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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2021

unterhaltsame Lektüre

Die Hochhausspringerin
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In dem Buch 'Die Hochhausspringerin' von Julia von Lucadou geht es genau um das Thema der Beobachtung und den Kameras im Alltag. Ich fände dieses Leben absolut grauenvoll, selbst wenn es dann sozusagen ...

In dem Buch 'Die Hochhausspringerin' von Julia von Lucadou geht es genau um das Thema der Beobachtung und den Kameras im Alltag. Ich fände dieses Leben absolut grauenvoll, selbst wenn es dann sozusagen 'normal' wäre. Einfach die Vorstellung, dass eine vollkommen fremde Person einen beobachten kann, mich am Ende verstörend gut kennt, ohne mich jemals persönlich getroffen zu haben.
Es hat mich von der Thematik her sehr stark an '1984' von George Orwell erinnert. Manche von euch wissen vielleicht, dass mir dieses Buch schon sehr gut gefallen hat, aber auch dieses war richtig gut umgesetzt!

Meiner Meinung nach hatte es alles, was eine gute Dystopie haben sollte. Eine Welt, die unserer nicht ganz unähnlich ist und bekannte Strukturen erkennen lässt, aber auch genauso viele befremdliche neue Aspekte beinhaltet. Und das alles umgesetzt mit Spannung, einem packenden Schreibstil und einem fast schon offenem Ende.

Im Endeffekt ist im ganzen Buch gar nicht mal so viel passiert, aber es war so gut geschrieben, dass ich gar nicht aufhören wollte. Die Sätze waren sogar ziemlich einfach und kurz, trotzdem hat das gerade so gut zur Geschichte gepasst.

Für mich ist es jetzt kein Highlight geworden, da ich mir besonders vom Ende ein wenig mehr erwartet habe.

Ich kann das für das Buch auf jeden Fall eine Empfehlung aussprechen, besonders wenn ihr generell ein Fan von Dystopien oder sogar Orwells 1984 seid.

4/5⭐

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.04.2021

unterhaltsame Lektüre

Die Hochhausspringerin
0

In dem Buch 'Die Hochhausspringerin' von Julia von Lucadou geht es genau um das Thema der Beobachtung und den Kameras im Alltag. Ich fände dieses Leben absolut grauenvoll, selbst wenn es dann sozusagen ...

In dem Buch 'Die Hochhausspringerin' von Julia von Lucadou geht es genau um das Thema der Beobachtung und den Kameras im Alltag. Ich fände dieses Leben absolut grauenvoll, selbst wenn es dann sozusagen 'normal' wäre. Einfach die Vorstellung, dass eine vollkommen fremde Person einen beobachten kann, mich am Ende verstörend gut kennt, ohne mich jemals persönlich getroffen zu haben.
Es hat mich von der Thematik her sehr stark an '1984' von George Orwell erinnert. Manche von euch wissen vielleicht, dass mir dieses Buch schon sehr gut gefallen hat, aber auch dieses war richtig gut umgesetzt!

Meiner Meinung nach hatte es alles, was eine gute Dystopie haben sollte. Eine Welt, die unserer nicht ganz unähnlich ist und bekannte Strukturen erkennen lässt, aber auch genauso viele befremdliche neue Aspekte beinhaltet. Und das alles umgesetzt mit Spannung, einem packenden Schreibstil und einem fast schon offenem Ende.

Im Endeffekt ist im ganzen Buch gar nicht mal so viel passiert, aber es war so gut geschrieben, dass ich gar nicht aufhören wollte. Die Sätze waren sogar ziemlich einfach und kurz, trotzdem hat das gerade so gut zur Geschichte gepasst.

Für mich ist es jetzt kein Highlight geworden, da ich mir besonders vom Ende ein wenig mehr erwartet habe.

Ich kann das für das Buch auf jeden Fall eine Empfehlung aussprechen, besonders wenn ihr generell ein Fan von Dystopien oder sogar Orwells 1984 seid.

4/5⭐

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2021

nicht ganz überzeugend

You're my Rival
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Ich finde das Cover so toll, es hat mich sofort neugierig auf das Buch gemacht und passt auch sehr gut zum Inhalt. Auch der Klappentext hat sich sehr vielversprechend angehört.

Aber leider konnte mich ...

Ich finde das Cover so toll, es hat mich sofort neugierig auf das Buch gemacht und passt auch sehr gut zum Inhalt. Auch der Klappentext hat sich sehr vielversprechend angehört.

Aber leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich von sich überzeugen.
„You’re my rival“ ist der Debütroman der Autorin, was ich übrigens erst vorhin festgestellt habe. Es ist der erste Teil einer Dilogie, in der es um dieselben Charaktere geht.

Schon in diesem Band ist für das Buch die düstere Spannung charakteristisch, welche sich durch das ganze Buch zieht. Dabei steigert sich die Spannung mit jeder einzelnen eigenartigen Situation.

Wir begleiten die Hauptprotagonistin Eliza, die bei einem Autounfall vor fünf Jahren ihr Gedächtnis verloren hat und sich seitdem nicht mehr an ihr altes Leben erinnern kann. Doch eigenartige Vorkommnisse häufen sich, und sie wird den Gedanken nicht los, beobachtet zu werden. Dann begegnet sie dem düsteren Ian, welcher scheinbar Antworten auf ihre Fragen hat und mehr über ihr altes Leben zu wissen scheint als sie selbst...

Die Idee hat sich mega interessant und spannungsgeladen angehört – und all das verpackt in eine Lovestory? 🤔😍

Die Umsetzung war an sich auch wirklich gut. Es passieren Dinge, die sich Eliza nicht erklären kann und die teilweise auch echt creepy waren. Der Aufbau und Handlungsverlauf haben mir sehr gut gefallen.
Allerdings waren es mir persönlich dann doch zu viele Klischees. Ich finde Klischees vollkommen in Ordnung in Büchern, schließlich gibt es sie auch zu Genüge im wahren Leben. Jedoch waren sie mir hier dann doch etwas too much. So hatte es ein wenig diesen Romeo und Julia Touch durch die verfeindeten Familien. Zwar eine nicht ganz so neue Idee, dafür aber gut umgesetzt!

Ich muss leider sagen, dass ich bis zum Ende nicht wirklich mit der Geschichte warm geworden bin. Es ab immer mal wieder Situationen, in denen ich dachte: Jetzt bin ich drin!
Jedoch aber auch viele, denen ich skeptisch gegenüberstand. Das änderte sich leider bis zum Ende nicht wirklich.
Genauso wie die Charaktere, das war ein Wechselbad der Emotionen – mal waren mir Eliza sowie Ian super sympathisch – dann wiederum konnte ich ihre Handlungen gar nicht nachvollziehen. Zum Beispiel Ian war in vielen Situationen so unglaublich fürsorglich und alles, jedoch konnte ich diese dominante Seite an ihm nicht wirklich leiden. Das liegt wahrscheinlich aber auch einfach an meinem persönlichen Geschmack.
Eine richtige Auflösung gab es jetzt noch nicht ganz, aber viele Fragen wurden hier auf jeden Fall schon erklärt. Ich bin mir sicher, dass der Rest im zweiten Band geklärt wird. Wobei ich mir ehrlich gesagt noch nicht wirklich sicher bin, ob ich diesen lesen werde, da eben dieser nicht ganz so meins war. So leid es mir tut, das hier zu schreiben.

Ich hoffe aber, dass meine Kritik nachvollziehbar war!

Alles in allem ein Buch, was mich gut unterhalten hat und vielen Lesern sicherlich auch gefällt, mich aber nicht wirklich überzeugen konnte. Jedoch empfehle ich es Leser:innnen, die dieses Gefühl von Romeo und Julia mögen und nichts gegen einen etwas dunkleren Aspekt haben.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.04.2021

Großartige Lektüre!

Drei Kameradinnen
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Wow, vorhin erst habe ich das Buch beendet und habe ehrlich gesagt ein bisschen Angst davor, diese Rezension zu schreiben. Einfach die richtigen Worte zu finden, die dann vor allem auch angemessen für ...

Wow, vorhin erst habe ich das Buch beendet und habe ehrlich gesagt ein bisschen Angst davor, diese Rezension zu schreiben. Einfach die richtigen Worte zu finden, die dann vor allem auch angemessen für das Buch sind.

Schonmal vorweg: Ich fand es wirklich großartig. ❤️


Zuerst einmal ist mir das Buch gleich durch das Cover ins Auge gesprungen. Das darauf abgebildete Feuer ist in Wahrheit noch viel schöner, es glänzt so schön golden in der Sonne und ich könnte es stundenlang anstarren. Und noch dazu passt es auch perfekt zum Inhalt des Buches.

Wir begleiten hier drei Frauen, welche in gewisser Weise schon seit Jahren befreundet sind und deren Herkunft und Aussehen erstmal komplett irrelevant sind. Genauso wird es auch beschrieben, es spielt keine Rolle, wie jemand aussieht oder woher er kommt, letztendlich zählt der Charakter. Oder zumindest sollte es so sein. Die Frauen bekommen Rassismus im Alltag täglich zu spüren und in diesem Buch bekommt man als Leser:in alles hautnah mit, besonders Deutschland steht dabei im Fokus.
Situationen werden einfach komplett anders beleuchtet, als ich sie jetzt wahrnehmen würde. Beim Lesen kam es mir teilweise wirklich so vor, als hätte ich eine fremde Brille auf, durch die ich eine vollkommen andere Sicht auf viele Dinge bekomme. Das war so erschreckend augenöffnend wie auch eigenartig schön auf eine ganz besondere Art.

Dabei ist diese Verbundenheit zwischen Saya, Hani und Kasih so speziell und undurchtrennbar, dass ich sie wirklich bewundere. Wie sie füreinander einstehen und da sind, und sich in und auswendig kennen war einfach wahnsinnig faszinierend.

Im Laufe des Buches lernt man sie immer näher kennen, vor allem auch die einzelnen Charakterzüge. Dabei wird aber eigentlich nur aus der Sicht von Kasih erzählt, welche ab und zu aber auch Szenen aus anderen Sichten wiedergibt, dann aber nicht in der Ich-Perspektive. Genauso wie die wechselnden Zeitsprünge war dies aber nicht irritierend oder verwirrend, wie es vielleicht im ersten Moment klingen mag.

Dazu kommt dieser phänomenale Schreibstil! Er ist einfach so ehrlich und direkt, dadurch habe mich so verbunden mit den Protagonisten gefühlt und wollte gar nicht mehr aufhören mit Lesen. So gut geschrieben war es.

Lange Zeit hat mich kein Buch mehr so zum Grübeln und Nachdenken angeregt, aber auch zur Selbstreflexion, wie dieses. Die Autorin ist so unglaublich begabt darin, die Leser:innen (mehrmals!) hinters Licht zu führen. Teilweise habe ich mich geschämt, aber auch viel gelacht und mitgelitten, diese Geschichte hat so viel in mir ausgelöst und ich bin super dankbar dafür.

eindeutig 5/5⭐

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  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2021

wohlfühlgeschichte

Fly & Forget
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In diesem Buch habe ich aber die Playlist beim Lesen gehört und liebe es einfach, wenn im Buch von einem Lied die Rede ist, welches ich kenne.😍

Dieses Buch hat mir im Großen und Ganzen echt gut gefallen!
Der ...

In diesem Buch habe ich aber die Playlist beim Lesen gehört und liebe es einfach, wenn im Buch von einem Lied die Rede ist, welches ich kenne.😍

Dieses Buch hat mir im Großen und Ganzen echt gut gefallen!
Der Schreibstil war echt angenehm, ich wollte gar nicht aufhören zu lesen, da ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Also allein heute habe ich 200 Seiten gelesen, weil es so unterhaltsam war.

Liv und auch Noah waren wundervolle Charaktere, ich habe beide auf jeden Fall ins Herz geschlossen und habe ihnen ihre tiefe Freundschaft mehr als abgenommen.

Allerdings gab es auch einige Punkte, die mir nicht ganz so gut gefallen haben. Beispielsweise fand ich es nach einiger Zeit etwas problematisch, dass Alkohol in fast jeder Szene in irgendeiner Form eine Rolle spielte. Außerdem war Vieles sehr vorhersehbar und teilweise verwirrend, da die Beziehung von Liv und Noah besonders im Mittelteil sehr sprunghaft war. Zu dem Zeitpunkt war das etwas anstrengend zu Lesen. Das gab sich dann am Ende zum Glück wieder.

Noah ist ein Charakter, der viele Zweifel hat und durch Erlebtes nicht mehr allem und jedem trauen kann. Dadurch ergaben sich Situationen, bei denen ich zuerst etwas skeptisch war, ob die Reaktion realistisch dargestellt ist. Nachdem ich mir das aber nochmal durch den Kopf hatte gehen lassen, glaube ich, dass es mit den Hintergründen definitiv zu ihm als Charakter und seinen Handlungen passt.
Ich mochte auch die Harmonie zwischen den Mädchen in der WG und bin super gespannt auf den nächsten Band! Darin geht es dann um Anthony, den man hier schon als Nebencharakter kennengelernt hat.❤️
Also wirklich ein super schönes Wohlfühlbuch mit tollen Charakteren, was für mich jetzt aber kein Highlight geworden ist.
3.5/5 ⭐

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