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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2019

konnte mich nicht zu 100 % überzeugen

Two Faces – Verbotenes Verlangen
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Ich hatte von der Autorin als Verfasserin erotischer Literatur schon gehört. Weiters hatte ich vor längerem die BDSM-Kurzgeschichte "Traumtänzerin" gelesen, dir mir gut gefallen hatte. Deshalb war ich ...

Ich hatte von der Autorin als Verfasserin erotischer Literatur schon gehört. Weiters hatte ich vor längerem die BDSM-Kurzgeschichte "Traumtänzerin" gelesen, dir mir gut gefallen hatte. Deshalb war ich sehr gespannt, wie ihr Ausflug in das Genre Romantic Thrill ausfallen und mir das Buch gefallen würde.

"Two Faces - verbotenes Verlangen" ist Teil 1 einer Trilogie.

Ich bin gut in die Geschichte gestartet, der Schreibstil ist angenehm flüssig. Nach einem kurzen Prolog aus der Vergangenheit, als Billie 17 Jahre war, geht es weiter mit der Gegenwart. Die Kapitel werden großteils aus Billies Sicht erzählt, dazwischen kommen auch Samuel und sein Vater zu Wort. Das hat mir gut gefallen, weil es so auch gut möglich war, in die Köpfe der Männer zu schlüpfen und ihre Gedanken und Gefühle mitzuerleben.

Die Handlung selbst hat mich allerdings leider eher gelangweilt. Sie plätscherte dahin, war vorhersehbar und mir fehlte ganz einfach die Spannung. Ich konnte auch nicht so ganz nachvollziehen, was an ihrer Ausstrahlung so besonders ist, was ihre Anziehungskraft auf Männer ausmachte. Ihre Wandlung zum It-Girl wiederum gefiel mir sehr gut.

Im Gesamten jedoch hat das Buch aber mich neugierig darauf gemacht, wie es mit Billie und Samuel weitergeht, und ich werde bei Gelegenheit gerne den zweiten Teil in Angriff nehmen.

Hervorheben möchte ich auch das Cover, das perfekt den Inhalt wiederspiegelt und jedenfalls Lust darauf macht, in der Buchhandlung ein wenig ins Buch zu schmökern.

Fazit: "Two Faces - verbotenes Verlangen" ist der Start einer Trilogie, der mich nicht so ganz überzeugen konnte. Mir verlief die Handlung zu glatt, ich hätte mir mehr Spannung gewünscht. Allerdings macht sie trotzdem neugierig auf den Folgeband, weshalb ich auch eine Leseempfehlung vergebe.

Veröffentlicht am 26.01.2019

gelungenes Debut mit Luft nach oben

Mein Herz ist ein Mosaik
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Mir fiel das Buch durch Werbung und Textschnipsel auf facebook auf. Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, war ich sehr gespannt darauf, wie die Geschichte um Ella und Christian weitergeht und habe mir ...

Mir fiel das Buch durch Werbung und Textschnipsel auf facebook auf. Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, war ich sehr gespannt darauf, wie die Geschichte um Ella und Christian weitergeht und habe mir das Buch kurzentschlossen geholt.

Die Handlung wird abwechselnd aus Sicht von Ella und Christian erzählt. Sowas mag ich immer sehr gern, weil man sich damit gut in die Gedanken und Gefühle der beiden hineinversetzen kann. Allerdings waren mir die Gedanken auch manchmal zu oft wiederholt.

Der Schreibstil ist locker und das Buch lässt sich rasch lesen. Auch die Handlung an sich hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es - vor allem gegen Ende - dann für meinen Geschmack dann doch ein wenig zu kitschig wurde. Trotzdem gab es auch viele berührende Momente, die unter die Haut gehen.

Ich mochte Ella sehr und konnte sie gut verstehen. Nach einem Unfall ist sie behindert und hat schlimme Selbstzweifel. Diese Unsicherheiten konnte ich gut nachvollziehen. Auch Christian hat Schlimmes durchgemacht, doch von ihm kann ich nicht mehr ausführen, weil es die Handlung spoilern würde.

Beide Protagonisten waren mir wie gesagt sehr sympathisch. Allerdings ging mir die Weiterentwicklung der beiden viel zu schnell und in einem zu kurzem Zeitraum. Vor allem gegen Ende wurde dann noch eine Szene eingebaut, die ich nicht so ganz nachvollziehen konnte, weil sie irgendwie nicht ganz gepasst hat. Ich hatte eher den Eindruck, dass noch ein wenig Drama sein sollte, bevor es das Ende gibt.

Sehr gut gefallen hat mir, dass man als Leser erst langsam erfährt, was den beiden widerfahren ist, somit bleibt durchaus die Spannung erhalten, und ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen.

Fazit: "mein Herz ist ein Mosaik" ist das Debut einer Autorin, das zwar noch Luft nach oben hat, aber durchaus lesenswert ist. Eine Handlung, die sich rasch fortsetzt, ein angenehm flüssiger Schreibstil und sympathische Protagonisten haben es mir leichtgemacht, durch die Seiten zu fliegen. Mir persönlich war die Weiterentwicklung der beiden allerdings zu schnell und es war vor allem gegen Ende auch recht kitschig. Ich vergebe trotzdem eine Leseempfehlung für ein Erstlingswerk, das Lust darauf macht, in Zukunft mehr von der Autorin zu lesen.

Veröffentlicht am 26.01.2019

toller Serienstart

Bad Bachelor
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Mich hatten an diesem Buch der Klappentext und vor allem die Leseprobe sehr angesprochen. Ich war daher sehr gespannt auf die Geschichte von Darcy und Reed und sollte diesbezüglich auch nicht enttäuscht ...

Mich hatten an diesem Buch der Klappentext und vor allem die Leseprobe sehr angesprochen. Ich war daher sehr gespannt auf die Geschichte von Darcy und Reed und sollte diesbezüglich auch nicht enttäuscht werden.

Die Autorin erzählt die Handlung aus der Sicht sowohl von Reed, als auch der von Darcy. Die beiden lernen sich kennen, als er als PR-Experte versucht, die Bibliothek von Darcy zu retten. Sie allerdings hatte schon länger davor von ihm gehört - nämlich als den Junggesellen einer Bachelor-App, der mit Abstand die schlechtesten Bewertungen von Frauen erhält.

Ich muss gestehen, ich hatte eine eher seichte Geschichte erwartet. Überrascht wurde ich dann allerdings mit einer Handlung, die tiefer ging, vor allem, weil sie auch zeigt, welchen Schaden in der heutigen Zeit öffentlich bekanntgemachte Meinungen über andere anrichten können, weil der Betroffene so gut wie keine Möglichkeiten hat, dagegen anzugehen. So ergeht es auch Reed in dieser Geschichte, den nun sein Ruf als Junggeselle, der niemals mehr als eine Nacht verspricht, einholt. Und auch wenn man anfangs versucht ist, den Bewertungen zu glauben, so erkennt man doch sehr bald, dass Reed ganz anders ist, als er in der App dargestellt wird. Jedes Kapitel im Buch beginnt mit einer Kurzmeinung einer der Frauen in der App, was mir gut gefallen hat.

Ich mochte Reed und Darcy beide sehr gern. Beide entwickeln sich in der Geschichte sehr weiter. Vor allem Darcy muss erkennen, dass man nicht immer alles glauben sollte, und gerade an ihr fand ich sehr sympathisch, dass sie sich nicht verbiegen lässt, auch wenn sie in anderen Situationen sehr wohl auch Vorurteile hat.

Beide haben ein Päckchen aus ihrer Vergangenheit zu tragen, welches das ist, erfährt man häppchenweise im Verlauf der Handlung. Und gerade damit war auch der Lesefluss für keinen Moment gestört, weil man immer gespannt darauf war, wie es weitergeht. Im Vergleich zu Reed, der immer kontrolliert ist, ist Darcy eher impulsiv, das merkt man an ihren Handlungen, aber auch an ihrer Sprache. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, und ich musste angesichts ihrer frechen Bemerkungen öfters schmunzeln. Auf den ersten Blick verbindet die beiden überhaupt nichts, zu gegensätzlich erscheinen sie. Aber genau diese Gegensätzlichkeit passt perfekt, und mir hat gut gefallen zu beobachten, wie sich die beiden einander annähern.

Ich mochte die kleinen romantischen Momente zwischen den beiden; mir gefiel sehr, dass trotz viel Prickeln die erotischen Szenen sehr überschaubar bleiben und vor allem nicht bis ins Kleinste beschrieben sind - das ist auch mal eine erfrischende Abwechslung.

Die Geschichte selbst ist in einem locker-leichten flüssigen Schreibstil geschrieben. Dies und die Tatsache, dass aus beider Sicht erzählt wird, hat es mir leicht gemacht, mich in Darcy und Reed hineinzuversetzen. Wie bereits oben erwähnt, geht es hier nicht immer lustig und locker zu, sondern es entwickeln sich immer wieder auch Szenen, die ernsthaft sind und den Leser auch zum Nachdenken anregen. Dieser Wechsel zwischen Ernsthaftigkeit, aber auch wiederum Szenen, bei denen man schmunzeln muss, bringen perfektes Lesevergnügen.

Das Buch ist in sich abgeschlossen, setzt sich jedoch mit anderen Hauptcharakteren in den Folgebänden fort.

Fazit: "Bad Bachelor" ist ein toller Start der "New York Bachelors"-Serie. Sympathische und liebenswerte Protagonisten und ein angenehm flüssiger Schreibstil lassen den Leser nur so durch die Seiten fliegen. Dies, und eine Handlung, die wider Erwarten durchaus auch Ernsthaftigkeit entwickelt, haben das Buch für mich zu perfektem Lesespaß gemacht. Ich vergebe eine Leseempfehlung und bin schon gespannt auf den Folgeband.

Veröffentlicht am 26.01.2019

spannender Serienstart

Soul Gods
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Ich mag die Bücher der Autorin sehr gern. Sie bieten Fantasy, Spannung und gerade die richtige Menge an Romantik und Liebe, damit es Spaß macht, in der Geschichte zu bleiben. Deshalb war ich sehr gespannt ...

Ich mag die Bücher der Autorin sehr gern. Sie bieten Fantasy, Spannung und gerade die richtige Menge an Romantik und Liebe, damit es Spaß macht, in der Geschichte zu bleiben. Deshalb war ich sehr gespannt auf den Start der neuen Soul Gods-Serie, der inhaltsmäßig so ganz anders ist als die Call it-Magic-Reihe. Und ich muss sagen, der Einstieg ist der Autorin durchaus gelungen. Auch der angenehm locker-leichte Schreibstil trägt dazu bei, dass man sich rasch einliest.

Die Handlung wird abwechselnd aus Indios und Oceans Sicht erzählt, womit es einem als Leser leichtfällt, die Gedanken und Gefühle der beiden mitzuerleben und sich in sie hineinzuversetzen.

Die Idee zur Handlung an sich fand ich toll und kannte ich so noch nicht. Griechische Mythologie verbunden mit der aktuellen Gegenwart macht Spaß zu lesen.

Ich mochte die Charaktere - sowohl Ocean als auch Indio, und mir gefiel gut, dass gerade auch Indio seine Ecken und Kanten hatte, trotz der Tatsache, dass er Pandoras Sohn ist.

Allerdings muss ich auch sagen, dass es sich gerade am Anfang ein wenig für mich gezogen hatte. Aber ein Dranbleiben lohnt sich auf jeden Fall, denn es entwickelt sich eine Geschichte, die voller Spannung und unvorhersehbarer Wendungen in der Handlung ist, und nebenbei entwickelt sie auch so einiges an Romantik - vor allem die Szenen, die das erste Verliebtsein schildern, haben mir sehr gut gefallen. Das Buch kann für sich alleine gelesen werden, aber macht mit seinem Ende doch auch neugierig, wie es mit Indio, Ocean und ihren Freunden weitergehen wird.

Fazit: "Pandoras Fluch" ist der solide Start einer neuen Serie der Autorin, der einen Inhalt hat, der mal ganz was Neues ist. Der lockere Schreibstil, sympathische Protagonisten und eine spannende Handlung lassen den Leser mitleben und mitfiebern bis zum Ende. Ich vergebe eine Leseempfehlung und bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil, der ja bald erscheinen wird.

Veröffentlicht am 22.01.2019

emotionsreich und spannungsgeladen

Das Licht in meiner Dämmerung
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Ich habe bisher schon einige Bücher der Autorin gelesen und hatte mich nach dem Klappentext zu diesem Buch hier sehr auf ihr neues Werk gefreut.

Die Handlung startet mit einem Knaller. Eleonore wurde ...

Ich habe bisher schon einige Bücher der Autorin gelesen und hatte mich nach dem Klappentext zu diesem Buch hier sehr auf ihr neues Werk gefreut.

Die Handlung startet mit einem Knaller. Eleonore wurde entführt und wird nach ihrer Flucht, bei der sie durch den Wald gejagt wurde, von Ethan gerettet. Ethan ist ein junger Mann, der alleine ohne Kontakt zu anderen lebt und dementsprechend mürrisch ist, dass er sich nun um Eleonore kümmern muss . Doch sie hat etwas an sich, dem er sich nicht entziehen kann.

Die Geschichte ist in von Sarah Saxx gewohnt flüssigem Schreibstil geschrieben, sodass ich mich rasch eingelesen habe. Die Handlung wird abwechselnd aus Eleonores und Ethans Sicht erzählt. Dadurch fällt es leicht, sich in die Gedanken und Gefühle der beiden hineinzuversetzen.

Was mir gut gefallen hat, war, dass die beiden sich eher langsam annähern, was auf mich glaubhaft gewirkt hat. Auch das Prickeln zwischen den beiden, das langsam immer stärker wird, war für mich als Leser zu fühlen. Es hat Spaß gemacht, die beiden dabei zu beobachten, wie sie umeinander herumschleichen. Ebenso sind die Erotikszenen selbst ansprechend geschrieben.

Sehr schön fand ich die kurzen tagebuchähnlichen Einträge von Eleonore, mit denen die Gedanken und Gefühle Ethan gegenüber noch nachvollziehbarer waren.

Ethan mochte ich sehr gern - man erfährt im Lauf der Handlung, was ihm passiert ist, dass er zu dem Mann wurde, der er ist, und man erkennt rasch, dass unter seiner mürrischen Schale ein ganz besonderer Mensch verborgen ist. Seine Entwicklung war sichtbar und nachvollziehbar.

Auch Eleonore mochte ich sehr gern. Trotz der schlimmen Erlebnisse, die sie durchmachen musste, bleibt sie optimistisch und sieht nach vorne, was ich sehr an ihr bewundert habe.

Gestört hat mich allerdings, dass Eleonores Genesungsprozess sehr rasch voranschreitet, hier hätte ich mir gewünscht, dass der Zeitraum länger gewesen wäre.

Besonders hervorheben möchte ich noch die Nebenfigur Heathcliff, bei ihm hätte es mich nicht gestört, noch ein wenig mehr über ihn zu lesen, denn ich mochte ihn sehr.

Die Handlung selbst hatte für mich keine Längen. Auch wenn sich im Mittelteil eher weniger tut, war mir doch keinen Moment langweilig und ich war gespannt, wie es weitergeht. Einerseits war ich natürlich neugierig, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt, andererseits bestand auch die ganze Zeit hindurch noch Gefahr für Eleonore durch ihre Entführer.

Das Ende war ein wenig plötzlich, und es hat sich alles recht einfach aufgelöst, gestört hat mich das aber nicht unbedingt, und besonders den Epilog fand ich sehr schön.

Hervorheben möchte ich zum Abschluss noch das wunderschön gestaltete Cover, das mich in einem Buchladen auf jeden Fall dazu verführen würde, in das Buch hineinzuschmökern.

Fazit: "Das Licht in meiner Dämmerung" ist eine emotionale und spannungsreiche Liebesgeschichte, dir mir im gesamten gut gefallen hat. Es ist eine Geschichte mit viel Emotionen, aber auch Wortwitz. Die sympathischen Charaktere haben es mir leichtgemacht, sie zu mögen und mit ihnen mitzuleben. Ich vergebe eine Leseempfehlung.