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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2018

schöner Liebesroman, der mich gut unterhalten hat

Schon immer dein
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Mich hatten hier der Klappentext und auch das schöne Cover sofort angesprochen.

Das Buch hat mich nicht enttäuscht. Die Autorin hat einen angenehm flüssigen Schreibstil, die Handlung wird abwechselnd ...

Mich hatten hier der Klappentext und auch das schöne Cover sofort angesprochen.

Das Buch hat mich nicht enttäuscht. Die Autorin hat einen angenehm flüssigen Schreibstil, die Handlung wird abwechselnd aus Vivis und Davids Sicht erzählt, was es mir leicht gemacht hat, mich in die beiden hineinzuversetzen. Zwischendurch gibt es kurze Rückblicke in die Vergangenheit der beiden.

Was mich jedoch gestört hat, war die uneingeschränkte Liebe Vivis zu David, womit sie in seinen Augen nichts falsch machen konnte und sie ihm immer wieder verziehen hat. Vivi ist trotz einer schweren Vergangenheit lebenslustig und fröhlich, was hier auch sehr gut herausgearbeitet wurde. David ist ein eher ein klein wenig düster und brütet vor sich hin – trotzdem mochte ich auch ihn sehr gern.

Die Geschichte selbst ist nicht locker-leicht, wie der Klappentext vermuten lässt, sondern es entwickeln sich durchaus auch ein paar Dramen, die die Handlung ernster machen.

Die Nebencharaktere sind ebensogut ausgearbeitet wie die von Vivi und David, und bei einigen von ihnen wurde bereits für Band 2 ein wenig vorgearbeitet – man muss jedoch keine Angst haben, dass die Geschichte offen bleibt, denn das Buch ist in sich abgeschlossen.

Fazit: “Schon immer dein” ist der Start einer fesselnden Familienserie, der mich überzeugen konnte und mich neugierig auf Band 2 und die Geschichte von Davids Schwester Cat gemacht hat. Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet, der Schreibstil ist angenehm flüssig, die Handlung hat keine Längen – kurz: ein Buch, das angenehme Lesestunden bringt, mit einer fesselnden Liebesgeschichte.

Veröffentlicht am 17.09.2018

eine schöne Liebesgeschichte

American Royals - Wer wir auch sind
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Bereits die Leseprobe, die den Leser mitten ins Geschehen wirft, konnte mich überzeugen.

Der Schreibstil ist unheimlich flüssig, und durch die Schilderung aus Sicht von Jake und Maddie konnte ich mich ...

Bereits die Leseprobe, die den Leser mitten ins Geschehen wirft, konnte mich überzeugen.

Der Schreibstil ist unheimlich flüssig, und durch die Schilderung aus Sicht von Jake und Maddie konnte ich mich sehr gut in die beiden hineinversetzen.

Die beiden kennen sich von Kindheit an und haben gegenseitige Vorurteile gegeneinander. Mir hat sehr gut gefallen, dass sowohl Maddie als auch Jake diese Vorurteile nicht belassen, sondern bereit sind, aneinander zu arbeiten.

Sowohl Jake als auch Maddie waren mir sehr sympathisch.

Maddie will die Welt verändern, und sie muss erkennen, dass es manchmal besser ist, nicht immer mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Vor allem sie macht einen großen Schritt in Richtung Erwachsensein, was mir sehr gut gefallen hat. Doch auch Jake entwickelt sich sehr weiter, was sich vor allem im letzten Drittel des Buches zeigt.

Sehr gut gefallen hat mir, dass sich die Liebesgeschichte eher langsam entwickelt, obwohl es von Beginn an gewaltig zwischen den beiden knistert; und die Protagonisten sehr authentisch handeln. Man kann sich vorstellen, dass diese in der Realität ebenso reagieren und fühlen, wie es beschrieben wird.

Doch nicht nur die Hauptcharaktere sind gut ausgearbeitet, auch die Nebencharaktere bekommen genug Platz, um sich in die Geschichte einzufügen, manche davon sicherlich auch in Vorbereitung auf den Folgeband, wo es um Jakes Schwester gehen wird.

Die Autorin hat in diesem Buch das Thema von Krieg und Kriegsveteranen und deren Leben "danach" angesprochen, und sie hat es geschafft, den Leser zum Nachdenken zu bringen, und vor allem näherzubringen, dass mit dem Ende eines Krieges mit der Heimkehr des Soldaten nicht alles wieder Friede-Freude-Eierkuchen ist. Mir hat dies sehr gut gefallen, weil es - gerade für einen Liebesroman - mal ein anderer Handlungsansatz ist.

Es gibt romantische und süße Momente, aber auch welche, bei denen mir die Tränen in die Augen stiegen. Die Autorin hat es geschafft, mit Twists im Plot Überraschungen zu schaffen, mit denen man nicht gerechnt hat, was mir sehr gut gefallen hat, weil so die Geschichte nicht ganz vorhersehbar war.

Die erotischen Szenen fand ich gut beschrieben, allerdings hätte es die absolut nicht gebraucht bzw. in geringerer Anzahl, mir persönlich waren sie zu viel.

Warum das Buch, das ich über mehr als die Hälfte gedanklich bereits in die 5 Sterne-Kategorie eingereiht hatte, jedoch einen Stern Abzug bekommt, ist das letzte Drittel. Hier hatte ich das Gefühl, die Autorin wolle schnell zu einem Ende kommen, das für alle passt. Rasend schnell wurden Konflikte gelöst, alles war zu glatt und zu komplikationslos.
Mir hatte an diesem Buch eben so gut gefallen, dass sich alles langsamer entwickelt, und dass man als Leser die Vorkommnisse gut nachvollziehen konnte. Dies wurde leider mit den letzten 100 Seiten zerstört, was ich sehr schade finde.

Fazit: "American Royals - wer wir auch sind" ist der in sich abgeschlossene erste Band einer Dilogie, der mir sehr gut gefallen hat. Ein angenehm flüssiger und fesselnder Schreibstil, eine Handlung, die nicht 08/15 verläuft, und liebenswerte Charaktere haben das Buch zu einem gemacht, das man ungern aus der Hand legt. Lediglich das letzte Drittel war mir zu schnell heruntergehaspelt und zu perfekt gelöst. Trotzdem vergebe ich gern eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 13.09.2018

guter Beginn der Trilogie

Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit, Band 1
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Ich kannte bisher noch keine Bücher des Autorenduos, und sowohl das wunderschöne Cover, der Klappentext als auch die Leseprobe waren sehr überzeugend.

Der Beginn der Geschichte ist spannend und fesselnd ...

Ich kannte bisher noch keine Bücher des Autorenduos, und sowohl das wunderschöne Cover, der Klappentext als auch die Leseprobe waren sehr überzeugend.

Der Beginn der Geschichte ist spannend und fesselnd erzählt. Besonders gut haben mich die ganze Zeit hindurch die Beschreibungen von Cornwall, die sehr bildhaft sind, gefallen, und die die wildromantische Schönheit der Gegend perfekt beschrieben haben.

Allerdings habe ich sehr lange gebraucht, um in das Buch hineinzukommen, da die Beschreibungen gerade anfangs meiner Meinung nach zu ausführlich waren, und irgendwann auch die dauernden Beschreibungen der Zwillinge, wie heiß und perfekt schön die beiden doch sind, eher genervt haben.

Die Geschichte lebt einerseits durch die Dreiecksgeschichte zwischen June und den Zwillingen Preston und Blake, andererseits enthält sie auch eine magische Komponente. Mir persönlich war das Hin und Her von June zwischen den Brüdern zu viel und konnte mich irgendwann nicht mehr so richtig fesseln, vor allem auch, weil es klischeehaft ist - schönes junges Mädchen steht zwischen zwei Männern, von denen einer Bad Boy, der andere nett und freundlich ist.

Mit Fortlauf der Geschichte wird es dann besser, ich hätte mir allerdings noch ein wenig mehr Gewicht in Richtung Magie als Romance gewünscht.

Was mir sehr gut gefällt und auch perfekt zu Cornwall passt, waren die Erzählungen der Legenden. Hier hätte es ruhig noch mehr sein können - ich liebe sowas - und vor allem passt es natürlich zur insgesamt eher mystischen Geschichte.

Das Ende ist recht abrupt und lässt den Leser mit offenem Ende zurück. Und dass der nächste Band der Trilogie erst in einem Dreivierteljahr erscheint, finde ich schon eine sehr lange Zeit. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dann noch weiterlesen werde.

Fazit: "Ein Augenblick für immer" ist der Start einer Trilogie, der mit einem Cliffhanger abschließt. Wer auf die Fortsetzungen warten will, muss dies lange tun - Teil 2 erscheint erst im Mai 2019. Die Geschichte selbst war klischeebehaftet, und vor allem das Hin und Her der Protagonistin zwischen zwei Männern war mit der Zeit langweilig. Sehr gut gefallen haben mir die bildhaften Beschreibungen von Cornwall, die perfekt zur Mystik der Geschichte gepasst haben, und die Einflechtung von alten Legenden. Auch der Schreibstil ist flüssig, konnte mich vor allem aber anfangs nicht ganz fesseln. Es ist ein guter Start der Serie, allerdings bin ich mir noch nicht so sicher, ob ich weiterlesen werde. Ich tendiere zwischen 3 und 4 Sternen.

Veröffentlicht am 11.09.2018

prickelnd und romantisch

Seventh Heaven: Himmlischer Mistkerl
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Ich kannte bisher noch kein Buch der Autorin, und der Klappentext und das wunderschöne Cover haben mich sofort angesprochen.

Die Handlung wird abwechselnd aus Brookes und Zacharys Sicht erzählt, und somit ...

Ich kannte bisher noch kein Buch der Autorin, und der Klappentext und das wunderschöne Cover haben mich sofort angesprochen.

Die Handlung wird abwechselnd aus Brookes und Zacharys Sicht erzählt, und somit konnte ich mich sehr gut in die beiden hineinversetzen.

Die Autorin hat einen fesselnden Schreibstil, ich musste angesichts des Wortwitzes immer wieder schmunzeln,und die Handlung entwickelt immer wieder Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Und - es prickelt, und zwar gewaltig.

Ich mochte Brooke und Zachary sehr gerne - wenn man sie erst ein wenig näher kennengelernt hat, erkennt man, dass nicht immer alles so ist, wie es nach außen scheint, und das hat die Geschichte lesenswert gemacht. Die Autorin lässt ihre Protagonisten so einiges erleben, und sie haben auch beide keine so einfache Vergangenheit - das hat sie lebensecht und liebenswert gemacht, man konnte sich als Leser gut in die beiden einfühlen.

Die Entwicklung zwischen den beiden ging mir teilweise ein wenig zu rasch weiter, trotzdem habe ich es genossen, wie die beiden sich näherkommen, wie es prickelt, wie sie sich Wortgefechte liefern, bei denen ich schmunzeln musste, und wie sie uns an ihren Gedanken teilhaben lassen.

Die Nebencharaktere wurden gut in die Gesamthandlung eingepasst, und ich würde mich freuen, wenn es auch mal eine Geschichte zu Zacharys Brüdern geben würde - die beiden haben mich neugierig auf sich gemacht.

Teils wurden mir diverse Markennamen von Kleidung usw. zu viel genannt - ich verstehe schon, dass sie dem Verständnis dazu dienen, in welcher Gesellschaftsschicht sich die beiden bewegen, für mich persönlich war dies allerdings auch ohne sehr gut erkennbar und hätte es das nicht gebraucht.



Fazit: "Seventh heaven" ist eine romantische, erotisch-prickelnde Liebesgeschichte, die mich mit liebenswerten Protagonisten überzeugen konnte. Eine Handlung, die ohne Längen erzählt, ein angenehmer Schreibstil und Twists, die das Ende nicht vorhersehbar gemacht haben, haben mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Es ist mein erster Roman der Autorin, aber mit Sicherheit nicht mein letzter - danke für das Lesevergnügen!

Veröffentlicht am 10.09.2018

konnte mich leider nicht überzeugen

Law Enforcement: Los Angeles
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Ich hatte nach den ersten Seiten des Buches das Gefühl, dass mir die anfangs geschilderte Vergangenheit von Kate und Aiden bekannt vorkam – nach kurzer Recherche fand ich heraus, dass ich die Vorgeschichte ...

Ich hatte nach den ersten Seiten des Buches das Gefühl, dass mir die anfangs geschilderte Vergangenheit von Kate und Aiden bekannt vorkam – nach kurzer Recherche fand ich heraus, dass ich die Vorgeschichte zu den beiden im Jahr 2016 unter dem Titel “like a butterfly” gelesen hatte. Jetzt wurde das Buch überarbeitet und neu unter dem Titel “Law Enforcement – wie alles begann” herausgegeben. Wer also wissen möchte, was bisher geschah, tut gut daran, es noch vor diesem hier zu lesen, sonst fällt es schwer, in die Geschichte hineinzukommen.

Nun aber zu diesem Buch hier: Der Schreibstil ist angenehm flüssig und ich konnte mich rasch einlesen. Die Handlung wird abwechselnd aus Aidens und Kates Sicht erzählt und ermöglicht somit sehr gut, sich in beide hineinzuversetzen; mir persönlich gefällt sowas auch sehr gut.

Allerdings passiert in dieser Geschichte so viel, ein Drama nach dem anderen, dass die Charaktere selbst für mich zu blass blieben. Ich konnte keine Verbindung zu ihnen herstellen, abgesehen davon, dass es bei Kate die meiste Zeit ein großes Hin und Her gab – in einem Moment liebt sie Aiden, dann kann sie wiederum mit dem Tod ihres Verlobten nicht abschließen, nur um sich kurz darauf zu entscheiden, in der Gegenwart zu bleiben.

Gut nachvollziehbar fand ich die Angst, die Kate bei Aidens gefährlichem Beruf hat – ich denke, das kann jeder nachfühlen, dass man beim Beruf eines Police Officers jeden Tag Angst um den geliebten Menschen hat.

Fazit: Das Buch hatte für mich von allem too much – zu viele Dramen für eine Person, zu oft knapp am Tod vorbei, zu viel Gefühlswirrwarr, und dadurch blieben leider die Charaktere auf der Strecke und ich konnte keine Bindung zu ihnen herstellen. Die Handlung selbst fand ich sehr gut in der Idee, allerdings müsste das Buch für die Menge an Vorkommnissen mindestens die doppelte Seitenzahl haben; so hatte ich zeitweise das Gefühl, überfahren zu werden. Mein Buch war es leider nicht.