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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2019

der zweite Teil

Der Lehrmeister (Faustus-Serie 2)
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Oliver Pötzsch hat einen wunderbaren Schreibstil, bildhaft und sehr detailliert kombiniert mit Spannung. Es ist immer schön, seine Zeilen zu lesen. Auch inhaltlich kann auch der zweite Teil auf ganzer ...

Oliver Pötzsch hat einen wunderbaren Schreibstil, bildhaft und sehr detailliert kombiniert mit Spannung. Es ist immer schön, seine Zeilen zu lesen. Auch inhaltlich kann auch der zweite Teil auf ganzer Linie überzeugen - von der Geschichte her sowie auch mit historischen Fakten. Durch eine äußerst gute Recherche vermittelt der Autor eine gelungene historische Reise zur Zeit, in der das Buch spielt - absolut toll gelungen. Das Zusammentreffen mit Leonardo Da Vinci ist wunderbar beschrieben.
Wer den ersten Teil kennt, dem kann ich diese gelungene Fortsetzung wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 03.11.2019

spektakuläre Einblicke in ein Laufabenteuer

Wer die Wahl hat, liebt die Qual
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Ich - also bekennende Nicht Läuferin - finde das Buch mega interessant und auch spannend. Mich hat das ganze wirklich sehr fasziniert und mitgenommen (ob das dem Buch auch wirklich gelingen wird, war ich ...

Ich - also bekennende Nicht Läuferin - finde das Buch mega interessant und auch spannend. Mich hat das ganze wirklich sehr fasziniert und mitgenommen (ob das dem Buch auch wirklich gelingen wird, war ich mir ursprünglich nicht so ganz sicher) - erade die Einblicke in sportliche Extrem-Situationen sind hier sehr anschaulich dargestellt. Da ich mir das ganze selber nicht vorstellen kann, finde ich es toll und interessant darüber zu lesen.
Die tollen Fotos von Wüsten- oder Dschungelrennen sind hier dann noch ein weiterer Bonus - Punkt in diesem Buch, welcher mir ausgesprochen gut gefallen hat. Einfach klasse Darstellungen.
Ein Minuspunkt: die einzelnen Teile des Buches wirken leider recht willkürlich angeordnet. Eine Logik ist mir hier nicht ersichtlich.

Veröffentlicht am 27.10.2019

bewundernswerter Frauenpower

Das Leben ist großartig – von einfach war nie die Rede
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Zehn Jahre nach ihrem Schlaganfall meldet sich Gaby Köster wieder zu Wort. Gewohnt lautstark, komisch und schonungslos ehrlich schreibt die Queen of Comedy von ihrem Weg zurück in ihr zweites ...

Zehn Jahre nach ihrem Schlaganfall meldet sich Gaby Köster wieder zu Wort. Gewohnt lautstark, komisch und schonungslos ehrlich schreibt die Queen of Comedy von ihrem Weg zurück in ihr zweites Leben: Wie sie sich wieder auf die Bühne zurückkämpft, den grauen Alltag meistert und stets neue Herausforderungen sucht wie Auto zu fahren, Mr.Right zu finden oder zu lernen, wieder zu weinen. Gaby Köster hat trotz vieler Hindernisse und Enttäuschungen ihren Humor behalten und die Freude am Leben nie verloren. Dabei hat sie etwas geschafft, was nur wenigen Menschen gelingt: Sie hat Frieden geschlossen mit sich und ihrem Schicksal.

Fazit
Was soll man zu dieser Frau noch sagen? Sie ist nicht nur komisch, sondern hat auch eine geballte Kraft an Frauenpower - und das kann man ja eigentlich nur bewundern. Hinfallen und aufstehen - das ist ihre Devise.
Ein tolles Buch, mit herrlichem Schreibstil, welches ich insbesondere allen Frauen ans Herzen legen kann. Das Buch kann definitiv auf Mut machen, wenn man vielleicht gerade selber eine Hürde im Leben zu bewältigen hat.

Veröffentlicht am 20.10.2019

grandioser Thriller - nur für starke Nerven

Der Fund
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Warum musste Rita sterben?
Wer hat die Supermarktverkäuferin, die doch nie jemand etwas zuleide getan hat, auf dem Gewissen? Hat die 53-jährige wirklich ihr Todesurteil unterschrieben, als sie ...

Warum musste Rita sterben?
Wer hat die Supermarktverkäuferin, die doch nie jemand etwas zuleide getan hat, auf dem Gewissen? Hat die 53-jährige wirklich ihr Todesurteil unterschrieben, als sie eines Tages etwas mit nach Hause genommen hat, was sie besser im Laden gelassen hätte? Offiziell ist der Fall abgeschlossen – aber da ist einer, der nicht aufgibt. Ein Polizist, der scheinbar wie besessen Fragen stellt – und Ritas Tod bis zum Ende nicht akzeptieren will…

Fazit:
Der Schreibstil ist ungewöhnlich - macht aber das Buch für mich gerade deswegen so toll gelungen/interessant.
Von Anfang an gibt es einen sehr hohen Spannungsbogen der das ganze Buch hindurch aufrecht gehalten werden kann - das Ende selber ist überraschend (aber dennoch logisch und schlüssig, was mir persönlich immer besonders wichtig ist).
Der Ermittler hat mir besonders gut gefallen - mit seiner Art war er mir sehr sympathisch.

Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein Volltreffer des Autors geworden - wenn man den Autor bereits kennt, weiß man auch was man zu erwarten hat (hinsichtlich Schreibstil und Details).

Ich freue mich schon auf weitere Bücher des Autors.

Veröffentlicht am 13.10.2019

Lesenswert und sehr interessant

Wann wird diese Hölle enden?
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Das Tagebuch von Mary Berg wurde in Amerika vor Ende des Zweiten Weltkriegs veröffentlicht und war der erste Augenzeugenbericht über das Leben im Warschauer Ghetto. Es beschreibt eindringlich ...

Das Tagebuch von Mary Berg wurde in Amerika vor Ende des Zweiten Weltkriegs veröffentlicht und war der erste Augenzeugenbericht über das Leben im Warschauer Ghetto. Es beschreibt eindringlich den vergeblichen Versuch, sich möglichst lange einen normalen Alltag aufrechtzuerhalten, in den aber nach und nach Hunger, Krankheit und Tod Einzug hielten. Es dokumentiert, wie die Nazis 1942 die »Große Aktion« starteten, die zur schrittweisen Auflösung des Ghettos führte, und wie die ersten Berichte über Deportationen ins Vernichtungslager Treblinka die zurückgebliebenen Bewohner erschütterten. Es schildert die Gewissenbisse von Mary Berg, die 1943, kurz vor dem blutigen Aufstand im Warschauer Ghetto, mit ihren Eltern und der jüngeren Schwester fliehen kann, aber Freunde und Familienangehörige zurücklassen muss.

Fazit:
Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen - das ganze ist desweiteren sehr emotionslos geschrieben, es liest sich fast wie ein Sachbuch. Positiv finde ich, dass es sehr neutral geschrieben ist, auf der anderen Seite ist es ein nüchterner Bericht. Das hat mich beim Lesen etwas überrascht.

Das Tagebuch ist in der Ich-Form geschrieben ist, man kann sich somit gleich mit der Protagonistin zu identifizieren. Man ist damit auch am Geschehen einfach näher dran.

Ein wichtiges Buch, welches wichtige Geschehnisse anspricht von hoffentlich viele Leute erreichen wird. Dennoch hatte ich mir etwas mehr erwartet - denn mich konnte das Buch nicht so berühren, wie ich erwartet hatte.