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Veröffentlicht am 15.09.2025

Gefangen zwischen zwei Welten

Bis das letzte Sandkorn fällt
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Malia ist es gelungen, ein stabiles Tor in die Welt der Dämonen zu erschaffen, doch dann scheint alles schiefzugehen. Plötzlich ist sie mit ihrem Lehrmeister, dem Halbdämonen Livio, alleine in der Dämonenwelt ...

Malia ist es gelungen, ein stabiles Tor in die Welt der Dämonen zu erschaffen, doch dann scheint alles schiefzugehen. Plötzlich ist sie mit ihrem Lehrmeister, dem Halbdämonen Livio, alleine in der Dämonenwelt gefangen. Dort müssen sie sich nicht nur gegen gefährliche Dämonen zur Wehr setzen, sondern treffen auch auf Livios Vater, den Dämonfürsten Jaro. Um wieder zurück in die Welt der Menschen zu gelangen, müssen sie unbedingt eines der Tore wieder aufbauen. Dabei kommen die beiden sich immer näher und beginnen Gefühle füreinander zu entwickeln.

Nachdem ich mir schon mit der Bewertung des ersten Teils schwergetan habe, ist es im zweiten leider nicht viel besser. Wieder gibt es einige Aspekte, die mir richtig gut gefallen haben, aber leider auch einiges, das nicht wirklich zusammenpasst. Die Grundidee der Geschichte überzeugt mich nach wie vor. Besonders die verschiedenen Zirkel, die Sanduhr und der Aufbau der Dämonenwelt fand ich spannend. Auch der Schreibstil der Autorin ist angenehm, flüssig und mit einer Portion Humor versehen. Aber leider geht mir Malia auch hier wieder furchtbar auf den Geist. Ich hatte gehofft, dass sie im Verlauf der Geschichte eine Entwicklung durchmacht, doch sie ist am Ende des zweiten Teils noch genauso trotzig wie am Anfang. Statt ans große Ganze zu denken, verliert sie sich immer wieder in ihrem Ärger und verschlimmert damit die Lage für alle Beteiligten. Die Handlung selbst ist durchgehend spannend und bringt einige unerwartete Wendungen mit sich. Allerdings habe ich das Gefühl, dass wir deutlich weitergekommen wären, wenn Malia nicht so stur gewesen wäre.

Etwas stärker als der Auftakt, aber die Protagonistin bleibt für mich ein großer Schwachpunkt. Von mir gibt es 3,5 Sterne, mit der Hoffnung, dass Malia im dritten Band endlich wächst.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Zwischen Hundeschlitten und Liebe

Three bad lucks
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Hudsons größte Leidenschaft sind seine Hunde und das gemeinsame Schlittenfahren mit ihnen. Für den eher zurückgezogenen der fünf Brüder gibt es nichts Schöneres, als fernab der Zivilisation Zeit mit seinem ...

Hudsons größte Leidenschaft sind seine Hunde und das gemeinsame Schlittenfahren mit ihnen. Für den eher zurückgezogenen der fünf Brüder gibt es nichts Schöneres, als fernab der Zivilisation Zeit mit seinem Rudel zu verbringen. Daher ist es auch kein Wunder, dass er sich für das Alaskan Quest, das längste Schlittenrennen der Welt, anmeldet. Doch schon bald läuft ihm eine junge Frau im Hochzeitskleid direkt vor den Schlitten. Juniper bringt Hudsons Pläne gehörig durcheinander und obwohl er sich zu ihr hingezogen fühlt, entscheidet er sich, das Rennen ohne sie fortzusetzen.

Wie immer konnte mich der angenehme Schreibstil der Autorin sofort abholen und ich war direkt in der Geschichte drin. Besonders das Setting hat mir gefallen, denn die Welt der Hundeschlittenrennen ist faszinierend beschrieben und die Autorin legt spürbar großen Wert auf das Wohl der Tiere. Hudson ist dafür der ideale Protagonist, denn er ist ruhig, zuverlässig und mit seinen Hunden fest verbunden. Juniper bringt einen spannenden Gegenpol mit, auch wenn ihre Hintergrundgeschichte für mich an manchen Stellen etwas übertrieben und weniger realistisch wirkte. Sobald die beiden jedoch anfangen, ehrlich miteinander umzugehen, bilden sie ein glaubwürdiges und schönes Paar.

Alles in allem ein gelungener Teil der Reihe, der mit authentischem Setting, liebenswerten Figuren und einem Hauch Alaska-Romantik überzeugt. Von mir gibt es daher 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Zwischen Schicksal und Selbstbestimmung

How to Fight Fate: Ist es wahre Liebe, wenn das Schicksal den Seelenpartner vorherbestimmt? Enemies-to-Lovers-Romantasy Young Adult Buch ab 14 Jahren mit Farbschnitt nur in der 1. Auflage (Fate Dilogie, Bd. 1)
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Ihr ganzes Leben hat Kiana sehnsüchtig auf die Seelenzeremonie hingefiebert, denn nur mit einem Partner an ihrer Seite kann sie ihre vollen Kräfte entfalten. Als Schicksalsnovizin ist es ihre Aufgabe, ...

Ihr ganzes Leben hat Kiana sehnsüchtig auf die Seelenzeremonie hingefiebert, denn nur mit einem Partner an ihrer Seite kann sie ihre vollen Kräfte entfalten. Als Schicksalsnovizin ist es ihre Aufgabe, die Zukunft des Landes vorherzusagen und damit Anima vor seinen Feinden zu schützen. Doch bevor es so weit kommt, stirbt ihr Seelenverwandter und mit ihm all ihre Hoffnungen auf eine bessere Zukunft. Stattdessen soll sie direkt an die Front geschickt werden. Kiana weigert sich jedoch, dieses Schicksal hinzunehmen, und macht sich auf den Weg, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Begleitet wird sie dabei von zwei sehr unterschiedlichen Gefährten: dem humorvollen Liebesnovizen Nevin und dem kämpferischen Kriegsnovizen Tyron.

Der angenehme, flüssige Schreibstil der Autorin hat mich sofort abgeholt, und die Grundidee der Geschichte fand ich sehr spannend. Das System von Anima wirkt bewusst veraltet, da nur diejenigen, die einen Partner erhalten, wirklich etwas wert sind. Kiana ist überzeugt, dass allein das Schicksal darüber entscheidet, bis sie durch ihre Begegnungen mit Tyron und Nevin beginnt, die Dinge kritisch zu hinterfragen. Besonders gelungen fand ich, dass die Geschichte nicht nur aus Kianas, sondern auch aus Tyrons Perspektive erzählt wird. So wird ihre Entwicklung noch greifbarer und ihre langsame Annäherung umso intensiver. Anfangs fiel es mir schwer, Tyrons extreme Abneigung nachzuvollziehen, doch gerade der schrittweise Wandel macht ihre Beziehung spannend und glaubwürdig. Ein echtes Highlight war für mich zudem Nevin, der mit seiner humorvollen Art für Leichtigkeit sorgt und die Dynamik perfekt ergänzt.

Eine spannende Geschichte, die mit authentischen Charakteren und einem stimmigen Erzählstil überzeugen kann. Von mir gibt es daher 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Gelungene Steigerung mit packendem Ende

Glow of the Everflame
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Im zweiten Teil der Kindred’s Curse Saga muss Diem sich entscheiden wie sie mit ihrer neu gewonnen Macht umgeht. Dreißig Tage lang hat jeder Descended im Reich Lumos die Möglichkeit sie herauszufordern ...

Im zweiten Teil der Kindred’s Curse Saga muss Diem sich entscheiden wie sie mit ihrer neu gewonnen Macht umgeht. Dreißig Tage lang hat jeder Descended im Reich Lumos die Möglichkeit sie herauszufordern und ihre Herrschaft anzuzweifeln. Um diese Zeit zu überleben, beschließt Diem einen Pakt mit der ihr verhassten Familie Corbois einzugehen, da sie die einzigen zu sein scheinen, die sie beschützen können. Schnell merkt sie dabei, dass nicht alles so schwarz und weiß ist, wie sie zunächst angenommen hat. Sie ist hin und hergerissen zwischen dem was sie ihr Leben lang geglaubt hat und dem was sie in den letzten Monaten gelernt hat. Und was hat es mit dem Verschwinden ihrer Mutter auf sich?

Nachdem mich der erste Teil mit relativ gemischten Gefühlen zurückgelassen hat, konnte mich der zweite deutlich mehr überzeugen. Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen, wodurch ich direkt wieder gut in der Geschichte angekommen bin. Allerdings war der Rückblick für mich etwas verwirrend, da es eher der Klappentext für den zweiten Teil war und nur wenig aus dem ersten wiederholt wurde. Diem ist mir als Protagonistin nach wie vor sympathisch und ich war froh, dass sie hier eine deutliche Entwicklung hinlegt und endlich anfängt zu hinterfragen was man sie ihr ganzes Leben gelehrt hat. Aber auch dieses Mal bleibt sie an der ein oder anderen Stelle einfach zu lange zu stur und ich hätte sie immer mal wieder durchschütteln können. Immerhin hat sie in meinen Augen am Ende endlich die richtige Entscheidung getroffen. Während sich die Geschichte im ersten Teil zwischendurch immer wieder in die Länge gezogen hat, bleibt der Spannungsbogen diesmal deutlich konstanter. Es gibt einige unerwartete Wendungen und vor allem das Ende macht neugierig auf den nächsten Teil.

Alles in allem eine gelungene Fortsetzung und für mich eine deutliche Steigerung zum ersten Teil.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Goldcrest Manor – Ein Ort voller Sehnsucht und Chancen

Goldcrest Manor - Velvet Meadows
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Nach einem Sturz steht Mackenzies komplettes Leben auf dem Kopf. Sie hat Epilepsie, was bedeutet, dass sie nie wieder reiten darf. Als wäre das nicht schlimm genug, zieht sich auch ihr bester Freund Julian ...

Nach einem Sturz steht Mackenzies komplettes Leben auf dem Kopf. Sie hat Epilepsie, was bedeutet, dass sie nie wieder reiten darf. Als wäre das nicht schlimm genug, zieht sich auch ihr bester Freund Julian von ihr zurück. Dabei hatte sie vor dem Unfall noch geglaubt, dass aus ihrer Freundschaft endlich mehr werden könnte. Also beschließt Mackenzie Goldcrest Manor zu verlassen und nach London zu fliehen. Jahre später kehrt sie mit einem abgeschlossenen Studium im Gepäck zurück nach Goldcrest Manor. Dort warten jedoch einige Herausforderungen auf sie, denn es scheint größere Probleme zu geben, als ihre Mutter zugeben will und auch ein Wiedersehen mit Julian ist unvermeidbar. Leider ist der noch genauso abweisend wie zuvor.

Ich bin ein großer Pferdefan und daher war mir sofort klar, dass ich diese Geschichte lesen muss. Das Setting ist ein absoluter Traum und ich verstehe gut, warum Mackenzie so sehr an Goldcrest Manor hängt. Auch sonst ist sie mir sehr sympathisch, denn sie weiß, was sie will, und ist bereit, für die Menschen in ihrem Leben einzutreten. Dabei trifft sie zwar nicht immer die besten Entscheidungen, aber in meinen Augen sehr realistische. Denn mal ehrlich – wer entscheidet schon immer rein vernünftig und kann das Herz ignorieren? Bei Julian hat es etwas länger gedauert, bis ich mit ihm warm geworden bin. Seine Gründe, Mackenzie damals zu verlassen, wirkten auf mich wenig überzeugend. Besonders enttäuschend war, dass er über all die Jahre keinen Versuch unternommen hat, sich bei ihr zu melden oder wenigstens ihre Freundschaft aufrechtzuerhalten. Im Verlauf der Geschichte zeigt er jedoch, was wirklich in ihm steckt. Er ist ein ehrgeiziger Polospieler, aber der Erfolg steht für ihn nicht über den Menschen, die ihm wichtig sind. Auch die Nebenfiguren – allen voran Archie – sind gut gezeichnet und haben mich neugierig gemacht. Ich hoffe, dass sie in den Folgebänden mehr Raum bekommen

Eine gefühlvolle Geschichte mit starkem Setting, realistischer Protagonistin und einem überzeugenden Neuanfang. Für Pferdeliebhaberinnen und Fans von zweiter Chancen eine schöne Lektüre.

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