MIR WIRD SO LEICHT UMS HERZ, ALS WÄRE NACH JAHREN ENDLICH WIEDER RICHTIG, WAS LANGE VERKEHRT WAR
Als Mackenzie Bennett nach einem Reitunfall die Diagnose Epilepsie erhält, ändert sich ihr Leben schlagartig. Das Schlimmste: Sie darf nicht mehr reiten, und ihr Kindheitsfreund Julian Bancroft scheint wie ausgewechselt. Verschwunden sind die Vertrautheit und das Knistern, das zuletzt immer stärker wurde. Kenzie flieht nach London und kehrt erst nach ihrem Studium auf das Gestüt Goldcrest Manor zurück. Dort hat sich in ihrer Abwesenheit einiges verändert — bis auf Julian, der nun zwar ein erfolgreicher Polo-Spieler ist, sich Kenzie gegenüber aber genauso abweisend verhält wie vor drei Jahren. Doch als sie gemeinsam ein wichtiges Event für das Gestüt organisieren müssen, bekommt Julians Maske allmählich Risse ...
»Yvy Kazi erschafft mit
GOLDCREST MANOR
einen Ort voller Wärme, Geborgenheit und Zusammenhalt. Man entdeckt den Mut, stehenzubleiben, obwohl man weglaufen möchte und lernt, dass nur wir selbst uns und unsere Wünsche definieren können.«
ZWISCHENZEILENUNDGEFUEHLEN
Ein zarter, emotionaler Auftaktband. Der Band ist in sich abgeschlossen und lässtdochden Blick auf folgene Bände legen. Kenzie und Julian sind von Kindesbeinen ...
Goldcrest Manor - Velvet Meadows
von Yvy Kazi
Ein zarter, emotionaler Auftaktband. Der Band ist in sich abgeschlossen und lässtdochden Blick auf folgene Bände legen. Kenzie und Julian sind von Kindesbeinen an beste Freunde. Als sie sich mit sechsten ihre Gefühle gestehen, passiert etwas unerwatetes und beide gehen sich die nächsten fünf Jahren aus dem Weg. Doch als Kenzie nach dem Studium zurück kehrt, läuft sie Julian, der in den Semesterferien ebenfalls zu Hause ist, über den Weg. Die Autorin hat einen wundervollen fließend, absolut packenden und kolossal mitreißenden Schreibstil, der jedes gelesene Wort gleich bebildert. Ihre Protagonisten wirken lebendig, charismatisch, liebenswert und voller Charme. Jeder der beiden kommt hier zu Wort. Ebenso gefielen mir die Nebencharaktere, die perfekt platziert waren. Die Handlung ist ausgereift, aufwühlend, herzerwärmend und verleitet dazu das Buch in einem Durchlauf zu lesen. Temporeich präsentiert, ohne jegliche langweilige Längen und voller Emotionen, die sich postwendend auf den Leser übertragen. Ich persönlich freue mich schon sehr auf die nächste Geschichte auf der Ocean Heart.
Das Cover:
Ein optisches Highlight! Das Cover ist modern, edel und transportiert sofort das Gefühl eines eleganten Gestüts.
Meine Meinung:
Ich habe absolut keine ahnung von Pferden und dem Reiten, da ...
Das Cover:
Ein optisches Highlight! Das Cover ist modern, edel und transportiert sofort das Gefühl eines eleganten Gestüts.
Meine Meinung:
Ich habe absolut keine ahnung von Pferden und dem Reiten, da ich eine andere Reihe der Autorin aber gemocht habe, habe ich es einfach mal versucht. Zur Korrektheit des Reitsports kann ich euch also nichts sagen.
Wir begleiten unsere Protagonistin Maeve Bennett, eine ambitionierte Dressurreiterin mit dem Traum von Olympia, aber nach einem Unfall durch Epilepsie gebremst. Die Reitsportwelt, die sie liebt, scheint ihr entrissen und mit ihr all das Vertrauen in ihre Zukunft. Doch statt aufzugeben, kehrt sie auf das alte Gestüt Goldcrest Manor zurück und trifft dort auf Julian Bancroft, ihren Kindheitsfreund, der sich scheinbar verändert hat.
Julian alias Mason? Emotional verschlossen, stolz, komplex und trotzdem warmherzig in seinen seltenen, ehrlichen Momenten. Die Dynamik zwischen den beiden ist tiefgründig und getragen von einem gemeinsamen Wertesystem und der Vergangenheit, über die beide hinweg zu sehen versuchen.
Die Geschichte ist kein dramatischer Konfliktausbruch, sondern ein zartes Wiederfinden zweier Menschen. Familie, Verantwortung, Vertrauen, Selbstzweifel, all das wird mit spürbarem Herz erzählt. Dabei bleibt der Ton angenehm: gefühlvoll ohne Kitsch, realistisch ohne zu rau zu werden.
Das Gestüt selbst wird fast zur dritten Hauptfigur. Ein Ort von Wärme, Geborgenheit und echter Menschlichkeit. Yvy Kazi zeigt, wie Orte heilen können – und wie Liebe wächst, wenn man wieder bei sich selbst ankommt. Die Nebenfiguren und Mitglieder der Gestutfamilie sorgen für echten Zusammenhalt, ohne ins Klischeehafte abzugleiten.
Mein Fazit:
Goldcrest Manor Velvet Meadows ist ein gelungenes, authentisches Buch. Zwei Menschen, die sich wiederfinden, ein Sommer voller Begegnungen, Erinnerung und Hoffnung, all das mit sanfter, ehrlicher Romantik und einer extra Portion "Willkommen zuhause" Vibes.
Ein echtes Wohlfühlbuch für Fans von Familiengefühle, Pferde-Liebe und beinahe magischer Rückkehr zum Ursprung.
Eigentlich interessiere ich mich überhaupt nicht für das Thema Pferde, doch gerade die Geschichte mit dem Gestüt fand ich ansprechend. Glücklicherweise wurde ich auch nicht enttäuscht. Die Beschreibungen ...
Eigentlich interessiere ich mich überhaupt nicht für das Thema Pferde, doch gerade die Geschichte mit dem Gestüt fand ich ansprechend. Glücklicherweise wurde ich auch nicht enttäuscht. Die Beschreibungen der Gestüte sind sehr lebendig und ich konnte mich wunderbar in die Szenerien hineinfallen lassen. Das Thema Polo ist neu und hat die Geschichte noch mal gesteigert, denn ich hatte keine Ahnung, dass dieser Sport solch einen Aufwand mit sich bringt. Der Verlauf eines solchen Spiels wurde ebenfalls anschaulich und verständlich erzählt. Kenzie und Julian sind sympathische Charaktere. Ich finde gut, wie die Krankheit von Kenzie sensibel in die Handlung eingebaut wurde, ohne als Schwäche zu gelten. Positiv ist, dass nicht ewig auf ihrer gemeinsamen Vergangenheit und ihren damaligen Fehlern herumgeritten wird und beide an ihren Makeln gewachsen sind. Die Nebencharaktere haben ebenfalls interessante Eigenschaften, die gut eingeflochten wurden und definitiv Lust auf mehr machen.
Goldcrest Manor – Velvet Meadows ist ein ereignisreicher Auftakt der neuen Reihe. Die Charaktere sind herzlich und die Geschichten rund um das Gestüt machen neugierig, denn sie sind definitiv nicht abgeschlossen. Das Buch ist auch für Leser ohne Pferdeobsession geeignet und der Polosport bietet eine neue Perspektive.
Es gibt Geschichten, die man liest – und es gibt Geschichten, in denen man wohnt. Goldcrest Manor – Velvet Meadows von Yvy Kazi gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. Von der ersten Seite an war ich ...
Es gibt Geschichten, die man liest – und es gibt Geschichten, in denen man wohnt. Goldcrest Manor – Velvet Meadows von Yvy Kazi gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. Von der ersten Seite an war ich nicht nur Leserin, sondern Gast auf dem Anwesen: ein stiller Beobachter zwischen Pferdehufen, verwitterten Steinmauern und Blicken, die mehr sagen als Worte.
Das Setting ist nicht bloß Kulisse – es ist ein lebendiger Charakter. Goldcrest Manor wirkt wie ein Ort, der schon viel gesehen, aber nie alles preisgegeben hat. In dieser Atmosphäre des Übergangs – zwischen Weite und Enge, zwischen Vergangenheit und Neuanfang – entfaltet sich eine Geschichte, die nicht auf lautem Drama basiert, sondern auf emotionaler Präzision.
Die Figuren sind das Herzstück dieses Romans. Es geht nicht um oberflächliche Romantik, sondern um Menschen, die verletzt wurden, die sich schützen, die lieben wollen – aber nicht wissen, wie. Besonders berührt hat mich die Protagonistin in ihrer leisen Stärke: wie sie wahrnimmt, ohne zu urteilen; wie sie da ist, ohne sich aufzudrängen. Und jede Nebenfigur hat Gewicht, hat Schattenrisse und Lichtkanten – selbst jene, die nur wenige Szenen erhalten. Man spürt, dass hinter jeder Geste eine Geschichte liegt.
Ein Satz, der mir noch lange nachging:
„Die Stille zwischen uns war kein Schweigen – sie war ein Raum, in dem sich alles neu ordnete.“
Diese stille, fast kontemplative Energie zieht sich durch den ganzen Roman. Liebe wird hier nicht als Feuerwerk erzählt, sondern als Glut unter der Oberfläche. Das macht das Buch so glaubwürdig – und so intensiv.
📚 Fazit:
Yvy Kazi gelingt mit Velvet Meadows ein Auftakt, der nicht laut ruft, sondern leise bleibt – und damit umso eindringlicher wirkt. Eine Geschichte über Zugehörigkeit, Verlust und die Kraft stiller Verbindungen. Authentisch, stimmungsvoll, tief. Band 2 kann für mich nicht schnell genug kommen.
Ein Buch, das man fühlt. Und das einen noch begleitet, wenn die letzte Seite längst umgeblättert ist.
Goldcrest Manor – Velvet Meadows ist ein gefühlvoller, tiefgründiger Liebesroman, der Leser:innen in eine atmosphärisch dichte Welt voller Sehnsucht, Heilung und emotionaler Entwicklung entführt. Im Mittelpunkt ...
Goldcrest Manor – Velvet Meadows ist ein gefühlvoller, tiefgründiger Liebesroman, der Leser:innen in eine atmosphärisch dichte Welt voller Sehnsucht, Heilung und emotionaler Entwicklung entführt. Im Mittelpunkt steht nicht nur eine langsam entstehende Liebesgeschichte zwischen zwei verletzten Seelen, sondern auch eine ganz besondere Verbindung zur Natur – insbesondere zu Pferden, die in diesem Buch eine bedeutende Rolle spielen.
Die Handlung spielt auf Velvet Meadows, einem abgelegenen, idyllischen Anwesen, das sich durch weite Felder, stille Wälder und ein traditionsreiches Herrenhaus auszeichnet. Dieses Setting strahlt von Beginn an eine fast magische Ruhe aus – es ist ein Ort, an dem gebrochene Herzen langsam wieder zu heilen beginnen. Doch es sind nicht nur die Landschaft und das Manor selbst, die eine wichtige Rolle spielen, sondern auch die Pferde, die dort leben. Sie sind weit mehr als bloße Kulisse: Sie spiegeln Emotionen, eröffnen stille Dialoge und helfen den Figuren auf einzigartige Weise, sich selbst und einander besser zu verstehen.
Die weibliche Hauptfigur, die nach einem traumatischen Erlebnis Zuflucht auf Velvet Meadows sucht, begegnet hier nicht nur einem Mann, dessen eigene Vergangenheit von Schmerz und Einsamkeit gezeichnet ist, sondern auch einer kleinen Herde sensibler Pferde. Die Verbindung zu diesen Tieren ist tief – beinahe wortlos, aber unglaublich kraftvoll. Besonders ein bestimmtes Pferd wird zur Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Angst und Vertrauen. Diese stillen Begleiter sind ein zentrales Element des Romans: Sie sind Sinnbild für Freiheit, Intuition und Heilung.
Die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren entwickelt sich langsam, achtsam und ohne oberflächliche Dramatik. Sie wächst durch Vertrauen, durch gemeinsame Momente im Stall, bei Ausritten durch die Natur, beim Schweigen nebeneinander – und durch die Fürsorge für die Pferde. Die Tiere helfen dabei, Schutzmauern zu durchbrechen und unausgesprochene Gefühle sichtbar zu machen.
Yvys Schreibstil ist poetisch und sehr einfühlsam. Sie beschreibt die Natur, das Leben auf dem Land und die stille Kommunikation mit den Pferden so lebendig, dass man beinahe den Wind über die Felder spüren und das leise Schnauben der Tiere hören kann. Ihre Sprache schafft eine tiefe emotionale Verbindung zu den Figuren, aber auch zur Umgebung. Sie schreibt über große Gefühle mit einer feinen Zurückhaltung, die besonders berührend wirkt.
Was diesen Roman besonders macht, ist die Mischung aus Romantik, emotionaler Tiefe und einer tiefen Naturverbundenheit – mit den Pferden als stille, treue Seelen, die ebenso zur Heilung beitragen wie die Liebe zwischen zwei Menschen. Goldcrest Manor – Velvet Meadows ist nicht laut oder dramatisch – es ist leise, ehrlich, berührend. Ein Buch, das man mit dem Herzen liest.