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Veröffentlicht am 30.05.2025

Sprich, damit ich Dich sehe

Auris
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Ungewöhnliches und rasantes Aufeinandertreffen von zwei Bestseller-Autoren Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek. Warum wird das hier so explizit Erwähnt, dass es nach einer Idee von Sebastian Fitzek geschrieben ...

Ungewöhnliches und rasantes Aufeinandertreffen von zwei Bestseller-Autoren Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek. Warum wird das hier so explizit Erwähnt, dass es nach einer Idee von Sebastian Fitzek geschrieben wurde, habe ich mich gefragt, Sebastian Fitzek scheint hier ein zusätzlicher Aufhänger zu sein, verkaufsfördernd? Worum geht es in diesem Buch Auris. Forensische Phonetik, die Wissenschaft des Zuhörens, „Sprich, damit ich Dich sehe“ könnte man denken. Der berühmten forensischen Phonetiker Matthias Hegel hat schon mit zahlreichen Analysen so manchen Verbrecher überführen können, nun scheint er selber zu einem geworden zu sein, nun redet er selber nicht mehr, aber sein Schweigen scheint laut. Eine junge True-Crime-Postcasterin Jula Ansorge will unbedingt die Wahrheit über den angeblichen Mord den Matthias Hegel begangen haben soll herausfinden und begibt sich nicht nur auf die Suche, sondern auch in Gefahr. Dieser erste Band Auris soll der Auftakt für mehrere Bücher sein, mich persönlich hat das Buch nicht ganz erreicht, ich hätte mir an einigen Stellen mehr Tiefe oder Entwicklung gewünscht und einige Nebencharaktere bleiben etwas blass. Auch wenn manche Dialoge ein bisschen einfach wirken nimmt die Geschichte schnell Tempo auf und es gibt kaum Längen, was das ganze dynamisch wirken lässt. Der Leser weiß bis zum Schluss nicht, was Wahrheit ist und was Lüge. Fazit ein gelungener Auftakt einer vielversprechenden neuen Thriller-Reihe. Vielen Dank.

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Veröffentlicht am 30.05.2025

“Die Eindrücke der Kindheit wurzeln am tiefsten.” – Karl Emil Franzos

Am Meer ist es schön
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Das wird toll sagen die Eltern von Susanne, sechs Wochen an der See in St. Peter Ording, sechs Wochen spielen und toben, du wirst sehen, das ist wie Ferien. Mit gemischten Gefühlen fährt Susanne mit dem ...

Das wird toll sagen die Eltern von Susanne, sechs Wochen an der See in St. Peter Ording, sechs Wochen spielen und toben, du wirst sehen, das ist wie Ferien. Mit gemischten Gefühlen fährt Susanne mit dem Zug gen Norden und hinein in eine Zeit voller Spielen, toben… nein in eine Zeit mit Heimweh, autoritärer Erziehungsstil, Demütigungen, psychischer und physischer Gewalt, stupide Freizeitgestaltung und miserablem Essen. Aber auch kleinen Freundschaften die das Leben dort ein wenig erträglicher machen und die Kinder lernen sich zu wehren, und schaffen es letztendlich den sogenannten „Tanten“ ein Schnippchen zu schlagen. Doch dann kommt es zu einem Vorfall den Susanne ihr Leben lang nicht vergessen wird. Die Folgen diese Kinderkur hat letztendlich Susannes ganzes Leben geprägt. Als Susanne nach langer Zeit, den so eine Kinderkur wurde verlängert, wenn man nicht gehorsam war, doch wieder nach Hause fährt ist sie verändert und die Eltern glauben ihr nicht als sie erzählen möchte. Erst viele Jahre später als ihr Mutter in einem Pflegeheim schwach und dement ihre letzten Tage erlebt scheint ein Gespräch zu zeigen das die Mutter doch geahnt hat was Susanne damals geschehen ist, man fragt sich warum hat niemand etwas getan, vielleicht hat man den Kinder wie auch hier Susanne einfach nicht geglaubt das so etwas möglich ist und in den 60er Jahren war körperliche Züchtigung normal unter dem Motto ein Klapps hat noch keinem Kind geschadet. Ein Buch was trotz der schwere Thematik sehr warmherzig, offen und schön geschrieben ist, das Cover könnte nicht besser sein, den „Am Meer ist es schön“. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und kann es nur weiterempfehlen, gerade weil solche Geschichten nicht vergessen werden dürfen. Vielen Dank.

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Retter in der Not, dann ist Pupsen doch Pupsegal

Leserabe 1. Lesestufe - Pups-Alarm!
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Pupsgeräusche zu machen, machen Spaß und sind doch letztendlich Pupsegal oder? Viel wichtiger ist doch, das Lesen durch lustige Themen Spaß macht und dieses Buch bietet Leseanfängern ab 6 Jahren in leicht ...

Pupsgeräusche zu machen, machen Spaß und sind doch letztendlich Pupsegal oder? Viel wichtiger ist doch, das Lesen durch lustige Themen Spaß macht und dieses Buch bietet Leseanfängern ab 6 Jahren in leicht zu lesenden und kurz Sätzen einen guten Start in eine lustige Geschichte. Einfach und verständlich geschrieben und lustig bunt illustriert lernen wir Ari, Sia, Per und seine Eltern und Mix den Hund kennen. Auch wenn die nicht sehr begeistert von Aris neuem Trick sind, er kann nämlich mit der Hand unter der Achsel Pups-Geräusche machen und das zeigt er ausgerechnet während des Essens, ist es doch lustig. Heute ist Sonntag und alle brechen auf zu einem Ausflug auf den Spielplatz, kann ein Pupsen um die Wette letztendlich für Mama eine Rettung in der Not sein, findet es heraus, allen Kindern viel Freude mit diesem Buch. Vielen Dank und Liebe Grüße

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Das schaffe ich doch, ist doch kinderleicht 😊

tiptoi® Abenteuer Großwerden - Liv geht aufs Töpfchen
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Ideal für Einsteiger steht oben im Klappentext und genau das ist es auch, ein Buch was die kleinsten einsteigen lässt, in die große Aufgabe „ich werde groß und gehe jetzt aufs Töpfchen“. Spielerisch hierdurch ...

Ideal für Einsteiger steht oben im Klappentext und genau das ist es auch, ein Buch was die kleinsten einsteigen lässt, in die große Aufgabe „ich werde groß und gehe jetzt aufs Töpfchen“. Spielerisch hierdurch die Kinder an alltägliches zu gewöhnen macht dann auch den kleinen Spaß und wenn es am Ende zum Erfolg führt können kleine ganz groß werden. Ich finde dieses spielerische Lernsystem der tiptoi Reihe für Kinder ab zwei Jahren sehr ansprechend, kinderleicht und toll illustriert, was das Thema für Kinder dann auch selbstständig erlebbar macht. Und zum Ende dann ein Hörspiel was noch einmal alles zusammenfast, also auf ins Abenteuer groß werden. Ihr wisst doch „das schaffe ich doch, ist doch kinderleicht 😊. Ich wünsche allen Kindern viel Freude mit diesem Buch, auf ins große Abendteuer, ihr schafft das schon. Vielen Dank und liebe Grüße

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Veröffentlicht am 28.05.2025

"Der selbstbestimmte Tod ist das Ende der Mühe“

Nicht tot zu sein, ist noch kein Leben
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Dieses Buch hat mich zunächst wütend, dann voller Fragen zurückgelassen. Schon lange wird die Möglichkeit eines assistierter Suizid kontrovers diskutiert, und ein Weg scheint in weiter Ferne zu sein. Ein ...

Dieses Buch hat mich zunächst wütend, dann voller Fragen zurückgelassen. Schon lange wird die Möglichkeit eines assistierter Suizid kontrovers diskutiert, und ein Weg scheint in weiter Ferne zu sein. Ein bekanntes Zitat heißt Hilfe zur Selbsttötung sollte nicht bestraft, sondern mit Respekt behandelt werden. Hier geht es nicht um eine ärztliche Dienstleistung es geht um Lebensqualität und Autonomie in schmerzhaften, qualvollen Lebenssituationen. Die Geschichte in diesem Buch schildert ein Lebensweg zweier Frauen und ihrer Familien, ein Weg vom Studium, danach ein sich aus den Augen verlieren bis das jemand schwer Erkrankt und die Hilfe des anderen sucht. Wie weit kann eine Freundschaft gehen, wenn die schwerkranke Freundin nach einem assistierten Suizid fragt. Hier wird eigentlich eine Geschichte aufgezeigt die einen Idealfall bietet, die Protagonisten sind eingebettet in Familiäre- ,Soziale-, Gesellschaftliche- und finanziell Sicherheit und dann kommt eine schwere Erkrankung. Letztendlich zeigt die Geschichte einen Weg der trotz schwer Erkrankt aber palliativ gut begleitet gar nicht so schwer sein muss, dass man selbst in Situationen wo man schwer krank ist noch ganz viel Leben genießen kann und sollte. Wird von der Verantwortung da nicht zu sehr weggesehen, nicht jeder stirbt nach einem aufregenden Leben im Kreise seiner Familie, wie hier im Buch bei Blick in den Garten mit Vogelgezwitscher. Schmerzen muss heutzutage niemand mehr haben heißt es oft, aber das nehmen von Schmerzen ist nicht alles. Das Thema Suizid wird in unserer Gesellschaft immer noch als Tabuthema behandelt dabei gibt es wie Statistiken zeigen sehr viele Menschen die aus Not in einen Suizid gehen den sie selber gestalten müssen, viele Personen schädigen sich dabei schwer und nachhaltig körperlich und oft auch geistig, mit schwersten emotionellen und finanziellen Folgen für sich selbst. Ein Suizid ist nichts Feiges, ein Suizid benötigt viel Mut und er wird leichter, wenn er unterstützt würde, womit sich hier der Kreis der Debatte um assistierten Suizid schließt, haben wir einen Antwort gefunden? Ein bekanntes Zitat heißt Hilfe zur Selbsttötung sollte nicht bestraft, sondern mit Respekt behandelt werden. Vielen Dank.

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