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Veröffentlicht am 20.08.2025

"Eine Lovestory so rasant wie die F1"

Throttled
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Formel 1 kannte ich bisher nur aus dem Fernsehen – nie aus Büchern.
Früher musste ich immer mit meinem Vater die Rennen schauen.
Das macht mich zwar noch lange nicht zum Experten, aber ich habe beim Lesen ...

Formel 1 kannte ich bisher nur aus dem Fernsehen – nie aus Büchern.
Früher musste ich immer mit meinem Vater die Rennen schauen.
Das macht mich zwar noch lange nicht zum Experten, aber ich habe beim Lesen gemerkt, von welchen Teams und von welchen Rennfahrern sich die Autorin sich inspirieren lassen hat.

Lauren Asher hat die perfekte Mischung aus Rennsport und der Liebe gefunden.
Man wird nicht mit technischen Details, Autofakten oder sonstigen Rennsport-Daten bombardiert.
Die Formel 1-Thematik nimmt man mehr als Setting und Lifestyle (exklusive Galas, das Jetset-Leben, exklusive Reiseziele etc.) wahr.

Die Lovestory nimmt recht schnell an Fahrt auf, weil Maya und Noah schon nach wenigen Seiten aufeinander treffen und bei diesem Aufeinandertreffen schon mehr Funken fliegen als bei jedem Grand Prix im gesamten Buch.😉
Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden sofort.
Der „Brothers Enemy/Rival“-Trope wurde hier perfekt umgesetzt.
Maya, Noah und auch (fast alle) Nebencharaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen, denn nicht nur die Liebesbeziehung, sondern auch die Freundschaften, die sich entwickeln, sind unglaublich schön ausgearbeitet worden.
Es hab einfach Spaß gemacht diese Freundschaften, besonders bei den gemeinsamen Vlog-Drehs und den Erlebnissen abseits des Rennstalls, zu beobachten.
Durchweg gab es für mich einen Grund zum Grinsen oder Lachen.
Auch das Thema Familie hat gut in die Geschichte gepasst und hat einen auch emotionale Lesemomente beschert.

Es war richtig schön mal wieder einen New Adult-Roman zu lesen, der mich von der ersten Seite an packen und in jedem Teilaspekt überzeugen konnte.
Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.08.2025

"Adenas tragische Geschichte"

Powerful - Adenas Schicksal
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„Powerful“ ist eine schön geschriebene Novelle, die ich für mich als „Nice to Have“ eingeordnet habe.
Wieso nur „Nico to Have“?
Für mich konnte die Kurzgeschichte bisher nichts zur eigentlichen Haupt-Trilogie ...

„Powerful“ ist eine schön geschriebene Novelle, die ich für mich als „Nice to Have“ eingeordnet habe.
Wieso nur „Nico to Have“?
Für mich konnte die Kurzgeschichte bisher nichts zur eigentlichen Haupt-Trilogie beitragen.
Man lernt Adena, Paedyns beste Freundin, kennen, erfährt wie sich kennengelernt haben und was ihre Rolle im „Powerless-Universum“ ist.
Da der letzte Teil der Trilogie noch nicht erschienen ist, könnte ich mir nur vorstellen, dass Mak nochmal eine größere Rolle spielen wird und diese Informationen einem helfen werden den Gesamtüberblick zu behalten.
Aber das sind nur Mutmaßungen meinerseits.

Um beim Lesen dieses Kurzromans das möglichst beste Leseerlebnis zu bekommen, wird einiges an Vorwissen benötigt, da das Buch parallel zu den Geschehnissen im ersten Teil verläuft.
Man muss also mindestens den ersten Teil gelesen haben und im besten Fall die Geschehnisse noch möglichst präsent im Kopf haben, damit man nicht den Faden verliert.

Wenn man nicht mit der Erwartungshaltung einen spannungsgeladenen Fantasy-Kurzroman zu lesen, kommt man hier sicherlich auf seine Kosten.
Hier erwarten einen nur die Geschehnisse des ersten Teils und ein paar kleinere Details zur Haupthandlung aus Adenas Sicht.
Da man aus dem ersten Teil auch weiß, wie es Adena ergeht, ist auch das Romanende für keine Überraschung gut.
Also kurz gesagt: Ein „Nice to Have“ für alle Fans, die es nicht erwarten können, nach Ilya zurückzukommen.
Ob die Novelle entscheidende Informationen bereithält, die für den letzten Teil relevant sind, kann ich erst in einem Monat beurteilen.

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Veröffentlicht am 31.07.2025

"Einblicke in den Beruf eines Bestatters"

Wenn der Tod kommt, ist Sense
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Wieso wird man Bestatter? – Weil man mit Menschen arbeiten will, ohne direkt mit Menschen zu arbeiten.
Diesen Witz/Spruch habe ich schon unglaublich oft gelesen.
Dabei weiß ich jetzt, wie „falsch“ dieser ...

Wieso wird man Bestatter? – Weil man mit Menschen arbeiten will, ohne direkt mit Menschen zu arbeiten.
Diesen Witz/Spruch habe ich schon unglaublich oft gelesen.
Dabei weiß ich jetzt, wie „falsch“ dieser Satz eigentlich ist.
Johannes und Luis Bauer erzählen gleich zu Anfang des Buches, was der Beruf als Bestatters eigentlich alles in sich vereint und das ist alles andere als „menschenfern“.

Trotz des ernsten Themas schaffen es die beiden Autoren, Vater & Sohn, uns auf lustige Art und Weise einen Einblick in den Alltag eines Bestatters zu verschaffen.
Hierbei bauen Sie neben ihren Kurzgeschichten auch kleinere Fragerunden ein, wo sie häufig gestellte Fragen beantworten.
Sowohl bei ihren Kurzgeschichten, als auch bei vielen der Fragen musste ich schmunzeln.
Manchmal habe ich mich gefragt, wie man auf die Idee kommt, solche Fragen einem Bestatter zu stellen.
Aber mindestens genauso oft gab es „Aha-Momente“, die meinen Wissensschatz nachhaltig bereichern konnten.

Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung für alle, die etwas über den Bestatter-Beruf wissen wollen oder sich mit dem Thema Bestattung auseinandersetzen wollen.
Denn obwohl die beiden Autoren über ihren Alltag mit viel Humor berichten und dies einigen pietätlos erscheinen mag, merkt man, mit wie viel Leidenschaft und Respekt, die beiden ihren Beruf ausüben.
Und was will man mehr, als einen Bestatter, der einen im Todesfall so wertschätzend und respektvoll behandelt.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

"Ein Deal so verführerisch wie ein perfekt gemixter Gin"

The Secrets We Live (Brouwen Dynasty 2)
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Arrangierte Ehen gehören zu den wenigen Handlungselementen, die ich normalerweise versuche zu umgehen.
Aber nach dem Ende vom ersten Band und den Romance-Suspense-Elementen musste ich hier zwangsläufig ...

Arrangierte Ehen gehören zu den wenigen Handlungselementen, die ich normalerweise versuche zu umgehen.
Aber nach dem Ende vom ersten Band und den Romance-Suspense-Elementen musste ich hier zwangsläufig eine Ausnahme von meiner Regel machen.
Schließlich wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Dennoch hat Kate Corell es geschafft, mir Freude an einem Buch zu bereiten, das ich normalerweise nicht gekauft hätte.

Dementer und Rieks Beziehung beginnt auf dem falschen Fuß.
Anfangs fliegen mehr Fetzen als Funken, aber das ändert sich glücklicherweise im Handlungsverlauf.
Dank der wechselnden Kapitel aus beiden Sichten, lernt man die beiden besser kennen und schließt sie schnell ins Herz.
Dabei erkennt man, dass die beiden eine Sache gemeinsam haben: Familienprobleme, gegenwärtige und vergangene.
Trotz oder gerade wegen dieser prägenden Ereignisse haben beide ein gewisses Verständnis füreinander, wie es niemand anders haben könnte.
Die Aufarbeitung dieser Probleme hat auf emotionaler Ebene viel zu bieten und bringt in die ohnehin spannende Geschichte, noch eine gute Portion Gefühl.
Gerade Dementers Vergangenheit hat mich öfters zu Tränen gerührt.

Zum Suspense-Part möchte ich nicht zu viel verraten, aber in Sachen Spannung steht dieser Teil seinem Vorgänger in nichts nach.
Der mysteriöse Unfall des Familienoberhaupts wirft weiterhin Fragen auf, Familiengeheimnisse kommen ans Licht und die drei Brouwer-Geschwister haben allerhand damit zu tun, die Familien-Dynastie vorm Untergang zu bewahren.

Ich bin richtig gespannt auf den letzten Teil der Trilogie.

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Veröffentlicht am 24.07.2025

"Lügen über Lügen"

Solange wir lügen
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Nachdem die Serie „Solange wir lügen“ so durch die Decke gegangen ist und mehrere Freundinnen davon geschwärmt haben, musste ich natürlich zeitnah das Buch lesen.
Man weiß ja nie, wo auf Social Media die ...

Nachdem die Serie „Solange wir lügen“ so durch die Decke gegangen ist und mehrere Freundinnen davon geschwärmt haben, musste ich natürlich zeitnah das Buch lesen.
Man weiß ja nie, wo auf Social Media die Spoiler warten …

Die Idee hinter diesem Buch: Einfach genial.
Ich kann total nachvollziehen, dass viele am Ende weinen mussten.
So einen krassen Plottwist habe ich selten gelesen.
Allerdings habe ich mich auf dem langen Weg zu diesem Pageturner mit dem Buch schwergetan.
Eigentlich war der Weg zum Pageturner gar nicht so lang, immerhin sind es nur 320 Seiten, aber die ersten zwei Drittel des Buches hat sich unglaublich lang gezogen.
Immer wieder wollte ich pausieren, weil es mich nicht catchen konnte.
Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig und ich hatte absolut keinen Plan, worauf die Handlung hinauslaufen könnte.
Überall waren nur Fragezeichen, ich habe keinen roten Faden erkennen können und die Zeitsprünge zwischen den verschiedenen Sommern haben alles nur noch unübersichtlicher gemacht.
Anders gesagt: Cadence Frustration über die Geheimnistuerei ihrer Familie, war meine Frustration.

Aber das Dranbleiben hat sich gelohnt.
Irgendwann gab es einen Punkt in diesem Buch, der den Fluch gebrochen hat.
Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht – Was ist im Sommer 15 passiert?
Nach und nach haben sich der Fragezeichen-Nebel gelichtet und man hat erfahren was dahintersteckt …
niemals, wirklich niemals, wäre ich darauf gekommen und niemand, wirklich niemand, kann mir erzählen er/sie hätte es vorm Ende schon geahnt.

An alle die überlegen, ob sie weiterlesen wollen: Macht es, ihr werdet es nicht bereuen.
Trotz einer 3-Sterne-Bewertung bekommt dieses Buch eine dicke Leseempfehlung.

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