Cover-Bild Das Imperium aus Asche
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 688
  • Ersterscheinung: 26.10.2019
  • ISBN: 9783608949766
Anthony Ryan

Das Imperium aus Asche

Draconis Memoria Buch 3
Sara Riffel (Übersetzer), Birgit Maria Pfaffinger (Übersetzer)

Im Krieg des weißen Drachen wird Freiheit mit Blut und Feuer bezahlt... Alles steht auf dem Spiel. Die zu bringenden Opfer sind hoch. Der letzte Hoffnungsschimmer liegt in einem uralten vergessenem Wissen. Mit das »Imperium aus Asche« legt Anthony Ryan den fulminanten Abschlussband der Draconis- Memoria-Trilogie vor.

Ein unvorstellbar mächtiger Drache hat sich erhoben und führt eine Armee aus Bestien und Verderbten an. Das Überleben der ganzen Menschheit steht auf dem Spiel. Claydon Torcreek, ehemals ein kleiner Dieb und Blutgesegneter, die Agentin Lizanne Lethridge und der Kapitän Corrick Hilemore sind in verschiedene Erdgegenden versprengt. Aber sie stellen sich der todbringenden Macht entgegen, während die Welt vor ihren Augen in Flammen aufgeht.

»Eine actionreiche Reihe voller Spannung und Lesevergnügen. Fans großer epischer Abenteuerfantasy wie ›Game of Thrones‹ sollten diese Serie auf keinen Fall verpassen.«
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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2019

Herausragende Fantasy in einem alternativen Zeitalter der Entdeckungen

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Es ist sehr leicht eine Rezension zu einem Buch zu schreiben, das man grottenschlecht fand. Wenn ich aber erklären soll, was mir an einem Buch gut gefallen hat, sitze ich oft da und finde die richtigen ...

Es ist sehr leicht eine Rezension zu einem Buch zu schreiben, das man grottenschlecht fand. Wenn ich aber erklären soll, was mir an einem Buch gut gefallen hat, sitze ich oft da und finde die richtigen Worte nicht. Die Rezension fällt mir umso schwerer, je besser ich ein Buch finde. Ich pausiere dann auch bei der Lektüre nicht so oft, um mir kritische Anmerkungen zu machen, sondern rase durch und stehe am Ende mit nichts da außer einem „Wow“ und einem diffusen Gefühl von Dankbarkeit, dass mir jemand so wundervolle Stunden in einer anderen Welt geschenkt hat.

Genau so ging es mir mit dieser Reihe von Anthony Ryan. Aufmerksam wurde ich auf das Buch und den Autor erst durch diesen dritten Band. Der Klappentext war nicht sonderlich spannend, aber aus Langeweile beschloss ich, einfach einen Blick hineinzuwerfen. Nach zwanzig Minuten hatte ich mir auch noch die ersten beiden Bände gekauft (auf Englisch) und innerhalb von wenigen Wochen die komplette Reihe verschlungen. Ich muss sagen, dass ich seit längerem nur noch wenig Fantasy lese, obwohl das eines meiner liebsten Genres ist, weil ich ein wenig übersättigt war von immer denselben Geschichten, die nur mit anderen Namen und kleinen Änderungen in den Details ewig gleich erzählt wurden. Was mich an diesem Buch sofort fasziniert hat, war das Setting: Die beschriebene Welt ähnelt nicht unserem Mittelalter, sondern fällt eher in das Zeitalter von Abenteurern, Langstreckenseefahrt, Handelsgesellschaften und Industrialisierung. Dazu fand ich, dass Drachen – eigentlich auch ein eher klischeehaftes Fantasy-Element – hier kreativer eingesetzt wurden.

Sehr wichtig ist mir persönlich auch der Schreibstil, mittlerweile sogar wichtiger als eine Genrezuordnung. Ich kann anderen, die Anthony Ryans Stil als langatmig, schwafelig oder übertrieben beschreiben, überhaupt nicht zustimmen. Die Erzählung war lebendig, authentisch, an den richtigen Stellen poetisch und rundum einfach so fesselnd, dass man gar nicht merkt, wie man plötzlich 2000 Seiten verschlungen hat und sich nicht erinnern kann, wann man das letzte Mal etwas gegessen oder mal Freunde und Familie angerufen hat. Dabei wurde die Spannung durch die altbewährte Technik aufrechterhalten, durch wechselnde Kapitel aus der Perspektive der vier Protagonisten den Leser immer noch ein Kapitel weiterlesen zu lassen, nur um herauszufinden, was mit einer bestimmten Figur jetzt noch passiert. Clay und Lizanne waren für mich von Anfang an interessante und glaubwürdige Figuren, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Mit Hilemore bin ich nur langsam warm geworden und fand bis zum Schluss seine Kapitel am wenigsten interessant. Mit der Perspektive von Sirus bekam man auch Einblicke in die Geschehnisse der Gegenseite, des Weißen Drachen und seiner Armee. Es war zunächst nicht leicht Sirus selbst einzuordnen, aber er hat sich zu einer komplexen Figur entwickelt, die mich sehr fasziniert hat und die ich nicht hätte missen wollen. Eine Sache hat mir außerdem besonders gefallen: Auf der Rückseite wird das Buch mit Game of Thrones verglichen und ich sehe warum, aber bin froh, dass es sich doch deutlich davon unterscheidet. Es fehlen nämlich die komplexen Intrigen, die mir sonst den letzten Nerv rauben, weil Anthony Ryan andere Methoden beherrscht, Spannung zu erzeugen. Toll und hilfreich war außerdem die Personenliste mit Erläuterungen.

Da ich alle Bücher in einem Rutsch gelesen habe, war mein erster Impuls die volle Punktzahl zu geben. Das würde ich auch tun, wenn es um die ganze Reihe ginge. Sie hat mich überrascht, überzeugt, fasziniert und mich zurück in die Welt der Fantasy gebracht. Was jedoch speziell den dritten Band konkret angeht, habe ich das Gefühl, dass er etwas schwächer war als die anderen. Es könnte daran liegen, dass ich ihn im Vergleich zu den anderen beiden auf Deutsch gelesen habe, vielleicht spricht hier auch nur die Bitterkeit aus mir, dass die Geschichte jetzt vorbei ist. Das Setting, für mich eine der Stärken des Buches, kam hier vielleicht ein wenig zu kurz, weil der Fokus eher auf militärischen Auseinandersetzungen auf See lag. Hin und wieder habe ich die Expeditionen in den Dschungel schmerzlich vermisst. Insgesamt hätte ich mir zudem für die ganze Reihe detailreichere und vielleicht auch einfach mehr Karten gewünscht als die, die man bekommt. Es sind zwar vier Stück, aber sie sind alle sehr schlicht gehalten, was sehr, sehr schade ist. Immerhin spielt das Ganze in einer Zeit, die an Abenteuer, Reisen und Entdeckungen denken lässt.

Ich würde empfehlen, die Bücher auf Englisch zu lesen, wenn man sich das sprachlich zutraut, denn die Übersetzung ist nicht schlecht, aber kommt doch nicht ganz an Ryans Originalton heran. Dafür muss ich im Gegenzug ein Lob an den Verlag aussprechen, denn das deutsche Cover hat mir viel besser gefallen als das englische. Als Fazit kann ich nicht nur diese Reihe jedem Fan von epischer Fantasy empfehlen, besonders, wenn man mal etwas Neues lesen will, auch allgemein möchte ich – allen voran mich selbst – dazu auffordern, öfter über Klappentexte hinwegzusehen, die allzu oft langweilig oder irreführend sind und über den Schreibstil nichts aussagen können. Ohne einen Blick in die Leseprobe wäre mir mein persönliches Lesehighlight von 2019 entgangen.

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Veröffentlicht am 02.12.2019

Ein würdiger Abschluss!

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"Imperium aus Asche" ist der dritte und abschließende Teil der Geschichte um den weltumspannenden Kampf der Drachen gegen die Menschen. Wie meist bei dritten Teilen musste Anthony Ryan den Handlungsbogen ...

"Imperium aus Asche" ist der dritte und abschließende Teil der Geschichte um den weltumspannenden Kampf der Drachen gegen die Menschen. Wie meist bei dritten Teilen musste Anthony Ryan den Handlungsbogen spannen und dabei alle Handlungsstränge aufgreifen. Und davon gab es einige! Dabei ist für mich nicht der Fokus auf die einzigartige Welt verloren gegangen, die der Autor geschaffen hat. Das Konzept einer ausgebeuteten Rasse, die sich ultimativ zu rächen versucht, finde ich klasse. Überzeugt haben mich auch die hochwertige Erzählstruktur und die bildhaften Charaktere. Die Beschreibung der Kämpfe ist manches Mal drastisch, jedoch nicht übertrieben. Trotzdem nur 4 Sterne, weil die Geschichte auch vermeidbare Längen hat.

Fazit: Wer Fantasy mit einem gewissen Steam-Punk-Einschlag mag, ist bei Anthony Ryan genau richtig.

Veröffentlicht am 29.11.2019

Gelungener letzter Band

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Alles steht auf dem Spiel. Die zu bringenden Opfer sind hoch. Der letzte Hoffnungsschimmer liegt in einem uralten vergessenem Wissen. Mit das »Imperium aus Asche« legt Anthony Ryan den fulminanten Abschlussband ...

Alles steht auf dem Spiel. Die zu bringenden Opfer sind hoch. Der letzte Hoffnungsschimmer liegt in einem uralten vergessenem Wissen. Mit das »Imperium aus Asche« legt Anthony Ryan den fulminanten Abschlussband der Draconis- Memoria-Trilogie vor.

Ein unvorstellbar mächtiger Drache hat sich erhoben und führt eine Armee aus Bestien und Verderbten an. Das Überleben der ganzen Menschheit steht auf dem Spiel. Claydon Torcreek, ehemals ein kleiner Dieb und Blutgesegneter, die Agentin Lizanne Lethridge und der Kapitän Corrick Hilemore sind in verschiedene Erdgegenden versprengt. Aber sie stellen sich der todbringenden Macht entgegen, während die Welt vor ihren Augen in Flammen aufgeht. (Klappcovertext vom Buch)

Die Buchreihe geht mit einem gelungenem Schluss zu Ende. Wieder ist das Buch sehr gut und flüssig zu lesen. Die Charakter sind gut dargestellt. Die Freiheit wird im Krieg mit viel Blut, Feuer und Opfer bezahlt. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer und aber mehr will ich jetzt nicht hier verraten. Mich konnte die Story wie die anderen beiden Bücher fesseln. So dass ich nur sehr ungern das Buch aus den Händen legen konnte. Der Autor hat es geschafft in allen Bänden eine gute Spannung auf zu bauen. Nur eines man solle alle drei Bände lesen, damit man die Geschichte und den Inhalt der Geschichte gut verseht. Den Schluss fand ich gut und alle offenen Fragen wurde beantwortet.

Ich kann das Buch nur jedem Fantasy-Fan empfehlen, besonders wenn er spannende Bücher liebt. Wir hat die Buchreihe sehr gut gefallen und freue mich jetzt schon auf weitere Bücher des Autors. Viel Spaß beim Lesen.

Veröffentlicht am 26.11.2019

Ein würdiger Abschluss

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Endlich ist der dritte und finale Teil "Das Imperium aus Asche" der Draconis Memoria Reihe von Anthony Ryan da!

Die Helden Claydon, Lizanne und Kapitän Hilemore sind wieder in verschiedenen Erdregionen ...

Endlich ist der dritte und finale Teil "Das Imperium aus Asche" der Draconis Memoria Reihe von Anthony Ryan da!

Die Helden Claydon, Lizanne und Kapitän Hilemore sind wieder in verschiedenen Erdregionen unterwegs und erheben sich erneut gegen die Armee des Drachen, um die Menschen zu retten.

Zunächst war es etwas schwieriger wieder in die komplexe Handlung einzusteigen, aber danach konnte man das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Für alle die epische Schlachten mögen, ist dieses Buch genau richtig. Allerdings empfand ich die Kämpfe sehr detailreich und bildgewaltig, jedoch für den Rest der Geschichte hielt der Autor die Handlungsstränge und persönliche Beziehungen sehr kurz.

Insgesamt entdecken wir wundersame und spannende neue Orte in dieser unglaublichen Welt, die der Autor mit seinem tollen beschreibenden Schreibstil in Szene setzt. Wie immer waren die Abenteuer Lizannes aufgrund ihres sympathischen Wesens am spannendsten. Sie macht auf harten Kern, aber im inneren ist sie dennoch mitfühlend.

Insgesamt ist das Buch ein toller Abschluss der Trilogie!

Veröffentlicht am 24.11.2019

Würdiger Abschluss einer drachenstarken Trilogie

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Im nunmehr dritten und letzten Band der Draconis-Memoria-Trilogie erhebt sich der weiße Drache zum finalen Kampf gegen die Menschheit. Voller Abenteuer und mit einer Handlung, die sich zu stetig zu steigern ...

Im nunmehr dritten und letzten Band der Draconis-Memoria-Trilogie erhebt sich der weiße Drache zum finalen Kampf gegen die Menschheit. Voller Abenteuer und mit einer Handlung, die sich zu stetig zu steigern weiß, wird man wieder im höchsten Maße gefesselt. Durch die wechselnden Erzählperspektiven entsteht zudem eine tolle Dynamik, die der Geschichte weiter verhilft. Die Schauplätze sind wie in den ersten beiden Bänden wieder wunderbar ausgearbeitet. Die Protagonisten sind authentisch und stark genug, sich in dieser düsteren mittelalterlichen Fantasy-Welt zu behaupten. Durch einen sehr bildhaften und ausführlichen Schreibstil ist man direkt dabei in der Geschichte; zahlreiche Cliffhanger fesseln zudem an die Seiten.

En fulminanter Abschluss der Reihe, der durch einen grandiosen Höhepunkt der Geschichte um den weißen Drachen begeistert. Die Figuren sind weiter interessant und die Geschichte bietet wendungsreiche Unterhaltung, sodass man das Buch und die Trilogie schneller beendet, als einem wohl lieb ist. Aber begeistert zurück bleibt.