitert sind, weil sie die Themen unrealistisch, falsch oder überspitzt dargestellt haben.
So aber nicht Ayla Dade.
Sie hat die Themen mit genau dem richtigen Fingerspitzengefühl behandelt und in keinem Moment die Vergangenheit und Ängste unserer Protagonisten ins Lächerliche gezogen.

Nachdem man erfahren hat, wieso die beiden sich verhalten, wie sie es tun und versteht, wieso in jedem ihrer Worte und Handlungen eine gewisse Vorsicht und Trauer steckt, erkennt man deutlich den Kontrast zu ihrem ersten Aufeinandertreffen.
In der Zwischenzeit haben sie nämlich nach und nach angefangen sich aufeinander zu verlassen, den jeweils anderen zu stützen und im Notfall aufzufangen.

Das Buch ist aber nicht durchweg traurig.
Es gibt auch viele lustige und neckische Begegnungen zwischen Harper und Everett, und bekannten Gesichtern aus den vorherigen Büchern.
Für Momente der Leichtigkeit wurden also auch gesorgt.

Wenn ich Ihre Geschichte in einem Wort beschreiben würde, dann wäre es wunderschön.
Denn trotz ihrer Schicksale, schaffen es die beiden ihre Ängste hinter sich zu lassen und sich ein schönes, lebenswertes gemeinsames Leben aufzubauen.

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Veröffentlicht am 25.01.2024

"Spannender Jugend-Kriminalroman"

Sommerfrost
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Nachdem ich den Jugend-Krimi/Thriller-Genre für mich entdeckt hatte, war „Sommerfrost“ einer meiner ersten Bücher, die ich in diesem Genre gelesen habe und toll fand.

Die Geschichte um Lyra, den Tod ihrer ...

Nachdem ich den Jugend-Krimi/Thriller-Genre für mich entdeckt hatte, war „Sommerfrost“ einer meiner ersten Bücher, die ich in diesem Genre gelesen habe und toll fand.

Die Geschichte um Lyra, den Tod ihrer Schulkameradin und das Geheimnis ihrer Mutter hat mich gut unterhalten können, wenn auch nur sehr kurzweilig.
Dadurch, dass das Buch mit 208 Seiten sehr kurz ist, hat hier und da etwas an Tiefe gefehlt.
Auch die Charaktere neben Lyra sind durch die wenigen Seiten etwas blass geblieben.

Trotz der Tatsache, dass man schon ahnen konnte, wer der Mörder sein wird, konnte mich der Plottwist gegen Ende doch noch etwas überraschen.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass die Autorin mit „Sommerfrost“ einen schönen Krimi/Thriller für Jugendliche und junge Leseeinsteiger in diesem Genre geschaffen hat.

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Veröffentlicht am 22.01.2024

"Geplatzte Träume"

Unterm Rad
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Dadurch, dass das Buch eine unserer Schullektüren war, hatte ich leider keine andere Wahl als das Buch zu lesen.

Auf der einen Seite ist das Buch für die damalige Zeit in Bezug auf das Thema physische ...

Dadurch, dass das Buch eine unserer Schullektüren war, hatte ich leider keine andere Wahl als das Buch zu lesen.

Auf der einen Seite ist das Buch für die damalige Zeit in Bezug auf das Thema physische Erkrankungen ziemlich fortschrittlich.
Auch kann man einige Parallelen zur heutigen Leistungsgesellschaft erkennen.

Auf der anderen Seite waren mir viele Ansichten/Vorstellungen zu altertümlich.
Ebenfalls war der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig und hat einen das Buch nur langsam lesen lassen.
Sicherlich kann man dies mit damit begründen, dass es nun mal in der damaligen Zeit so war, aber die Ansichten teile ich dennoch nicht.
Hinzu kamen viele Längen in der Handlung selbst, besonders zum Ende hin.
Und das Ende selbst war ziemlich vorhersehbar.

Es ist immer schwierig ein Buch zu genießen, zudem man gezwungen wurde es zu lesen.
Deswegen ist meine Beurteilung vielleicht nicht ganz objektiv, aber trotzdem weiß ich, dass ich das Buch definitiv niemals freiwillig gelesen hätte.

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Veröffentlicht am 22.01.2024

"Ganz anders als erwartet"

Royalteen - Kiss the Prince
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Als ich den Klappentext dieses Buches gelesen habe, habe ich mit einem 0815 Young-Adult Roman gerechnet.
Aber Royalteen ist bei weitem nicht der Standard Young-Adult Roman mit königlicher Liebe, den ich ...

Als ich den Klappentext dieses Buches gelesen habe, habe ich mit einem 0815 Young-Adult Roman gerechnet.
Aber Royalteen ist bei weitem nicht der Standard Young-Adult Roman mit königlicher Liebe, den ich erwartet habe.

Zwar sind die Charaktere im entsprechenden Alter und benehmen sich den Großteil der Handlung auch so, aber das Buch behandelt zusätzlich noch ein ganz anderes Thema.
Ich finde die Idee und ihre Umsetzung wirklich gelungen.
Das Autorenduo hat es geschafft ein Tabuthema unserer Gesellschaft gefühlvoll anzusprechen und zu vermitteln.
Außerdem hat es super gepasst, dass sie dies in einem Plottwist verpackt haben, weil man nach diesem Pageturner, die Geschichte aus einer völlig anderen Sichtweise liest.

Dennoch konnte mich das Buch nicht 100%ig abholen.
Die Charaktere waren allesamt sympathisch, aber sehr flach beschrieben.
Man weiß gefühlt nichts über sie, außer ihren offensichtlichen Charaktereigenschaften.

Im Allgemeinen hat mir die erste Hälfte des Buches besser gefallen, weil, nach dem Plottwist, die restliche Handlung, die wir aus Lennas Augen mitverfolgen, sich nur noch um ihr „Problem“ dreht.
Alles andere (ihre neuen Freundschaften, die royale Clique, Kalle etc.) rücken in den Hintergrund.

Die Geschehnisse zwischen Lenna und Kalle sind mir viel zu schnell abgehandelt worden.
Besonders, wenn man bedenkt, dass für beide das Thema Vertrauen eine große Rolle spielt, wurde mir Lennas Lügennetz einfach zu schnell ad acta gelegt.

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Veröffentlicht am 17.01.2024

"Wie ein schlechter Horrorfilm"

Draußen im Moor
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Es ist zwar schon eine Weile her, seit ich das Buch gelesen habe, aber ich kann mich immernoch gut an dieses Buch erinnern, weil es eins meiner ersten Jugendthriller war.

Mir kam vieles an dieser Geschichte ...

Es ist zwar schon eine Weile her, seit ich das Buch gelesen habe, aber ich kann mich immernoch gut an dieses Buch erinnern, weil es eins meiner ersten Jugendthriller war.

Mir kam vieles an dieser Geschichte vor wie ein schlechter Horrorfilm.
Das unheimliche Moor, der verfluchte Wald, die Tierknochen, der weit von jeder Zivilisation entfernte Hof und der alte Mann mit den verwunschenen Legenden.
Alles Elemente, die gefühlt in jedem zweiten Horrorfilm vorkommen.
Eigentlich hätte nur noch der Axtmörder gefehlt, der hinter dem nächsten Baum wartet.
Aber da hat sich die Autorin glücklicherweise etwas Besseres einfallen lassen – den Gabbleratchet.

Die Idee hinter dem Fluch und dem Gabbleratchet fand ich sehr gelungen und spannend.
Leider wurde das Thema nicht so ausführlich behandelt, wie ich es mir gewünscht hätte, weil im Mittelteil die Streitereien von Tilda und Matt etwas überhandgenommen haben.

Dennoch ein solider Debütroman im Jugendthriller-Genre, der einen, wenn man ihm etwas Zeit lässt, gut unterhält.

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