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Veröffentlicht am 06.07.2026

Wenn die Vergangenheit die Liebe herausfordert

Mornings in Boston - The Games We Play
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The Games We Play von Anna Lane ist eine emotionale Sports Romance, die mit einer gelungenen Mischung aus Second Chances, Enemies to Lovers und jeder Menge ungelöster Vergangenheit überzeugt.



Besonders ...

The Games We Play von Anna Lane ist eine emotionale Sports Romance, die mit einer gelungenen Mischung aus Second Chances, Enemies to Lovers und jeder Menge ungelöster Vergangenheit überzeugt.



Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen Harper und Everett. Ihre gemeinsame Geschichte sorgt von Anfang an für Spannung, weil beide mit alten Verletzungen und Vorurteilen zu kämpfen haben. Dass Everett ausgerechnet der ehemalige beste Freund ihres Bruders ist und Harper ihn für dessen gescheiterte Karriere verantwortlich macht, verleiht ihren Begegnungen eine glaubwürdige emotionale Tiefe. Die Entwicklung ihrer Beziehung wirkt größtenteils authentisch und die Annäherung erfolgt in einem angenehmen Tempo.



Everett ist ein Protagonist, der nach seinem Karriereende mit sich selbst hadert. Seine Unsicherheit und Verbitterung machen ihn greifbar, ohne ihn unsympathisch wirken zu lassen. Harper hingegen ist ehrgeizig, schlagfertig und verfolgt ihren Traum, sich beruflich zu beweisen. Gerade ihre Arbeit bei Mornings in Boston bringt frischen Wind in die Geschichte und sorgt für interessante Einblicke hinter die Kulissen einer TV-Produktion.



Der Schreibstil von Anna Lane liest sich angenehm flüssig und leicht, sodass man schnell durch die Seiten fliegt. Die Dialoge sind lebendig, die romantischen Momente gefühlvoll und die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren stimmt. Auch die Football-Thematik ist präsent, drängt sich aber nie so sehr in den Vordergrund, dass Leser ohne Sportkenntnisse ausgeschlossen werden.



An einigen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe bei der Aufarbeitung der Vergangenheit gewünscht. Manche Konflikte werden vergleichsweise schnell gelöst, obwohl sie zuvor sehr schwerwiegend wirkten. Auch einzelne Nebenfiguren hätten für meinen Geschmack noch etwas mehr Raum bekommen können.



Insgesamt ist das Buch eine gefühlvolle, romantische und unterhaltsame Geschichte über Schuld, Vergebung und den Mut, einen Neuanfang zu wagen. Wer Sports Romance mit emotionalen Charakteren, knisternder Chemie und einer guten Portion Herzschmerz mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 25.06.2026

Liebevolle Drachenfantasy✨

When Dealing With Dragons. Drachengold
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When Dealing With Dragons von Dana Swift bietet eine unterhaltsame Mischung aus Fantasy, Drachenabenteuer und Romantik. Die Grundidee rund um eine junge Frau mit einer besonderen Verbindung zu Drachen ...

When Dealing With Dragons von Dana Swift bietet eine unterhaltsame Mischung aus Fantasy, Drachenabenteuer und Romantik. Die Grundidee rund um eine junge Frau mit einer besonderen Verbindung zu Drachen und einen widerwilligen Drachenreiter als Verbündeten macht neugierig und sorgt für einige spannende Momente.

Besonders gelungen ist die liebevoll gestaltete Drachenwelt. Die Drachen stehen klar im Mittelpunkt der Geschichte und verleihen dem Buch seinen besonderen Charme. Auch die Drachen-Auffangstation und die Thematik des Schutzes dieser faszinierenden Wesen sorgen für eine sympathische Botschaft. Farren ist eine engagierte und mutige Protagonistin, deren Verbundenheit zu den Drachen authentisch wirkt.

Die Dynamik zwischen Farren und James entwickelt sich zwar unterhaltsam, folgt jedoch vielen bekannten Mustern des Genres. Das „Fake Hate“-Konzept sorgt für einige amüsante Szenen, konnte mich aber nicht vollständig überraschen. Viele Entwicklungen und Wendungen waren bereits früh vorhersehbar, wodurch die Spannung stellenweise etwas verloren ging.

Auch die Handlung selbst bleibt insgesamt eher leicht und unkompliziert. Während das Buch angenehm zu lesen ist, fehlte mir an einigen Stellen etwas mehr Tiefe sowohl bei den Charakteren als auch bei den Konflikten. Gerade der Antagonist wirkte recht eindimensional und hätte von einer differenzierteren Darstellung profitieren können.

Der Schreibstil von Dana Swift ist flüssig und leicht zugänglich, sodass sich die Geschichte schnell lesen lässt. Wer romantische Fantasy mit Drachen und einer süßen Enemies-to-Allies-Dynamik sucht, wird hier sicherlich gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 25.06.2026

Düstere Leidenschaft zwischen Vergangenheit und Besessenheit

Redamancy
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Redamancy von H. C. Dolores ist eine düstere, emotionale Dark-Romance-Geschichte, die vor allem durch ihre intensive Atmosphäre und die komplizierte Beziehung zwischen den Hauptfiguren überzeugt. Wer Geschichten ...

Redamancy von H. C. Dolores ist eine düstere, emotionale Dark-Romance-Geschichte, die vor allem durch ihre intensive Atmosphäre und die komplizierte Beziehung zwischen den Hauptfiguren überzeugt. Wer Geschichten mit obsessiver Liebe, psychologischer Spannung und einer gehörigen Portion Dunkelheit mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

Zehn Jahre nach ihrer schmerzhaften Trennung trifft Poppy Davis erneut auf Adrian Ellis den Mann, der einst versprach, sie wiederzufinden und zu der Seinen zu machen. Was zunächst wie eine klassische Second-Chance-Romance wirken könnte, entwickelt sich schnell zu einem intensiven Katz-und-Maus-Spiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Autorin schafft es dabei sehr gut, die gemeinsame Geschichte der beiden Stück für Stück aufzudecken und gleichzeitig die Spannung konstant hochzuhalten.

Besonders gefallen hat mir die düstere und beinahe bedrückende Stimmung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Adrian ist kein typischer romantischer Held, sondern ein moralisch ambivalenter Charakter, dessen Besessenheit für Poppy gleichermaßen faszinierend wie beunruhigend wirkt. Gerade diese Grauzonen machen die Dynamik zwischen den beiden so fesselnd. Poppy wiederum ist deutlich stärker, als sie zunächst erscheint, und ihre inneren Konflikte werden nachvollziehbar dargestellt.

Der Schreibstil von H. C. Dolores liest sich flüssig und emotional. Die Gefühle, Ängste und Sehnsüchte der Figuren werden intensiv vermittelt, sodass man schnell in die Geschichte eintaucht. Auch die Spannung zwischen den Protagonisten ist spürbar und sorgt dafür, dass man immer wissen möchte, wie es weitergeht.

An einigen Stellen wiederholen sich die emotionalen Konflikte etwas, wodurch das Tempo gelegentlich ins Stocken gerät. Zudem hätten manche Nebenfiguren mehr Tiefe vertragen können, da der Fokus sehr stark auf Poppy und Adrian liegt.

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Veröffentlicht am 25.06.2026

Atmosphärische Dark Fantasy mit Suchtpotenzial✨

I Am the Blade
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Mit I Am the Blade liefert Marie Graßhoff einen düsteren Fantasyroman, der vor allem durch seine spannende Prämisse, die moralischen Grauzonen und die intensive Dynamik zwischen den Hauptfiguren überzeugt. ...

Mit I Am the Blade liefert Marie Graßhoff einen düsteren Fantasyroman, der vor allem durch seine spannende Prämisse, die moralischen Grauzonen und die intensive Dynamik zwischen den Hauptfiguren überzeugt. Die Geschichte entführt in eine Welt, in der das mysteriöse „Haus“ über Leben und Tod entscheidet, um die Menschheit vor einer alles verschlingenden Dunkelheit zu bewahren. Im Mittelpunkt steht Seren, eine Assassine, die ohne zu hinterfragen die Urteile des Hauses vollstreckt – bis sie auf Vale trifft und damit ihr gesamtes Weltbild ins Wanken gerät.

Besonders gelungen ist die Atmosphäre des Romans. Graßhoff erschafft eine düstere, von Gewalt, Verrat und Misstrauen geprägte Welt, die jederzeit bedrohlich wirkt. Die Handlung entwickelt sich dabei stetig weiter und hält einige überraschende Wendungen bereit. Gerade die Frage, wer die Wahrheit sagt und welchen Preis Sicherheit und Ordnung haben dürfen, zieht sich als roter Faden durch die Geschichte und verleiht ihr zusätzliche Tiefe.

Seren ist eine interessante Protagonistin, deren Entwicklung glaubwürdig dargestellt wird. Ihre innere Zerrissenheit zwischen Pflicht, Loyalität und den aufkommenden Zweifeln macht sie zu einer vielschichtigen Figur. Auch Vale sorgt für Spannung. Die Beziehung zwischen den beiden beginnt mit Hass und Feindschaft und entwickelt sich auf nachvollziehbare Weise weiter. Die Dialoge zwischen ihnen gehören zu den stärksten Momenten des Buches, da sie sowohl emotionale als auch humorvolle Akzente setzen.

Positiv hervorzuheben ist außerdem das Magiesystem rund um Seelen, Macht und die Verbindung zwischen Seren und Vale. Dieses Konzept hebt die Geschichte von vielen anderen Fantasyromanen ab und sorgt für einige originelle Szenen. Gleichzeitig gelingt es der Autorin, die Actionsequenzen dynamisch und bildhaft zu schreiben, ohne dabei die Charakterentwicklung aus den Augen zu verlieren.

Der Grund, warum es für mich nicht ganz für fünf Sterne gereicht hat, liegt vor allem im Erzähltempo. Während einige Abschnitte sehr packend sind, ziehen sich andere Passagen etwas in die Länge. Zudem bleiben manche Aspekte der Welt und ihrer Regeln zunächst recht vage, wodurch man gelegentlich das Gefühl hat, noch nicht alle Zusammenhänge vollständig zu verstehen. Auch die romantische Entwicklung zwischen den Hauptfiguren hätte an einigen Stellen etwas mehr Raum vertragen können, um ihre emotionale Wirkung noch stärker zu entfalten.

Insgesamt ist I Am the Blade jedoch ein fesselnder Auftakt mit starken Charakteren, einer düsteren Atmosphäre und vielen moralischen Konflikten. Wer Fantasy mit Antihelden, Enemies-to-Lovers-Dynamik, Intrigen und einer Prise Romantik mag, wird hier bestens unterhalten. Ich freue mich definitiv auf weitere Geschichten aus dieser Welt.

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Veröffentlicht am 25.06.2026

Save a horse, ride a cowboy 🤠

Cold River Hearts
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⭐⭐⭐⭐✨ (4,5/5 Sterne)

Cold River Hearts von Mimi Kylling ist genau die Art von Wohlfühl-Romance, in der man sich für ein paar Stunden komplett verlieren kann. Die Mischung aus idyllischem Ranch-Setting, ...

⭐⭐⭐⭐✨ (4,5/5 Sterne)

Cold River Hearts von Mimi Kylling ist genau die Art von Wohlfühl-Romance, in der man sich für ein paar Stunden komplett verlieren kann. Die Mischung aus idyllischem Ranch-Setting, sympathischen Charakteren, knisternder Liebesgeschichte und geheimnisvollen Familiengeheimnissen hat mich von Anfang an mitgerissen.

Mara war mir sofort sympathisch. Ihre spontane Entscheidung, New York hinter sich zu lassen und auf einer Ranch in Wyoming neu anzufangen, sorgt für viele unterhaltsame, aber auch emotionale Momente. Dass sie keinerlei Erfahrung mit Pferden hat und dies zunächst verschweigt, bringt zusätzliche Spannung in die Geschichte. Noah Davis hat sich ebenfalls schnell in mein Herz geschlichen. Er ist charmant, fürsorglich und gleichzeitig nicht perfekt, was ihn umso authentischer macht. Die Chemie zwischen den beiden stimmt von der ersten Begegnung an, und ihre Gefühle sowie ihre Entwicklung wirkten auf mich jederzeit glaubwürdig und nachvollziehbar.

Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre auf der Cold River Ranch. Die Autorin schafft es, die Landschaft und das Ranchleben so lebendig zu beschreiben, dass man am liebsten selbst die Koffer packen würde. Gleichzeitig sorgen die Geheimnisse innerhalb der Familie Davis dafür, dass die Geschichte nicht nur romantisch, sondern auch spannend bleibt.

Der einzige Grund, warum es für mich keine vollen fünf Sterne geworden sind, ist die Länge des Buches. Für meinen Geschmack war die Geschichte einfach zu kurz. Einige Handlungsstränge und Entwicklungen hätten gerne ausführlicher erzählt werden dürfen, und an manchen Stellen hätte ich mir mehr Zeit für die Figuren und ihre Beziehungen gewünscht. Hier steckt noch viel Potenzial, das gerne noch etwas mehr Raum hätte bekommen dürfen.

Trotzdem habe ich das Buch rundum geliebt. Die Charaktere sind unglaublich liebenswert, die Emotionen authentisch und das Setting ein absoluter Traum. Wer Cowboys, Ranch-Romance und Geschichten mit Herz liebt, wird mit Cold River Hearts definitiv auf seine Kosten kommen. Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich nach einem romantischen Ausflug nach Wyoming sehnen! ❤️🐴🤠

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