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Veröffentlicht am 23.01.2023

"Ein Geschäftsdeal wird zu Liebe"

Boston Belles - Rake
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Emmabelle war immer die feministische Geschäftsfrau, die keinen Mann nötig hat und schon gar kein Kind braucht um glücklich zu sein. Bis sie eine Nachricht von ihrem Gynäkologen bekommt und die Zeit anfängt ...

Emmabelle war immer die feministische Geschäftsfrau, die keinen Mann nötig hat und schon gar kein Kind braucht um glücklich zu sein. Bis sie eine Nachricht von ihrem Gynäkologen bekommt und die Zeit anfängt zu laufen.

Die Geschichte von Emmabelle und Devon beginnt wie die anderen Teile locker und leicht, liest sich ab 2/3 des Buches wie ein Krimi, mit viel Gefühl, sehr viel Leidenschaft und auch großer Gefahr. Man rätselt mit, wer hinter Emmabelle her ist und ihr droht.

Man legt schnell ein Augenmerk auf die beiden Protagonisten. Beide zeigen der Außenwelt eine perfekte Version ihrer selbst, die bei weitem nicht so perfekt ist. Dadurch, durch die Rückblenden und durch die Tatsache, dass beide ein Päckchen mit sich tragen, verleiht es dem Roman Tiefe und viel Gefühl.

Ich finde es wirklich super, dass Emmabelle nichts von ihrer Sturheit und Stärke verliert als sie Devon langsam an sich ran lässt, sondern taffer und nahbarer wird. Ebenso wenig gibt Devon seine Charakterzüge auf. Beide werden eine bessere Version ihrer selbst.

Jetzt, 4 Bücher später, kann ich sagen, dass ich L.J. Shens definitiv liebe.

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Veröffentlicht am 19.01.2023

"Spannend und düster bis zum Schluss"

Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3)
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Nachdem Ria und ihre Freunde herausgefunden haben weshalb der Sphärenbund sie tot sehen will, dachte ich, es wäre vorbei mit den Pageturnern und den Überraschungen.
Aber da habe ich mich getäuscht, obwohl ...

Nachdem Ria und ihre Freunde herausgefunden haben weshalb der Sphärenbund sie tot sehen will, dachte ich, es wäre vorbei mit den Pageturnern und den Überraschungen.
Aber da habe ich mich getäuscht, obwohl ich es hätte ahnen müssen.
Ursula Poznanski ist immer gut für Pageturner und überraschende Wendungen und hat es sich natürlich nicht nehmen lassen ihre Leser im letzten Teil in eine Achterbahn der Gefühle und Wendungen zu setzen.

Jede Wendung und Offenbarung übertrumpft die Andere. Manchmal waren die Enthüllungen sehr brutal und unerwartet, dass ich mich gar nicht getraut habe zu atmen.

Und die Bücher sind wie gewohnt so gut geschrieben, dass man aus dem Lesen gar nicht herauskommt.

Um auf den Punkt zu kommen: Es war ein episches Finale, dass die Reihe perfekt abrundet und keine Fragen offen lässt.
Der Schreibstil, die Charakterentwicklung und das Weltenbuilding war nicht von dieser Welt und einzigartig. Habe sowas selten erlebt.

Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen.
Ihr verpasst etwas!

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Veröffentlicht am 19.01.2023

"Nichts ist wie es scheint"

Die Verschworenen (Eleria-Trilogie - Band 2)
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Nach ihrer gemeinsamen Flucht aus der Sphäre und der Zuflucht bei einem Clan, versuchen Ria und ihre Freunde gemeinsam herauszufinden, weshalb die Sphäre sie alle tot sehen möchte.
Dazu begeben sie sich ...

Nach ihrer gemeinsamen Flucht aus der Sphäre und der Zuflucht bei einem Clan, versuchen Ria und ihre Freunde gemeinsam herauszufinden, weshalb die Sphäre sie alle tot sehen möchte.
Dazu begeben sie sich wieder zurück zum Feind.

Als Ria die Wahrheit herausfindet, ist ihr klar, dass sie sofort zurück zum Clan muss. Ihr Leben und das ihrer Freunde scheint eine komplette Lüge zu sein, und nur dazu ausgelegt zu sein möglichst vielen Leute das Leben zu kosten.

Es beginnt eine „Hetzjagd“ auf die Freunde.
Rias Verbissenheit und Durchhaltevermögen rettet sie aus der ein oder andere brenzligen Situation.

Ich bin einfach baff. Nie, und ich meine wirklich nie, hätte ich mit einer solchen Wendung und Teilauflösung gerechnet. Ich saß mit offenem Mund da und musste sicher gehen, dass ich mich nicht verlesen habe. Einfach genial.
Ursula Poznanski ist bekannt für ihre Pageturner und enttäuscht mich nie.

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Veröffentlicht am 17.01.2023

"Fake oder Fakt?"

Fake – Wer soll dir jetzt noch glauben?
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Arno Strobel gelingt es, uns mit Fake an der Nase herum zu führen.

Der Fall Patrick Dostert ist von Beginn an spannend. Mit Verlauf des Lesens baut sich die gesamte Geschichte und Sachlage rund um Patrick ...

Arno Strobel gelingt es, uns mit Fake an der Nase herum zu führen.

Der Fall Patrick Dostert ist von Beginn an spannend. Mit Verlauf des Lesens baut sich die gesamte Geschichte und Sachlage rund um Patrick auf.
Bis zum Ende ist es schwierig die Charaktere einzuschätzen. Wer ist der Täter, Freund, Feind oder Komplize?
Auch ob Patrick Dostert wirklich so unschuldig ist, wie er selbst behauptet und wer eine Rechnung mit ihm offen haben könnte, dass er ihn einer solchen Tat beschuldigt und Beweise fälscht, bleibt lange ungeklärt.

Durch den Schreibstil, dass man das Gefühl hat in einem Tagebuch zu lesen, baut man schnell eine Beziehung zum Protagonisten auf.

Das Ende kam dann doch etwas überraschend und hat nochmal alles auf dem Kopf gestellt.

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Veröffentlicht am 16.01.2023

"Zweite Chance in Lübeck"

Nebelschimmer
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Calla und Jasper zeigen uns in diesem Teil wie schön es sein kann, Menschen eine zweite Chance zu geben.

Die Beziehung der Beiden ging während Callas Zeit in Amerika auseinander. Bzw. Jasper hat per Telefon ...

Calla und Jasper zeigen uns in diesem Teil wie schön es sein kann, Menschen eine zweite Chance zu geben.

Die Beziehung der Beiden ging während Callas Zeit in Amerika auseinander. Bzw. Jasper hat per Telefon Schluss gemacht. Da dachte ich mir: „Was ein A****!“.
Aber nachdem die Beiden wieder aufeinander treffen, merkt man, dass er doch ein sehr fürsorglicher, respektvoller Freund ist.

Calla ist eine junge, taffe Frau. Dennoch merkt man, dass etwas aus ihrer Vergangenheit ihr zu schaffen macht.
Nach einiger Zeit erfährt man was sie so beschäftigt und ich war wirklich sprachlos.
Durch diese Geschichte bekommt der Titel des Buches eine ganz andere Bedeutung.
Eine wichtige, schöne, aber auch zugleich traurige Bedeutung.

Nicht nur Callas Vergangenheit, sondern auch ihre tagtägliche Gegenwart hat mich zum Nachdenken gebracht.
Anya Omah hat es wirklich gut hinbekommen das Thema Rassismus in die Geschichte einfließen zu lassen. Nicht nur den klassischen offenen Rassismus, sondern auch den evtl. unbewussten Rassismus, den wir selber gar nicht als rassistisch empfinden, dennoch als ein solcher wahrgenommen wird.

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