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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.08.2020

Unterhaltsam und zu keinem Zeitpunkt langweilig

Kisses from the Guy next Door
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Brooklyn wurde von ihrem Verlobten eiskalt vor dem Altar abserviert. Gedemütigt verkriecht sie sich in ihrer neuen Wohnung. Auch ihre Geschwisterschar kann sie vor dem Schmerz nicht bewahren. Einzig ihr ...

Brooklyn wurde von ihrem Verlobten eiskalt vor dem Altar abserviert. Gedemütigt verkriecht sie sich in ihrer neuen Wohnung. Auch ihre Geschwisterschar kann sie vor dem Schmerz nicht bewahren. Einzig ihr neuer Nachbar Wyatt scheint an Brooklyn ranzukommen. Die beiden verbringen immer öfter Zeit miteinander, wäre da nicht diese eine, winzig kleine Sache, die Wyatt ihr verheimlicht...

Da ich nun schon viele Bücher von Piper Rayne gelesen habe, war ich mir sicher, dass dieses Buch nicht an Band 1 heranreichen würde. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Auch diese Geschichte von Brokklyn und Wyatt hat mich wieder verzaubert. Ich mochte die beiden sehr und von der verrückten Bailey Familie will ich gar nicht erst anfangen. Die Familie ist unglaublich witzig und hält immer zusammen. Manchmal will ich gern ein Teil dieser Familie sein - obwohl, eigentlich auch nicht! Aber das ständige einmischen der Familienmitglieder bringt der Geschichte wirklich Schwung. Ich finde die Handlung eigentlich nicht spannend, aber das stört mich überhaupt nicht. Ich wollte trotzdem wissen wie alles endet und habe mich nie gelangweilt. Ich finde -wie schon in Band 1- gut, dass die Probleme offen angesprochen werden und nicht über Seiten sinnlose Missverständnisse und Dramen aufgebauscht werden! Der Cliffhanger zum Schluss ist richtig fies und ich freue mich auf den nächsten Teil ...

Kisses from the guy next door ist eine sehr unterhaltsame Liebesgeschichte mit sehr sympathischen Charakteren. Sex spielt in der Reihe keine große Rolle und das ist auch gut so. Viel mehr besticht die Geschichte durch Humor und das turbulente Kleinstadtleben in Alaska. Ich sage nur eines: Buzz Wheel! Eine Seite die vermutlich jede Kleinstadt bräuchte!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.08.2020

Gefühlvolle und sensible Geschichte

Wenn du zurückkehrst
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Trevor erbt von seinem Großvater ein Cottage und seine geliebten Bienenstöcke. Schnell lebt sich Trevor in New Bern, NC ein und lernt die junge Polizistin Natalie kennen. Beide verstehen sich blendend, ...

Trevor erbt von seinem Großvater ein Cottage und seine geliebten Bienenstöcke. Schnell lebt sich Trevor in New Bern, NC ein und lernt die junge Polizistin Natalie kennen. Beide verstehen sich blendend, doch irgendwas scheint Natalie zu verbergen... Auch die genauen Todesumstände von Trevors Großvater liegen im Dunkeln. Was hat die Jugendliche Callie damit zu tun?

Mal wieder hat es Nicholas Sparks geschafft mich zu verzaubern. Im ersten Teil des Buches lernt man viel über Trevor und sein Leben vor und nach den Kriegseinsätzen kennen. Ich kann mich sehr gut in ihn hineinversetzen und fühle auf jeder Seite mit ihm. Bei Natalie ist das allerdings anders. Sie bleibt für mich bis zum Schluss geheimnisvoll und verschlossen. Die Gründe werden zwar erst zum Schluss klar, trotzdem kann ich sie mir zu keinem Zeitpunkt als Polizistin vorstellen. Dazu fehlt ihr eindeutig die Autorität die dieser Beruf mit sich bringt. Über Callie kann ich nicht zu viel verraten, dass würde die Spannung nehmen. Während des Lesens herrscht eine mystische und erwartungsvolle Atmosphäre, die mich durch das ganze Buch fliegen lässt. Allgemein werden die Antworten aller Fragen erst in den letzten Kapiteln beantwortet, aber dass stört mich in diesem Buch überhaupt nicht. Im Gegenteil, ich hätte gern noch viel länger in dieser New Bern Blase verweilt, da ich diese Welten, die Nicholas Sparks durch seine Beschreibungen erschafft, einfach Liebe!

Wenn du zurückkehrst ist ein sehr gefühlvoller Roman der sich viel mit der Psyche der Charaktere beschäftigt, aber auch sensible Themen anspricht. Wie meinte Trevor zum Schluss: Geheimnisse kommen praktisch immer ans Licht!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.08.2020

Versöhnlicher Abschluss, mehr aber auch nicht

Always in Love
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Sasha steht vor den Scherben ihrer Träume. Nicht nur Yale steht plötzlich auf der Kippe, auch Ben hat das Vertrauen in sie verloren. Ben ist für Sasha die große Liebe und dafür will sie bis zum Schluss ...

Sasha steht vor den Scherben ihrer Träume. Nicht nur Yale steht plötzlich auf der Kippe, auch Ben hat das Vertrauen in sie verloren. Ben ist für Sasha die große Liebe und dafür will sie bis zum Schluss kämpfen. Nicht nur die unterschiedlichen Welten der beiden bringen immer wieder Probleme, auch Bens Familie greift immer wieder nach ihrem Glück. Werden Sasha und Ben trotz aller Widrigkeiten zueinander finden?

Erst einmal kann ich sagen, dass das Buch teilweise zu seinen Anfängen zurückgekehrt ist! Dieser Band war zwar besser als der Vorgänger, aber es gab trotzdem viele Dinge die mich gestört und genervt haben. Positiv bleibt auf jeden Fall der Schreibstil, der immer wieder sehr lebendig und erfrischend wirkt. Besonders die Szenen in New York mit Sasha und June haben mir sehr gefallen. Ich fühlte mich als ob ich die beiden wirklich begleiten würde! Auch vereinzelte Szenen zwischen Sasha und Ben waren wieder sehr liebevoll beschrieben. Das große Manko dieser Reihe bleibt aber definitiv dieses ständige Auf und Ab der Probleme. Sie wiederholen sich aller paar Seiten und werden auch genauso schnell wieder gelöst. Besonders zum Ende hin ist es einfach nur nervig und nicht spannend. Ich habe Ben seine Wandlungen nicht abgekauft und schon gar nicht, dass er mit seinen 18 Jahren der alleinige Retter ist (möchte nicht zu sehr ins Detail gehen!!!). Ich bin ziemlich froh, dass June kaum noch eigene Kapitel bekommen hat und verstehe immer noch nicht wieso sie überhaupt aufgetaucht ist. Ihre Passagen waren überflüssig und völlig irrelevant für die Sasha/Ben Geschichte und mich beschleicht das Gefühl, dass sie nur ein Lückenfüller war. Auch das Ende war leider irgendwie abrupt und aus dem Satz gerissen!

Always in love ist zwar ein versöhnlicher Abschluss, aber hat mit den gleichen Problemen wie in Hoplessly in love zu kämpfen. An den Auftakt kommt keines der Bücher heran und wenn man viele Passagen und wiederkehrende Probleme gestrichen hätte, wären zwei Bände durchaus ausreichend gewesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.07.2020

Leider eine absolute Enttäuschung

Lovely Mistake
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Nach schlechten Erfahrungen mit Männern erlegt sich Molly selbst eine Regel auf: ein halbes Jahr keine Männer oder Dates! Sie möchte sich lieber auf sich und ihre kranke Mutter konzentrieren. Doch ein ...

Nach schlechten Erfahrungen mit Männern erlegt sich Molly selbst eine Regel auf: ein halbes Jahr keine Männer oder Dates! Sie möchte sich lieber auf sich und ihre kranke Mutter konzentrieren. Doch ein Wasserschaden in ihrer Wohnung bringt ihre Pläne durcheinander. Molly zieht nämlich vorübergehend bei Troy ein und der lässt ihr Herz höher schlagen...

Vielleicht waren meine Erwartungen nach Perfectly Broken zu hoch, aber Lovely mistake konnte zu keinem Zeitpunkt an diese Geschichte heranreichen. Dieses Buch ist eine einzige Molly Show. Es fängt schon bei ihren komischen Regeln an, die sie selbst reihenweise nach belieben bricht. Wenn aber andere diese Regeln brechen, wird sie zur Furie. Ihre Meinungen und Gedanken wechseln von Seite zu Seite hin und her. Das nervt ungemein! Es geht nur um sie und ihren Willen! Bis zum Schluss bin ich nicht mit ihr warm geworden und konnte rein gar nichts fühlen oder ihre Handlungen nachvollziehen. Troy dagegen ist ein wirklich toller Kerl (obwohl er laut Molly ein Frauenheld ist!), der aber leider völlig untergeht. Seine Probleme standen immer im Schatten und wurden, meiner Meinung nach, auch nicht vernünftig behandelt/gelöst. Desweiteren gab es viele inhaltliche Phasen die mich störten: z.B. auf der einen Seite nennt Molly den Namen von Troys Schwester und auf der nächsten Seite hat er ihr den Namen nie gesagt! Zu oft wurde auch auf Troys "perfekten Sixpack" und seine "eisblauen Augen" hingedeutet. Mollys ständige unbegründete Eifersucht setzt dem ganzen dann die Krone auf! Auch das Auftreten von Brooke und Chase wirkt zu aufgesetzt und hat nichts mit dem Paar aus Band 1 gemein. Die letzten drei Kapitel waren dagegen sehr emotional und ich konnte zum ersten Mal wirkliche Gefühle empfinden.

Lovely mistake ist leider eine komplette Enttäuschung! Es kamen nie richtige Gefühle auf, denn dazu war die Molly Ego Show einfach zu groß gewesen. Sarah Stankewitz meint zum Schluss, dass kein zweiter Teil geplant war und sie hätte es auch dabei belassen sollen!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.07.2020

Fesselnder Auftakt mit einigen Überraschungen

Richer than Sin
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Das Familienunternehmen zu leiten steht für Lincoln an erster Stelle. Doch sein Großvater verlangt endlich einen weiteren Erben. Für Lincoln gab es aber bisher keine geeignete Frau - außer Withney! Withney ...

Das Familienunternehmen zu leiten steht für Lincoln an erster Stelle. Doch sein Großvater verlangt endlich einen weiteren Erben. Für Lincoln gab es aber bisher keine geeignete Frau - außer Withney! Withney ist eine Gable und damit die grüßten Feinde der Familie Riscoff. Withneys Cousine heiratet und so treffen sich Lincoln und Withney wieder und nach zehn Jahren sind die Gefühle der beiden noch immer präsent...

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Lincoln und Withney erzählt. Außerdem spielt sie teilweise in der Vergangenheit, als beide sich kennen gelernt haben. Es fällt mir schwer das Buch auch nur eine Minute aus der Hand zu legen, denn ich möchte mehr von Lincoln und Whithneys Liebesgeschichte hören, mehr von der Jahrhunderte langen Familienfehde erfahren und mehr von Whithneys verrückter Cousine Cricket lesen, die die nötige Würze in die Sache bringt. Nicht selten möchte ich aber Lincolns Mutter an die Gurgel springen, da sie nur so von Macht und Geld zerfressen ist. Die kühne Tante Jackie ist ein ebenso gelungener Charakter, wie der Kommodore Riscoff, der alle Fäden in der Hand hält. Das Ende des ersten Teils kam für mich mit einem Paukenschlag! Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weiter geht und welche Überraschungen es noch geben wird - und die wird es geben!

Richer than sin ist ein sehr fesselnder Auftakt zur neuen Trilogie von Meghan March. Die Mischung zwischen Liebesgeschichte und spannender Familienfehde ist mal wieder sehr gut gelungen. Denn Intrigen, aber auch die Wandlungen der Charaktere werden sich in den Folgebänden mit Sicherheit noch steigern.

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