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Veröffentlicht am 17.04.2025

"Für mehr Selbstfürsorge"

Trusting Yourself – Steh zu dir und für dich ein
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„Trusting Yourself“ ist das allererste Sachbuch, das beendet habe.
Und ich habe es nicht nur zu Ende gelesen – Es hat mir sogar richtig gut gefallen.

Der ausschlaggebendste Punkt, weshalb ich ausgerechnet ...

„Trusting Yourself“ ist das allererste Sachbuch, das beendet habe.
Und ich habe es nicht nur zu Ende gelesen – Es hat mir sogar richtig gut gefallen.

Der ausschlaggebendste Punkt, weshalb ich ausgerechnet dieses Buch geschafft habe zu beenden, war die Art und Weise der Autorin.
Ich hatte das gesamte Buch über das Gefühl, Annabelle Stehl würde mit mir ein Gespräch auf Augenhöhe führen.
Sie hat von ihren Problemen erzählt, wie sie sich gefühlt hat, was ihr im Endeffekt geholfen hat und viele hilfreichen Gedankenanstöße gegeben.
Dabei mochte ich die selbstironische und selbstkritische Haltung, die sie gegenüber sich und der Gesellschaft eingenommen hat.
Die Sachbücher, die ich bisher versucht habe zu lesen, wurden oft von studierten Fachleuten mit zig Dr. Titeln oder anderen Auszeichnungen geschrieben.
Sie wissen alle, wovon sie sprechen.
Nur hatte ich beim Lesen immer das Gefühl, von oben herab eines Besseren belehrt zu werden.

Da ich lange unentschlossen war, ob ich diesem Buch eine Chance geben sollte, habe ich vorab einige Kritiken zu diesem Buch durchgelesen und kann den Punkt „zu oberflächlich“ irgendwo verstehen.
Aber ich persönlich habe dieses Buch nicht ein einziges Mal als zu oberflächlich empfunden, weil ich beim Lesen/Hören oft gemerkt habe, wie ich mir dachte: Ja, das habe ich auch schonmal gedacht/gesagt/getan.
Viele Punkte, die Annabelle Stehl angesprochen hat, konnte ich (leider) gut nachvollziehen.
Besonders ihre Worte, zu ihren Problemen/Unsicherheiten im Jugendalter, hätte ich damals gut gebrauchen können.
Auch in vielen anderen Bereichen habe ich gemerkt, wie meine Gedanken zu arbeiten begonnen haben und ich Vergangenes Revue passieren lassen habe.
Außerdem tue ich mich schwer ein Buch, als oberflächlich zu betiteln, indem die Autorin viele ihrer tiefsten, persönlichen Probleme preisgibt, in der Hoffnung es würde anderen in ähnlichen Situation auch nur ein bisschen helfen.

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Veröffentlicht am 15.04.2025

"Schicksalshafte Begegnung"

Wisteria – Die Liebe des Todes (Belladonna 3)
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Die Vorfreude auf dieses Buch war groß, weil mich die beiden ersten Bände Anfang 2024 begeistern konnten.
Dadurch habe ich lange sehnsüchtig auf diesen finalen Band gewartet.
Leider ist die meine anfängliche ...

Die Vorfreude auf dieses Buch war groß, weil mich die beiden ersten Bände Anfang 2024 begeistern konnten.
Dadurch habe ich lange sehnsüchtig auf diesen finalen Band gewartet.
Leider ist die meine anfängliche Euphorie beim Lesen immer weiter abgeflacht.

Blythes Geschichte war unterhaltsam, die Fantasywelt wieder schön bildlich beschrieben und die beiden Hauptcharaktere einnehmend.
Dennoch hat mir die Spannung, das Besondere – dieses gewisse Etwas gefehlt.
Die beiden Vorgänger konnten mich so begeistern, weil sie nicht den Eindruck eines 0815 Fantasyromans gemacht haben.
Sie waren erfrischend neu.
Hier hatte ich oft den Eindruck, dass Blythes Geschichte mit dem Schicksal viele Parallelen zu der Geschichte von Signa und dem Tod aufweist.
Dadurch hatte ich oft das Gefühl eines Déjà-vu und Überraschungen blieben quasi aus.

Der Fantasypart der Geschichte hat diese Parallelen zum Glück nicht aufgewiesen.
Bedauerlicherweise konnte er aber genauso wenig mit Spannung und unerwarteten Wendungen glänzen.
Ab und an gab es Stellen, die mein Interesse wecken konnten, aber ich habe ganze 10 Tage für das Buch gebraucht, weil es mich nie länger als zwei Kapitel am Stück fesseln konnte.

Das Ende des Romans fand ich hingegen wieder sehr gelungen.
Viel Gefühl, viel Emotion und eine melancholische Grundstimmung, die mich wirklich das aller erstmal mit Blythe mitleiden lassen hat.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

"Überlebenskampf im verlassenen Skiresort"

One Of Six - Verrat
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Ungewöhnliche Ereignisse in einem Luxus-Skiresort, das aktuell geschlossen ist? Fünf junge Erwachsene und ein Unbekannter in den verlassenen Bergen? Ein Romance Geschichte? Ein Suspense-Roman?
Count me ...

Ungewöhnliche Ereignisse in einem Luxus-Skiresort, das aktuell geschlossen ist? Fünf junge Erwachsene und ein Unbekannter in den verlassenen Bergen? Ein Romance Geschichte? Ein Suspense-Roman?
Count me in!
Ich bin großer Romance-Suspense-Fan und entsprechend anspruchsvoll.
Umso glücklicher war ich, dass mich dieser erste Band sofort begeistern konnte.

Begonnen hat die Geschichte für Luca mit einer entspannten Anreise zum Auswahlverfahren und hat sich mit der Zeit zu einem Überlebenskampf entwickelt.
Das Tempo der Handlung hat hierbei mit jedem Kapitel nochmal zugelegt.
Die Kapitel aus der Sicht des „Unbekannten“ haben die Gänsehautstimmung nochmal verstärkt.
Ich bin wirklich gespannt, wer es auf die fünf Bewerber abgesehen hat und noch viel wichtiger: warum?

Die Liebesgeschichte, die sich nebenbei zwischen Luca und Devan entwickelt, hat die Geschichte super ergänzt.
Sie hat sich nahtlos ins Gesamtgesehen eingefügt, ohne die Haupthandlung zu überlagern.
So wünsche ich es mir bei einem Suspense-Roman.

Sicherlich kann man diesen Pageturner-Roman im Winter am besten genießen, weil das Setting im verlassenen Luxus-Skiresort inmitten der Schneeverwehungen die mysteriösen Vorfälle gleich viel gruseliger wirken lässt.
Aber ich kann sagen: Auch im Sommerurlaub auf der Poolliege wirkt das Buch seinen Zauber.

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Veröffentlicht am 26.03.2025

"Schwaches Finale"

Black Blade
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Lila und Devons Mission Cloudburst Falls und die magische Gesellschaft vor Victor zu retten geht in die finale Runde.
Hierbei habe ich auf einen actionreichen Showdown und eine rasante Handlung mit dem ...

Lila und Devons Mission Cloudburst Falls und die magische Gesellschaft vor Victor zu retten geht in die finale Runde.
Hierbei habe ich auf einen actionreichen Showdown und eine rasante Handlung mit dem ein oder anderen Pageturner gehofft.
Mit Betonung auf „gehofft“, denn es war weder actionreich noch rasant.
Das Finale ist leider nicht eines Finales würdig.

Dieser Band und auch die gesamte „Black Blade“-Trilogie konnte mich immer auf irgendeiner Ebene unterhalten.
Ob es die Charaktere, der Wettbewerb oder die magische Welt von Cloudburst Falls war.
Nur konnte mich kein Teil, auch nicht dieser, auf allen Ebenen gleichzeitig überzeugen.
In diesem Teil haben mir Lila, Devon und die bedingungslose Verbundenheit zu ihren Freunden begeistern können, während die Handlung für ein Finale viel zu langweilig war.
Es gab keine Pageturner, keine Spannung und der Kampf gegen den Bösewicht war alles andere als actionreich.
Der Handlungsverlauf war dank der Enthüllung von Victors Plan im zweiten Teil vorhersehbar und hat sich stellenweise gezogen.

Die „Black Blade“-Trilogie ist ein netter Einstieg für unerfahrene Fantasyleser und/oder Leser jüngeren Alters.
Erwachsene und/oder erfahrene Fantasyleser kommen mit dieser Trilogie nicht ganz auf ihre Kosten.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

"Nicht nur Gulasch schmeckt aufgewärmt"

Lessons in Forgiving
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Normalerweise bin ich kein großer Fan von Second Chance-Romanzen, weil ich der Meinung bin, dass nur Gulasch aufgewärmt schmeckt.
Paare trennen sich ja nicht grundlos …

Aber ich muss aber gestehen, dass ...

Normalerweise bin ich kein großer Fan von Second Chance-Romanzen, weil ich der Meinung bin, dass nur Gulasch aufgewärmt schmeckt.
Paare trennen sich ja nicht grundlos …

Aber ich muss aber gestehen, dass Paula und Henrys Geschichte, die Ausnahme der Regel zu sein scheint.
Vielleicht habe ich diese Second Chance-Romanze auch nicht als solche gewertet, weil der Grund weshalb sich Paula und Henry getrennt haben, in meinen Augen ziemlich mau ist.
Mit anderen Worten: Der Trennungsgrund ist so lächerlich, dass er eigentlich nicht als Trennungsgrund zählt.
Und wie zu erwarten war, können sie die Probleme, die ihnen im Weg standen, recht schnell aus dem Weg schaffen.
Hierbei spielt die Charakterentwicklung von Paula und Henry eine große Rolle.
Das Auseinandersetzen mit sich selbst, der Vergangenheit und der Zukunft.
Aus diesem Grund hätte ich gerne auch Henrys Blickwinkel kennengelernt, weil mir einige seiner Beweggründe unklar geblieben sind.

Sachlich betrachtet basiert das gesamte Drama zwischen Paula und Henry, ob in der Gegenwart oder in der Vergangenheit nur auf fehlender Kommunikation und fehlender Problembewältigung.
Trotzdessen war es durchweg unterhaltsam und die leider zu kurze Lesezeit habe ich genossen.
Und das ist eigentlich alles was zählt.

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