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Veröffentlicht am 23.02.2026

Wer ist Täter, wer ist Opfer? Spannung und Herzrasen garantiert.

Blutiger Abgrund
2

Frankfurt wird von brutalen Morden im Drogenmilieu erschüttert. Simon Berger erwacht neben der Leiche von René Kollnitz, der vor vier Jahren seine Verlobte erschossen hat. Das Hotelzimmer ist voller Blut, ...

Frankfurt wird von brutalen Morden im Drogenmilieu erschüttert. Simon Berger erwacht neben der Leiche von René Kollnitz, der vor vier Jahren seine Verlobte erschossen hat. Das Hotelzimmer ist voller Blut, doch Berger kann sich an nichts erinnern. Ist er für den brutalen Overkill verantwortlich? Alle Beweise deuten auf ihn, doch seine Partnerin, die Profilerin Caro Löwenstein glaubt fest an seine Unschuld und lässt nichts unversucht, die wahren Hintergründe aufzudecken. Ist Simon Berger Täter oder Opfer? Für Berger beginnt ein Katz-und-Maus Spiel.
Nikolas Stoltz schreibt und liest am liebsten spannende Krimis und Thriller. Ihn fasziniert die menschliche Psyche in all ihren Facetten – vor allem die Abgründe. Seine ersten beiden Romane mit dem Titel „DREAM ON“ thematisieren eine virtuelle Traumwelt, die sich schon bald in einen dunklen Albtraum verwandelt. In „Die Patienten“ und "Todeskalt" lebt der Autor seine Vorliebe für ungewöhnliche Orte und sogenannte „Lost Places“ aus. Nikolas Stoltz wurde 1973 in Lübeck geboren und lebt heute in der Nähe von Bonn.
Simon Berger ist Kommissar beim LKA Wiesbaden. Seit dem Mord an seiner Verlobten leidet er an Schuldgefühlen, Depressionen, Blackouts und Panikattacken. Immer wieder suchen ihn die Dämonen seiner Vergangenheit heim. Seine Partnerin Carolin Löwenstein ist Profilerin beim LKA Wiesbaden, Abteilung für Gewaltverbrechen. Ihre 18-Jährige Tochter leidet seit ihrer Entführung im letzten Jahr an PTBS. Um Simon zu helfen und die Intrige aufzugecken, geht sie unglaubliche persönliche Risiken ein.
Kommissar Philipp Hartmann hasst Simon Berger. Er ist extrem ehrgeizig, hat aber keinerlei Gespür für Kriminalarbeit. Der Fall René Kollnitz kommt ihm gerade recht, jetzt hat er die Chance, seinen Konkurrenten aus dem Weg zu schaffen.
Die nicht sehr beliebte Madlen Friedrichs übernimmt die SOKO Leitung. Sie ist arrogant, selbstgefällig, herrisch und extrem karriereorientiert. Jetzt hat sie was sie will – Macht. Und diese lebt sie aus.
Nikolas Stoltz hat es wieder einmal geschafft. Ab der ersten Seite wollte ich den Thriller nicht mehr aus der Hand legen. Der flüssige und packende Schreibstil hat sofort eine hohe Spannung erzeugt und sogar noch gesteigert. Die kurzen knappen Kapitel nehmen immer mehr Tempo auf, es gibt keine Verschnaufpause. Akteure, Ereignisse, Geschehen und Schauplätze wechseln rasant. Das Buch ist nichts für schwache Nerven!
Von Anfang an habe ich mich gefragt, ob Simon Berger Täter oder Opfer ist. Der Phantasie wird viel Spielraum geboten.
Die sehr bildliche Beschreibung des Frankfurter Bahnhofsviertels, der Drogenabhängigen, des Elends und der Probleme haben mich überzeugt und die Szenerie vor meinen Augen entstehen lassen.
Die sehr gut dargestellten sympatischen Protagonisten Caro Löwenstein, Berger und Darlinger runden den Thriller ab. Die Antagonisten Madlen Friedrichs und Philipp Hartmann glänzen mit Sturheit und Unbelehrbarkeit. Von Anfang an wird der rote Faden geschickt durch die einzelnen Kapitel gewoben, bis zum fulminalen Finale und einer überraschenden Lösung. Zeit zum Atemholen bleibt nicht. Am liebsten würde man das Buch auf einmal lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 06.02.2026

Absolute Leseempfehlung

Amokalarm
0

H.C. Nachtnebel ist ein 16-jähriger Schüler, der seit dem Tod seines Basketballidols tief traumatisiert ist. Ein mäßiger Schüler, ein Mathegenie und Basketball-Ass. An der Schwelle zum Erwachsenenleben ...

H.C. Nachtnebel ist ein 16-jähriger Schüler, der seit dem Tod seines Basketballidols tief traumatisiert ist. Ein mäßiger Schüler, ein Mathegenie und Basketball-Ass. An der Schwelle zum Erwachsenenleben rebelliert er, kämpft mit Höhen und Tiefen, schwankt zwischen Nähe und Rückzug.
Doch dann lernt er Keira, eine neue Mitschülerin, kennen, und nichts ist mehr wie es war. Auf heftiges Verliebtsein folgt die kalte Ernüchterung. H.C. fühlt sich von allen im Stich gelassen und unverstanden. Ihm bleibt nur noch eine einzige Lösung.
H.C. ist ein unsicherer, extrem sensibler junger Mann. Er hatte eine schöne unbeschwerte Kindheit und liebevolle Eltern. Seine Passion Basketball teilt er mit seinem Vater und seinen Freunden. Es könnte ein unbeschwertes Leben sein, wenn er nicht Blackouts hätte. Der Trigger ist immer der gleiche: eine starke Verlustangst. Doch er weiß, er kann nicht immer wieder vor dem Leben davonlaufen.
Keira Steinmann sagt immer ihre Meinung, sie hält dagegen und lässt nicht locker, wenn sie Ungerechtigkeit spürt. Fasziniert von H.C. beginnt sie, sich ihm zu nähern und ihn zu vereinnahmen. Bis eines Tages aus der Liebesgeschichte ein Horrorfilm wird.
Der Roman ist sehr gut recherchiert, die Ereignisse könnten so jederzeit passieren. Der gute Sprach- und flüssige Schreibstil lässt gut in das schwierige Thema einfinden. Ich fand die Erzählung auf unterschiedlichen Zeitebenen und aus Sicht der verschiedenen Protagonisten schlüssig und sehr spannend. So wurde der Weg bis zum Amoklauf ausführlich gezeichnet und die Hintergründe erklärt. Ein sehr spannender Roman, der absolut nicht kaltlässt. Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2026

Wunderbarer Auftakt der Weberei-Saga

Hedley Mill - Wohin der Weg dich führt
3

England, 1954: Laura Hedley zieht nach Craster, ein kleines verschlafenes aus der Zeit gefallenes Fischerdorf direkt an der Küste Northumberlands. Nach Abschluss der Modeschule ist Laura voller Pläne, ...

England, 1954: Laura Hedley zieht nach Craster, ein kleines verschlafenes aus der Zeit gefallenes Fischerdorf direkt an der Küste Northumberlands. Nach Abschluss der Modeschule ist Laura voller Pläne, sie will die alte Weberei ihrer Familie wieder eröffnen. In Craster scheint die Zeit stillzustehen, Traditionen werden hochgehalten, jeder kennt jeden, Tratsch und Klatsch machen schnell die Runde. Die Familien leben von der Fischerei oder arbeiten in der einheimischen Räucherei. Die Menschen im Ort sind fremdbestimmt, die Kinder treten selbstverständlich in die Fußstapfen ihrer Eltern.
Lauras Vorhaben stößt nicht überall auf Begeisterung, ihr begegnen Misstrauen und Ablehnung. Sie lässt sich aber nicht entmutigen und von ihrem eingeschlagenen Weg abbringen. Das gefällt den anderen Unternehmern wenig, denn Laura stellt Frauen ein, die genug von ihrem bisherigen Leben haben.
Geboren und aufgewachsen in Bayern, verließ Sophie Oliver nach dem Abitur ihre Heimat, um zu studieren und die Welt zu erkunden. Sie lebte in Italien und England und durfte in verschiedenen Berufen Erfahrungen sammeln. Mittlerweile ist sie zu ihren Wurzeln zurückgekehrt und wohnt mit Familie und Hund auf dem Land. Sophie liebt die bunte Vielfalt, Schräges genauso wie Schönes und vor allem »all things British«.
Laura Hedley hat ausgeprägte deutsche und englische Eigenschaften. Ihr Vater stammt aus Craster, ihre Mutter aus Deutschland. Sie ist tatkräftig, voller Energie, einfallsreich und zielstrebig.
Ihre Tante Jane Hedley, eine ehemalige Lehrerin der örtlichen Grundschule, lebt in Spinners Cottage neben der Weberei. Sie kennt sich nicht nur mit den alten Webstühlen aus und will Laura tatkräftig unterstützen.
Frederik Barrington, der Erbe von Barrington Kippers, der örtlichen Heringsräucherei glaubt nicht an Lauras Erfolg. Er ist arrogant und überheblich, aber auch sehr gutaussehend und anziehend. Nur seine Schwester Millie zeigt sich Laura gegenüber aufgeschlossen.
Ronan Armstrong, arbeitet ebenfalls im Familienbetrieb, sie besitzen die meisten Fischerboote in der Gegend. Seine Schwester Carol Armstrong ist eine jähzornige, verwöhnte junge Frau, gewohnt ihren Kopf durchzusetzen und ihren Willen zu bekommen.
Vor der mystischen, romantischen Landschaftskulisse Northumberland entwickelte Sophie Oliver einen wunderbaren Einstieg in die gefühlvolle Familiensaga. Der Roman ist wunderbar geschrieben, der flüssige Schreibstil holt den Leser sofort ab und lässt die Seiten nur so fliegen. Lauras Weg voller Hindernisse, Rivalität, Eifersucht und Tragödien ging ans Herz. Die Verbindung der einzelnen Protagonisten ist schlüssig ausgearbeitet und spannend weitergeführt. Der Farbenrausch der Natur, die Cottages eingebettet in die Landschaft, der Geruch nach Salz und die Menschen sind liebevoll beschrieben und sehr gut vorstellbar. Die zu Beginn langsam aufgebaute Spannung steigerte sich und hielt sich bis zum letzten Satz. Am Ende war ich enttäuscht, daß der Roman schon zu Ende war. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Band. Der Roman ist zum Wohlfühlen und Träumen. Ich kann ihn nur empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 02.02.2026

Keine leichte Kost

Berchtesgaden
0

Berchtesgaden im Mai 1945. Die amerikanische Besatzungsmacht ist in Berchtesgaden angekommen. Sie soll Ordnung schaffen und begangene Kriegsverbrechen aufklären. Sophie beginnt für das Military Government ...

Berchtesgaden im Mai 1945. Die amerikanische Besatzungsmacht ist in Berchtesgaden angekommen. Sie soll Ordnung schaffen und begangene Kriegsverbrechen aufklären. Sophie beginnt für das Military Government zu arbeiten und wird mit dem ganzen Ausmaß der Verbrechen der deutschen Wehrmacht konfrontiert. Entsetzt muss sie an Verhören teilnehmen, die ihr Chef, der jüdische Emigrant Frank Rosenzweig, führt. Keiner ist schuldig, niemand hat etwas gewusst. Der neue von den Amerikanern ernannte Bürgermeister Dr. Rudolf Kriss wurde unter dem NS-Regime wegen kriegszersetzender Reden verhaftet und zum Tode verurteilt, aber dann zu lebenslänglich begnadigt. Für die Amerikaner eine gute Voraussetzung für seine Vertrauenswürdigkeit. Trotz Fraternisierungsverbot verlieben sich Sophie und der schwarze GI Sam.
Carolin Otto studierte an der HFF München und promovierte an der Bauhaus-Universität Weimar. Sie schrieb Drehbücher für zahlreiche Fernsehproduktionen, unter anderem für POLIZEIRUF 110 und TATORT. Außerdem ist sie Autorin und Regisseurin mehrerer Kinofilme, darunter auch DER WEISSE RABE, das filmische Porträt des Holocaust-Überlebenden Max Mannheimer. Seit 2019 ist sie Präsidentin der FSE (Federation of Screenwriters in Europe). BERCHTESGADEN ist ihr erster Roman.
Sophie Gruber ist eine selbständige junge Frau mit großem Gerechtigkeitssinn. Sie schafft es, eine Stelle bei der amerikanischen Besatzungsmacht zu bekommen. Von Anfang an fühlt sie sich verbotenerweise zu dem amerikanischen GI Sam hingezogen, doch sie ist in einer Zwickmühle: ihr Bruder Max, ein unsympathischer Charakter und Frauenheld, war Mitglied der SS und beharrt bis zum Schluss auf seiner Ideologie. Stück für Stück wird Sophie mit den Taten der Vergangenheit konfrontiert und muss mit dem Wissen zurechtkommen und leben.
Ihre Freundin Magda, nach ihrer Flucht mit ihrer Mutter und Tante bei den Grubers einquartiert, liebt Max und leugnet seinen schlechten Charakter. Verbohrt läuft sie ihrem Traum von einer gemeinsamen Zukunft nach.
Frank Rosenzweig emigrierte mit seiner Familie 1933 in die USA. Jetzt ist er als amerikanischer Soldat und Spezialist für Verhörtaktiken nach Deutschland zurückgekehrt.
Sam Cork, ein afroamerikanischer GI, fühlt sich in Deutschland wohler als zu Hause in den USA, wo noch strikte Rassentrennung herrscht. In Deutschland gehört er zu denen, die Macht haben, auch wenn die weißen GIs ihn seinen Platz spüren lassen.
Vor der wunderbaren Kulisse grau-weißer Gipfel, grüner Hänge und blauem Himmel werden unsägliche Gräueltaten ans Licht gebracht, Kriegsverbrechen aufgedeckt und untersucht. Der Roman auch aus Sicht der Besatzungsmächte war ganz anders als bisherige Romane über diese Zeit. Er ist nicht einfach zu lesen, berührt auf ganz eigene Art und Weise. Der gut ausgearbeitete geschichtliche Hintergrund eröffnet viele Fakten, die mir bislang nicht bekannt waren. Die Personen und Handlungsstränge waren sehr gut durchdacht, entwickelt und miteinander verknüpft. Ein umfassendes Zeitdokument, das durchgängig eine subtile Spannung hält. Das offene Ende vermittelt Hoffnung auf die Zukunft und lädt zu Spekulationen ein. Obwohl der Roman keine leichte Lektüre ist, kann ich ihn nur empfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 29.12.2025

Nervenkitzel und Spannung pur

Bluthass
1

Doris Litz, geboren 1961 in Hachenburg, versteht es, die düstere Faszination des Westerwaldes in ihren Thrillern lebendig werden zu lassen. Die erfahrene Journalistin startete ihre berufliche Laufbahn ...

Doris Litz, geboren 1961 in Hachenburg, versteht es, die düstere Faszination des Westerwaldes in ihren Thrillern lebendig werden zu lassen. Die erfahrene Journalistin startete ihre berufliche Laufbahn in den 1980er Jahren nach einem Jurastudium und Volontariat bei der Rhein-Zeitung Koblenz. Bis 2003 waren die Schlagzeilen und Geschichten der Region ihr tägliches Brot als Redakteurin. Danach war sie viele Jahre Pressesprecherin. Heute lebt sie in Neuwied. Ihre Romane sind geprägt von tiefen psychologischen Einblicken, die sie aus intensiven Recherchen und langjährigen Beobachtungen menschlicher Verhaltensweisen schöpft. Auch ihr Engagement im Tierschutz fließt in ihre fesselnden Geschichten ein, die den Westerwald zur packenden Kulisse für Abgründe und menschliche Schicksale machen.
Hauptkommissar Manfred Neuer besucht gerade eine Ausstellung zur Hexenverfolgung, als er an einen Tatort gerufen wird. Eine Frau wurde grausam ermordet und verbrannt. Neuer steht vor einem Rätsel, an die Wand wurden mit Blut mysteriöse Symbole gezeichnet. Die Spuren führen ihn direkt in die Schattenwelt der Hexerei. Für die Ermittler und Oberstaatsanwältin Lina Saint-George beginnt gefährliche Suche nach dem Täter.
Der meist schlecht gelaunte Manfred Neuer ist Hauptkommissar der Kripo Koblenz. Er arbeitet lieber aktiv auf der Straße und hat auf den Posten des Kripoleiters zugunsten von Maren Maibaum verzichtet. Er verfügt über eine unschätzbare langjährige Erfahrung, hat den sogenannten Bulleninstinkt, gilt aber allgemein als schwierig.
Lina Saint-George ist eine leidenschaftliche und gerechtigkeitsliebende leitende Oberstaatsanwältin und Anklägerin.
Die unter enormem Zeitdruck stehenden Ermittler der Soko Hexenhaus finden sich in einem Strudel sich überstürzender Ereignisse wieder und können zuerst kein Motiv erkennen. Sie haben keine Spur, folgen lediglich Indizien, landen in Sackgassen und müssen ihre Ermittlungen und Lösungsansätze immer wieder neu ausrichten. Sie tauchen ein in ihnen unbekannte Welten der Hexenzirkel und Satanisten. Auf der Suche nach dem Täter stoßen sie auf viele Ungereimtheiten und haben mehr Fragen als Antworten. Was ist Wahrheit, was ist Lüge? Der Inquisitor scheint nicht zu fassen, aber alle Tatorte haben eines gemeinsam: braune Fasern oder Stoffreste und die Opfer wurden alle nach historischem Vorbild brutal gefoltert und getötet.
Der Thriller spielt im Westerwald und führt den Leser in die längst vergangene Zeit der Hexenverfolgung und -verbrennung. Der mehr als brutale Auftakt lässt bereits die Luft anhalten. Ich war von der ersten Zeile an gefesselt, aber auch entsetzt. Der Nervenkitzel ist teilweise nicht auszuhalten, und ich konnte die Auflösung kaum erwarten. Der sehr komplex strukturierte Thriller ist unglaublich spannend geschrieben, die Handlung akribisch und kontinuierlich aufgebaut, ein absoluter Pageturner. Die Protagonisten sind sehr gut durchdacht, und die Zusammensetzung des Teams, der unterschiedlichen Charaktere, hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mitgefiebert und in Gedanken mitermittelt. Doch die Spuren führen immer wieder in eine andere Richtung und jede einzelne verläuft im Sand - bis zum großen Finale und unerwartetem Ende. Ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

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