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Veröffentlicht am 24.07.2025

"Lügen über Lügen"

Solange wir lügen
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Nachdem die Serie „Solange wir lügen“ so durch die Decke gegangen ist und mehrere Freundinnen davon geschwärmt haben, musste ich natürlich zeitnah das Buch lesen.
Man weiß ja nie, wo auf Social Media die ...

Nachdem die Serie „Solange wir lügen“ so durch die Decke gegangen ist und mehrere Freundinnen davon geschwärmt haben, musste ich natürlich zeitnah das Buch lesen.
Man weiß ja nie, wo auf Social Media die Spoiler warten …

Die Idee hinter diesem Buch: Einfach genial.
Ich kann total nachvollziehen, dass viele am Ende weinen mussten.
So einen krassen Plottwist habe ich selten gelesen.
Allerdings habe ich mich auf dem langen Weg zu diesem Pageturner mit dem Buch schwergetan.
Eigentlich war der Weg zum Pageturner gar nicht so lang, immerhin sind es nur 320 Seiten, aber die ersten zwei Drittel des Buches hat sich unglaublich lang gezogen.
Immer wieder wollte ich pausieren, weil es mich nicht catchen konnte.
Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig und ich hatte absolut keinen Plan, worauf die Handlung hinauslaufen könnte.
Überall waren nur Fragezeichen, ich habe keinen roten Faden erkennen können und die Zeitsprünge zwischen den verschiedenen Sommern haben alles nur noch unübersichtlicher gemacht.
Anders gesagt: Cadence Frustration über die Geheimnistuerei ihrer Familie, war meine Frustration.

Aber das Dranbleiben hat sich gelohnt.
Irgendwann gab es einen Punkt in diesem Buch, der den Fluch gebrochen hat.
Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht – Was ist im Sommer 15 passiert?
Nach und nach haben sich der Fragezeichen-Nebel gelichtet und man hat erfahren was dahintersteckt …
niemals, wirklich niemals, wäre ich darauf gekommen und niemand, wirklich niemand, kann mir erzählen er/sie hätte es vorm Ende schon geahnt.

An alle die überlegen, ob sie weiterlesen wollen: Macht es, ihr werdet es nicht bereuen.
Trotz einer 3-Sterne-Bewertung bekommt dieses Buch eine dicke Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

"Emotionale Italienreise"

A Summer to Remember
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Vier Bücher, vier Freundinnen, vier Jahreszeiten und vier verschiedene Städte.
Und genauso sind die Geschichten auch: völlig unterschiedlich.
Oder anders gesagt: für jeden was dabei.
Jeder Teil ist einzigartig, ...

Vier Bücher, vier Freundinnen, vier Jahreszeiten und vier verschiedene Städte.
Und genauso sind die Geschichten auch: völlig unterschiedlich.
Oder anders gesagt: für jeden was dabei.
Jeder Teil ist einzigartig, bietet Abwechslung und viele Emotionen.

Der letzte Teil dieser wunderschönen New Adult-Reihe konnte mich, wie nicht anders erwartet, auch begeistern.
Es hat leider seine Zeit gedauert bis mich das Buch mitreißen konnte, aber irgendwann hatte ich einen Punkt erreicht, der mich ans Buch gefesselt hat.
Zwar war ich mit dem Handlungsverlauf nicht immer einverstanden, was den ein oder anderen Fluch als Folge hatte, aber das Buch hat mich emotional definitiv mitgenommen.
Auf emotionaler Basis konnte dieser Band eine Menge bieten.
Es gab einige Momente, die mich zu Tränen gerührt haben und eine Szene, die mich flennen lassen hat.
Morgane Moncromble hat das Thema, dass sie sich für diesen Roman ausgesucht hat, toll umgesetzt.
Mir hat es gefallen, wie sie eins zu eins die gesellschaftliche Debatte in dieses Buch übertragen hat und die, in meinen Augen, richtige Meinung vertreten hat.
In diesen Momenten habe ich mich oft gefragt, was Clemence eigentlich für eine beschissene Freundin ist.

Glücklicherweise hat die Handlung dann doch noch die richtige Richtung eingeschlagen und für das einzig richtige Ende gesorgt.
Ich werde die vier Freundinnen vermissen, weil sie mir über ein Jahr hinweg schöne Lesestunden beschert haben.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

"Ein letztes Kapitel Lakestone Campus"

Lakestone Campus of Seattle, Band 3 - What We Hide
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Da sind wir wieder – für ein letztes Kapitel auf dem Lakestone Campus.
Diesmal mit Lucie und Callahan in der Hauptrolle.

Lucie kennt man bereits aus ihrer Nebenrolle als beste Freundin von Harlow und ...

Da sind wir wieder – für ein letztes Kapitel auf dem Lakestone Campus.
Diesmal mit Lucie und Callahan in der Hauptrolle.

Lucie kennt man bereits aus ihrer Nebenrolle als beste Freundin von Harlow und Brynn aus den beiden vorherigen Teilen.
Callahan lernen wir hingegen komplett neu kennen.
Ihr Zusammentreffen begann für mich als Leser schonmal mit einem großen Fragezeichen, weil man nicht wusste, was dieses Treffen jetzt für die restliche Handlung bedeutet.
Ich mochte dieses große Fragezeichen und die ganzen kleinen Fragezeichen rund um Lucies und Callahans Vergangenheit total gerne, weil ich ein großer Fan von Geheimnissen bin.
Besonders, wenn diese Geheimnisse große Spuren hinterlassen zu haben scheinen.
Also war ich mehr als motiviert, möglichst schnell mehr über ihre gemeinsame Vergangenheit herauszufinden.
Leider musste ich irgendwann feststellen, dass sich die Gedanken und Handlungen beider Protagonisten öfters wiederholt haben.
Das hat mich in meinem Lese-Flow immer wieder unterbrochen und die Spannung aus der Geschichte genommen.
Dabei war hier unglaublich viel Potenzial …

Dennoch würde ich dieses Buch als gelungenen Abschluss bezeichnen, weil alle Charaktere, die wir in den anderen Bänden kennengelernt haben, nochmal einen Auftritt hatten.
Dabei zeigen sie wieder einmal wie viel echte Freunde Wert sind.
Dieser Zusammenhalt war schön zu lesen.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

"Emotionaler Roadtrip durch Deutschland"

Where Spring Hides (Festival-Serie 3)
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„Where Spring Hides“ ist ein schönes Sommerbuch, dass dank der „Reisebus/Reisegruppen“-Thematik einen gleich in Fernweh-Stimmung versetzt.
Dennoch würde ich das Buch nur als „nett“ beschreiben, weil mich ...

„Where Spring Hides“ ist ein schönes Sommerbuch, dass dank der „Reisebus/Reisegruppen“-Thematik einen gleich in Fernweh-Stimmung versetzt.
Dennoch würde ich das Buch nur als „nett“ beschreiben, weil mich die Lovestory zwischen Leni und Edward nicht ganz mitnehmen konnte.

Dass Leni und Edward zusammengehören, ist von Anfang an klar.
Die beiden hatten vom ersten aufeinandertreffen an eine Dynamik, als würden sie sich schon seit Ewigkeiten kennen.
Es war immer so ein gewisses Vertrauensverhältnis vorhanden, aber ich habe nie verstanden, woher es kommt, wenn viele Missverständnisse zwischen einem stehen und man vom anderen in der Vergangenheit enttäuscht wurde.
Wenn sie dieses Vertrauensverhältnis von Anfang bis Ende wieder aufgebaut hätten, hätte es in meinen Augen mehr Sinn ergeben.

Mein persönliches Highlight in diesem Buch: Die Reisegruppe.
Man hatte charakterlich von allem, was dabei.
Die Gruppe hat sich nach dem zweiten Stopp, wie eine große Familie angefühlt, die Fremden helfen ihre großen Träume zu verwirklichen.
Richtig, richtig schön, besonders weil dadurch Freundschaften für die Ewigkeit entstanden sind.

Ich finde es nach wie vor wirklich schade, dass die beworbenen Festival-Vibes bisher nur auf den zweiten Teil zugetroffen sind.
Im ersten Teil wollten die beiden Protagonisten nicht mal auf dem Festival sein und haben nur negative Energie versprüht und hier: ein kurzes Kapitel auf einem Mittelalterfest.
Das qualifiziert in meinen Augen nicht genug um das Buch/die Reihe mit „Festival-Vibes“ zu bewerben.

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Veröffentlicht am 24.06.2025

"Krimi? Nein; Thriller? Auch nicht; Drama: Ohne Ende"

Very Bad Company
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Ich habe mich tierisch auf dieses Buch gefreut, weil es mein erstes Rezensionsexemplar ist.
Als begeisterte Krimi/Thriller-Leseratte hat mich dieser Klappentext sofort angesprochen.
Mit solchen „Einer ...

Ich habe mich tierisch auf dieses Buch gefreut, weil es mein erstes Rezensionsexemplar ist.
Als begeisterte Krimi/Thriller-Leseratte hat mich dieser Klappentext sofort angesprochen.
Mit solchen „Einer unter uns ist der Mörder“-Szenarien kriegt man mich sofort.
Leider war meine Anfangseuphorie nur das – eine Anfangseuphorie.

Die gesamte Handlung über hatte ich nie diesen Enthusiasmus, den ich sonst bekomme, wenn ich das Gefühl habe zu wissen, wer hinter allem steckt, wer der Mörder sein könnte oder wenn eine brisante Enthüllung ans Licht kommt.
Diese kleinen Momente von Hochgefühl oder Begeisterung gehöre für mich einfach zu einem guten Krimi/Thriller.

Trotz der fehlenden Spannung und der recht oberflächlich ausgearbeiteten Krimi-Teils konnte ich das Buch dank des flüssigen Schreibstils schnell beenden.
Man braucht zwar ein Moment um sich einen Überblick über die verschiedene Perspektiven zu verschaffen, aber danach läuft es wie von selbst.
Durch die vielen verschiedenen Perspektiven lernt man die Gefühle, Gedanken, Ängste und Probleme aller Teilnehmer besser kennen.
Und einige Führungskräfte von Aurora haben sehr pikante Geheimnisse zu verbergen.
Bedauerlicherweise sind viele dieser Geheimnisse irrelevant für den Krimipart und sorgt nur für (unnötiges) Drama.

Wenn ich das Buch einordnen müsste, würde ich es als „Zwischendurch-Unterhaltung“ mit herzschonender Spannungs-Dosis einordnen.
Für Krimi-Einsteiger oder Urlaubsleser, die eine seichte Unterhaltung suchen, ist das Buch sicherlich die richtige Wahl.
Auch wer viel, oft unnötiges, Drama sucht, kommt hier mit der ganzen vermeintlichen New Yorker High-Society voll und ganz auf seine Kosten.

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