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Veröffentlicht am 27.09.2023

Nette Grundidee, aber leider keine gelungene Umsetzung

FLOWERS FULL OF Beauty (Native-Reihe 2)
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Ihr Leben lang träumt Adsila vom Leben außerhalb ihres Stammes. Sie will unbedingt ihr eigenes Restaurant eröffnen und den Menschen ihre Kreationen präsentieren. Doch niemand scheint sie und ihre Sehnsüchte ...

Ihr Leben lang träumt Adsila vom Leben außerhalb ihres Stammes. Sie will unbedingt ihr eigenes Restaurant eröffnen und den Menschen ihre Kreationen präsentieren. Doch niemand scheint sie und ihre Sehnsüchte wirklich zu verstehen. Bis eines Tages Logan, der beste Freund von Johnny, im Reservat auftaucht. Er scheint ihre Bedürfnisse zu begreifen, denn er hat genauso Träume, die seine Eltern leider nicht verstehen. Gemeinsam verlassen sie die Citali, damit Adsila in Los Angeles ihre Träume verwirklichen kann. Allerdings merkt Adsila schnell, dass in der Außenwelt nicht alles so toll ist, wie sie es sich erhofft hat.

Nachdem ich den ersten Teil der Reihe schon gelesen habe, musste ich auch „Flowers Full of Beauty“ unbedingt lesen. Die Grundidee hat mir direkt gefallen, da sie quasi das genaue Gegenteil zum ersten Band ist. Leider konnte mich die Umsetzung nicht wirklich überzeugen. Beim Lesen war ich mehrfach versucht die Geschichte abzubrechen, da ich mit dem Protagonisten Logan so überhaupt nicht zurecht gekommen bin. Selten habe ich einen Protagonisten erlebt, der mir so furchtbar unsympathisch ist und der auch im Verlauf der Geschichte keine echte, positive Entwicklung hinlegt. Er ist eingebildet, arrogant, oberflächlich und total egoistisch. Immer wieder macht er sich über Adsila lustig, obwohl er wissen müsste, dass sie es einfach nicht besser weiß. Zwar verbessert sich sein Verhalten etwas, aber auch nur aufgrund drastischer Erlebnisse und Aussehen bleibt bis zum Schluss für ihn das Wichtigste. Auch mit Adsila bin ich nicht wirklich warm geworden. Sie war mir durchweg viel zu naiv und hat meiner Meinung nach auch zu einfach alles verziehen. Gegen Ende konnte ich sie zwar etwas besser verstehen, aber das konnte leider auch nicht mehr viel helfen. Für mich stand die Oberflächlichkeit in diesem Buch viel zu sehr im Mittelpunkt und ich hätte mir gewünscht, dass andere Themen mehr im Mittelpunkt stehen. Die „Eltern unterstützen ihre Kinder“ Thematik fand ich persönlich viel schöner, doch wurde sie für meinen Geschmack zu sehr von der ganzen Oberflächlichkeit überschattet.
Alles in allem ist es eine schöne Grundidee, deren Umsetzung, vor allem in Bezug auf die Protagonisten, mich leider nicht abholen konnte.

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Veröffentlicht am 24.09.2023

Angenehme Wohlfühlgeschichte

All those Breaking Waves
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Als Emma die Zusage für einen Sommerjob in Irland erhält ist sie ziemlich überrascht, denn sie hat sich nie auf die Stelle beworben. Schnell lüftet sich das Geheimnis, denn ihre kürzlich verstorbene Schwester ...

Als Emma die Zusage für einen Sommerjob in Irland erhält ist sie ziemlich überrascht, denn sie hat sich nie auf die Stelle beworben. Schnell lüftet sich das Geheimnis, denn ihre kürzlich verstorbene Schwester Nora hat die Bewerbung heimlich eingereicht. Zunächst zögert Emma, doch schnell ist klar, dass sie ihrer Schwester diesen letzten Wunsch erfüllen wird und so reist Emma kurzerhand nach Great Blasket Island im Westen von Irland. Eigentlich sollten die Eigentümer sie dort in Empfang nehmen, doch aufgrund eines familiären Notfalls muss sie mit dem eigenbrötlerischen Kian vorlieb nehmen. Der hält so gar nichts von dem Neuzugang, lässt sich dafür aber ganz schön häufig auf der Insel blicken. Emma ist begeistert von der wunderschönen Natur, den vielen einheimischen Tieren und irgendwie auch von Kian, der sich immer häufiger von einer anderen Seite zeigt. Haben die beiden eine Chance, obwohl Emma’s Zeit begrenzt ist?

Von Anfang an war Emma mir sympathisch. Ich fand es toll, dass sie versucht ihrer Schwester den letzten Wunsch zu erfüllen und auch sonst zeigt sie sich im Laufe der Geschichte immer mehr von ihrer starken Seite. Kian ist dagegen zunächst ein eher unsympathischer Kerl, doch man ahnt schnell, dass hinter seiner harten Fassade mehr steckt. Es gefällt mir, dass man ihn immer besser kennenlernt und auch beginnt zu verstehen wieso er so ist wie er ist. Auch die Natur ist wunderschön beschrieben und so fühlt es sich beinahe an als wäre man selbst mit vor Ort. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, so dass man richtig Spaß beim Lesen hat. Lediglich das Setting ist mir an der ein oder anderen Stelle etwas zu unrealistisch. (Ein Café auf einer einsamen Insel ohne reguläres Essen oder ein Chef der plötzlich so offen ist?). Für mich eine schöne, etwas vorhersehbare Wohlfühlgeschichte, die von mir 4,5 Sterne bekommt und die ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 24.09.2023

Schöne Anekdoten aus der Welpenzeit

Glück im Chaos
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„Glück im Chaos: Eine Reise durch die Welpenzeit“ ist kein klassischer Ratgeber und das soll es auch gar nicht sein. Auf humorvolle Art und Weise wird man durch die verschiedenen Schritte der Zeit als ...

„Glück im Chaos: Eine Reise durch die Welpenzeit“ ist kein klassischer Ratgeber und das soll es auch gar nicht sein. Auf humorvolle Art und Weise wird man durch die verschiedenen Schritte der Zeit als Neuhundebesitzer geführt.
Die meisten Hundebesitzer werden die ein oder andere Situation aus ihren eigenen Anfängen Wiedererkennen. Aber auch für alle Nicht-Hundebesitzer gibt es einiges zum Schmunzeln. Beim Lesen musste ich auf jeden Fall das ein oder andere Mal ziemlich laut loslachen. Persönlich habe ich meinen Hund nicht wiedererkannt, aber ehrlich gesagt hat mich das auch nicht gewundert, da er absolut nicht dem typischen Klischee-Welpen entsprach. Trotzdem hatte ich viel Spaß beim Lesen, denn die einzelnen Szenen konnte man sich wirklich gut vorstellen.
Aus meiner Sicht hätte man allerdings gerne noch ein paar mehr lustige Geschichten in das Buch integrieren können. Normalerweise spreche ich bei Büchern nicht über das Preis-Leistungs-Verhältnis, aber in diesem Fall finde ich die knapp über 100 Seiten doch etwas wenig für den Preis. Die Autorin wirkt auf mich so als hätte sie schon einiges an Erfahrung und da hätte es mich einfach gefreut, wenn man noch die ein oder andere zusätzliche Anekdote bekommen hätte. Alles in allem ist es aber ein schönes Buch, dass sich bestimmt prima verschenken lässt und wer sich am Preis nicht stört, wird ganz sicher sehr glücklich damit.

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Veröffentlicht am 17.09.2023

Eine schöne Liebesgeschichte im traumhaften Italien

Blütenzauber im Casa della Flora (Verliebt in Italien)
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Eigentlich ist Lorella nur für die Firmung ihres Patenkindes zurück in ihre Heimat gefahren. Doch dann wird ihr ganzes Geld gestohlen und sie muss erstmal für eine Weile in ihrem Heimatdorf bleiben. Eigentlich ...

Eigentlich ist Lorella nur für die Firmung ihres Patenkindes zurück in ihre Heimat gefahren. Doch dann wird ihr ganzes Geld gestohlen und sie muss erstmal für eine Weile in ihrem Heimatdorf bleiben. Eigentlich ist Lorella das gar nicht recht, denn ihrer Jugendliebe Pasquale will sie auf keinen Fall über den Weg laufen. Schon bald begegnen sich die beiden wieder und Lorella wird in ihre Vergangenheit zurückgezogen. Wird sie Italien noch eine Chance geben, oder zieht es sie zurück in die große weite Welt?

Lorella war mir als Protagonistin direkt sympathisch. Ich mag ihre offene Art und ihren Drang die Welt zu erkunden. Aber auch mit ihrer Schwester konnte ich zwischendurch stark mitfühlen. Generell waren die Charaktere für mich absolut gelungen. Sei es die beiden Protagonisten oder die tollen Nebencharaktere (allen voran Giampaolo und Flora), jeder trägt einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Geschichte bei. Lediglich das Ende ging mir für meinen Geschmack etwas zu schnell. Hier hätte ich mir gerade zwischen Pasquale und Renata noch etwas mehr Aufklärung oder eine Aussprache gewünscht. Trotzdem ist es eine schöne Liebesgeschichte, die ich gerne weiterempfehle und die von mir 4,5 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 16.09.2023

Das Leben und die Intrigen in einer Bankiersfamilie des 19. Jahrhunderts

Die Pfeiler der Macht
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Auch wenn nach außen die Männer das Sagen haben, ist Augusta die geheime Herrscherin in der berühmten Bankiersfamilie Pilaster. Sie setzt alles daran, dass ihr eigener Sohn einmal Seniorpartner des Bankhaus ...

Auch wenn nach außen die Männer das Sagen haben, ist Augusta die geheime Herrscherin in der berühmten Bankiersfamilie Pilaster. Sie setzt alles daran, dass ihr eigener Sohn einmal Seniorpartner des Bankhaus Pilaster wird. Dabei merkt sie gar nicht, dass ihre Intrigen die Finanzwelt und dabei ganz besonders das Bankhaus Pilaster erschüttern. Wird ihr ungeliebter Neffe Hugh es schaffen das Bankhaus und damit auch die Ehre der Familie zu retten?

Das Buch „Die Pfeiler der Macht“ lässt einen in das London des 19. Jahrhunderts eintauchen. Für mich ist es der erste Roman von Ken Follett, aber es wird definitiv nicht der letzte sein. Mit seinem angenehmen Schreibstil schafft der Autor es, dass einem die über 600 Seiten viel kürzer vorkommen. Hugh ist ein Protagonist, der einem nicht nur sympathisch ist, sondern der auch total authentisch und nachvollziehbar rüber kommt. Durch die vielen Intrigen seiner Tante bleibt es stets spannend und man fragt sich, was sie sich wohl als nächstes ausdenkt. An der ein oder anderen Stelle war mir die Handlung allerdings etwas zu sehr vorhersehbar. Trotzdem lernt man eine Menge über das Leben in der damaligen Zeit und auch über die Geschichte des Bankgeschäfts. Für mich ist es eine gelungene Geschichte, die ich gerne weiterempfehle und die von mir 4,5 von 5 Sternen bekommt.

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