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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.05.2023

"Romeo und Julia wird zu Cameron und Aspen"

Never Be My Date (Never Be 1)
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Ich habe ca. 100 Seiten gebraucht um richtig in die Story reinzukommen.
Der Einstieg ist mir etwas schwer gefallen, weil man als Leser sofort ins kalte Wasser geworfen wird. Direkt im Prolog, auf den ersten ...

Ich habe ca. 100 Seiten gebraucht um richtig in die Story reinzukommen.
Der Einstieg ist mir etwas schwer gefallen, weil man als Leser sofort ins kalte Wasser geworfen wird. Direkt im Prolog, auf den ersten 15 Seiten, tauschen Jasper und Cameron ihre Rollen und das ohne irgendwelche Informationen zu Jaspers Beweggründen.

Nach Überschreitung der 100 Seiten-Grenze hat es mich immer mehr gepackt.
Die Story nimmt an Fahrt auf und Cameron verstrickt sich immer mehr in seinen Lügen. Seine Angst und sein damit einhergehender Gewissenskonflikt Aspen nicht verletzen zu wollen nimmt mit jeder Seite zu.

Die Charaktere unserer Protagonisten haben mir außerordentlich gut gefallen.
Sie waren so schön ausgearbeitet - vielschichtig und komplex.
Aspen ist wahrlich nicht die Millionärstochter, die man erwartet hätte, sondern eine bodenständige junge Frau mit einem starken Gewissen, das auch ihr innere Konflikte beschert .
Cameron versucht es immer jedem recht zu machen. Nur ist er diesmal in einer Situation gefangen, in der er es nicht jeden recht machen kann. Er benötigt Jaspers Geld, möchte aber Aspen nicht belügen. Zwei Aspekte, die sich scheinbar nicht vereinbaren lassen.

Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, das Kate Corell ihre Idee mit den Doppelgängern super umgesetzt hat und einen schönen New Adult Roman geschaffen hat, der sich vom Rest abhebt.
Freue mich schon auf „Never be my Enemy“

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Veröffentlicht am 17.05.2023

"Befremdliche Wendungen"

Underworld Chronicles - Erwacht
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Ich weiß gar nicht wieso ich mir diesen Teil noch angetan habe.
Achja, ich weiß: Damit sich der Blindkauf, dieser gesamten Reihe, nicht vollkommen wie eine völlige Geldverschwendung anfühlt.

Es geht da ...

Ich weiß gar nicht wieso ich mir diesen Teil noch angetan habe.
Achja, ich weiß: Damit sich der Blindkauf, dieser gesamten Reihe, nicht vollkommen wie eine völlige Geldverschwendung anfühlt.

Es geht da weiter wo es im zweiten Teil aufgehört hat.
Nora ist die einzige Person in dieser und der übernatürlichen Welt, die eine Gruppe Jäger aufspüren kann um die übernatürliche Gemeinschaft zu schützen.
Da stelle ich mir wirklich die Frage wozu die FUA da ist, wenn sie gefühlt nix ohne Nora geregelt kriegen.

Begleitet wird sie auf dieser Mission von ihren Freunden und zig Love-Interests aus den ersten beiden Teilen.
Die gefühlt 20 verschiedenen Love-Interests haben mich in den vorherigen Teilen schon ziemlich gestört, weil alle sehr stereotypisch sind.
Zusätzlich sind sie total übergriffig und Nora entschuldigt und begründet alles anhand ihrer übernatürlichen Instinkte.
Dass die Lösung dieses Problems ein Harem sein soll, ist (nett gesagt) sehr befremdlich und absurd.

Von den Ermittlungen gegen die mysteriösen Jäger kriegen wir recht wenig mit, da diese durch Nora, ihre Männerschar und das damit verbundene Chaos etwas zu kurz kommt.

Und was mich am meisten stört: Nach drei Teilen wurde immernoch nicht erklärt wieso genau Nora so einzigartig, mächtig und stark ist.
Dies hätte spätestens in diesem Teil geschehen müssen.

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Veröffentlicht am 17.05.2023

"Mitreißendes Triologie-Finale"

The Inheritance Games - Der letzte Schachzug
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Ich habe mich schon gefragt wie Jennifer Lynn Barnes den zweiten Teil noch toppen will.
Die Antwort: Mit scheinbar unlösbaren Rätseln, unerwarteten Plottwists, etwas Liebe und jeder Menge Spannung.

Zusätzlich ...

Ich habe mich schon gefragt wie Jennifer Lynn Barnes den zweiten Teil noch toppen will.
Die Antwort: Mit scheinbar unlösbaren Rätseln, unerwarteten Plottwists, etwas Liebe und jeder Menge Spannung.

Zusätzlich werden so viele Familiengeheimnisse und Intrigen aufgedeckt, dass man aufpassen muss nicht den Überblick zu verlieren.
Viele dieser Enthüllungen kamen so unerwartet, dass ich aus meiner Fassungslosigkeit kaum rausgekommen bin.
Alle Handlungsstränge und Fäden der ersten beiden Teile werden zusammengeführt und bilden ein Gesamtbild, dass ich als Leser so nicht zusammensetzen hätte können.

Die Charaktere haben allesamt eine schöne Entwicklung hingelegt.
Sind zu einer Einheit geworden und jeder für sich gewachsen.
Gerne hätte ich etwas mehr von Max und Xander und Libby und Nash in diesem Teil gelesen, aber bei diesem Ende, hege ich die Hoffnung in „The Brothers Hawthorne“ mehr zu erfahren.
Bin sehr gespannt was Avery sich ausdenkt und wie es damit weitergeht.

Dies ist definitiv eine Reihe, die ich rereaden werden!

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Veröffentlicht am 16.05.2023

"Eine etwas andere Liebesgeschichte"

Wo du uns findest (Light in the Dark 2)
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Welche Beziehung ist schon perfekt? Richtig, keine.
Wer hat schonmal an einer Beziehung gezweifelt? Richtig, jeder.
Eine Beziehung, in der die Liebenden sich mal verlieren und zweifeln ist nicht schlimmes, ...

Welche Beziehung ist schon perfekt? Richtig, keine.
Wer hat schonmal an einer Beziehung gezweifelt? Richtig, jeder.
Eine Beziehung, in der die Liebenden sich mal verlieren und zweifeln ist nicht schlimmes, sondern einfach menschlich.
Umso schöner fand ich den Ansatz dieses Buches, weil er einfach realitätsnah und authentisch ist.
Beziehungen werden tagtäglich auf die Probe gestellt.

Anders als bei den meisten Büchern dieses Genres kennen sich unsere Protagonisten bereits.
Die beiden führen eine eigentlich glückliche Beziehung miteinander.

Die Betonung liegt auf „eigentlich“.
Denn beide haben mit den Problemen und Hindernissen des Alltags zu kämpfen.
Dies führt bei den beiden zu Kommunikationsschwierigkeiten, Missverständnissen, Streitigkeiten und sorgt für den Aufbau einer gewissen Distanz.

Mir hat hier eine gewisse Spannung gefehlt.
Ich wurde überhaupt nicht an das Buch gefesselt und habe dementsprechend lange gebraucht um das Buch schlussendlich zu beenden.
Die ewigen Sprünge in die Vergangenheit und die über dramatischen Darstellungen wurden auf Dauer etwas nervig.

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Veröffentlicht am 02.05.2023

"Zu viele Längen"

The Love we feel
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In den vorherigen Teilen habe ich irgendwann angefangen, die eingeschobenen Fan-Fiction Ausschnitte zu überspringen, da diese mich total aus dem Konzept gebracht haben und der Story selbst keinen Mehrwert ...

In den vorherigen Teilen habe ich irgendwann angefangen, die eingeschobenen Fan-Fiction Ausschnitte zu überspringen, da diese mich total aus dem Konzept gebracht haben und der Story selbst keinen Mehrwert geboten haben.
Die Fan-Fiction-Ausschnitte sind in diesem Teil kaum vertreten. Dafür wurden diese durch Chat- und Drehbuchausschnitte ersetzt…

Bei diesem Teil hatte ich teilweise das Bedürfnis, ganze Kapitel zu überspringen.
Der Einstieg in die Geschichte ist gut gewählt, weil man sofort mitten in der Story drin ist.
Dennoch wurde es nach knapp drei Kapiteln wirklich zäh. Hinzu kamen die ewigen Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die dem Buch viele Längen verpasst haben und mir, als Leser, die Lust am Weiterlesen genommen hat.

Die Geschichte wird durch Marias schwedischen Charme und Peters Liebenswürdigkeit aufgelockert und hat einen oft zum Lachen gebracht.

An Maria hat mir ihre Kompromisslosigkeit missfallen. Sie hat immer auf ihrem Standpunkt beharrt und war nicht bereit, einen Kompromiss mit Peter oder anderen einzugehen. Da die beiden ü30 sind, ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, auch mal zu Gunsten des Partners seine Meinung zurückzustecken und GEMEINSAM ein Kompromiss zu finden.

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