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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2021

ungewöhnlich, aber interessant

Hauskonzert
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Ich habe mich schon darauf gefreut, weitere Einblicke in das Leben von Igor Levit zu bekommen. Ein Mensch mit großer Begabung - und hier kann man Lesen, was er daraus gemacht hat - sehr beeindruckend. ...

Ich habe mich schon darauf gefreut, weitere Einblicke in das Leben von Igor Levit zu bekommen. Ein Mensch mit großer Begabung - und hier kann man Lesen, was er daraus gemacht hat - sehr beeindruckend. Bei Igor Levit sticht besonders hervor, dass er neben seiner eigentlichen Gabe (er ist herausragender Pianist), seine Berümtheit auch dafür nutzt, sich politisch einzusetzen. Alles was er macht, macht er mit Herzblut.

Diese Biographie ist etwas ungewöhnlich - weil es eine Biographie ist, die Schlag auf Schlag geht mit doch recht hohem Spannungsbogen. Der Schreibstil ist sehr rasant - das findet man in Biografien eher selten meiner Meinung nach.

Es ist sehr interessant über seinen Weg zu lesen - jeder der Interesse an dieser Person hat, bzw. Musikern, die mit voller Leidenschaft agieren, wird hier ein interessantes Buch vorfinden.

Veröffentlicht am 25.04.2021

Außergewöhnliches Buch für Klein und Groß

Der Baum und der Vogel
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Ein kleiner Vogel und ein großer Baum im Urwald - der kleine Vogel liebt diesen Baum, und der Baum bietet Schutz. Der Baum ist sein zu Hause. Aber die Regenzeit bricht an und der Schwarm bricht ...

Ein kleiner Vogel und ein großer Baum im Urwald - der kleine Vogel liebt diesen Baum, und der Baum bietet Schutz. Der Baum ist sein zu Hause. Aber die Regenzeit bricht an und der Schwarm bricht zur Weiterreise auf - zuerst möchte der kleine Vogel aber noch etwas bleiben und das rege Treiben beobachten. Es gibt viel exotisches zu entdecken für den kleinen Vogel. Aber schlussendlich muss er sich doch auch auf den Weg machen - denn der Zeitpunkt ist gekommen.

Das Cover ist wunderschön - der Einband wirkt sehr hochwertig. Die Illustrationen am Cover und auch innerhalb des Buches sind wunderschön anzuschauen - und zwar für Klein und Groß.
Auf jeder Seite gibt es eine kleine Botschaft - ein paar Sätze, ein kurzer Text. Der Text liegt zwischen den Illustrationen - und fügt sich wunderbar ein. Es ist ein wunderschönes Buch zum durchblättern und Nachdenken.
Mir persönlich fehlte aber teilweise etwas der rote faden, zwischen den verschiedenen Textteilen bzw. das große Ganze hat sich mir nicht erschlossen. Aber dennoch hat es mir sehr gut gefallen, in diesem kleinen Kunstwert zu blättern und zu lesen.

Veröffentlicht am 25.04.2021

Berührende Geschichte von Zelda

Jeder Tag ist eine Schlacht, mein Herz
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Inhalt: Zelda, eine außergewöhnliche junge Frau, beschäftigt sich am liebsten mit den Legenden und Sagen der Wikinger. Sie weiß beinahe alles über Wikinger. Leider lebt sie nicht in der Wikingerzeit, sondern ...

Inhalt: Zelda, eine außergewöhnliche junge Frau, beschäftigt sich am liebsten mit den Legenden und Sagen der Wikinger. Sie weiß beinahe alles über Wikinger. Leider lebt sie nicht in der Wikingerzeit, sondern in der Gegenwart – sie besucht Kurse für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und liest am liebsten National Geographic. Ihr Bruder Gert würde alles für Zelda tun, auch wenn manche Leute ihn als Schlägertyp bezeichnen. Das ist ungerecht, findet Zelda, doch es lässt sich nicht leugnen, dass er in schlechte Gesellschaft geraten ist.

Fazit:
Das Cover ist absolut super gelungen - es berührt mich bereits beim Anschauen. Man hat hier ein wunderbares Gesamtpaket - das einem das Herzen berührt.
Da das Buch aus Zeldas Perspektive erzählt wird, geht es einem beim Lesen besonders nah, und man kann sich wirklich gut in die Protagonistin hineinversetzen. Zelda wirkt so realistisch und lebensecht - der Autor hat es geschafft, dieser Person Leben einzuhauchen.
Eine tolle Geschichte über Zelda und ihre Familie - sehr herzergreifend.

Veröffentlicht am 25.04.2021

Abtauchen in den Ozean

Wenn Haie leuchten
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Julia Schnetzer zeigt bereits auf den ersten Seiten, dass Meeresbiologie nicht immer so ist, wie man es sich vorstellt - der Arbeitstag besteht nicht nur aus Tauchen an den schönsten Stränden. ...

Julia Schnetzer zeigt bereits auf den ersten Seiten, dass Meeresbiologie nicht immer so ist, wie man es sich vorstellt - der Arbeitstag besteht nicht nur aus Tauchen an den schönsten Stränden.
Dann zeigt sie in diesem Buch noch viele Neuigkeiten aus der Meereswelt, die mir noch nicht bekannt waren - sehr sehr interessante Dinge, die man hier erfährt. Eigentlich ein Wahnsinn, wie viele Geheimnisse es auf unserem eigenen Planeten noch gibt. In dem Buch wird über Verhaltensforschung an Delphinen, Haie in ihrem Hai-Café berichtet, desweiteren werden Insekten vorgestellt, die auf der Wasseroberfläche leben und so weiter.
Es ist zwar ein Sachbuch, aber mit sehr viel Humor aufbereitet - es liest sich fast wie eine Erzählung. Flüssiger und gut zu lesender Schreibstil.

Das Format des Buches ist sehr praktisch - auf Grund der kleinen Größe liegt es sehr gut in den Händen.
Von mir eine absolute Empfehlung, für alle, die an den Meeren und Leben darin ein großes Interesse haben.

Veröffentlicht am 18.04.2021

tragische Lebensgeschichte

Gefangen und frei
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Eine schreckliche Kindheit, die falschen Freunde und mehrere Straftaten – Jarvis Jay Masters Leben war geprägt von Hass und Gewalt. 1990 wird ihm ein Mord an einem Gefängniswärter angehängt, ...

Eine schreckliche Kindheit, die falschen Freunde und mehrere Straftaten – Jarvis Jay Masters Leben war geprägt von Hass und Gewalt. 1990 wird ihm ein Mord an einem Gefängniswärter angehängt, und er wird zum Tode verurteilt. Masters ist voller Wut, hat Panik-Attacken und weiß keinen Ausweg mehr. Bis er eines Tages den Rat bekommt, es mit Meditation zu versuchen. Zunächst zweifelt Masters an der Wirksamkeit des buddhistischen Weges und es graut ihm davor, die Augen im Gefängnis zu schließen. Doch eines Tages beginnt er dennoch zu meditieren und gewinnt eine völlig neue Sicht auf sein Leben.

Fazit:
Meiner Meinung nach, passt das Buch bzw. eigentlich der Schreibstil nicht zu dieser Geschichte, die hier eigentlich dahintersteckt. Vielleicht liegt es daran, dass der Autor kein Buddhist ist? Es wirkt, als hätte er nicht das nötige Einfühlungsvermögen, was notwendig ist, die Geschichte so zu schreiben, wie sie es verdient. Der Schreibstil wirkt sehr nüchtern und distanziert.
Schade. Ansonsten handelt es sich bei diesem Buch um eine tragische Lebensgeschichte, die es definitiv Wert ist erzählt zu werden!
Auch ich selbst kenne mich zu wenig mit Buddhismus aus, um hier wirklich alles ganz nachvollziehen zu können.
Interessante Ansätze - aber überzeugen konnte mich das Buch nicht.