konnte mich nicht zu 100 % überzeugen
Two Faces – Verbotenes VerlangenIch hatte von der Autorin als Verfasserin erotischer Literatur schon gehört. Weiters hatte ich vor längerem die BDSM-Kurzgeschichte "Traumtänzerin" gelesen, dir mir gut gefallen hatte. Deshalb war ich ...
Ich hatte von der Autorin als Verfasserin erotischer Literatur schon gehört. Weiters hatte ich vor längerem die BDSM-Kurzgeschichte "Traumtänzerin" gelesen, dir mir gut gefallen hatte. Deshalb war ich sehr gespannt, wie ihr Ausflug in das Genre Romantic Thrill ausfallen und mir das Buch gefallen würde.
"Two Faces - verbotenes Verlangen" ist Teil 1 einer Trilogie.
Ich bin gut in die Geschichte gestartet, der Schreibstil ist angenehm flüssig. Nach einem kurzen Prolog aus der Vergangenheit, als Billie 17 Jahre war, geht es weiter mit der Gegenwart. Die Kapitel werden großteils aus Billies Sicht erzählt, dazwischen kommen auch Samuel und sein Vater zu Wort. Das hat mir gut gefallen, weil es so auch gut möglich war, in die Köpfe der Männer zu schlüpfen und ihre Gedanken und Gefühle mitzuerleben.
Die Handlung selbst hat mich allerdings leider eher gelangweilt. Sie plätscherte dahin, war vorhersehbar und mir fehlte ganz einfach die Spannung. Ich konnte auch nicht so ganz nachvollziehen, was an ihrer Ausstrahlung so besonders ist, was ihre Anziehungskraft auf Männer ausmachte. Ihre Wandlung zum It-Girl wiederum gefiel mir sehr gut.
Im Gesamten jedoch hat das Buch aber mich neugierig darauf gemacht, wie es mit Billie und Samuel weitergeht, und ich werde bei Gelegenheit gerne den zweiten Teil in Angriff nehmen.
Hervorheben möchte ich auch das Cover, das perfekt den Inhalt wiederspiegelt und jedenfalls Lust darauf macht, in der Buchhandlung ein wenig ins Buch zu schmökern.
Fazit: "Two Faces - verbotenes Verlangen" ist der Start einer Trilogie, der mich nicht so ganz überzeugen konnte. Mir verlief die Handlung zu glatt, ich hätte mir mehr Spannung gewünscht. Allerdings macht sie trotzdem neugierig auf den Folgeband, weshalb ich auch eine Leseempfehlung vergebe.