Ein ausgefeilter Plan, ein raffinierter Gegner, ein unerwartetes Ende
Safe SpaceSarah Bestgen, Jahrgang 1990, lebt mit ihrer Familie im Rheinland. Sie studierte Psychologie in Köln und Bonn und arbeitete rechtspsychologisch und klinisch, bevor sie für eine renommierte Personalberatung ...
Sarah Bestgen, Jahrgang 1990, lebt mit ihrer Familie im Rheinland. Sie studierte Psychologie in Köln und Bonn und arbeitete rechtspsychologisch und klinisch, bevor sie für eine renommierte Personalberatung in der Führungskräfteauswahl und -entwicklung tätig wurde. Neben ihrer Faszination für Menschen, ihre Geschichten und ihre psychischen Abgründe ist Schreiben ihre große Leidenschaft. Verbinden konnte sie beides in ihrem Thrillerdebüt HAPPY END.
Anna Salomon ist die neue Anstaltspsychologin der sozialtherapeutischen Abteilung der JVA Weyer. Sie hat ihr Psychologiestudium mit Schwerpunkt Recht und Forensik als Jahrgangsbeste abgeschlossen und verfügt über ausgezeichnete Qualifikationen. Die JVA Weyer ist eine Anstalt mit höchster Sicherheitsstufe für männliche Intensivstraftäter, die hier wegen schwerer Gewaltdelikte, Sexualstraftaten oder organisierter Kriminalität einsitzen.
Anna ist aber auch auf einer gefährlichen persönlichen Mission. Sie sucht Gewissheit, was mit ihrer Schwester geschehen ist. Ihr Einsatz ist hoch und ihr Gegner unberechenbar. Doch sie ist bereit, alles zu riskieren, auch wenn es sie ihr Leben kosten könnte.
Anna Salomon ist beim Antritt ihrer neuen Stelle als Anstaltspsychologin der Justizvollzugsanstalt Weyer aufgeregt und nervös, aber entschlossen, ihren Weg zu gehen. Noch nicht einmal ihr Lebensgefährte Jonathan weiß etwas über ihre wirklichen Absichten, ihren Plan oder ihr Ziel. Sie will möglichst schnell dicht an die Insassen herankommen, Kontakt herstellen und eine Verbindung aufbauen. Dabei muss sie aber um jeden Preis vorsichtig, diskret und objektiv bleiben.
Leon ist ein undurchschaubarer und scheinbar unsicherer junger Mann. Er wird geplagt von einem Kindheitstrauma und -erinnerungen. Leon lebt in einer Schleife, die ihn in der Vergangenheit und seiner Beziehung zu seinem Vater gefangen hält.
Der Thriller fordert die Vorstellungskraft des Lesers heraus und führt bis tief in die Abgründe der Gedankengänge und Verhaltensmuster eines Psychopathen. Der Schreibstil ist packend und besticht durch ein hohes Erzähltempo, der gleich zu Anfang hoch angelegte Spannungsbogen hält den Leser bis zum unerwarteten und sehr überraschenden Ende in Atem. Durch Rückblenden werden die losen Enden schlüssig und logisch verknüpft und Rätsel nach und nach gelöst. Die unterschiedlichen Erzählstränge der Gegenwart und Vergangenheit gehen flüssig ineinander über und nehmen den Leser mit auf eine atemraubende Reise bis zum fulminanten Showdown.
Der Thriller ist für mich eine absolute Leseempfehlung, aber man braucht gute Nerven.