wohlfühlatmosphäre mit schwieriger Protagonistin
ImagoNachdem ich schon andere Bücher von Isabel Abedi gelesen und geliebt habe, war ich auch sehr gespannt auf dieses Buch.
„Imago“ ist bereits 2004 erschienen und war deswegen teilweise sehr amüsant zu lesen, ...
Nachdem ich schon andere Bücher von Isabel Abedi gelesen und geliebt habe, war ich auch sehr gespannt auf dieses Buch.
„Imago“ ist bereits 2004 erschienen und war deswegen teilweise sehr amüsant zu lesen, wenn die Rede von Klapphandys, der Zugauskunft oder dem Walkman war. Auch das Telefonbuch findet seinen Auftritt. Ich musste darüber oft schmunzeln, da es etwas befremdlich war, davon zu lesen. Die Grundaussage der Vaterbilder fand ich sehr schön und auch, dass in diesem Buch das Zirkusleben thematisiert wurde, war toll! Es herrschte eine richtige Wohlfühlatmosphäre.
Mein Problem in diesem Buch war leider die Protagonistin. Ich konnte viele ihrer Handlungen einfach nicht nachvollziehen, und auch durch einige ihrer Gedanken war sie etwas unsympathisch. Dadurch konnte ich viele Aspekte des Buches einfach nicht mehr genießen.
Nichtsdestotrotz habe ich es geradezu verschlungen, was an dem großartigen Schreibstil der Autorin liegt. Isabel Abedi versteht es definitiv mit Spannung zu erzählen und beim Leser einen angenehmen Lesefluss zu erzeugen.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein bisschen schwächer als Isola und Lucian, aber dennoch eine Empfehlung für etwas jüngere Leser, also 8+.