Cover-Bild Doppelspiel
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 30.03.2026
  • ISBN: 9783757701970
Arne Dahl, Jonas Moström

Doppelspiel

Ein neues skandinavisches Krimi-Highlight von zwei Bestsellerautoren
Kerstin Schöps (Übersetzer)

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.Der renommierte Krimiautor Tom Borg kämpft mit einer schweren Schreibblockade. Nach dem Megaerfolg seiner Nordic-Noir-Trilogie kommt er über ein erstes Kapitel nicht hinaus. Auf der Suche nach Inspiration begibt er sich in einen zwielichtigen Club im Zentrum Stockholms und wird dabei Zeuge eines Mordes, der auf unheimliche Weise an den in seinem begonnenen Kriminalroman erinnert. Er gilt von nun an als Hauptverdächtiger, und schon bald wird Tom in ein tödliches Spiel verwickelt, bei dem Fiktion und Wirklichkeit verschwimmen. Es stellt sich die Frage: Wer kontrolliert eigentlich die Geschichte des Buches, an dem Tom arbeitet, und wer ist schuld, wenn dabei immer mehr Menschen ermordet werden ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2026

Ein Thriller, den man nicht in homöopathischen Dosen geniessen kann!

2

Tom Borg, ein renommierter Krimiautor, leidet seit dem großen Erfolg seiner Nordic-Noir-Reihe an einer unüberwindbaren Schreibblockade. Er quält sich Tag für Tag, doch die Seiten bleiben leer. Er beschließt, ...

Tom Borg, ein renommierter Krimiautor, leidet seit dem großen Erfolg seiner Nordic-Noir-Reihe an einer unüberwindbaren Schreibblockade. Er quält sich Tag für Tag, doch die Seiten bleiben leer. Er beschließt, in entsprechenden Kreisen tief im Dreck zu recherchieren. In einem zwielichtigen Strip-Club wird er Zeuge eines Mordes. Es gibt verblüffende Parallelen zu seinem letzten Bestseller und das Setup erinnert an seinen begonnenen Thriller. Tom gilt nun als Hauptverdächtiger. Für ihn beginnt ein Spiel, in dem die Grenzen zwischen Fiktion und Realität nicht mehr klar abgegrenzt sind. Er muss seinen eigenen noch ungeschriebenen Plott leben. Wer steckt dahinter? Warum müssen unschuldige Menschen sterben? Für Tom beginnt ein Kampf um Wahrheit und Rache.
Jonas Moström wurde 1973 geboren. Er begann während seiner Elternzeit damit, an seinem ersten Roman zu arbeiten, der 2004 erschien. Seine Krimis um Psychiaterin Nathalie Svensson sind in Schweden Bestseller. Er lebt und arbeitet als Arzt in Stockholm.
Arne Dahl gibt es nicht. Es ist das Pseudonym des Schweden Jan Arnald. Der 1963 geborene Autor ist Redakteur zweier Literaturzeitschriften, Literaturforscher und -Kritiker. Der Familienvater wohnt in Stockholm und verbringt seine Freizeit mit Sport, insbesondere Ski und Fußball. Seine Krimis und anderen Romane entstehen in einer kleinen Schreibwerkstatt in den Schären vor der schwedischen Hauptstadt.
Tom Borg, ein bekannter Schriftsteller, quält sich dank seiner anhaltenden Schreibblockade durch den Tag und versucht erfolglos leere Seiten zu füllen. Ohne sein Schreiben ist er ein Niemand. Er fühlt sich leer, er hat alles, kann aber nichts. Plötzlich gerät er einen Strudel aus Ereignissen, die er nicht mehr kontrollieren kann und muss all seine Energie aufbieten, um nicht unterzugehen.
Sein im Rollstuhl sitzender Freund Lennart Stagnelius unterstützt ihn mit dem Rat, vor Ort zu recherchieren, im Dreck zu wühlen, die Untiefen auszuloten. Lennart lebt auf einem orginellen auf ihn zugeschnittenen Boot mit einem Androiden. Angeblich war er früher Söldner in Algerien.
Kriminalhauptkommissarin Olivia Wolf ist mit Peter verheiratet. Ihre Ehe ist nicht mehr wie sie früher war, aber Olivia will die Familie um jeden Preis zusammenhalten, auch wenn sie sich heftigen BDSM Spielen unterwerfen muss. Ihr Mann Peter lebt seine tägliche Unzufriedenheit im Schlafzimmer aus. Kontrollierte Gewalt scheint seine einzige Kommunikationsmöglichkeit zu sein.
Der ungewöhnliche Auftakt des Thrillers hat mich sofort gefesselt. Die atemraubende spannungsgeladene Jagd nach dem Täter lässt die Seiten nur so fliegen. In diesem Spiel ist nichts wirlich klar und eindeutig, die Ereignisse überschlagen sich, man hält unwillkürlich die Luft an. Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion sind eng, verschwimmen und gehen ineinander über. Für den Leser wird ein noch nicht geschriebener Thriller mit Tom in der Hauptrolle lebendig. Der flüssige Schreibstil, die gut ausgearbeiteten Züge in diesem perfiden Spiel wecken den Wunsch, einfach immer weiterzulesen. Das Ende bleibt teilweise offen und verspricht eine Fortsetzung. Ich habe den Thriller voller Ungeduld auf der Suche nach Aufklärung verschlungen und fühlte mich teilweise so atemlos wie Tom. Von mir eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Tolles Autoren-Duo

4

Ein sehr rasanter Krimi, in der Tom Borg fälschlicherweise des Mordes bezichtigt wird. Er flüchtet, um seine Unschuld selbst beweisen zu können. Ein klassischer Wrong-Man-Krimi also im Stile Hitchcocks.
Dahl ...

Ein sehr rasanter Krimi, in der Tom Borg fälschlicherweise des Mordes bezichtigt wird. Er flüchtet, um seine Unschuld selbst beweisen zu können. Ein klassischer Wrong-Man-Krimi also im Stile Hitchcocks.
Dahl und Moström im Duo – das kann nur gut werden. Beide Schriftsteller beweisen immer wieder aufs Neue, wie gut sie schreiben können und auch in ihrem ersten gemeinsamen Werk schreiben sie einen Pageturner.
Vor allem die Szenen, in denen Borg der Polizei nur wenig voraus ist, diese ihm dicht auf den Fersen ist und vor allem die Tatsache, dass private Zusammenhänge stattfinden, macht dieses Buch zu etwas erfrischend Neuem. Die Dynamik aus Flucht und eigener Spurensuche hält den Spannungsbogen konstant hoch.
Die Handlung spielt in nur wenigen Tagen, dennoch kam es mir beim Lesen vor, als würde ich die Protagonisten länger begleiten. Denn die Flucht und die Verfolgung machen atemlos. Tom verzweifelt immer mehr und bald nähern sich die letzten Zeilen des Buches – die konnten mich dann nicht soo sehr überzeugen. Immerhin bieten sie Raum für einen zweiten Teil, den ich sehr gerne lesen werde.
Fazit: ein Autoren-Duo, das zu überzeugen weiß. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Veröffentlicht am 12.04.2026

Auf der Flucht

0

Der Titel des Buches ist hier definitiv Programm.

Krimiautor Tom Berg hat eine Schreibblockade und steckt in der Zwickmühle.
Die Begegnung mit einer jungen Frau läuft völlig aus dem Ruder und plötzlich ...

Der Titel des Buches ist hier definitiv Programm.

Krimiautor Tom Berg hat eine Schreibblockade und steckt in der Zwickmühle.
Die Begegnung mit einer jungen Frau läuft völlig aus dem Ruder und plötzlich fühlt er sich wie eine Figur aus seinem eigenen Roman.

Was mir an dieser Geschichte gefallen hat, war er als Hauptverdächtiger auf der Suche nach Antworten, nach dem wahren Täter und was dahinter steckt.
Die Verfolgungen, die Ermittlungen und das Privatleben von ihm waren spannend und interessant.

Hier verschwimmen Realität und Fiktion und Borg kann sich nie sicher sein, wem er noch trauen kann.

Die verschiedenen Personen, Freund oder Feind, sind sehr durchwachsen und manch einer hat ganz spezielle Eigenschaften.

Kriminalhauptkommissarin Olivia Wolf ist ein zwiegespaltener Charakter, der mich manchmal überrascht, hat, einige Male zum Lachen brachte mit ihren Aktionen und auch mal genervt hat.
Borgs Freund Lennart Stagnelius konnte ich schwer einschätzen. Er war eher eine exzentrische Figur, die mir manchmal Rätsel aufgab.

Alles in allem fand ich es spannend und fesselnd. Nur das Ende, die Auflösung war nicht so nach meinem Geschmack. Das war mir zu konstruiert, etwas an den Haaren herbeigezogen.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Ende nicht ganz überzeugend

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Dieser Thriller ist der Beginn einer Trilogie um den renommierten Krimiautoren Tom Borg, welcher in einer schweren Schreibblockade festhängt und nicht über das erste Kapitel hinauskommt. Auf der Suche ...

Dieser Thriller ist der Beginn einer Trilogie um den renommierten Krimiautoren Tom Borg, welcher in einer schweren Schreibblockade festhängt und nicht über das erste Kapitel hinauskommt. Auf der Suche nach Inspirationen begibt er sich in einen zwielichtigen Klub im Herzen Stockholms wird dabei Zeuge eines Mordes, welcher ihn sehr an sein erstes Kapitel erinnert. Er gilt plötzlich als Hauptverdächtiger und gerät immer tiefer in ein tödliches Spiel bei dem Fiktion und Wirklichkeit verschwimmen. Doch wer steckt hinter diesem abstrusen Spiel und wie wird es enden.
Das Buch stammt aus der Feder des Autorenduos Arne Dahl und Jonas Moström. Von Arne Dahl habe ich bisher nur sehr viel Positives gehört und habe einige Bücher im Regal zu stehen, jedoch noch nie etwas von ihm gelesen. Jonas Moström kannte ich bisher überhaupt noch nicht und von daher war ich neugierig was mich erwarten würde. Der Einstieg in die Handlung gelingt durch den sehr spannenden Prolog sehr leicht und auch danach geht es spannend weiter, wobei für mich aber der richtig große Spannungsbogen, welchen ich im dritten Abschnitt erwartet habe, leider ausgeblieben ist. Vielleicht lagen meine Erwartungen aufgrund des rasanten spannenden Einstiegs einfach zu hoch. Bis in etwa Dreiviertel der Handlung geht es zwar spannend zu und man kann gut am Ball bleiben, aber danach fand ich es kaum noch spannend und es fühlte sich auch nicht überzeugend an, aber es war der Einstiegsband in die Trilogie und nun hoffe ich, dass die beiden Folgebände dann doch noch meine Erwartungen erfüllen werden. Interessante Idee war es auf jeden Fall.
Interessante Thrilleridee mit Abstrichen zum Ende hin, dennoch überwiegend spannend. Ich vergebe 4 Sterne und werde die Folgebände auf jeden Fall lesen.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Ein spannend konstruierter Thriller, bei dem manche LeserInnen beide Augen zudrücken müssen.

2

Nicht immer reicht es aus, zwei alternde Stars der Krimiszene an einem Thrillerprojekt arbeiten zu lassen, um zu erwarten, dass das Ergebnis ein absoluter Blockbuster wird. Anscheinen haben beiden Autoren ...

Nicht immer reicht es aus, zwei alternde Stars der Krimiszene an einem Thrillerprojekt arbeiten zu lassen, um zu erwarten, dass das Ergebnis ein absoluter Blockbuster wird. Anscheinen haben beiden Autoren versucht, durch eine überkandidelte Plotkonstruktion alle Rekorde zu brechen. Dass sie Sexszenen in Altherrenmanier eingebaut haben, die mehr als frauenverachtend sind und unausgelebten Träume einsamer Schriftsteller widerspiegeln, ist eher peinlich denn abstoßend. Überhaupt ist platte, eindimensionale Figurendarstellung die größte Schwäche dieses Thrillers. Da nützt auch die großartige Aufmachung der Printversion mit farbigem Buchschnitt nichts.

Schade eigentlich, den die Grundidee, einen Schriftsteller mit Schreibblockade buchstäblich in sein eigenes, unvollendetes Romanprojekt schlüpfen zu lassen, ist genial.

Worum es geht:

Schriftsteller Tom Borg, einst mit seiner Nordic-Noir-Reihe von Erfolg gekrönt, fällt nichts mehr ein. Dass sein Verlag neu Ideen erwartet und auf Übersendung des bereits angekündigten Manuskripts drängt, setzt ihn zunehmend unter Druck. Die Rettung naht in Form einer jungen Literaturstudentin, die sich bei einer Autorenlesung in ihn verliebt – so sehr kann man sich täuschen. Tom Borg gerät in einen Strudel aus Intrigen und mörderischen Verwicklungen. Fast scheint es so, als ob sich jemand aus seinen eigenen bislang verfassten Werken bedient und ihn persönlich zum Helden bzw. Opfer einer Live-Action machen will. Paranoia macht sich breit.

Die Stärke von »Doppelspiel« liegt zweifelsohne in der Konstruktion des Thrillers. Wer als Leser bereit ist, über alle bereits genannten Schwächen des Buches hinwegzusehen, wird mit einem spannenden Finale belohnt: Ein Feuerwerk an Überraschungen, welche sich letztendlich, so abstrus sie auf den ersten Blick auch scheinen mögen, vollkommen logisch sind. Ein Fest für hartgekochte Freunde spannender Thriller. Ich persönlich habe mich in einer langen Nacht durch das Buch gekämpft, fieberhaft Seite um Seite verschlungen und wurde im atemberaubenden Finale für all jenes, was ich eingangs dieser Rezension kritisiert habe, höchst zufriedenstellend entschädigt.

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