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Veröffentlicht am 30.03.2026

Du bist nichts ohne mich. Ich bin dein Anfang und dein Ende

Die Ärztin – Gefährlicher Besuch
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Eine Eingangsfrage, sollte man vor diesem Buch das erste „Gefährliche Nachtschicht“ gelesen haben? Eigentlich nicht, obwohl man dann etwas verpasst hat, holen Sie es nach. Ich hatte den Eindruck das einige ...

Eine Eingangsfrage, sollte man vor diesem Buch das erste „Gefährliche Nachtschicht“ gelesen haben? Eigentlich nicht, obwohl man dann etwas verpasst hat, holen Sie es nach. Ich hatte den Eindruck das einige Dinge unverständlich bleiben, wenn man das erste Buch nicht gelesen hat. Eigentlich wollte die Ärztin Dr. Eva Mares sich mit ihrer Familie auf dem Land zurückziehen, die vergangenen Geschehnisse verarbeiten, und letztendlich zu einem „normalen“ Leben zurückfinden. Aber was ist heute zu Tage schon normal? Das Buch greift das Thema häusliche Gewalt auf, ein Thema was eine sensible Behandlung bedarf, für den Autor, aber auch für den Leser, ein zu viel überfordert, ein zu wenig nimmt die Spannung. Man erlebt als Leser wieviel Not in diesem Fall Frauen haben müssen, die so einer Situation ausgesetzt sind, hier in diesem Buch betrifft es auch noch schwangere, eine Schwangerschaft oder Geburt alleine durchzustehen birgt eine große Gefahr, viel Angst und Kraft. Die Geschehnisse in diesem Buch beziehen sich auf längst gewesene und gerade passierte Fälle. Es gab leichte Irritationen wer nun welche Person ist und auch bei den Ermittlern welches Kommissariat ist gerade involviert, was dem Buch aber keinen Abbruch tut. Der Klappentext erklärt um was es geht und um nicht zu spoilern bleibe ich dabei, lesen Sie selbst. Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen, die ganze Zeit hat man mitgefiebert was wohl als nächstes geschehen wird, was geschehen ist und es gab gute Handlungsstränge die sich entwickelt haben was stellenweise so verwirrend war und das manchmal alle verdächtig waren. Fazit, ein Buch was sich lohnt zu Lesen, ein Thema was nicht verschwiegen werden sollte und starke Frauen die viel Leid aushalten müssen. Am Ende des Buches wird auf Hilfsangebote für Frauen, aber auch für Männer hingewiesen, ein sehr wichtiger Hinweis, man sollte bedenken wie groß die Not und die Dunkelziffer ist und dass niemand damit alleine sein sollte. Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Step by step to the double game

Doppelspiel
8

Zwei Bestseller Autoren Arne Dahl und Jonas Moström, was schreibt man da in einer Rezension, habe ich mich gefragt. Zwei Bestsellerautoren, ist immer ein Highlight, kann schiefgehen, kann aber auch sehr ...

Zwei Bestseller Autoren Arne Dahl und Jonas Moström, was schreibt man da in einer Rezension, habe ich mich gefragt. Zwei Bestsellerautoren, ist immer ein Highlight, kann schiefgehen, kann aber auch sehr interessant sein, es gibt dabei die spannende Frage wessen Handschrift taucht wie auf und wo treffen beide Autoren aufeinander. Es geht in einer Rezension ja darum die Meinung des Leser zu erfahren und ich persönlich fände es nicht gut eine Gefälligkeit zu schreiben, sondern wie ich persönlich das Buch empfunden habe. Dabei geht es ja um meine Meinung, andere können und werden ganz eigene Eindrücke haben. Mich hat das Buch leider nicht abgeholt, der erste Abschnitt war toll, ich hatte einen Eindruck, wie schreibt man das nun, ohne zu Spoilern, dass das Buch eingangs ein gelungener Schachzug war, was sich aber im Verlauf der Geschichte leider nicht widergespiegelt hat. Im Wörtlichen Sinne ein Doppelspiel, in etwa der Hälfte des Buches bekam die Handlung eine ganz andere Wendung wie ich erwartet hatte. Das allein kann ja manchmal sehr interessant sein, erwartet man bei Trillern nicht genau darauf, auf unerwartete Wendungen. Hier fand ich es stellenweise sehr übertrieben, wenig fassbar und es war nicht recht nachzuvollziehen weshalb die Autoren das so ausgedrückt haben und wo die Geschichte hinführte. Mir tut das immer leid, wenn ich ein Buch nicht positiv bewerte, aber wenn ich mir ein Buch aussuche, lese ich zuvor auch andere Rezensionen, und es würde ich mich ärgern, wenn das Buch seinen positiven Bewertungen nicht gerecht wird. Wie eingangs geschrieben, es ist mein persönlicher Eindruck. Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Alt genug, um es besser zu wissen. Jung genug, um es trotzdem zu tun

Alt genug
0

Irgendwie haben wir als Leser Ildikó von Kürthy mit ihren Bücher durch ihr Leben begleitet als es seit 1999 noch um Mondscheintarife ging, es irgendwann unterm Herzen lag, um dann Schwerelos in den Höhenrausch ...

Irgendwie haben wir als Leser Ildikó von Kürthy mit ihren Bücher durch ihr Leben begleitet als es seit 1999 noch um Mondscheintarife ging, es irgendwann unterm Herzen lag, um dann Schwerelos in den Höhenrausch überzugehen. Bücher in den wir uns als Leser sicherlich oft auch wiedergefunden haben. Nun sind wir also bei „Alt genug“ angekommen, aber wo eigentlich genau? Gibt es eine Zeit, wo man alt genug ist für… Wieder sehr lebendig schreibt Ildikó von Kürthy über ihre Zeit in ihrer Lebensmitte, da kommt erst die Überlegung, wo ist die Lebensmitte, ist 50 die Lebensmitte, dann müssten wir also alle mindestens 100 werden. Dieses Buch ist nicht nur mit Humor geschrieben, sondern hat viele ernsthafte Momente, Dinge mit denen wir uns im Leben eben auseinandersetzen müssen, seien es Abschiede oder neue Möglichkeiten. Sie schafft es, nennen wir es das Leben in eine humorvolle Weise zu erzählen. Ich habe sie neulich auf der Leipziger Buchmesse auf der Bühne von 3Sat, ARD und ZDF gesehen und obwohl sie von sich selber sagt, sie mache keine Lesungen, weil sie dann mindestens 40 Grad Lampenfieber hat machte es den Anschein sie liebt die Bühne, es war eine sehr lebhafte Präsentation ihrer Ideen zum Buch. Sie schreibt selber, macht es Euch gemütlich und zieht bloß nicht den Bauch ein, ich habe es mir sehr gerne mit diesem Buch gemütlich gemacht, eine Einladung zum Schmunzeln und natürlich alles ohne Bauch einziehen. Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Ich kann Dinge tun, die du nicht kannst, du kannst Dinge tun, die ich nicht kann; gemeinsam können wir Großes erreichen

Pina fällt aus
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Nach „Ava liebt noch“ darf der Leser hier ein weiteres sehr ergreifendes und warmherziges Buch der Autorin lesen. Ich habe großes Respekt vor alleinerziehenden Elternteilen, vieles geschieht hinter verschlossenen ...

Nach „Ava liebt noch“ darf der Leser hier ein weiteres sehr ergreifendes und warmherziges Buch der Autorin lesen. Ich habe großes Respekt vor alleinerziehenden Elternteilen, vieles geschieht hinter verschlossenen Türen und wie groß, vielfältig, physisch und psychisch Belastend, die zu bewältigenden Aufgaben sind kommt meistes für andere erst zum Vorschein, wenn jemand ausfällt. Wie schwerwiegend, beängstigend und belastend wohl der Gedanke ist, was ist, wenn ich als Elternteil ausfalle, das ist sicherlich ein Gedanke, den man gerne vor sich herschiebt, bis er plötzlich Realität wird.
Viele Nachbarn kennen sich heutzutage gar nicht mehr, leben aneinander vorbei, genauso ist es hier in diesem Buch. Eine Hausgemeinschaft wo jeder sein eigenes Leben lebt, mit eigenen Probleme und Sorgen, doch dann geschieht eine Situation die es erfordert das sie zusammenrücken müssen. Pina bricht mitten auf der Kreuzung zusammen und sie hat nur einen Gedanken wer kümmert sich nun um Leo? Leo ist Autist und lebt in seiner ganz eigenen Welt, mit vielen Herausforderungen und spezifischen Bedürfnissen die auf einen Außenstehenden zunächst verwirrend wirken dürften. Oft ist es ja so, dass man in der Not über sich hinauswächst, dass man Lösungen finden muss, weil es die Situation erfordert. Und auch in diesem Buch wachsen die Personen über sich hinaus, und sehen dann auch für sich selber ganz neue Möglichkeiten. Das Buch ist in einer sehr warmherzigen, offenen und nie übertriebenen Weise geschrieben. Die Protagonisten wirken authentisch, man fühlt als Leser wie sie zusammenwachsen und sicherlich jeder für sich auch positives aus der Situation mitnimmt. In einer anderes Rezension hatte jemand geschrieben, ein Buch was leise kommt und lange bleibt, das kann ich nur bejahen, eine klare Leseempfehlung, ein tolles Buch was vielleicht auch zum Nachdenken anregt, sehen wir doch öfter mal links und rechts neben uns, ein Chance mehr zu finden als sich selbst. Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 11.03.2026

„Nichts ist so trügerisch wie der Schein“

Das kalte Moor
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Nach „Polarkreis“ ist „Das kalte Moor“ das zweite Buch der Polarkreis Trilogie von Liza Marklund. Ohne zu viel vorweg zu nehmen, es soll ja für weitere Leser spannend bleiben, hat mich dieser Kriminalroman ...

Nach „Polarkreis“ ist „Das kalte Moor“ das zweite Buch der Polarkreis Trilogie von Liza Marklund. Ohne zu viel vorweg zu nehmen, es soll ja für weitere Leser spannend bleiben, hat mich dieser Kriminalroman leider nicht ganz gefesselt, das liegt aber an der Thematik selber und wie sie sich entwickelt hat, das ist einfach nicht mein persönlicher Geschmack. Dennoch hat die Autorin die Geschichte um den Polizeichef Wiking Stormberg interessant und sprachlich im Stiel eines Skandinavischen Krimis gut umgesetzt, auch die Übersetzung ist gelungen, eine gute Übersetzung hat großen Einfluss auf ein Buch, also an dieser Stelle einmal einen großen Dank an alle Übersetzer, ohne die wir einige gute Bücher nicht Lesen könnten, das mal nebenbei. Zurück zum Buch, die Protagonisten bauen aufeinander auf und die Autorin webt immer wieder geschickt Spannungsfäden ein. Zwischendurch hatte ich beim Lesen den Eindruck nahezu alle Personen sind nicht das, was sie vorgeben zu sein und nichts geschieht durch Zufall. Wie schlimm muss es sein, wenn jemand verschwindet, man sagt ja immer die Ungewissheit ist schlimmer zu ertragen als wenn man einen geliebten Menschen verliert, weil er gestorben ist. Polizeichef Stormberg lässt es auch viele Jahre später nicht zur Ruhe kommen, dass seine Frau im Moor einfach verschwunden ist, er bleibt mit zwei kleinen Kindern zurück und fragt sich zeit seines Lebens was wohl geschehen ist. Dann taucht ein geheimnisvoller Brief auf, der an den Sohn gerichtet ist, aber kann er tatsächlich von seiner verschwundenen Frau sein, warum will sie seinen Sohn warnen und vor was. Das Buch wirft viele Fragen auf, kann es tatsächlich sein, dass seine Frau noch lebt, aber wo war sie den dann die ganze Zeit, warum hat sie ihre Familie einfach im Stich gelassen und wie geht es nun weiter? Die Leseprobe war sehr spannend und ich wollte unbedingt Lesen, wie sich das Buch entwickelt, eine interessante Entwicklung mit einem unerwarteten Ende, was sicherlich neugierig auf das nächste Buch der Trilogie macht, aber da werden wir wohl noch etwas warten müssen, was ich gerne mache. Liebe Grüße

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