Runder Abschluss der Goldcrest Manor Reihe
Goldcrest Manor - Silken WatersBrooke und Desmond sind sehr unterschiedliche Charaktere, aber beide haben ihr Herz am rechten Fleck. Ich finde es bemerkenswert, wie Brooke sich für ihre Träume einsetzt und ihre Visionen verwirklicht. ...
Brooke und Desmond sind sehr unterschiedliche Charaktere, aber beide haben ihr Herz am rechten Fleck. Ich finde es bemerkenswert, wie Brooke sich für ihre Träume einsetzt und ihre Visionen verwirklicht. Obwohl ihr stets alles in den Schoß gefallen ist, kämpft sie mit ihrer Rolle. Ich finde es süß, dass Brooks Mutter, durch die Briefe an ihr, quasi zum Leben erweckt wird. Desmond ist ein kleiner Rebell, aber hinter der Fassade ein herzensguter Mensch. Ihre gegenseitige Unterstützung kommt in der Geschichte wunderbar zur Geltung. Die Gefühle und Gedanken sind nahbar und an vielen Stellen nachvollziehbar. Trotzdem haben sich die Monologe oft in die Länge gezogen und wiederholt. Gegen Ende werden die Probleme der beiden ein wenig überdramatisiert. Jedes Kapitel eine andere Meinung und es ging hin und her. Das hat mich schon genervt und ist völlig unnötig. Des Weiteren werden eine Menge Themen behandelt. Das ist mir manchmal etwas zu viel und wirkt an manchen Stellen verzweifelt, um noch mehr Spannung zu erzeugen. Ich finde gut, wie all die Charaktere der vorherigen Bände eingearbeitet werden, ohne dass es zu viel wirkt. Die Beschreibungen des Gestüts und der Pferdezucht sind erneut sehr bildhaft und realistisch erzählt.
Silken Waters ist ein runder Abschluss der Goldcrest Manor Reihe. Die Protagonisten sind sympathisch und der familiäre Zusammenhalt steht eindeutig im Fokus. Allerdings sind die Monologe oft langatmig, es werden zu viele Themen rein gequetscht und Brooke und Desmond geben ihre Prinzipien relativ schnell auf. Trotzdem habe ich mich erneut unterhalten gefühlt und finde es eine gute Reihe für zwischendrin.