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Veröffentlicht am 18.04.2026

Nehcressiehcsgulk dnu nehcfuetrelhev Upps?!

Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen
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Klein, türkis und es weiß alles besser, das ist unser Klugscheißerchen, dieses Buch ist für Fortgeschrittene Klugscheißer, den morgens am Frühstückstisch sprechen sie über das Wetter und auf einmal ist ...

Klein, türkis und es weiß alles besser, das ist unser Klugscheißerchen, dieses Buch ist für Fortgeschrittene Klugscheißer, den morgens am Frühstückstisch sprechen sie über das Wetter und auf einmal ist das kleine Klugscheißerchen ganz verdutzt, Theo und Tina verbessern ihn, haben die beiden recht, sollte sich das Klugscheißerchen hier geirrt haben, wie konnte das geschehen. Da werde ich wohl in die Schule gehen müssen denkt sich das Klugscheißerchen, das kann ja lustig werden, und das wird es auch, den in der Schule lernt das Klugscheißerchen den Vehlerteufel kennen, der kann ja tolle Dinge, der macht ja alles falsch, hüpft da von Kind zu Kind und flüstert lauter verdrehte, falsche Wörter in die Ohren der Kinder, das geht doch nicht. Das Klugscheißerchen freut sich plötzlich sehr, kann es hier doch so viel wieder richtigdrehen, da haben sich ja zwei nednufeg, nee gefunden, so ist besser. Allen Kindern viel Freude beim Lesen, und wenn ihr Fehler findet, ihr wisst ja, wer die verursacht hat. Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Der Kranich ist der Vogel des Glücks

Conni-Bilderbücher: Conni und das Abenteuer mit Kranich Klaus
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Ein rot weiß gestreiftes Shirt, eine rote Schleife im Haar, einen kleine Bruder Jakob und der Kater Mau, das ist Conni. Seit nun schon über 20 Jahren können Kinder Conni bei ihren großen und kleinen Abenteuern ...

Ein rot weiß gestreiftes Shirt, eine rote Schleife im Haar, einen kleine Bruder Jakob und der Kater Mau, das ist Conni. Seit nun schon über 20 Jahren können Kinder Conni bei ihren großen und kleinen Abenteuern begleiten und sie hat ganze Generationen mit Alltagsgeschichten groß werden lassen. In diesem Abenteuer lernen Conni, Simon und Anna nicht nur wie lustig Kissenschlachten, Pfannkuchen und eine Übernachtung bei Opa sein können, sondern finden einen verletzten Kranich und erfahren dadurch viel über Naturschutz und lernen eine Ornithologen kennen. Sie dürfen Klaus, so nennen sie den Kranich mit gesundpflegen, es ist nämlich wichtig, dass er über den Winter in den Süden fliegen kann. Allein Opas Nachbar scheint das nicht ganz zu gefallen, aber manchmal müssen auch Erwachsene erst einmal etwas lernen. Dieses Buch ist wieder ein typisches Connierlebnisbuch, und es wird sogar im Sommer 2026 als Film in die Kinos kommen. Allen Kindern viel Spaß beim Lesen und Entdecken und vielleicht bringt euch der Kranich ja auch etwas Glück. Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Man muss manchmal k.o. gehen, um sich endlich die richtige Erholung zu gönnen

Pause
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Das Zurückziehen in das elterliche Haus wird oft als „Bumerang-Effekt“ oder Rückkehr ins „Hotel Mama“ bezeichnet. Es ist ein Phänomen, das häufig als Rückschritt empfunden wird, aber oft als strategische ...

Das Zurückziehen in das elterliche Haus wird oft als „Bumerang-Effekt“ oder Rückkehr ins „Hotel Mama“ bezeichnet. Es ist ein Phänomen, das häufig als Rückschritt empfunden wird, aber oft als strategische Neuausrichtung dient.
Wenn erwachsene Kinder wieder bei ihren Eltern einziehen, können alte Muster ablaufen und neue Ärger bringen, oder irre Spaß. Hanna scheint alles über den Kopf gewachsen zu sein, nach einem Zusammenbruch holen sie ihre Eltern im Krankenhaus ab und zu sich nach Hause. Der Alltag der Eltern ist durchgetaktet, mit Ruhe und Routine, eigentlich ist Hannas da sein zu ungewöhnlich für die Eltern und der Zustand soll am besten nicht lange dauern. Doch die Krise scheint größer, Hanna trägt etwa in sich, wobei sie das Gefühl hat niemand nimmt sie ernst, niemand spricht mit ihr darüber, weder der Partner, noch die Familie, überhaupt wird in der Familie eher geschwiegen. Dieser Debütroman von Lena Kupke hat nicht viel Tiefgang, aber er erzählt eine Geschichte wo man sagen könnte, wie das Leben eben so spielt und in der sich so mancher wiederfinden wird. Was Hanna letztendlich sucht und ob sie es findet, wie Familienalltag mit erwachsenen Kindern gelingen kann, und ob Hanna dran wachsen und ihr Leben eine neue Ausrichtung geben kann, das wird hier natürlich nicht verraten, vielleicht Lesen sie es selber in einer kleinen Pause. Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Wenn du weit genug reist, begegnest du dir selbst

Zugvögel wie wir
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Ein Satz heißt, man kann nicht vor sich selber davonlaufen, weil, man nimmt sich immer mit. Die Protagonistin in diesem Buch scheint auch vor etwas davonzulaufen, es wirkt wie spontan, dabei wird ihr Gefühl ...

Ein Satz heißt, man kann nicht vor sich selber davonlaufen, weil, man nimmt sich immer mit. Die Protagonistin in diesem Buch scheint auch vor etwas davonzulaufen, es wirkt wie spontan, dabei wird ihr Gefühl sie schon lange dazu aufgefordert haben, tu was. Eva besucht eine Freundin in Schweden, sieht das Naturwunder der Kraniche und beschließt spontan sich ihnen anzuschließen und sie bis Frankreich mit dem Fahrrad zu begleiten. Besonders ein kleines Kranichkind, was sie gefunden hat, was gechipt wurde und sie über eine App sieht wo es gerade hinfliegt. Eva scheint in einer schwierigen Verfassung, sieh hat auf ihrer Arbeit eine Abfindung bekommen, sie ist geschieden und das Verhältnis zu ihrer Tochter ist angespannt. Ein Satz aus dem Text ist „Eine Stille, die zu groß ist, um mich in ihr zu ertragen“. Mich hat dieses Buch getragen, der Schreibstiel ist einfach, aber tiefgründig, irgendwie erzählt es in Metaphern was in Evas Leben geschehen ist. Sie fährt einen verletzten Kranichkind hinterher, ist das Sinnbildlich für ihre Tochter, hat sie sie verletzt? Sie quält sich Berge hoch und runter, wie das im Leben eben so ist, es geht immer wieder hoch, aber auch leider wieder runter, Hauptsache ist, man bleibt in Bewegung. Begegnet einem jungen Mann und sieht in ihm ihren möglichen Sohn? Eva ist umtrieben, scheint jegliche Träume und Kraft verloren zu haben. Aber wann ist eine Sache verloren? Die Probleme die Eva so belasten werden im Laufe der Geschichte mit eingewoben, für mich als Leser war es oft so, dass man den Eindruck hatte, man selber muss innehalten um weiteratmen zu können. Das Ende des Buches finde ich persönlich stimmig, das Cover gefällt mir sehr gut, diese warmen, tragenden Farben haben einen Schein von Hoffnung, Bewegung und Leben. Es gibt diejenigen, die reisen, um sich zu verirren, es gibt diejenigen, die reisen, um sich selbst zu finden, besangt ein Sprichwort, gefunden hat sich Eva nicht, aber sie wird einige Schritte schaffen, und wer weiß, oft braucht es gar nicht die große Veränderung, sondern einfach mal einen Blick in die andere Richtung, Dinge annehmen um letztendlich etwas loslassen zu können. Ich durfte vorher „Unter Wasser ist es still“ lesen, ein Buch was mich schon sehr begeistert hat, „Zugvögel wie wir“ ist wärmend und tragend und macht bereits jetzt Lust auf ein weiteres Buch der Autorin. Kleine Anmerkung, schon Albert Einstein hat gesagt, "Das Leben ist wie ein Fahrrad. Um das Gleichgewicht zu halten, muss man sich vorwärtsbewegen". Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Kommt der Gockel untern Trecker, gibt es morgen keinen Wecker!

Mirabellentage
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Ein Buch, das dem Leser bereits einen Hauch von Sommerwind um die Nase wehen lässt. Eine Geschichte des kleinen Dorfes Blumenfeld, irgendwo im nirgendwo. Eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte, es ...

Ein Buch, das dem Leser bereits einen Hauch von Sommerwind um die Nase wehen lässt. Eine Geschichte des kleinen Dorfes Blumenfeld, irgendwo im nirgendwo. Eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte, es beschreibt das Leben der Dorfbewohner, beginnt damit, dass der Pfarrer des Ortes verstirbt und ein neuer sofort aus Rom gesandt wird, plus passenden Spekulationen der Dorfbewohner dazu. Ein tolles Buch, das den Leser nicht loslässt, man konnte es schwer aus der Hand legen. Der Autorin gelingt es durch eine humorvoll beschwingte Schreibweise, ohne die Ernsthaftigkeit der Geschichte zu verlieren alltägliches zu erzählen. An der ein oder anderen Stelle kann man als Leser sehr schmunzeln, wenn es zum Beispiel besser gewesen wäre genauer hinzusehen, dass man Kneipe nicht mit dopple P schreibt, was dazu führt, dass das Dorf seitdem eine Laientheatergruppe hat. Der Gemeinde schon mal ein Suppenrezept auf Italienisch als Lateinische Predigt untergejubelt wird, aber alle sind begeistert und letztendlich, warum die Messdiener nur mit Fahrradhelm zur Messfeier kommen. Man ist als Leser mittendrinn, man riecht den Sommer, schmunzelt mit den Dorfbewohnern und wird dennoch manchmal nachdenklich. Ein Buch was, und das ist heutzutage mehr wie wichtig das Leben für den Moment des Lesen etwas leichter macht. Ich habe es sehr gerne gelesen und werde das sicherlich auch noch einmal tun, natürlich nachdem ich Mirabellenmarmelade gekocht habe, die sollte man dazu genießen. Liebe Grüße

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